DE-102025119969-A1 - BEFESTIGUNGSVORRICHTUNG FÜR PERSÖNLICHES FORTBEWEGUNGSMITTEL
Abstract
Eine Befestigungsvorrichtung für persönliche Fortbewegungsmittel, die kleine Fortbewegungsmittel, welche Rollstühle umfassen, an großen Fortbewegungsmitteln, welche Fahrzeuge umfassen, mit starker Befestigungskraft sichert und Convenience sicherstellt, indem sie das Befestigen oder Entriegeln kleiner Fortbewegungsmittel erleichtert.
Inventors
- Jin Ho Hwang
- Ji Ah Kim
- Ji Seob Park
- Sang Heon Lee
- Kyung Jae PARK
- Choon Taik KIM
Assignees
- HYUNDAI MOTOR COMPANY
- KIA CORPORATION
- YONG SAN CO., LTD.
Dates
- Publication Date
- 20260507
- Application Date
- 20250522
- Priority Date
- 20241106
Claims (18)
- Befestigungsvorrichtung für persönliche Fortbewegungsmittel, wobei die Befestigungsvorrichtung aufweist: ein Verbindungsmodul, das an einem zu befestigenden Objekt vorgesehen ist; und ein Befestigungsmodul, das an einer Bodenfläche vorgesehen ist, in das ein Abschnitt des Verbindungsmoduls eingeführt wird, und das ein erstes Befestigungsmittel und ein zweites Befestigungsmittel zum Befestigen des eingeführten Verbindungsmoduls aufweist, wobei das erste Befestigungsmittel durch Erzeugen eines Magnetfelds magnetisch an dem Verbindungsmodul befestigt wird und das zweite Befestigungsmittel mit dem eingeführten Verbindungsmodul in Kontakt kommt, um das Verbindungsmodul mechanisch zu befestigen.
- Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1 , wobei das Befestigungsmodul aufweist: ein Gehäuse, das an der Bodenfläche vorgesehen ist; und einen Befestigungshalter, der eine Führungsnut aufweist, die an einem oberen Abschnitt des Gehäuses nach innen in dem Befestigungshalter ausgebildet ist, und wobei das Verbindungsmodul eine Befestigungsführung aufweist, deren Einführrichtung entlang der Führungsnut des Befestigungshalters geführt ist.
- Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 2 , wobei die Führungsnut des Befestigungshalters einen Bereich aufweist, der sich von einem Eintrittsabschnitt, an dem das Einführen der Befestigungsführung beginnt, nach innen verengt.
- Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 2 , wobei der Befestigungshalter derart ausgebildet ist, dass ein oberer Endabschnitt eines Eintrittsabschnitts davon, an dem das Einführen der Befestigungsführung in die Führungsnut beginnt, nach unten geneigt ist.
- Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 2 , wobei das Verbindungsmodul eine Befestigungshalterung zur Verbindung mit der Befestigungsführung aufweist, und wobei die Befestigungshalterung und die Befestigungsführung über ein Verbindungselement miteinander verbunden sind, während sie voneinander beabstandet sind, und das Verbindungselement in einer Richtung, in der die Befestigungshalterung und die Befestigungsführung einander zugewandt sind, elastisch bewegbar ist.
- Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 5 , wobei der Befestigungshalter mit einem teilweise offenen oberen Abschnitt ausgebildet ist und auf Grundlage dessen, dass die Befestigungsführung des Verbindungsmoduls in die Führungsnut des Befestigungshalters eingeführt wird, das Verbindungselement in den offenen oberen Abschnitt des Befestigungshalters eintritt, und wobei das Verbindungselement einen Endabschnitt aufweist, der mit der Befestigungshalterung gekoppelt ist, derart vorgesehen ist, dass es in der Befestigungsführung in einer vertikalen Richtung bewegbar ist, und durch einen elastischen Körper innerhalb der Befestigungsführung elastisch gelagert ist.
- Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 2 , wobei das Befestigungsmodul ferner einen Antriebsabschnitt aufweist, der in dem Gehäuse vorgesehen und derart konfiguriert ist, dass er Drehkraft erzeugt, und wobei auf Grundlage dessen, dass das erste Befestigungsmittel und das zweite Befestigungsmittel mit dem Antriebsabschnitt verbunden sind, eine magnetische Befestigung des ersten Befestigungsmittels oder eine mechanische Befestigung des zweiten Befestigungsmittels wahlweise gewechselt werden.
- Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 7 , wobei das erste Befestigungsmittel einen Polabschnitt, ein erstes magnetisches Material und ein zweites magnetisches Material aufweist, und wobei der Polabschnitt innerhalb des Gehäuses vorgesehen ist und teilweise an einer Oberseite des Gehäuses freiliegt, um mit der in den Befestigungshalter eingeführten Befestigungsführung in Kontakt zu kommen, das erste magnetische Material mit dem Antriebsabschnitt verbunden ist und sich von dem Polabschnitt aus dreht, und das zweite magnetische Material von dem ersten magnetischen Material beabstandet und an dem Polabschnitt befestigt ist.
- Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 8 , wobei das erste magnetische Material und das zweite magnetische Material aus Permanentmagneten hergestellt sind und sich eine Richtung eines magnetischen Flusses in Abhängigkeit von einer Drehposition des ersten magnetischen Materials verändert, die durch den Antriebsabschnitt verändert wird.
- Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 8 , wobei der Polabschnitt und die Befestigungsführung aus magnetischem Material hergestellt sind und durch das erste magnetische Material und das zweite magnetische Material magnetisch verbunden werden.
- Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 7 , wobei das zweite Befestigungsmittel einen Befestigungsblock aufweist, der verschiebbar innerhalb des Gehäuses vorgesehen und mit dem Antriebsabschnitt gekoppelt ist, um gemäß einer durch den Antriebsabschnitt veränderten Position des Befestigungsblocks durch eine Oberseite des Gehäuses herausgenommen zu werden.
- Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 11 , wobei der Befestigungsblock derart angeordnet ist, dass er in einer zu der Einführrichtung der Befestigungsführung entgegengesetzten Richtung herausgenommen werden kann, wenn die Befestigungsführung in den Befestigungshalter eingeführt ist, um ein Verlassen der Befestigungsführung zu begrenzen.
- Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 11 , wobei das zweite Befestigungsmittel ferner einen Nockenabschnitt aufweist, und wobei der Nockenabschnitt einen an einer Umfangsfläche des Nockenabschnitts ausgebildeten geneigten Abschnitt aufweist, und mit dem Antriebsabschnitt verbunden ist, um sich zu drehen, und wobei in einem Zustand, in dem der Befestigungsblock auf dem Nockenabschnitt sitzt, der Befestigungsblock durch eine lineare Hin- und Herbewegung in einer vertikalen Richtung aufgrund einer Drehung des Nockenabschnitts aus der Oberseite des Gehäuses herausgenommen oder in diese eingebracht wird.
- Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 13 , wobei das zweite Befestigungsmittel ferner einen Lagerungsabschnitt aufweist, der die lineare Hin- und Herbewegung des Befestigungsblocks führt, und wobei der Lagerungsabschnitt innerhalb des Gehäuses befestigt ist, den Befestigungsblock darin aufnimmt und derart vorgesehen ist, dass er eine Außenseite des Befestigungsblocks umgibt.
- Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 7 , wobei der Antriebsabschnitt eine Welle aufweist, die durch Drehkraft gedreht wird, wobei die Welle mit dem ersten Befestigungsmittel und dem zweiten Befestigungsmittel verbunden ist, so dass auf Grundlage dessen, dass sich die Welle dreht, die magnetische Befestigung des ersten Befestigungsmittels und die mechanische Befestigung des zweiten Befestigungsmittels gleichzeitig erfolgen.
- Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 15 , wobei der Antriebsabschnitt, das erste Befestigungsmittel und das zweite Befestigungsmittel in Reihe innerhalb des Gehäuses angeordnet sind, so dass die Welle des Antriebsabschnitts mit dem ersten Befestigungsmittel und dem zweiten Befestigungsmittel verbunden ist.
- Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 2 , wobei eine untere Platte unterhalb des Befestigungsmoduls vorgesehen ist, wobei die untere Platte und das Gehäuse über einen Führungsstift verbunden sind, so dass sich das Gehäuse entlang einer Verlängerungsrichtung des Führungsstifts bewegen kann, und wobei der Führungsstift mit einem elastischen Element versehen ist, das eine elastische Lagerung zwischen der unteren Platte und dem Gehäuse bildet.
- Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 2 , wobei der Befestigungshalter mit einem Sensor versehen ist, der zum Messen eines Abstands von der Befestigungsführung konfiguriert ist, und wobei die Befestigungsvorrichtung ferner eine Steuereinheit aufweist, die derart konfiguriert ist, dass sie gemäß eines Erfassungswerts des Sensors den Abschluss des Einführens der Befestigungsführung bestimmt.
Description
HINTERGRUND DER VORLIEGENDEN OFFENBARUNG Gebiet der vorliegenden Offenbarung Die vorliegende Offenbarung betrifft eine Befestigungsvorrichtung für persönliche Fortbewegungsmittel, insbesondere eine Befestigungsvorrichtung für persönliche Fortbewegungsmittel, mit der kleine Fortbewegungsmittel, welche Rollstühle umfassen, an großen Fortbewegungsmitteln, welche Fahrzeuge umfassen, befestigt werden können. Beschreibung des Stands der Technik Im Allgemeinen werden Rollstühle und Elektrorollstühle als Transportmittel für Menschen mit Behinderungen oder ältere Menschen verwendet, die Schwierigkeiten beim Gehen haben, und miniaturisierte elektrische Fortbewegungsmittel werden als bequemes Transportmittel zusätzlich zu den Transportmitteln für Menschen mit Gehbehinderungen entwickelt. In jüngster Zeit können Rollstühle oder Elektrorollstühle dank der verbesserten Sozialleistungen für Menschen mit Behinderungen nicht nur in rollstuhlgerechten Fahrzeugen, sondern auch in öffentlichen Verkehrsmitteln befördert werden, was Convenience für Rollstuhlfahrer oder Elektrorollstuhlfahrer darstellt. Vor diesem Hintergrund sind große Transportfahrzeuge, die Rollstühle oder Elektrorollstühle aufnehmen können, mit einer Befestigungsvorrichtung ausgestattet, um einen Rollstuhl oder Elektrorollstuhl in einem verriegelten Zustand zu halten, damit sich der Rollstuhl oder Elektrorollstuhl nicht bewegen kann. Da solche Befestigungsvorrichtungen jedoch die Räder eines Rollstuhls oder Elektrorollstuhls durch Festhalten (Zurückhalten) der Räder sichern, verschlechtert sich die Befestigungseffizienz für den Rollstuhl oder Elektrorollstuhl, und bei Verwendung eines Gurtes zur Sicherung eines Rollstuhls oder Elektrorollstuhls ist das Verbinden des Gurtes umständlich, und die komplizierte Konstruktion verringert die Convenience. Das Sichern der Räder eines Rollstuhls oder Elektrorollstuhls kann aufgrund einer verminderten Befestigungseffizienz die Sicherheit beeinträchtigen, was zu einem Sicherheitsunfall führen kann. Wenn Druck direkt auf ein Rad ausgeübt wird, können umliegende Teile, einschließlich des Rads, beschädigt werden. Darüber hinaus ist das Entriegeln einer Befestigungsvorrichtung beim Ausladen eines Rollstuhls oder Elektrorollstuhls aus einem großen Transportfahrzeug ebenfalls kompliziert. Die in diesem Hintergrund der vorliegenden Offenbarung enthaltenen Informationen dienen lediglich dem besseren Verständnis des allgemeinen Hintergrunds der vorliegenden Offenbarung und können nicht als Anerkennung oder in irgendeiner Form als Hinweis darauf verstanden werden, dass diese Informationen den Stand der Technik darstellen, der einem Fachmann bereits bekannt ist. KURZDARSTELLUNG Verschiedene Aspekte der vorliegenden Offenbarung betreffen die Bereitstellung einer Befestigungsvorrichtung für persönliche Fortbewegungsmittel, die kleine Fortbewegungsmittel, welche Rollstühle umfassen, an großen Fortbewegungsmitteln, welche Fahrzeuge umfassen, mit starker Befestigungskraft sichert und eine Convenience gewährleistet, indem sie das Befestigen oder Entriegeln von kleinen Fortbewegungsmitteln erleichtert. Die mit der vorliegenden Offenbarung zu erreichenden Ziele sind nicht auf die oben genannten Ziele beschränkt und andere nicht erwähnte Ziele können von einem Fachmann anhand der folgenden Beschreibung klar verstanden werden. Um die Ziele der vorliegenden Offenbarung zu erreichen, wird eine Befestigungsvorrichtung für persönliche Fortbewegungsmittel bereitgestellt, wobei die Vorrichtung aufweist: ein Verbindungsmodul, das an einem zu befestigenden Objekt vorgesehen ist; und ein Befestigungsmodul, das an einer Bodenfläche vorgesehen ist, in das ein Abschnitt des Verbindungsmoduls eingeführt ist, und das ein erstes Befestigungsmittel und ein zweites Befestigungsmittel zum Befestigen des eingeführten Verbindungsmoduls aufweist, wobei das erste Befestigungsmittel durch Erzeugen eines Magnetfelds magnetisch an dem Verbindungsmodul befestigt werden kann und das zweite Befestigungsmittel mit dem eingeführten Verbindungsmodul in Kontakt kommen kann, um das Verbindungsmodul mechanisch zu befestigen. Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung kann das Befestigungsmodul aufweisen: ein Gehäuse, das an der Bodenfläche vorgesehen ist; und einen Befestigungshalter, der eine Führungsnut aufweist, die an einem oberen Abschnitt des Gehäuses nach innen in den Befestigungshalter hinein ausgebildet ist, und das Verbindungsmodul kann eine Befestigungsführung aufweisen, deren Einführrichtung entlang der Führungsnut des Befestigungshalters geführt ist. Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung kann die Führungsnut des Befestigungshalters einen Bereich aufweisen, der sich von einem Eintrittsabschnitt, an dem das Einführen der Befestigungsführung beginnt, nach innen allmählich verengt. Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung kann der Befestigungshalter derart ausgebildet sein,