DE-102025119670-B3 - Adaptive Benutzerschnittstelle für ein Fahrzeug
Abstract
Ein Verfahren zum Bereitstellen von Informationen für einen Insassen eines Fahrzeugs kann das Bestimmen einer oder mehrerer Eingaben unter Verwendung eines oder mehrerer Fahrzeugsensoren beinhalten. Das Verfahren kann ferner das Bestimmen eines Layouts jedes einer Vielzahl von Benutzerschnittstellen- (UI-) Elementen eines Infotainmentsystems zumindest teilweise basierend auf der einen oder den mehreren Eingaben beinhalten. Das Verfahren kann ferner das Bereitstellen von Informationen für den Insassen des Fahrzeugs durch Anzeigen der Vielzahl von UI-Elementen auf dem Infotainmentsystem zumindest teilweise basierend auf dem Layout jedes der Vielzahl von UI-Elementen beinhalten.
Inventors
- Eshan Dixit
- Mark R. Claywell
- Azeem Sarwar
- Mihir Gupte
- Bryan K. Pryor
Assignees
- GM Global Technology Operations LLC
Dates
- Publication Date
- 20260507
- Application Date
- 20250521
- Priority Date
- 20250411
Claims (8)
- Verfahren (100) zum Bereitstellen von Informationen für einen Insassen eines Fahrzeugs (12), wobei das Verfahren (100) Folgendes umfasst: Bestimmen (104) einer oder mehrerer Eingaben unter Verwendung eines oder mehrerer Fahrzeugsensoren (16); Bestimmen (108) eines Layouts jedes einer Vielzahl von Benutzerschnittstellen- (UI-) Elementen (52) eines Infotainmentsystems (18) zumindest teilweise basierend auf der einen oder den mehreren Eingaben; und Bereitstellen (110) von Informationen für den Insassen des Fahrzeugs (12) durch Anzeigen der Vielzahl von UI-Elementen (52) auf dem Infotainmentsystem (18) zumindest teilweise basierend auf dem Layout jedes der Vielzahl von UI-Elementen (52); wobei das Bestimmen des Layouts jedes der mehreren UI-Elemente ferner Folgendes umfasst: Bestimmen einer Wichtigkeitsbewertung jedes der mehreren UI-Elemente (52) zumindest teilweise basierend auf der einen oder den mehreren Eingaben und einer oder mehreren UI-Elementeigenschaften jedes der mehreren UI-Elemente (52); und Bestimmen des Layouts jedes der mehreren UI-Elemente (52) zumindest teilweise basierend auf der Wichtigkeitsbewertung jedes der mehreren UI-Elemente (52); und wobei das Bestimmen des Layouts jedes der mehreren UI-Elemente (52) ferner Folgendes umfasst: Bestimmen des Layouts jedes der mehreren UI-Elemente (52) zumindest teilweise basierend auf der Wichtigkeitsbewertung jedes der mehreren UI-Elemente (52), wobei das Layout zumindest einen Ort jedes der mehreren UI-Elemente (52) auf dem Infotainmentsystem (18) beinhaltet und wobei ein Abstand zwischen dem Ort jedes der mehreren UI-Elemente (52) und einer Kante des Infotainmentsystems mit der Wichtigkeitsbewertung jedes der mehreren UI-Elemente (52) negativ korreliert ist.
- Verfahren (100) nach Anspruch 1 , wobei das Bestimmen der einen oder der mehreren Eingaben ferner Folgendes umfasst: Bestimmen der einen oder der mehreren Eingaben, wobei die eine oder die mehreren Eingaben Messungen von Fahrzeugbetriebsbedingungen beinhalten und wobei die Fahrzeugbetriebsbedingungen eines oder mehrere von Folgendem beinhalten: eine Geschwindigkeit des Fahrzeugs (12), eine Beschleunigung des Fahrzeugs (12) und eine Vibration des Fahrzeugs.
- Verfahren (100) nach Anspruch 1 , wobei das Bestimmen der einen oder der mehreren Eingaben ferner Folgendes umfasst: Bestimmen der einen oder der mehreren Eingaben, wobei die eine oder die mehreren Eingaben Informationen über äußere Umgebungsbedingungen beinhalten.
- Verfahren (100) nach Anspruch 3 , wobei das Bestimmen der einen oder der mehreren Eingaben ferner Folgendes umfasst: Bestimmen der einen oder der mehreren Eingaben, wobei die Informationen über äußere Umgebungsbedingungen eines oder mehrere von Folgendem beinhalten: eine Wetterbedingung in einer Umgebung (28), die das Fahrzeug (12) umgibt, und eine Verkehrsstaubedingung in der Umgebung (28), die das Fahrzeug (12) umgibt.
- Verfahren (100) nach Anspruch 1 , wobei das Bestimmen der Wichtigkeitsbewertung jedes der mehreren UI-Elemente ferner Folgendes umfasst: Bestimmen der Wichtigkeitsbewertung jedes der mehreren UI-Elemente (52) zumindest teilweise basierend auf der einen oder den mehreren UI-Elementeigenschaften jedes der mehreren UI-Elemente (52), wobei die eine oder die mehreren UI-Elementeigenschaften einen UI-Elementzweck jedes der mehreren UI-Elemente (52) beinhalten.
- Verfahren (100) nach Anspruch 5 , wobei das Bestimmen der Wichtigkeitsbewertung jedes der mehreren UI-Elemente (52) ferner Folgendes umfasst: Bestimmen der Wichtigkeitsbewertung jedes der mehreren UI-Elemente (52) zumindest teilweise basierend auf der einen oder den mehreren UI-Elementeigenschaften jedes der mehreren UI-Elemente (52), wobei der UI-Elementzweck jedes der mehreren UI-Elemente (52) Informationen über eine inhärente Wichtigkeit jedes der mehreren UI-Elemente (52) beinhaltet.
- Verfahren (100) nach Anspruch 1 , wobei das Bestimmen der Wichtigkeitsbewertung jedes der mehreren UI-Elemente (52) ferner Folgendes umfasst: Bestimmen der Wichtigkeitsbewertung jedes der mehreren UI-Elemente (52) zumindest teilweise basierend auf der einen oder den mehreren Eingaben, wobei die eine oder die mehreren Eingaben eine Geschwindigkeit des Fahrzeugs (12) beinhalten und wobei die Wichtigkeitsbewertung jedes der mehreren UI-Elemente (52) mit der Geschwindigkeit des Fahrzeugs (12) positiv korreliert ist.
- Verfahren (100) nach Anspruch 1 , wobei das Bestimmen des Layouts jedes der mehreren UI-Elemente ferner Folgendes umfasst: Bestimmen des Layouts jedes der mehreren UI-Elemente (52) zumindest teilweise basierend auf der Wichtigkeitsbewertung jedes der mehreren UI-Elemente (52), wobei das Layout zumindest eine Größe jedes der mehreren UI-Elemente (52) beinhaltet und wobei die Größe jedes der mehreren UI-Elemente (52) mit der Wichtigkeitsbewertung jedes der mehreren UI-Elemente (52) positiv korreliert ist.
Description
Die vorliegende Beschreibung betrifft Systeme und Verfahren zum Bereitstellen von Informationen für einen Insassen eines Fahrzeugs und insbesondere für Fahrzeuginfotainmentsystem-Benutzerschnittstellenfunktionalität und -gestaltung. Um die Benutzerinteraktion mit Infotainmentsystemen in Fahrzeuganwendungen zu erleichtern, können verschiedene Benutzerschnittstellentechnologien verwendet werden. Fahrzeuginfotainmentsysteme können Anzeigebildschirme, berührungsempfindliche Bedienelemente, physische Tasten, Spracherkennungsmodule und/oder dergleichen beinhalten, um die Interaktion mit Navigation, Medienwiedergabe, Klimasteuerung, Kommunikationssystemen und anderen Fahrzeugfunktionen zu ermöglichen. In einigen Beispielen können Benutzerschnittstellen konfigurierbare Layouts oder Menüstrukturen enthalten, die sich basierend auf Benutzerpräferenzen anpassen. Zusätzlich können Infotainmentsystemschnittstellen durch drahtlose Kommunikationsprotokolle in externe Vorrichtungen integriert werden, was es Benutzern ermöglicht, auf mobile Anwendungen, Cloud-Dienste oder Echtzeit-Verkehrs- und Wetteraktualisierungen zuzugreifen. Einige Fahrzeuginfotainmentschnittstellen stellen auch multimodale Interaktionsfähigkeiten bereit, wie etwa das Kombinieren von Sprachbefehlen mit haptischer Rückmeldung oder Gestenerkennung, um die Verwendbarkeit zu verbessern und gleichzeitig die Ablenkung des Fahrers zu minimieren. DE 10 2014 118 957 A1 beschreibt ein Verfahren zum Betreiben einer Bedienanordnung für ein Kraftfahrzeug, bei welchem mittels eines Bedienelements, welches an einem Lenkrad des Kraftfahrzeugs angeordnet ist und welches einen berührungsempfindlichen Bildschirm aufweist, eine Berührung zumindest einer auf dem Bedienelement angezeigten Schaltfläche als Bedienhandlung erfasst wird, und mittels einer Steuereinrichtung zumindest eine Schaltfläche aus einer Mehrzahl von Schaltflächen zum Anzeigen auf dem Bedienelement ausgewählt wird und/oder eine Darstellung der zumindest einen Schaltfläche auf dem Bedienelement angepasst wird, wobei mittels einer Erfassungseinrichtung eine das Kraftfahrzeug und/oder eine einen Fahrer des Kraftfahrzeugs betreffende Zustandsänderung erkannt wird und mittels der Steuereinrichtung in Abhängigkeit von der erkannten Zustandsänderung die zumindest eine Schaltfläche ausgewählt und/oder die Darstellung der zumindest einen Schaltfläche angepasst wird. DE 10 2023 123 205 A1 beschreibt ein Verfahren zum Anpassen einer graphischen Benutzerschnittstelle eines Bediengeräts in einem Kraftfahrzeug an einen Fahrzustand des Kraftfahrzeugs, wobei bei dem Fahrzustand zwischen einem Stillstand der Kraftfahrzeugs und dem Kraftfahrzeug in Fahrt unterschieden wird. Die Erfindung umfasst, dass wiederholt zu einem jeweiligen Erfassungszeitpunkt jeweilige Geopositionsdaten, welche eine GNSS-basiert ermittelte Geoposition und/ oder Fahrgeschwindigkeit des Kraftfahrzeugs angeben, ermittelt werden und aus den Geopositionsdaten von mindestens drei unterschiedlichen Erfassungszeitpunkten ein mittlerer Geschwindigkeitswert berechnet wird und falls erkannt wird, dass der mittlere Geschwindigkeitswert kleiner als ein vorgegebener Schwellenwert ist, der Fahrzustand „Stillstand“ und andernfalls der Fahrzustand „Fahrt“ signalisiert wird, und ein dem jeweiligen signalisierten Fahrzustand zugeordnetes, zustandsspezifisches Schnittstellenlayout und/oder Funktionsumfang der Benutzerschnittstellen in Abhängigkeit von dem signalisierten Fahrzeugstand eingestellt wird. Während Systeme und Verfahren für Fahrzeuginfotainment-Benutzerschnittstellen ihren beabsichtigten Zweck erfüllen, besteht ein Bedarf an neuen und verbesserten Systemen und Verfahren für Fahrzeuginfotainmentsystem-Benutzerschnittstellenfunktionalität und -gestaltung zum Bereitstellen von Informationen für Insassen von Fahrzeugen. Dementsprechend ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein System bereitzustellen, dass eine verbesserte Bereitstellung von Informationen für Insassen von Fahrzeugen ermöglicht und das aktuelle Bedingungen beim Erzeugen von Benutzerschnittstellen berücksichtigt. Die Aufgabe wird von dem Gegenstand des unabhängigen Anspruchs gelöst. Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zum Bereitstellen von Informationen für einen Insassen eines Fahrzeugs bereitgestellt. Das erfindungsgemäße Verfahren beinhaltet das Bestimmen einer oder mehrerer Eingaben unter Verwendung eines oder mehrerer Fahrzeugsensoren. Das Verfahren beinhaltet ferner das Bestimmen eines Layouts jedes einer Vielzahl von Benutzerschnittstellen-(UI-) Elementen eines Infotainmentsystems zumindest teilweise basierend auf der einen oder den mehreren Eingaben. Das Verfahren beinhaltet ferner das Bereitstellen von Informationen für den Insassen des Fahrzeugs durch Anzeigen der Vielzahl von UI-Elementen auf dem Infotainmentsystem zumindest teilweise basierend auf dem Layout jedes der Vielzahl von UI-Elementen. Ferner beinhaltet das Bestimmen des Layouts jedes der mehreren UI-Elemente ferner d