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DE-102025112491-B3 - Vereinfachte Aufnahme eines Unterwasserkörpers durch ein Überwasserschiff

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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Unterwasserkörper 10, wobei der Unterwasserkörper 10 eine Hebeanbindungsvorrichtung 20 aufweist, wobei die Hebeanbindungsvorrichtung 20 zur Anbindung an ein eine Hebevorrichtung eines Überwasserschiffs ausgebildet ist, wobei der Unterwasserkörper 10 einen Hauptkörper 12, wenigstens eine senkrechte Heckflosse 14 und wenigstens zwei seitliche angeordnete Flügelelemente 16 aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Heckflosse 14 eine in Längsrichtung der Heckflosse 14 angeordnete linienförmige Heckleuchtvorrichtung 30 aufweist, wobei jedes seitliche Flügelelement 16 auf der Oberseite oder der Vorderkante eine linienförmige Seitenleuchtvorrichtung 32 aufweist, wobei die beiden Seitenleuchtvorrichtungen 32 rechtwinklig zum Heckleuchtvorrichtung 30 angeordnet sind.

Inventors

  • Mathias Schmidt
  • Armin Budnik

Assignees

  • THYSSENKRUPP AG
  • TKMS ATLAS ELEKTRONIK GMBH

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20250331

Claims (7)

  1. Unterwasserkörper (10), wobei der Unterwasserkörper (10) eine Hebeanbindungsvorrichtung (20) aufweist, wobei die Hebeanbindungsvorrichtung (20) zur Anbindung an eine Hebevorrichtung eines Überwasserschiffs ausgebildet ist, wobei der Unterwasserkörper (10) einen Hauptkörper (12), wenigstens eine senkrechte Heckflosse (14) und wenigstens zwei seitliche angeordnete Flügelelemente (16) aufweist, dadurch gekennzeichnet , dass die Heckflosse (14) eine in Längsrichtung der Heckflosse (14) angeordnete linienförmige Heckleuchtvorrichtung (30) aufweist, wobei jedes seitliche Flügelelement (16) auf der Oberseite oder der Vorderkante eine linienförmige Seitenleuchtvorrichtung (32) aufweist, wobei die beiden Seitenleuchtvorrichtungen (32) rechtwinklig zum Heckleuchtvorrichtung (30) angeordnet sind.
  2. Unterwasserkörper (10) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass die an der Heckflosse (14) angeordnete linienförmige Heckleuchtvorrichtung (30) an der Vorderkante der Heckflosse (14) angeordnet ist.
  3. Unterwasserkörper (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass am Hauptkörper (12) wenigstens eine linienförmige Körperleuchtvorrichtung (34) angeordnet ist, wobei die linienförmige Körperleuchtvorrichtung (34) in Längsrichtung des Unterwasserkörpers (10) angeordnet ist.
  4. Unterwasserkörper (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der Unterwasserkörper (10) ein Schleppkörper, ein ferngesteuertes Unterwasserfahrzeug oder ein autonomes Unterwasserfahrzeug ist.
  5. Unterwasserkörper (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Hebeanbindungsvorrichtung (20) eine dauerhafte Verbindung zwischen dem Unterwasserkörper (10) und einem Überwasserschiff herstellt.
  6. Unterwasserkörper (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Heckleuchtvorrichtung (30) und die Seitenleuchtvorrichtungen (32) schaltbar sind.
  7. Unterwasserkörper (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass wenigstens eine der Heckleuchtvorrichtung (30) und der Seitenleuchtvorrichtungen (32) farbveränderbar ausgeführt ist.

Description

Die Erfindung betrifft die Optimierung eines Unterwasserkörpers für die Aufnahme durch ein Überwasserfahrzeug. Eine große Anzahl an Unterwasserkörpern werden insbesondere von Überwasserschiffen eingesetzt und dazu ausgesetzt und wieder aufgenommen. Diese Unterwasserkörper umfassen geschleppte Unterwasserkörper, beispielsweise bei einem Schleppsonar, ferngesteuerte Unterwasserfahrzeuge (ROV) sowie autonome Unterwasserfahrzeuge (AUV). Ein kritischer Punkt bei der Aufnahme ist das Herausheben aus dem Wasser und das Aufnahmen durch eine Aufnahmevorrichtung, da beim Herausheben aus dem Wasser beim Unterwasserkörper zu unkontrollierten Bewegungen kommen kann. Daher muss der zumeist Kranführer, der die Aufnahme regelt, den Moment abpassen, in dem die Lage Unterwasserkörpers relativ zur Aufnahmevorrichtung richtig ist, um eine Beschädigung des Unterwasserkörpers und/oder der Aufnahmevorrichtung zu vermeiden. Aus der DE 10 2023 126 291 B3 ist eine Zugvorrichtung, eine Bergevorrichtung und System zum Bergen eines kabelgebundenen, unbemannten Unterwasserfahrzeugs aus dem Wasser bekannt. Aus der DE 10 2023 126 293 A1 ist eine Vorrichtung zum Aussetzen und/oder Bergen eines unbemannten Unterwasserfahrzeugs aus dem Wasser bekannt. Aus der BOSCH, Josep [et al.]: Close-range tracking of undennrater vehicles using light beacons. In: Sensors, Vol. 16, 2016, No. 4, Article no. 429, S. 1-26. ISSN 1424-8220. https://doi.org/10.3390/s16040429 [abgerufen am 2026-01-07] ist die Nahbereichsverfolgung von Unterwasserfahrzeugen mithilfe von Lichtbaken bekannt. Aufgabe der Erfindung ist es, den Unterwasserkörper zu optimieren, sodass das Aufnahmeverfahren vereinfacht und damit sicherer werden kann. Gelöst wird diese Aufgabe durch den Unterwasserkörper mit den in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen, der nachfolgenden Beschreibung sowie der Zeichnung. Der erfindungsgemäße Unterwasserkörper weist eine Hebeanbindungsvorrichtung auf, wobei die Hebeanbindungsvorrichtung zur Anbindung an ein eine Hebevorrichtung eines Überwasserschiffs ausgebildet ist. Dieses ist im Sinne der Erfindung sehr weit zu verstehen. Im Falle eines Schleppkörpers als Unterwasserkörper, beispielsweise eines Schleppsonars, ist die Hebeanbindungsvorrichtung die Anbindung der Schleppvorrichtung an den Unterwasserkörper, beispielsweise das Schlappsonar. Dadurch kann der Unterwasserkörper auch einfach hierüber an Bord eines Überwasserschiffes genommen werden. Ist der Unterwasserkörper beispielsweise ein autonomes Unterwasserfahrzeug besteht keine dauerhafte Verbindung zwischen dem Unterwasserkörper und dem Überwasserschiff. In diesem Fall ist die Hebeanbindungsvorrichtung oftmals ein Haken oder eine Öse, um entsprechende Verbindung herstellen zu können. Der Unterwasserkörper weist einen Hauptkörper auf. An dem Hauptkörper sind wenigstens eine senkrechte Heckflosse und wenigstens zwei seitliche angeordnete Flügelelemente angeordnet. Die Flügelelemente können dabei beispielsweise Ruder oder Finnen sein. Erfindungsgemäß weist die Heckflosse eine in Längsrichtung der Heckflosse angeordnete linienförmige Heckleuchtvorrichtung auf. Weiter weist jedes seitliche Flügelelement auf der Oberseite oder der Vorderkante eine linienförmige Seitenleuchtvorrichtung auf. Die beiden Seitenleuchtvorrichtungen sind rechtwinklig zum Heckleuchtvorrichtung angeordnet. Durch diese rechtwinklige Anordnung und die aktive Beleuchtung ist die Lage auch bei schlechten Sichtverhältnissen sehr viel einfacher einzuschätzen. Insbesondere Pendelbewegungen sind dadurch sehr gut erkennbar und damit kann ein Bediener den Zeitpunkt zur Einbringung des Unterwasserkörpers in eine Aufnahmevorrichtung, wie beispielsweise aus der DE 10 2023 126 291 B3 oder der DE 10 2023 126 293 A1 bekannt, sehr viel besser abpassen, also den Zeitpunkt wählen, in dem die Lage der korrekten Ausrichtung entspricht. Ein Vorteil hierbei ist auch, dass eben nur der Unterwasserkörper erfindungsgemäß ausgebildet ist, das Überwasserschiff unverändert bleibt, was die Integration in bestehende Systeme erleichtert. Bevorzugt ist die Heckleuchtvorrichtung in Längsrichtung des Unterwasserkörpers, also in dessen Laufrichtung unter Wasser angeordnet. Bevorzugt sind die Heckleuchtvorrichtung und die Seitenleuchtvorrichtungen LED-Leuchtvorrichtungen. Da ein Unterwasserkörper im Wasser normalerweise eben nicht dem Sonnenlicht ausgesetzt sind, sind Nachleuchtstreifen nicht effektiv, daher werden aktive Leuchtvorrichtungen benötigt. LEDs sind sowohl vom Formfaktor als auch vom Energiebedarf optimal geeignet. Bevorzugt sind die beiden Seitenleuchtvorrichtungen fluchtend angeordnet, liegen also auf einer Linie. In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die an der Heckflosse angeordnete linienförmige Heckleuchtvorrichtung an der Vorderkante der Heckflosse angeordnet. Hierdurch ergibt sich eine optimale Sichtbarkeit bei der Aufnahme. In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung i