DE-102025115187-B3 - Produktions-Fahrgestellanordnung für ein Kraftfahrzeug
Abstract
Die Erfindung betrifft eine Produktions-Fahrgestellanordnung (2) für ein Kraftfahrzeug, das zumindest eine Rahmenanordnung (4) mit einem Radfahrwerk (6) aufweist, das zumindest Radaufhängungen (8) und daran angebundene Radanordnungen (10) sowie eine Lenkungsanordnung und eine Bremsanordnung aufweist, wobei die jeweilige Radanordnung im Produktionsprozess als Produktions-Radanordnung (24) mit einer Arbeitshöhenverstelleinrichtung (26) ausgebildet ist.
Inventors
- Fabian Fauser
Assignees
- DR. ING. H.C. F. PORSCHE AKTIENGESELLSCHAFT
Dates
- Publication Date
- 20260507
- Application Date
- 20250417
Claims (8)
- Produktions-Fahrgestellanordnung (2) für ein Kraftfahrzeug, das zumindest eine Rahmenanordnung (4) mit einem Radfahrwerk (6) aufweist, das zumindest Radaufhängungen (8) und daran angebundene Radanordnungen (10) sowie eine Lenkungsanordnung und eine Bremsanordnung aufweist, dadurch gekennzeichnet , dass die jeweilige Radanordnung im Produktionsprozess als Produktions-Radanordnung (24) mit einer Arbeitshöhenverstelleinrichtung (26) ausgebildet ist.
- Produktions-Fahrgestellanordnung (2) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass eine Antriebsanordnung (12) für das Radfahrwerk vorgesehen ist.
- Produktions-Fahrgestellanordnung (2) nach Anspruch 2 , dadurch gekennzeichnet , dass jede Produktions-Radanordnung eine innere Schnittstelle (40) zur elektrischen Kontaktierung mit der Antriebsanordnung (12) aufweist.
- Produktions-Fahrgestellanordnung (2) nach Anspruch 2 oder 3 , dadurch gekennzeichnet , dass die Antriebsanordnung (12) als ein elektrisches Antriebssystem (16) mit einem Batteriesystem (14) ausgebildet ist.
- Produktions-Fahrgestellanordnung (2) nach einem der Ansprüche 1 - 3 , dadurch gekennzeichnet , dass Produktionsräder (28) der jeweiligen Produktions-Radanordnungen (24) einen wesentlich geringeren Durchmesser, < 70%, aufweisen als Kundenräder (19) von Kunden-Radanordnungen (18).
- Produktions-Fahrgestellanordnung (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Produktions-Radanordnungen (24) und Kunden-Radanordnungen (19) standardisierte Anbindungsmittel (34) zur Befestigung an die jeweiligen Radaufhängungen (8) aufweisen.
- Produktions-Fahrgestellanordnung (2) nach einem der Ansprüche 1 - 3 , dadurch gekennzeichnet , dass die Arbeitshöhenverstelleinrichtung (26) elektrisch verstellbare Teleskoparme (36, 38) aufweist.
- Produktions-Fahrgestellanordnung (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Produktions-Radanordnung (24) eine äußere Schnittstelle (42) zur elektrischen Kontaktierung mit der Arbeitshöhenverstelleinrichtung (12) aufweist.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Produktions-Fahrgestellanordnung für ein Kraftfahrzeug, das zumindest eine Rahmenanordnung mit einem Radfahrwerk aufweist, das zumindest Radaufhängungen und daran angebundene Radanordnungen sowie eine Lenkungsanordnung und eine Bremsanordnung aufweist. Aus dem Stand der Technik sind derartige Produktions-Fahrgestellanordnungen für Kraftfahrzeuge bekannt. Diese Produktions-Fahrgestellanordnungen sind auch als „rolling chassis“ in der Produktion von Kraftfahrzeugen bekannt und gelten als besonders flexibel einsetzbare Fördermittel, die einen kontinuierlichen Produktionsfluss mit reduzierten Wartezeiten gewährleisten. Beispiele für derartige Produktions-Fahrgestellanordnungen sind in der deutschen Offenlegungsschrift DE 10 2006 054 010 A1 und in der DE 10 2004 020 221 A1 zu finden. Aufgrund des festgelegten Aufbaus der jeweiligen Fahrgestellanordnung sind Anpassungen an die Arbeitshöhe und damit ein ergonomisches Arbeiten jedoch nicht möglich. Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, den vorgenannten Nachteil auf einfache und kostengünstige Weise zu vermeiden. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die jeweilige Radanordnung im Produktionsprozess als Produktions-Radanordnung mit einer Arbeitshöhenverstelleinrichtung ausgebildet ist. Auf diese Weise ist es auf einfache Weise möglich, ein Serienfahrgestell als Fördermittel zu nutzen und trotzdem ein ergonomisches Arbeiten und Montieren zu ermöglichen. In einer vorteilhaften Ausführungsform ist eine Antriebsanordnung für das Radfahrwerk vorgesehen. Hierdurch ist die Produktions-Fahrgestellanordnung auf einfache Weise selbstfahrend ausgebildet. Dadurch, dass jede Produktions-Radanordnung eine innere Schnittstelle zur elektrischen Kontaktierung mit der Antriebsanordnung aufweist, ist eine einfache Kontaktierung im Produktionsprozess möglich. Hierbei kann die Antriebsanordnung in vorteilhafter Weise als ein elektrisches Antriebssystem mit einem Batteriesystem ausgebildet sein. Um eine einfache Zugänglichkeit des Radkastens im Produktionsprozess zu gewährleisten, weisen Produktions-Räder der jeweiligen Produktions-Radanordnungen einen wesentlich geringeren Durchmesser, < 70%, auf als Kundenräder von Kunden-Radanordnungen. In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform weisen die Produktions-Radanordnungen und Kunden-Radanordnungen standardisierte Anbindungsmittel zur Befestigung an die jeweiligen Radaufhängungen auf. Hierdurch ist es möglich auf einfache Weise die Produktions-Radanordnungen gegen Kunden-Radanordnungen und vice versa zu tauschen. Dadurch, dass die Arbeitshöhenverstelleinrichtung elektrisch verstellbare Teleskoparme aufweist, wird eine besonders kompakte Arbeitshöhenverstelleinrichtung bereitgestellt. Um eine einfache Betätigung der Arbeitshöhenverstelleinrichtung zu gewährleisten, kann die Produktions-Radanordnung eine äußere Schnittstelle zur elektrischen Kontaktierung mit der Arbeitshöhenverstelleinrichtung aufweisen. Die Erfindung wird anhand einer Zeichnung näher erläutert. Hierbei zeigt:1 eine perspektivische Ansicht einer Produktions-Fahrgestellanordnung, und2 eine schematisch vereinfachte Seitenansicht einer Produktions-Radanordnung. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer an sich bekannten Produktions-Fahrgestellanordnung 2. Die Produktions-Fahrgestellanordnung 2 besitzt im vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Rahmenanordnung 4 mit einem Radfahrwerk 6. Das Radfahrwerk 6 weist schematisch dargestellte Radaufhängungen 8 und daran angebundene Radanordnungen 10 auf. Zudem sind eine nicht weiter dargestellte Lenkungsanordnung und Bremsanordnung vorgesehen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist zudem eine schematisch dargestellte elektrische Antriebsanordnung 12 mit einem Batteriesystem 14 und einem Antriebssystem 16 vorgesehen, wodurch die Produktions-Fahrgestellanordnung 2 als selbstfahrendes Fördermittel ausgebildet ist. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Radanordnungen 10 als klassische Kunden-Radanordnungen 18 ausgebildet. Derartige Kunden-Radanordnungen 18 mit einem Kundenrad 19 bestehend aus einer Felge 20 und darauf angeordneten Reifen 22 erlauben eine Montage eines fertigzustellenden Kraftfahrzeuges lediglich auf einer durch die Kunden-Radanordnung 18 vorgegebenen Arbeitshöhe. Um auf einfache Art und Weise eine Verstellung der Arbeitshöhe der Produktions-Fahrgestellanordnung 2 und damit ein ergonomisches Arbeiten eines Monteurs zu gewährleisten, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass im Produktionsprozess anstelle einer Kunden-Radanordnung 18 die Radanordnung 10 als Produktions-Radanordnung 24 mit einer Arbeitshöhenverstelleinrichtung 26 ausgebildet ist. Eine derartige Produktions-Radanordnung 24 ist in einer Seitenansicht in 2 dargestellt. Auch die Produktions-Radanordnung 24 weist auf bekannte Weise ein Produktionsrad 28 auf, das aus einer Produktionsfelge 30 und einem Produktionsreifen 32 besteht. Das Produktionsrad 28 besitzt hierbei einen w