DE-102025113987-A1 - Gebinde mit Behälter, Einsatzbehälter und Deckel
Abstract
Die Erfindung betrifft ein Gebinde (1) zur Aufbewahrung von Produkten, umfassend einen Behälter (2), einen Einsatzbehälter (4) zur Anordnung in dem Behälter (2), und einen Deckel (6), wobei der Behälter (2) einen Behälterboden (20) und eine Behälterseitenwand (21) aufweist, ausbildet, wobei die Behälterseitenwand (21) in einem oberen Endbereich einen Befestigungsabschnitt (24) umfasst, und wobei der Einsatzbehälter (4) einen Einsatzbehälterboden (40) und eine Einsatzbehälterseitenwand (41) aufweist, wobei die Einsatzbehälterseitenwand (41) in einem oberen Endbereich einen Befestigungsabschnitt (44) umfasst, und wobei der Deckel (6) einen Deckelboden (60) und eine Deckelseitenwand (61) aufweist, die einen Befestigungsabschnitt (64) aufweist, wobei der Befestigungsabschnitt (24) des Behälters (2), der Befestigungsabschnitt (44) des Einsatzbehälters (4) und der Befestigungsabschnitt (64) des Deckels (6) zum derartigen Zusammenwirken ausgebildet und eingerichtet sind, in einer Verschlussbetriebssituation die genannten Bestandteile des Gebindes (1) miteinander zu verbinden, derart, dass die Öffnung des Behälters (2) und/oder die Öffnung des Einsatzbehälters (4) verschlossen ist.
Inventors
- Markus Blumenschein
Assignees
- JOKEY SE
Dates
- Publication Date
- 20260507
- Application Date
- 20250409
- Priority Date
- 20241104
Claims (20)
- Gebinde (1) zur Aufbewahrung von Produkten, umfassend als Bestandteile einen Behälter (2), einen Einsatzbehälter (4) zur Anordnung in dem Behälter (2), und einen Deckel (6), wobei der Behälter (2) einen Behälterboden (20) und eine um den Behälterboden (20) umlaufende und sich von diesem vertikal weg erstreckende Behälterseitenwand (21) aufweist, die an ihrem oberen Ende eine Behälteröffnung (25) ausbildet, wobei die Behälterseitenwand (21) in einem oberen Endbereich einen Befestigungsabschnitt (24) umfasst, und wobei der Einsatzbehälter (4) einen Einsatzbehälterboden (40) und eine um den Einsatzbehälterboden (40) umlaufende und sich von diesem vertikal weg erstreckende Einsatzbehälterseitenwand (41) aufweist, die an ihrem oberen Ende eine Einsatzbehälteröffnung (45) ausbildet, wobei die Einsatzbehälterseitenwand (41) in einem oberen Endbereich einen Befestigungsabschnitt (44) umfasst, und wobei der Deckel (6) einen Deckelboden (60) und eine um den Deckel (6) umlaufende Deckelseitenwand (61) aufweist, die einen Befestigungsabschnitt (64) aufweist, wobei der Befestigungsabschnitt (24) des Behälters (2), der Befestigungsabschnitt (44) des Einsatzbehälters (4) und der Befestigungsabschnitt (64) des Deckels (6) zum derartigen Zusammenwirken ausgebildet und eingerichtet sind, in einer Verschlussbetriebssituation die genannten Bestandteile des Gebindes (1) miteinander zu verbinden, derart, dass die Öffnung des Behälters (2) und/oder die Öffnung des Einsatzbehälters (4) verschlossen ist.
- Gebinde (1) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass der Befestigungsabschnitt (44) des Einsatzbehälters (4) eine Rasteinrichtung (48, 49) aufweist zum Verrasten mit einer dieser zugeordneten, von dem Befestigungsabschnitt (24) des Behälters (2) umfassten Rasteinrichtung (28) und ferner zum Verrasten mit einem dieser zugeordneten, von dem Befestigungsabschnitt (64) des Deckels (6) umfassten Rasteinrichtung (69), wobei in der besagten Verschlussbetriebssituation des Gebindes (1) die Rasteinrichtung (48, 49) des Befestigungsabschnittes (44) des Einsatzbehälters (4) mit der zugeordneten Rasteinrichtung (28) des Behälters (2) verrastet ist und die Rasteinrichtung (48, 49) des Befestigungsabschnittes (44) des Einsatzbehälters (4) mit der zugeordneten Rasteinrichtung (69) des Befestigungsabschnittes (64) des Deckels (6) verrastet ist.
- Gebinde (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der Befestigungsabschnitt (44) des Einsatzbehälters (4) rotationssymmetrisch um eine Vertikalachse des Einsatzbehälters (4) ausgebildet ist.
- Gebinde (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der Befestigungsabschnitt (44) des Einsatzbehälters (4) einen sich von der Einsatzbehälterseitenwand (41) transversal nach außen erstreckenden Transversalabschnitt (47) aufweist, der in der Verschlussbetriebssituation von einem sich von der Behälterseitenwand (21) transversal nach außen erstreckenden Transversalabschnitt (27) des Befestigungsabschnitts (24) des Behälters (2) abgestützt ist.
- Gebinde (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der Befestigungsabschnitt (24) des Behälters (2) einen Transversalsteg aufweist, an den sich ein freitragender Vertikalsteg anschließt, wobei insbesondere der Befestigungsabschnitt, insbesondere die Rasteinrichtung (28), des Behälters (2) zumindest teilweise durch den Vertikalsteg ausgebildet ist.
- Gebinde (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 5 , dadurch gekennzeichnet , dass in der Verschlussbetriebssituation die Rasteinrichtung (28) des Behälters (2) einen zu ihr korrespondierenden Teil (48) der Rasteinrichtung des Einsatzbehälters (4) hintergreift und dadurch zumindest ein vertikaler Abschnitt des Befestigungsabschnitts (44) des Einsatzbehälters (4) vertikal positionsfest zwischen dem Transversalabschnitt (27) des Behälters (2) und der Rasteinrichtung (28) des Behälters (2) gehalten ist, insbesondere vertikal zwischen diesen verpresst ist.
- Gebinde (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der Befestigungsabschnitt (44) des Einsatzbehälters (4) einen Transversalsteg aufweist, an den sich ein freitragender Vertikalsteg anschließt, wobei insbesondere ein mit der Rasteinrichtung (69) des Deckels (6) in der Verschlussbetriebssituation zusammenwirkender Teil (49) der Rasteinrichtung des Einsatzbehälters (4) und/oder ein mit der Rasteinrichtung (28) des Behälters (2) in der Verschlussbetriebssituation zusammenwirkender Teil (48) der Rasteinrichtung des Einsatzbehälters (4) zumindest teilweise durch den Vertikalsteg ausgebildet ist, wobei insbesondere die Einsatzbehälteröffnung (45) durch den Vertikalsteg ausgebildet ist.
- Gebinde (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der Befestigungsabschnitt (64) des Deckels (6) eine umlaufende Nut aufweist zur zumindest abschnittsweisen Aufnahme des Befestigungsabschnittes (44) des Einsatzbehälters (4) und/oder zur zumindest abschnittsweisen Aufnahme des Befestigungsabschnitts (24) des Behälters (2), wobei insbesondere die im Verschlussbetriebszustand mit dem korrespondierenden Teil (49) der Rasteinrichtung des Einsatzbehälters zusammenwirkende Rasteinrichtung (69) des Deckels (6) in der Nut ausgebildet ist.
- Gebinde (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Einsatzbehälterseitenwand (41) eine geringere Wandstärke aufweist als die Behälterseitenwand (21), wobei insbesondere die Einsatzbehälterseitenwand (41) zumindest über einen überwiegenden Anteil ihrer Erstreckung hinweg eine Wandstärke von weniger als 1 mm, insbesondere weniger als 0,7 mm, beträgt und/oder die Behälterseitenwand (21) zumindest über einen überwiegenden Anteil ihrer Erstreckung hinweg eine Wandstärke von mehr als 0,8 mm und insbesondere weniger als 2 mm beträgt, und/oder dass der Befestigungsabschnitt (44) des Einsatzbehälters (4) eine Wandstärke aufweist, die um mindestens 20 %, insbesondere um mindestens 40 %, insbesondere um mindestens 50 %, insbesondere um mindestens 100 %, und insbesondere um weniger als 500 %, größer ist als eine Wandstärke, die die Einsatzbehälterseitenwand (41) außerhalb des Befestigungsabschnitts (44) aufweist und/oder die der Einsatzbehälterboden (40) aufweist.
- Gebinde (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der Befestigungsabschnitt (44) des Einsatzbehälters (4) formstabil ausgebildet ist, wobei insbesondere ein unterhalb des Befestigungsabschnitts (44) des Einsatzbehälters (4) verlaufender Abschnitt der Einsatzbehälterseitenwand (41) eine geringere Stabilität als der Befestigungsabschnitt (44) aufweist, insbesondere nicht formstabil ist.
- Gebinde (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der Behälter (2) mehrere Aussparungen (22) aufweist, durch die in der Verschlussbetriebssituation der Befestigungsabschnitt (44) des Einsatzbehälters (4) von außen zugänglich ist, wobei insbesondere jeweils ein transversaler Vorsprung, der an einer Außenseite des Einsatzbehälters (4) vorgesehen ist, durch die Aussparungen (22) zugänglich ist, wobei insbesondere der transversale Vorsprung durch einen Teil der Rasteinrichtung (48, 49) des Einsatzbehälters (4) ausgebildet ist und/oder um eine vertikale Mittenachse des Einsatzbehälters (4) umlaufend ausgebildet ist.
- Gebinde (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 11 , dadurch gekennzeichnet , dass der Befestigungsabschnitt (44) des Einsatzbehälters (4) als vertikal voneinander beabstandete, jeweils transversal verlaufende, und insbesondere um eine vertikale Mittenachse des Einsatzbehälters (4) umlaufende, Abschnitte den Transversalabschnitt (47) des Einsatzbehälters (4), einen ersten Teil (48) der Rasteinrichtung, der korrespondierend zu der Rasteinrichtung (28) des Behälters (2) ausgebildet ist, und einen zweiten Teil (49) der Rasteinrichtung, der korrespondierend zu der Rasteinrichtung (69) des Deckels (6) ausgebildet ist, und insbesondere eine Rippe (43), die vertikal zwischen dem Transversalabschnitt (47) und dem ersten Teil (48) und/oder dem zweiten Teil (49) der Rasteinrichtung angeordnet ist, aufweist.
- Gebinde (1) nach Anspruch 12 , dadurch gekennzeichnet , dass der Einsatzbehälter (4) dergestalt ausgebildet ist, dass bei einem Aufeinanderstapeln von mehreren identisch ausgebildeten Einsatzbehältern (4) unter Ausbildung eines Einsatzbehälterstapels ein oberer von zwei in dem Einsatzbehälterstapel benachbarten Einsatzbehältern (4) mit der Rippe (43) auf einer Oberseite eines unteren der zwei Einsatzbehälter (4) aufliegt, wobei insbesondere auf vertikaler Höhe der Rippe (43) die Einsatzbehälterseitenwand (41) an ihrer Innenseite einen Versprung (42) ausbildet, oberhalb dessen sich ein Transversalabschnitt des oberen Einsatzbehälters (4) erstreckt.
- Gebinde (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der Befestigungsabschnitt (44) des Einsatzbehälters (4) einen sich vertikal von oben nach unten verringernden lichten Innenquerschnitt aufweist.
- Gebinde (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass sowohl der Behälter (2) mit mehreren identisch ausgebildeten Behältern (2) stapelbar ist als auch der Einsatzbehälter (4) mit mehreren identisch ausgebildeten Einsatzbehältern (4) stapelbar ist als auch der Deckel (6) mit mehreren identisch ausgebildeten Deckeln (6) stapelbar ist, wobei insbesondere darüber hinaus eine Behälteranordnung bestehend aus dem Behälter (2) und in ihn eingesetzten Einsatzbehälter (4) mit mehreren identisch ausgebildeten Behälteranordnungen stapelbar ist, wobei insbesondere die jeweiligen stapelbaren Einheiten dergestalt stapelbar sind, dass sich jeweils zwei in einem zu einem Stapel aufeinandergestapelten Zustand benachbarte Einheiten mit über 50 %, insbesondere über 70 % ihrer vertikalen Erstreckungslänge überlappen.
- Gebinde (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass in der Verschlussbetriebssituation der Einsatzbehälter (4) und der Behälter (2) vertikal definiert zueinander angeordnet sind und gemeinsam eine Behälteranordnung bilden, wobei der Einsatzbehälter (4) mit seinem Befestigungsabschnitt (44) um eine vertikale Mittenachse der Behälteranordnung umlaufend vertikal über den Behälter (2) vorsteht, insbesondere um mindestens 3 mm, insbesondere um mindestens 5 mm vorsteht, wobei Einsatzbehälter (4) und Behälter (2) dergestalt zueinander korrespondierend ausgebildet sind, dass bei einem Aufeinanderstapeln von mehreren identisch ausgebildeten Behälteranordnungen unter Ausbildung eines Behälteranordnungsstapels eine obere von zwei in dem Behälteranordnungsstapel benachbarte Behälteranordnungen mit einer Unterseite ihres Behälters (2) auf einer Oberseite des Einsatzbehälters (4) einer unteren der zwei benachbarten Behälteranordnungen aufliegt.
- Gebinde (1) nach Anspruch 16 , dadurch gekennzeichnet , dass die obere der zwei in dem Behälteranordnungsstapel benachbarten Behälteranordnungen mit einem Auflageabschnitt der Unterseite ihres Behälters (2) auf der Oberseite des Einsatzbehälters (4) der unteren der zwei benachbarten Behälteranordnungen aufliegt, wobei der Behälter (2) dergestalt ausgebildet ist, dass bei einem Aufeinanderstapeln von mehreren identisch ausgebildeten Behältern (2) unter Ausbildung eines Behälterstapels ein oberer von zwei in dem Behälterstapel benachbarten Behältern (2) mit dem Auflageabschnitt auf einer Oberseite eines unteren der zwei benachbarten Behälter (2) aufliegt, wobei insbesondere sowohl bei zwei in dem Behälteranordnungsstapel benachbarten Behälteranordnungen ein horizontales Spiel zwischen einer Innenseite des Einsatzbehälters (4) der unteren Behälteranordnung und einer Außenseite des Behälters (2) der oberen Behälteranordnungen gewährleistet ist als auch bei zwei in dem Behälterstapel benachbarten Behältern (2) ein horizontales Spiel zwischen einer Innenseite des unteren Behälters (2) und einer Außenseite des oberen Behälters (2) gewährleistet ist.
- Gebinde (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der Behälter (2) eine Masse aufweist, die mindestens das Doppelte einer Masse des Einsatzbehälters (4) beträgt.
- Gebinde (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Behälterseitenwand (21) über ihre Innenseite hinweg frei von Rippen ausgebildet ist.
- Gebinde (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der Deckel (6) nur mit dem Einsatzbehälter (4) und somit nicht mit dem Behälter (2) verrastbar ist und/oder dass der Behälter (2), insbesondere innerhalb seines Befestigungsabschnitts (24), eine Haltevorrichtung (23) aufweist, an der ein Tragegriff (3) befestigt ist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Gebinde zur Aufbewahrung von Produkten, einen Einsatzbehälter eines solchen Gebindes, einen Behälter eines solchen Gebindes und ein Verfahren zur Verwendung von Behältern, Einsatzbehältern und Deckeln zur Realisierung verschiedener Gebinde. Gattungsgemäße Gebinde werden zur Aufbewahrung von prinzipiell beliebigen Produkten eingesetzt, insbesondere von Schüttgut, Flüssigkeiten etc. und können insbesondere auch chemische Produkte oder Lebensmittel umfassen. In dem Gebinde aufbewahrte Produkte können einfach transportiert werden, da sie in dem Gebinde sicher verwahrt sind und das Gebinde einfach transportierbar ist. Grundsätzlich werden nach der Entnahme des jeweiligen Produktes aus dem Behälter, die in der Regel aus einem Kunststoff hergestellten Behälter und Deckel entweder gesäubert und wiederverwertet oder einem Recyclingprozess unterworfen. Eine Reinigung des Behälters kann jedoch je nach Produkt aufwendig oder unter Umständen nicht möglich sein, was dem grundsätzlichen Gedanken einer Ressourcenschonung widerspricht. Insofern liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Gebinde zur Aufbewahrung von Produkten, Bestandteile des Gebindes und/oder ein Verfahren bereitzustellen, das im Vergleich zu herkömmlichen Gebinden eine Ressourcenschonung bezüglich des verwendeten Materials ermöglicht, wobei der Aufwand zur Bereitstellung eines solchen Gebindes möglichst gering bleiben soll und ein solches Gebinde bzw. das darin aufbewahrte Produkt möglichst gut handhabbar sein soll. Diese Aufgabe löst die vorliegende Erfindung mit einem Gebinde zur Aufbewahrung oder zum Transport von Produkten mit den Merkmalen von Anspruch 1. Das erfindungsgemäße Gebinde weist als Bestandteile einen Behälter, einen Einsatzbehälter zur Anordnung in dem Behälter und einen Deckel auf, wobei der Behälter einen Behälterboden und eine um den Behälterboden umlaufende und sich von diesem vertikal weg erstreckende Behälterseitenwand aufweist, die an ihrem oberen Ende eine Behälteröffnung ausbildet, wobei die Behälterseitenwand in einem oberen Endabschnitt einen insbesondere umlaufenden Befestigungsabschnitt umfasst, und wobei der Einsatzbehälter einen Einsatzbehälterboden und eine um den Einsatzbehälterboden umlaufende und sich von diesem vertikal weg erstreckende Einsatzbehälterseitenwand aufweist, die an ihrem oberen Ende eine Einsatzbehälteröffnung ausbildet, wobei die Einsatzbehälterseitenwand in einem oberen Endbereich einen, insbesondere umlaufenden Befestigungsabschnitt umfasst, und wobei der Deckel einen Deckelboden und eine um den Deckel umlaufende Deckelseitenwand aufweist, die einen, insbesondere umlaufenden Befestigungsabschnitt aufweist, wobei der Befestigungsabschnitt des Behälters, der Befestigungsabschnitt des Einsatzbehälters und der Befestigungsabschnitt des Deckels zum derartigen Zusammenwirken ausgebildet und eingerichtet sind, dass eine Verschlussbetriebssituation realisierbar ist, in der die genannten Bestandteile des Gebindes miteinander verbunden sind, derart, dass die Öffnung des Behälters und/oder die Öffnung des Einsatzbehälters verschlossen ist. Die Verschlussbetriebssituation bezeichnet eine definierte Anordnung der Bestandteile des Gebindes zueinander. Entsprechend sind in der Verschlussbetriebssituation Behälter, Einsatzbehälter und Deckel in einer bestimmten Weise relativ zueinander angeordnet. In der Verschlussbetriebssituation ist das Gebinde in einem bestimmungsgemäßen Verschlussbetriebszustand und kann mit seiner Unterseite auf eine horizontale, eben verlaufende Fläche aufgestellt werden, wobei die Behälteröffnung und die Einsatzbehälteröffnung jeweils vertikal nach oben weisen und der Deckel mit seiner Oberseite eine Oberseite des Gebindes ausbildet. In der Verschlussbetriebssituation wirken der Befestigungsabschnitt des Behälters, der Befestigungsabschnitt des Einsatzbehälters und der Befestigungsabschnitt des Deckels miteinander zusammen. Beispielsweise kann der Befestigungsabschnitt des Einsatzbehälters einen ersten Teil aufweisen, mit dem er mit dem Befestigungsabschnitt des Behälters zusammenwirkt, sowie einen zweiten Teil, mit dem er mit dem Befestigungsabschnitt des Deckels zusammenwirkt, wobei erster und zweiter Teil vertikal voneinander beabstandet sein können. Allgemein können erster und zweiter Teil des Befestigungsabschnitts des Einsatzbehälters als erster und zweiter Teil einer Rasteinrichtung des Einsatzbehälters ausgebildet sein, beispielsweise können diese beiden Teile der Rasteinrichtung voneinander unabhängige Rastabschnitte der Rasteinrichtung ausbilden. Beispielsweise kann der Befestigungsabschnitt des Behälters einen ersten Teil aufweisen, mit dem er mit dem Befestigungsabschnitt des Einsatzbehälters zusammenwirkt, sowie einen zweiten Teil, mit dem er mit dem Befestigungsabschnitt des Deckels zusammenwirkt. Beispielsweise kann der Befestigungsabschnitt des Deckels einen ersten Teil aufweisen, mit dem er mit dem Befestigungsabschnitt des Behälters