DE-102025114231-B3 - Integrierter elektrischer Antriebsmechanismus für eine Seitenscheiben- Beschattungsbahn und eine Dreieckscheiben-Beschattungsbahn
Abstract
Die Erfindung betrifft einen integrierten elektrischen Antriebsmechanismus für eine Seitenscheiben-Beschattungsbahn und eine Dreieckscheiben-Beschattungsbahn, der Folgendes umfasst: eine Bewegungsführung (30), die zwischen zwei senkrechtenen Führungsschienen (12) angeordnet ist und an einer querlaufenden Führungsschiene (24) angrenzt; eine Antriebsbaugruppe (40), die ein erstes Seilzug (42) und ein zweites Seilzug (43) aufweist, wobei das erste und das zweite Seilzug (42, 43) eine Seitenscheiben-Beschattungsbahn (10) zum Auf- und Abwärtsbewegen entlang der senkrechtenen Führungsschienen (12) bringen; und eine Kupplungsgetriebebaugruppe (50), die ein Kupplungsgetriebeelement (51) und ein Koppelelement (52) umfasst, wobei ein an der querlaufenden Führungsschiene (24) befindlicher Schlitten (23) einer Dreieckscheiben-Beschattungsbahn (20) an das Koppelelement (52) angeschlossen ist. Das in Vorwärtsrichtung bewegende Kupplungsgetriebeelement (51) kann sich an einem Kupplungs-Schaltpunkt (P3) an das Koppelelement (52) anschließen und sich im gekoppelten Zustand bewegen, wodurch die Dreieckscheiben-Beschattungsbahn (20) und die Seitenscheiben-Beschattungsbahn (10) im gekoppelten Zustand ausgefahren werden. Das in Rückwärtsrichtung bewegende Kupplungsgetriebeelement (50) kann sich an dem Kupplungs-Schaltpunkt (P3) von dem Koppelelement (52) lösen und entkoppeln, wodurch die Dreieckscheiben-Beschattungsbahn (20) eingefahren wird und die Seitenscheiben-Beschattungsbahn (10) weiter eingefahren wird, wenn die Dreieckscheiben-Beschattungsbahn (20) kompplett eingefahren ist.
Inventors
- Paul Lin
- Hung-Ming YEN
- SHIH-MING WENG
- Chun-Liang Lee
- Ping-Wen Lin
Assignees
- MACAUTO INDUSTRIAL CO., LTD.
Dates
- Publication Date
- 20260507
- Application Date
- 20250410
Claims (5)
- Integrierter elektrischer Antriebsmechanismus (3) für eine Seitenscheiben-Beschattungsbahn (10) und eine Dreieckscheiben- Beschattungsbahn (20), welcher Antriebsmechanismus (3) an einer Fahrzeugtür eines Kraftfahrzeugs montierbar ist, wobei der Antriebsmechanismus (3) dazu dient, die in senkrechter Richtung ein- und ausfahrbare Seitenscheiben-Beschattungsbahn (10) und die seitlich der Seitenscheiben-Beschattungsbahn (10) befindliche, in Querrichtung ein- und ausfahrbare Dreieckscheiben-Beschattungsbahn (20) so anzutreiben, dass die Seitenscheiben-Beschattungsbahn (10) und die Dreieckscheiben-Beschattungsbahn (20) miteinander gekoppelt werden, wobei die beiden Enden einer Seitenplatte (11) der Seitenscheiben-Beschattungsbahn (10) so angetrieben werden, dass sie sich entlang zweier senkrechter Führungsschienen (12) an beiden Seiten der Seitenscheiben-Beschattungsbahn (10) auf- und abwärts bewegen, wobei die Dreieckscheiben-Beschattungsbahn (20) mit einem Seitenstreifen (21) ausgestattet ist, der mit einer Schwinge (22) verbunden ist, wobei sich die Schwinge (22) mit einem Schlitten (23), der an dem unteren Ende der Schwinge (22) angeordnet ist, entlang einer querlaufenden Führungschiene (24) im unteren Bereich der Dreieckscheibe in Querrichtung bewegt, wobei der integrierte elektrische Antriebsmechanismus (3) für die Seitenscheiben-Beschattungsbahn (10) und die Dreieckscheiben- Beschattungsbahn (20) Folgendes umfasst: - eine Bewegungsführung (30), die querlaufend zwischen den unteren Enden der beiden senkrechten Führungsschienen (12) angeordnet ist und dem Endteil der querlaufenden Führungsschiene (24) entspricht, an welchem Endteil die Bewegungsführung (30) angrenzt, wobei die Bewegungsführung (30) einen Beschattungsbahn-Bewegungsweg (L) aufweist, der mit dem Ausfahrweg der Seitenscheiben-Beschattungsbahns(10) übereinstimmt, wobei es sich bei dem der querlaufenden Führungsschiene (24) abgewandten Ende des Beschattungsbahn-Bewegungswegs (L) um einen Ausgangspunkt (P1) des Bewegungswegs und bei dem der querlaufenden Führungsschiene (24) zugewandten Ende des Beschattungsbahn-Bewegungswegs (L) um einen Endpunkt (P2) des Bewegungswegs handelt, wobei ein Kupplungs-Schaltpunkt (P3) zwischen dem Ausgangspunkt (P1) und dem Endpunkt (P2) des Bewegungswegs vorhanden ist, wobei der Abschnitt zwischen dem Kupplungs-Schaltpunkt (P3) und dem Endpunkt (P2) des Bewegungswegs als Kopplungsabschnitt (L1) definiert ist, wobei die Länge des Kopplungsabschnitts (L1) mit der Weglänge des Schlittens (23) in der querlaufenden Führungsschiene (24) übereinstimmt; - eine Antriebsbaugruppe (40), die einen Elektromotor (41), einen ersten Seilzug (42) und einen zweiten Seilzug (43) umfasst, wobei der erste und der zweite Seilzug (42, 43) von dem Elektromotor (41) antreibbar sind und die beiden Enden der Seitenplatte (11) synchron zum Ab- und Aufwärtsbewegen in den beiden senkrechten Führungsschienen (12) bringen können, wobei das erste Seilzug (42) in der Bewegungsführung (30) verläuft; und - eine Kupplungsgetriebebaugruppe (50), die ein Kupplungsgetriebeelement (51) und ein Koppelelement (52) umfasst, wobei das Kupplungsgetriebeelement (51) von dem ersten Seilzug (42) zum Vor- und Rückwärtsbewegen auf dem Beschattungsbahn-Bewegungsweg (L) der Bewegungsführung (30) gebracht werden kann, wobei das Koppelelement (52) in dem Kopplungsabschnitt (L1) der Bewegungsführung (30) und der querlaufenden Führungsschiene (24) verschiebbar und mit dem in der querlaufenden Führungsschiene (24) befindlichen Schlitten (23) verbunden ist; dadurch gekennzeichnet , dass in dem Vorgang, in dem das Kupplungsgetriebeelement (51) angetrieben wird und sich dadurch zwischen dem Ausgangspunkt (P1) und dem Endpunkt (P2) des Beschattungsbahn-Bewegungswegs (L) verschiebt, sich das in Vorwärtsrichtung bewegende Kupplungsgetriebeelement (51) an das Koppelelement (52) anschließt und sich im gekoppelten Zustand bewegen kann, wodurch die Dreieckscheiben-Beschattungsbahn (20) und die Seitenscheiben-Beschattungsbahn (10) im gekoppelten Zustand ausgefahren werden, wobei sich das in Rückwärtsrichtung bewegende Kupplungsgetriebeelement (51) an dem Kupplungs-Schaltpunkt (P3) von dem Koppelelement (52) lösen und entkoppeln kann, wodurch die Dreieckscheiben-Beschattungsbahn (20) eingefahren wird und die Seitenscheiben-Beschattungsbahn (10) weiter eingefahren wird, wenn die Dreieckscheiben-Beschattungsbahn (20) komplett eingefahren ist.
- Antriebsmechanismus gemäß Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass zwischen der Bewegungsführung (30) und der querlaufenden Führungsschiene (24), welche einander gegenüber beabstandet angeordnet sind, ein Führungsrohr (31) angeordnet ist, in das das Koppelelement (52) eingeführt ist, wobei sich der an dem unteren Ende der Schwinge (22) der Dreieckscheiben-Beschattungsbahn (20) angeordnete Schlitten (23) außerhalb des Führungsrohrs (31) befindet und in der querlaufenden Führungsschiene (24) verschiebbar ist.
- Antriebsmechanismus gemäß Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass an dem dem Koppelelement (52) zugewandten Ende des Kupplungsgetriebeelements (51) ein elastisches Befestigungsteil (511) und an dem dem Kupplungsgetriebeelement (51) zugewandten Ende des Koppelelements (52) ein Verbindungsende (521) vorgesehen ist, wobei das Verbindungsende (521) an dem elastischen Befestigungsteil (511) befestigt und durch Betätigung von dem elastischen Befestigungsteil (511) gelöst werden kann.
- Antriebsmechanismus gemäß Anspruch 3 , dadurch gekennzeichnet , dass das elastische Befestigungsteil (511) eine Vielzahl von elastischen Klauen (5110) aufweist, die ringförmig angeordnet sind, wobei das elastische Befestigungsteil (511) radial aufweitbar und rückfedernd ist, wobei an dem dem elastischen Befestigungsteil (511) zugewandten Ende des Verbindungsendes (521) eine Führungsschräge oder eine Bogenfläche ausgebildet ist.
- Antriebsmechanismus gemäß Anspruch 3 oder 4 , dadurch gekennzeichnet , dass zwischen der Bewegungsführung (30) und der querlaufenden Führungsschiene (24), welche einander gegenüber beabstandet angeordnet sind, ein Führungsrohr (31) angeordnet ist, in das das Koppelelement (52) eingeführt ist, wobei sich der an dem unteren Ende der Schwinge (22) der Dreieckscheiben-Beschattungsbahn (20) angeordnete Schlitten (23) außerhalb des Führungsrohrs (31) befindet und in der querlaufenden Führungsschiene (24) verschiebbar ist, wobei sich das Verbindungsende (521) des Koppelelements (52) außerhalb des Führungsrohrs (31) befindet und in der Bewegungsführung (30) verschiebbar ist.
Description
Die Erfindung betrifft einen integrierten elektrischen Antriebsmechanismus für eine elektrische Beschattungsvorrichtung für Kraftfahrzeuge, insbesondere einen integrierten elektrischen Antriebsmechanismus zum Integrieren einer elektrischen Beschattungsvorrichtung für eine Seitenscheibe und einer elektrischen Beschattungsvorrichtung für eine Dreieckscheibe, mit welchem Antriebsmechanismus eine Seitenscheiben-Beschattungsbahn und eine Dreieckscheiben-Beschattungsbahn für diese beiden elektrischen Beschattungsvorrichtungen im gekoppelten Zustand ein- und ausfahrbar sind. In Übereinstimmung mit der Karosserie eines Kraftfahrzeugs sind die herkömmlichen Fahrzeugfenster an den hinteren Türen des Kraftfahrzeugs so ausgebildet, dass das Fenster aus einer Seitenfenster mit anhebbarer und absenkbarer Scheibe und einem hinter dem Seitenfenster angeordneten Dreieckfenster mit feststehender Scheibe besteht. Damit, dass das Seitenfenster und das Dreieckfenster dem Fahrzeuginnenraum auch einen Sonnenschutz gewährleisten können, wird in der Regel eine Seitenfenscheiben-Beschattungsbahn an dem Seitenfenster und eine Dreieckscheiben-Beschattungsbahn an dem Dreieckfenster angebracht. Die herkömmlichen elektrischen Beschattungsvorrichtungen, die an Fahrzeugfenstern montierbar sind, sind so ausgebildet, dass die elektrische Beschattungsvorrichtung eine Beschattungsbahn aufweist, die von einer Wickelwelleneinheit auf- und abwickelbar ist, wobei an einer Seite der Beschattungsbahn ein Seitenstreifen vorgesehen ist, dessen beide Enden über ein flexibles Übertragungselement an eine Motoreinheit angeschlossen sind, wobei das flexible Übertragungselement durch die Motoreinheit den Seitenstreifen der Beschattungsbahn zum Verschieben bringt. Dazu stellt die Wickelwelleneinheit der Beschattungsbahn eine Kraft zur automatischen Auf- und Abwicklung bereit, sodass die Beschattungsbahn ein- und ausfahrbar ist. So benötigen die Seitenscheiben-Beschattungsbahn und die Dreieckscheiben-Beschattungsbahn jeweils einen eigenen elektrischen Antriebsmechanismus, was insgesamt betrachtet zu einem komplizierten Mechanismus und einem großen Kostenaufwand führt. Um die elektrischen Antriebsmechanismen für die Seitenscheiben-Beschattungsbahn und die Dreieckscheiben-Beschattungsbahn zu vereinfachen und zu einer Einheit zu integrieren, ist eine Beschattungsvorrichtung für eine Seitenscheibe eines Kraftfahrzeugs in der CN 112829552 B vorgeschlagen worden. Die Beschattungsvorrichtung umfasst einen Hauptbehang (i.e. eine Seitenscheiben-Beschattungsbahn), einen Nebenbehang (i.e. eine Dreieckscheiben-Beschattungsbahn) und ein Antriebssystem. Der Hauptbehang ist mit einer in Querrichtung verlaufenden, drehbaren Wickelwelle verbunden, wobei an der Seite des Hauptbehangs, an welcher Seite der Hauptbehang ausgezogen wird, ein Auszugteil (i.e. eine Platte an der beweglichen Seite der Seitenscheiben-Beschattungsbahn) angeordnet ist. Zum Ein- oder Ausfahren des Hauptbehangs bewegen sich die beiden Enden des Auszugsteils in einer ersten und einer zweiten Führungsschiene in dem Kraftfahrzeug senkrecht auf- und abwärts, sodass der Hauptbehang nach oben ausgefahren oder nach unten eingefahren werden kann. Der Nebenbehang befindet sich an der Rückseite des Hauptbehangs und ist mit einer in Längsrichtung verlaufenden, drehbaren Wickelwelle verbunden, wobei der Nebenbehang querlaufend ausziehbar und entfaltbar ist. Der Hauptbehang und der Nebebehang werden also in unterschiedlichen Richtungen ausgezogen, und die Auszugslänge des Hauptbehangs und des Nebebehangs ist auch unterschiedlich. An der Seite des Nebenbehangs, an welcher Seite der Nebenbehang ausgezogen wird, ist eine Auszugsscheibe (i.e. ein Streifen an der beweglichen Seite der Dreheckscheiben-Beschattungsbahn) angeordnet, die mit einem Hebelelement ausgestattet ist, wobei an dem unteren Ende des Hebelelements ein Träger vorgesehen ist, der in einer querlaufenden, bogenförmigen dritten Führungsschiene montiert und so bei der querlaufenden Verschiebung in der bogenförmigen dritten Führungsschiene gleichzeitig in Länsgrichtung verschiebbar ist. Das o.g. Antriebssystem umfasst eine flexible Antriebs-/Übertragungsbaugruppe und einen Elektromotor, wobei sich die flexible Antriebs-/Übertragungsbaugruppe in Längsrichtung erstreckt und in dem Bereich der ersten, der zweiten und der dritten Führungsschiene angeordnet ist. Die flexible Antriebs-/Übertragungsbaugruppe wird von dem Elektromotor angetrieben und weist ein Kabelzugsystem auf, das zwei Seiltrommeln und einen Mitnehmer umfasst, wobei die beiden Seiltrommeln jeweils einem ersten und einem zweiten Seilzugelement für die erste und die zweite Führungsschiene des Hauptbehangs zugewiesen sind. Zusätzlich wird das zweite Seilzugelement der zweiten Führungsschiene des Hauptbehangs zur dritten Führungsschiene des Nebenbehangs hin umgelenkt. Der Mitnehmer ist dem zweiten Seilzugelement zugewiesen und dafür vorgesehen, gemäß der Position des zweiten Seilzugelements das Hebelel