Search

DE-102025115479-A1 - SELEKTIVE PANIKMINDERUNG

DE102025115479A1DE 102025115479 A1DE102025115479 A1DE 102025115479A1DE-102025115479-A1

Abstract

Nicht alle Paniksituationen in einer Datenspeicherungsvorrichtung erfordern ein von der Hostvorrichtung initiiertes Zurücksetzen. Wenn es der Datenspeicherungsvorrichtung möglich ist, ein Panikereignis zu beheben und die Hostvorrichtung einfach darüber zu informieren, dass das Panikereignis vermieden wurde, werden Effizienzgewinne erzielt. In Mehrinstanzsituationen kann die Datenspeicherungsvorrichtung die Arten von Leiterbahnen verfolgen und bestimmen, ob ein von der Hostvorrichtung initiiertes Zurücksetzen erforderlich ist oder ob die Datenspeicherungsvorrichtung das Zurücksetzen intern durchführen kann. Die Datenspeicherungsvorrichtung kann ein von der Hostvorrichtung initiiertes Zurücksetzen, das von einer Instanz benötigt wird, verzögern, bis andere Instanzen für das von der Hostvorrichtung initiierte Zurücksetzen bereit sind.

Inventors

  • Shay Benisty
  • Ariel Navon
  • JUDAH GAMLIEL HAHN
  • Alexander Bazarsky

Assignees

  • SanDisk Technologies, Inc.

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20250422
Priority Date
20241106

Claims (20)

  1. Datenspeicherungsvorrichtung, umfassend: eine Speichervorrichtung; und eine Steuerung, die mit der Speichervorrichtung gekoppelt ist, wobei die Steuerung konfiguriert ist zum: Verfolgen einer Angabe zum Zurücksetzen einer physischen Funktion oder mehrerer physischer Funktionen (PF(s)), einer virtuellen Funktion oder mehrerer virtueller Funktionen (VF(s)) oder einer Kombination aus PFs und VFs; Bestimmen, ob ein Zurücksetzen erfolgen soll; Bestimmen, ob es sich bei einer Arbeitslast um eine Lese-Arbeitslast handelt; und Bestimmen, ob ein Zurücksetzen intern durchgeführt werden soll oder ob eine Hostvorrichtung zum Initiieren eines Zurücksetzens herangezogen werden soll.
  2. Datenspeicherungsvorrichtung nach Anspruch 1 , wobei die eine oder die mehreren PF(s), die eine oder die mehreren VF(s) oder die Kombination aus PFs und VFs eine erste PF und eine zweite PF umfasst/umfassen, wobei die erste PF eine erste VF und eine zweite VF umfasst.
  3. Datenspeicherungsvorrichtung nach Anspruch 1 , wobei die Steuerung konfiguriert ist, um zu bestimmen, dass es sich bei der Arbeitslast um eine Lese-Arbeitslast handelt, und wobei die Steuerung konfiguriert ist, um das Zurücksetzen intern durchzuführen.
  4. Datenspeicherungsvorrichtung nach Anspruch 1 , wobei die Steuerung konfiguriert ist, um zu bestimmen, dass es sich bei der Arbeitslast nicht um eine Lese-Arbeitslast handelt, und wobei die Steuerung konfiguriert ist, um die Hostvorrichtung heranzuziehen, um das Zurücksetzen zu initiieren.
  5. Datenspeicherungsvorrichtung nach Anspruch 1 , wobei die Steuerung konfiguriert ist, um Rückmeldungen für ein Zurücksetzen und interne Rücksetzvorbereitungen zu sammeln, wobei die Steuerung konfiguriert ist, um zu bestimmen, ob alle Rücksetzungen bereit sind, und wobei die Steuerung konfiguriert ist, um für alle relevanten VFs und PFs ein Zurücksetzen zu initiieren.
  6. Datenspeicherungsvorrichtung nach Anspruch 5 , wobei das initiierte Zurücksetzen sowohl intern als auch extern ist.
  7. Datenspeicherungsvorrichtung nach Anspruch 1 , wobei die Steuerung konfiguriert ist, um Arten von Leiterbahnen zu verfolgen.
  8. Datenspeicherungsvorrichtung nach Anspruch 7 , wobei die Steuerung konfiguriert ist, um für jede der einen oder der mehreren PF(s), der einen oder der mehreren VF(s) oder der Kombination aus PFs und VFs eine Angabe darüber zu speichern, ob es sich bei einer Arbeitslast um eine Lese-Arbeitslast handelt.
  9. Datenspeicherungsvorrichtung nach Anspruch 1 , wobei die Steuerung einen Fehlerdetektor umfasst.
  10. Datenspeicherungsvorrichtung nach Anspruch 1 , wobei die Steuerung ein Host-Schnittstellenmodul (HIM) umfasst, das ein Panik-Zurücksetzen-Modul, ein Modul für transparentes Zurücksetzen und Protokolle sowie ein Zurücksetzsynchronisierungsmodul einschließt.
  11. Datenspeicherungsvorrichtung, umfassend: eine Speichervorrichtung; und eine Steuerung, die mit der Speichervorrichtung gekoppelt ist, wobei die Steuerung konfiguriert ist zum: Arbeiten als Mehrinstanzvorrichtung, die mit einer oder mehreren physischen Funktion(en) (PF(s)), einer oder mehreren virtuellen Funktion(en) (VF(s)) oder einer Kombination aus PFs und VFs gekoppelt ist; Verfolgen von Leiterbahnen für jede Funktion der einen oder der mehreren PF(s), der einen oder der mehreren VF(s) oder der Kombination aus PFs und VFs; Bestimmen, ob die Leiterbahnen für eine Lese-Arbeitslast sind; und Speichern einer Angabe, ob es sich bei der Arbeitslast um eine Lese-Arbeitslast handelt.
  12. Datenspeicherungsvorrichtung nach Anspruch 11 , wobei die Steuerung konfiguriert ist, um zu bestimmen, dass ein Zurücksetzen erfolgen soll, und um das Zurücksetzen intern für Funktionen mit Lese-Arbeitslasten durchzuführen.
  13. Datenspeicherungsvorrichtung nach Anspruch 11 , wobei die Steuerung konfiguriert ist, um zu bestimmen, dass ein Zurücksetzen erfolgen soll, und um eine Hostvorrichtung heranzuziehen, um das Zurücksetzen für Funktionen zu initiieren, die andere als Lese-Arbeitslasten aufweisen.
  14. Datenspeicherungsvorrichtung nach Anspruch 11 , wobei das Verfolgen kontinuierlich durchgeführt wird.
  15. Datenspeicherungsvorrichtung nach Anspruch 11 , wobei das Verfolgen durch Bestimmen einer aktuellen Arbeitslast für jede PF der einen oder der mehreren PF(s), jede VF der einen oder der mehreren VF(s) oder jede VF und PF der Kombination aus PFs und VFs durchgeführt wird, sobald ein Zurücksetzen angegeben wird.
  16. Datenspeicherungsvorrichtung nach Anspruch 11 , wobei mindestens eine PF eine Vielzahl von VFs umfasst.
  17. Datenspeicherungsvorrichtung nach Anspruch 11 , wobei das Speichern das Speichern von Werten in einem Bitmap umfasst, das angibt, ob es sich bei der Arbeitslast um eine Lese-Arbeitslast oder eine andere als eine Lese-Arbeitslast handelt.
  18. Datenspeicherungsvorrichtung, umfassend: Mittel zum Speichern von Daten; und eine Steuerung, die mit den Mitteln zum Speichern von Daten gekoppelt ist, wobei die Steuerung konfiguriert ist zum: Bestimmen, dass ein Beinahe-Fehlerereignis eingetreten ist; Bestimmen, ob das Beinahe-Fehlerereignis ohne Zurücksetzen der Hostvorrichtung bewältigt werden kann; Initiieren einer Hostvorrichtungsisolierung; Durchführen eines Zurücksetzens des Status; Wiederherstellen des Systemstatus aus einer Statuswiederherstellungsdatenbank und Entfernen der Hostvorrichtungsisolierung.
  19. Datenspeicherungsvorrichtung nach Anspruch 18 , wobei die Steuerung ein Fehlerangabemodul und ein Fehlerwiederherstellungsmodul umfasst und wobei die Steuerung die Statuswiederherstellungsdatenbank verwaltet.
  20. Datenspeicherungsvorrichtung nach Anspruch 19 , wobei die Steuerung als Mehrinstanzvorrichtung arbeitet, die mit einer oder mehreren physischen Funktion(en) (PF(s)), einer oder mehreren virtuellen Funktion(en) (VF(s)) oder einer Kombination aus PFs und VFs gekoppelt ist.

Description

HINTERGRUND DER OFFENBARUNG Gebiet der Offenbarung Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung beziehen sich im Allgemeinen auf die Panikminderung. Beschreibung des Standes der Technik Der Standard PCI express (PCIe, Peripheral Component Interconnect express) führt eine Single Root Input/Output (I/O)-Virtualisierung (SR-IOV) ein, die physische Funktionen (PFs) und virtuelle Funktionen (VFs) einschließt. PFs sind PCIe-Funktionen mit vollem Funktionsumfang. VFs sind leichtgewichtige Funktionen, denen einige Konfigurationsressourcen fehlen. Eine Mehrinstanzumgebung bedeutet üblicherweise, dass in der Vorrichtungssteuerung eine Art von Virtualisierung implementiert ist, wie eine oder mehrere VFs, eine oder mehrere PFs oder Kombinationen davon. Am spezifischsten beinhaltet eine Mehrinstanzumgebung mehrere Funktionen. Wenn bei einer Datenspeicherungsvorrichtung ein interner Fehler auftritt, stehen der Datenspeicherungsvorrichtung mehrere Wiederherstellungspfade zur Verfügung. Einige Fehler können innerhalb der Datenspeicherungsvorrichtung behoben werden, andere beinhalten das Zurücksetzen der Hostschnittstelle oder eine anderweitige Störung der Kommunikation zwischen Host und Vorrichtung. Ereignisse, die Interaktionen mit Hostvorrichtungen beinhalten, werden als Panikereignisse bezeichnet. In den Standards Nonvolatile Memory (NVM) express (NVMe) und Open Compute Project (OCP) gibt es Mechanismen, um Panikereignisse zu bewältigen und gleichzeitig die Auswirkungen auf Endbenutzer zu minimieren. Unabhängig davon, ob in einer Client- oder Enterprise-Umgebung mit Solid-State-Drives (SSDs) gearbeitet wird, wäre es nützlich, die Häufigkeit von Panikereignissen zu reduzieren, um Störungen der Hostschnittstelle möglichst zu vermeiden. Daher besteht in der Technik ein Bedarf an der Minderung von Panikereignissen. KURZDARSTELLUNG DER OFFENBARUNG Nicht alle Paniksituationen in einer Datenspeicherungsvorrichtung erfordern ein von der Hostvorrichtung initiiertes Zurücksetzen. Wenn es der Datenspeicherungsvorrichtung möglich ist, ein Panikereignis zu beheben und die Hostvorrichtung einfach darüber zu informieren, dass das Panikereignis vermieden wurde, werden Effizienzgewinne erzielt. In Mehrinstanzsituationen kann die Datenspeicherungsvorrichtung die Arten von Leiterbahnen verfolgen und bestimmen, ob ein von der Hostvorrichtung initiiertes Zurücksetzen erforderlich ist oder ob die Datenspeicherungsvorrichtung das Zurücksetzen intern durchführen kann. Die Datenspeicherungsvorrichtung kann ein von der Hostvorrichtung initiiertes Zurücksetzen, das von einer Instanz benötigt wird, verzögern, bis andere Instanzen für das von der Hostvorrichtung initiierte Zurücksetzen bereit sind. In einer Ausführungsform umfasst eine Datenspeicherungsvorrichtung: eine Speichervorrichtung; und eine Steuerung, die mit der Speichervorrichtung gekoppelt ist, wobei die Steuerung konfiguriert ist zum: Verfolgen einer Angabe zum Zurücksetzen einer physischen Funktion oder mehrerer physischer Funktionen (PFs), einer virtuellen Funktion oder mehrerer virtueller Funktionen (VFs) oder einer Kombination aus PFs und VFs; Bestimmen, ob ein Zurücksetzen erfolgen soll; Bestimmen, ob es sich bei einer Arbeitslast um eine Lese-Arbeitslast handelt; und Bestimmen, ob ein Zurücksetzen intern durchgeführt werden soll oder ob eine Hostvorrichtung zum Initiieren eines Zurücksetzens herangezogen werden soll. In einer weiteren Ausführungsform umfasst eine Datenspeicherungsvorrichtung: eine Speichervorrichtung; und eine Steuerung, die mit der Speichervorrichtung gekoppelt ist, wobei die Steuerung konfiguriert ist zum: Arbeiten als Mehrinstanzvorrichtung, die mit einer oder mehreren physischen Funktion(en) (PFs), einer oder mehreren virtuellen Funktion(en) (VFs) oder einer Kombination aus PFs und VFs gekoppelt ist; Verfolgen von Leiterbahnen für jede Funktion der einen oder der mehreren PF(s), der einen oder der mehreren VF(s) oder der Kombination aus PFs und VFs; Bestimmen, ob die Leiterbahnen für eine Lese-Arbeitslast sind; und Speichern einer Angabe, ob es sich bei der Arbeitslast um eine Lese-Arbeitslast handelt. In einer weiteren Ausführungsform umfasst eine Datenspeicherungsvorrichtung: Mittel zum Speichern von Daten; und eine Steuerung, die mit den Mitteln zum Speichern von Daten gekoppelt ist, wobei die Steuerung konfiguriert ist zum: Bestimmen, dass ein Beinahe-Fehlerereignis eingetreten ist; Bestimmen, ob das Beinahe-Fehlerereignis ohne Zurücksetzen der Hostvorrichtung bewältigt werden kann; Initiieren einer Hostvorrichtungsisolierung; Durchführen eines Zurücksetzens des Status; Wiederherstellen des Systemstatus aus einer Statuswiederherstellungsdatenbank und Entfernen der Hostvorrichtungsisolierung. KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN Damit die Art und Weise der vorstehend genannten Merkmale der vorliegenden Offenbarung im Detail verstanden werden können, kann eine genauere Beschreibung der Offenbarung, die vorstehend kurz zusammengefasst wurde, unter Bezugnahme