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DE-102025122801-A1 - RADBEFESTIGUNGSSTRUKTUR FÜR FAHRZEUG

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Abstract

Eine Radbefestigungsstruktur für ein Fahrzeug umfasst eine Radnabe, ein Rad, das um einen Nabenkopf der Radnabe an einem Innendurchmesserabschnitt des Rades angebracht ist, einen zentralen Verriegelungsbolzen, der mit dem Nabenkopf gekoppelt und eingerichtet ist, den Innendurchmesserabschnitt des Rades gegen einen Nabenflansch der Radnabe zu drücken, und eine Klinke, die zwischen dem zentralen Verriegelungsbolzen und dem Nabenkopf angebracht und eingerichtet ist, den zentralen Verriegelungsbolzen in dem Nabenkopf zu verriegeln.

Inventors

  • Ju Ho Kim
  • Eun Sik Kim
  • Hyun Soo Kim
  • Young Seung Yu
  • Ki Jeong Kim

Assignees

  • HYUNDAI MOTOR COMPANY
  • KIA CORPORATION
  • SEOHAN INNOBILITY CO., LTD.

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20250611
Priority Date
20241106

Claims (20)

  1. Radbefestigungsstruktur für ein Fahrzeug, die Radbefestigungsstruktur umfassend: eine Radnabe; ein Rad, das um einen Nabenkopf der Radnabe an einem Innendurchmesserabschnitt des Rades angebracht ist; einen zentralen Verriegelungsbolzen, der mit dem Nabenkopf gekoppelt und eingerichtet ist, den Innendurchmesserabschnitt des Rades gegen einen Nabenflansch der Radnabe zu drücken; und eine Klinke, die zwischen dem zentralen Verriegelungsbolzen und dem Nabenkopf angebracht und eingerichtet ist, den zentralen Verriegelungsbolzen in dem Nabenkopf zu verriegeln.
  2. Radbefestigungsstruktur nach Anspruch 1 , wobei die Klinke eingerichtet ist, einen verriegelten Zustand des zentralen Verriegelungsbolzens durch einen über den zentralen Verriegelungsbolzen auf die Klinke ausgeübten Druck zu lösen.
  3. Radbefestigungsstruktur nach Anspruch 2 , wobei der die Klinke an dem Nabenkopf derart angebracht ist, dass sie in einer axialen Richtung linear verschiebbar ist, während sie an einer Drehung gehindert wird, und von der Radnabe getragen wird, während sie in der axialen Richtung elastisch gegen den Nabenkopf abgestützt ist.
  4. Radbefestigungsstruktur nach Anspruch 3 , wobei Rastzähne an einander zugewandten Flächen der Klinke und des zentralen Verriegelungsbolzens ausgebildet sind, um eine Drehung des zentralen Verriegelungsbolzens in einer Befestigungsrichtung des zentralen Verriegelungsbolzens an dem Nabenkopf zu gestatten, während eine Drehung des zentralen Verriegelungsbolzens in einer Richtung entgegengesetzt zur Befestigungsrichtung verhindert wird.
  5. Radbefestigungsstruktur nach Anspruch 3 , wobei an der Radnabe ein Federsitz vorgesehen ist, und wobei zwischen dem Federsitz und der Klinke eine Feder angebracht ist, um die Klinke elastisch gegen den zentralen Verriegelungsbolzen abzustützen.
  6. Radbefestigungsstruktur nach Anspruch 5 , wobei an der Radnabe ein Nabenhohlraum ausgebildet ist, um die Masse der Radnabe zu verringern, und wobei der Federsitz von einem Sprengring abgestützt ist, der zwischen dem Nabenhohlraum und dem Nabenkopf angebracht ist.
  7. Radbefestigungsstruktur nach Anspruch 6 , wobei an der Radnabe ein Sicherungsring angebracht ist, um zu verhindern, dass die von der Feder elastisch abgestützte der Klinke von der Radnabe getrennt wird.
  8. Radbefestigungsstruktur nach Anspruch 7 , wobei an einer inneren Umfangsfläche des Nabenkopfs Zacken ausgebildet sind, um eine axiale lineare Bewegung der Klinke zu führen, wobei eine Sprengring-Kopplungsnut, die zur Befestigung des Sprengrings an der Sprengring-Kopplungsnut eingerichtet ist, und eine Sicherungsring-Kopplungsnut, die zur Befestigung des Sicherungsrings an der Sicherungsring-Kopplungsnut eingerichtet ist, an der Radnabe ausgebildet sind, und wobei die Sprengring-Kopplungsnut und die Sicherungsring-Kopplungsnut in einem Zustand angeordnet sind, in dem die Zacken zwischen der Sprengring-Kopplungsnut und der Sicherungsring-Kopplungsnut angeordnet sind.
  9. Radbefestigungsstruktur nach Anspruch 3 , wobei an einer inneren Umfangsfläche des Nabenkopfs Zacken ausgebildet sind, um eine axiale lineare Bewegung der Klinke zu führen, und wobei eine Struktur mit Nuten und Vorsprüngen, die den Zacken entsprechen, an einer Umfangsfläche der Klinke ausgebildet ist und mit den Zacken des Nabenkopfs in Eingriff steht.
  10. Radbefestigungsstruktur nach Anspruch 2 , wobei ein Pressring, der einen keilförmigen Querschnitt aufweist, zwischen einem Kopfflansch des zentralen Verriegelungsbolzens und dem Rad angebracht ist, um das Rad gegen den Nabenflansch zu drücken, und wobei der keilförmige Querschnitt des Pressrings eine geneigte Ringfläche aufweist, die derart ausgebildet ist, dass sie in Bezug auf die axiale Richtung geneigt ist, um das Rad zu berühren, eine innere Ringumfangsfläche, die eingerichtet ist, den Nabenkopf der Radnabe zu umschließen, und eine dem Bolzen zugewandte Fläche, die so ausgebildet ist, dass sie derart senkrecht zu der axialen Richtung ist, dass die dem Bolzen zugewandte Fläche dem Kopfflansch des zentralen Verriegelungsbolzens gegenüberliegt.
  11. Radbefestigungsstruktur nach Anspruch 10 , wobei zwischen der dem Bolzen zugewandten Fläche des Pressrings und dem Kopfflansch des zentralen Verriegelungsbolzens eine reibungsvermindernde Scheibe angebracht ist, um die Reibung zwischen diesen zu verringern.
  12. Radbefestigungsstruktur nach Anspruch 11 , wobei an dem der reibungsvermindernden Scheibe zugewandten Kopfflansch mindestens eine reibungsvermindernde Nut ausgebildet ist, um eine Fläche des Kopfflansches zu verringern, die mit der reibungsvermindernden Scheibe in Kontakt steht.
  13. Radbefestigungsstruktur nach Anspruch 10 , wobei an einer Umfangsfläche des Kopfflansches des zentralen Verriegelungsbolzens ein Dichtungsring angebracht ist, um zwischen dem Kopfflansch und dem Rad eine Dichtung zu bilden.
  14. Radbefestigungsstruktur nach Anspruch 10 , wobei an dem Kopfflansch des zentralen Verriegelungsbolzens in einer Richtung zu einem vorgegebenen Werkzeug hin Werkzeugeingriffsnuten und -vorsprünge derart radial regelmäßig ausgebildet sind, dass die Werkzeugeingriffsnuten und -vorsprünge entlang eines Umfangs des Kopfflansches angeordnet sind, um es dem Kopfflansch zu ermöglichen, von dem vorgegebenen Werkzeug in einem Zustand, in dem das vorgegebene Werkzeug einen Druck zum Lösen der Verriegelung durch eine Werkzeugeinführbohrung ausübt, die an einem Mittelabschnitt des zentralen Verriegelungsbolzens ausgebildet ist, eine Drehkraft aufzunehmen.
  15. Radbefestigungsstruktur nach Anspruch 14 , wobei an dem zentralen Verriegelungsbolzen eine Mittelkappe angebracht ist, um die Werkzeugeinführbohrung abzudichten.
  16. Radbefestigungsstruktur nach Anspruch 14 , wobei das vorgegebene Werkzeug und der zentrale Verriegelungsbolzen eingerichtet sind, in Übereinstimmung mit dem Eingriff zwischen dem vorgegebenen Werkzeug und den Werkzeugeingriffsnuten und -vorsprüngen in dem Zustand, in dem das vorgegebene Werkzeug den Druck zum Lösen der Verriegelung ausübt, integral drehbar zu sein, und wobei der zentrale Verriegelungsbolzen, basierend auf dem Umstand, dass das vorgegebene Werkzeug in eine Richtung entgegengesetzt zu einer Befestigungsrichtung des zentralen Verriegelungsbolzens an dem Nabenkopf gedreht wird, von dem Nabenkopf getrennt wird.
  17. Radbefestigungsstruktur nach Anspruch 2 , wobei an dem Nabenflansch der Radnabe mindestens ein Bolzen angebracht ist, während dieser vorsteht, um in eine Radnabennut des Rades eingeführt zu werden, wobei der mindestens eine Bolzen Folgendes umfasst einen an dem Nabenflansch befestigten Gewindebolzen; und eine Gewindebolzenhülse, die ausgebildet ist, die Radnabennut zu berühren und es dem Gewindebolzen zu gestatten, sich durch die Gewindebolzenhülse zu erstrecken, wobei die Gewindebolzenhülse aus einem Material ausgebildet ist, das sich von einem Material des Gewindebolzens unterscheidet, wobei zwischen der Radnabe und dem Rad eine Bremsscheibe angebracht ist, und wobei die Gewindebolzenhülse an einem in die Radnabennut eingeführten Abschnitt einen größeren Durchmesser aufweist als an einem sich durch die Bremsscheibe erstreckenden Abschnitt, um die Bremsscheibe durch einen von dem Gewindebolzen ausgeübten Druck gegen die Radnabe zu drücken, um die Bremsscheibe an der Radnabe festzulegen.
  18. Radnabenanordnung für ein Fahrzeug, die Radnabenanordnung umfassend: einen Nabenflansch mit einer ebenen Fläche senkrecht zu einer axialen Richtung; einen Nabenkopf, der von dem Nabenflansch in der axialen Richtung vorsteht; einen zentralen Verriegelungsbolzen, der an dem Nabenkopf befestigt ist und eingerichtet ist, einen Innendurchmesserabschnitt eines Rades, das um den Nabenkopf herum angebracht ist, gegen den Nabenflansch drückt; und eine Klinke, die zwischen dem zentralen Verriegelungsbolzen und dem Nabenkopf angebracht und eingerichtet ist, in der axialen Richtung innerhalb des Nabenkopfs linear verschiebbar zu sein, während sie an einer Drehung gehindert wird, um den zentralen Verriegelungsbolzen zu verriegeln, und um eine Drehung des zentralen Verriegelungsbolzens in Bezug auf den Nabenkopf zu verhindern.
  19. Radnabenanordnung nach Anspruch 18 , wobei an dem Nabenflansch mindestens ein in axialer Richtung vorstehender Bolzen angebracht ist, und wobei die Klinke eingerichtet ist, durch einen axialen Druck eines in den zentralen Verriegelungsbolzen durch einen zentralen Abschnitt des zentralen Verriegelungsbolzens eingeführtes Werkzeug einen verriegelten Zustand des zentralen Verriegelungsbolzens zu lösen.
  20. Rad für ein Fahrzeug, das Rad umfassend: einen Innendurchmesserabschnitt, der eingerichtet ist, um einen Nabenkopf zu passen, der entlang eines Drehzentrums eines Nabenflansches in einer axialen Richtung vorsteht, um das Rad mit einer Radnabe zu koppeln, die den Nabenkopf umfasst, wobei die Radnabe ferner einen Bolzen umfasst, der von dem Nabenkopf beabstandet ist, während er von dem Nabenflansch in der axialen Richtung vorsteht; und eine Radnabennut, die in einem Bereich ausgebildet ist, der den Innendurchmesserabschnitt umgibt, um den Bolzen darin aufzunehmen, wobei der Bereich, der den Innendurchmesserabschnitt umgibt, eingerichtet ist, durch einen zentralen Verriegelungsbolzen, der mit dem Nabenkopf gekoppelt ist, gegen den Nabenflansch gedrückt wird.

Description

HINTERGRUND DER VORLIEGENDEN OFFENBARUNG Gebiet der vorliegenden Offenbarung Die vorliegende Offenbarung bezieht sich auf die Technik zur Befestigung eines Fahrzeugrades an einer Radnabe. Beschreibung des Standes der Technik Ein Fahrzeug ist eingerichtet, eine Antriebskraft auf seine Reifen auf einer Straßenoberfläche zu übertragen, und umfasst dementsprechend eine Struktur, die eingerichtet ist, dass jeder Reifen an einem Rad und das Rad an dem Fahrzeug angebracht (befestigt) wird, um den Reifen an dem Fahrzeug anzubringen. Das Rad ist an einer Radnabe des Fahrzeugs befestigt. Für eine stabile Kraftübertragung und eine bessere Haltbarkeit des Fahrzeugs ist eine feste Befestigungsstruktur (Montagestruktur) zwischen dem Rad und der Radnabe erforderlich. In herkömmlichen Fällen ist eine Struktur zur Befestigung eines Rades an einer Radnabe mit einer Vielzahl von Nabenbolzen und einer Vielzahl von Radmuttern weit verbreitet. Diese Struktur bietet eine sehr starke Verbindung und hohe Haltbarkeit. Die Radbefestigungsstruktur, die eine Vielzahl von Nabenschrauben und Radmuttern verwendet, hat jedoch den Nachteil, dass es relativ lange dauert, bis das Rad ausgetauscht werden kann, und dass die Anmutung der Radbefestigungsstruktur eher schlecht ist. In Anbetracht der zunehmenden Beliebtheit von Hochleistungsfahrzeugen und der jüngsten Fortschritte im Motorsport sind eine weitere Verkürzung der Radwechselzeit und ein ästhetisch ansprechenderes und eleganteres Aussehen des Rades erforderlich. Die in diesem Hintergrund der vorliegenden Offenbarung enthaltenen Informationen dienen lediglich dem besseren Verständnis des allgemeinen Hintergrunds der vorliegenden Offenbarung und dürfen nicht als Anerkenntnis oder als irgendeine Form von Hinweis dahingehend verstanden werden, diese Informationen bildeten den Stand der Technik, der dem Fachmann bereits bekannt ist. KURZER ÜBERBLICK Verschiedene Aspekte der vorliegenden Offenbarung zielen darauf ab, eine Radbefestigungsstruktur für ein Fahrzeug bereitzustellen, die eingerichtet ist, die Zeit für den Radwechsel erheblich zu verkürzen und den Diebstahl eines Rades wirksam zu verhindern, und gleichzeitig den Vorteil zu bieten, eine ästhetisch ansprechende und elegante Anmutung des Rades zu erzeugen. Die Ziele der vorliegenden Offenbarung sind nicht auf das oben beschriebene Ziel beschränkt, und andere, noch nicht beschriebene Ziele der vorliegenden Offenbarung werden von Fachleuten anhand der folgenden detaillierten Beschreibung besser verstanden. Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Offenbarung können die obigen und andere Ziele durch die Bereitstellung einer Radbefestigungsstruktur für ein Fahrzeug erreicht werden, die eine Radnabe, ein Rad, das um einen Nabenkopf der Radnabe an einem Innendurchmesserabschnitt des Rades angebracht ist, einen zentralen Verriegelungsbolzen, der mit dem Nabenkopf gekoppelt und eingerichtet ist, den Innendurchmesserabschnitt des Rades gegen einen Nabenflansch der Radnabe zu drücken, und einen Riegel, der zwischen dem zentralen Verriegelungsbolzen und dem Nabenkopf angebracht und eingerichtet ist, den zentralen Verriegelungsbolzen in dem Nabenkopf zu verriegeln, umfasst. Der Riegel kann so angebracht werden, dass er einen verriegelten Zustand des zentralen Verriegelungsbolzens durch einen über den zentralen Verriegelungsbolzen auf den Riegel ausgeübten Druck löst. Der Riegel kann an dem Nabenkopf so angebracht werden, dass er in einer axialen Richtung linear verschiebbar ist, während er an einer Drehung gehindert wird, und er kann von der Radnabe getragen werden, während er in der axialen Richtung elastisch gegen den zentralen Verriegelungsbolzen abgestützt wird. An den einander zugewandten Flächen des Riegels und des zentralen Verriegelungsbolzens können Rastzähne ausgebildet sein, um eine Drehung des zentralen Verriegelungsbolzens in einer Befestigungsrichtung des zentralen Verriegelungsbolzens an dem Nabenkopf zu gestatten, während eine Drehung des zentralen Verriegelungsbolzens in einer Richtung entgegengesetzt zur Befestigungsrichtung verhindert wird. An der Radnabe kann ein Federsitz vorgesehen sein. Zwischen dem Federsitz und dem Riegel kann eine Feder angebracht sein, um den Riegel elastisch gegen den zentralen Verriegelungsbolzen abzustützen. An der Radnabe kann ein Nabenhohlraum ausgebildet sein, um die Masse der Radnabe zu verringern. Der Federsitz kann durch einen Sprengring abgestützt werden, der zwischen dem Nabenhohlraum und dem Mittelbolzen angebracht ist. Ein Sicherungsring kann an der Radnabe angebracht werden, um zu verhindern, dass die von der Feder elastisch getragene Klinke von der Radnabe getrennt wird. Ein Pressring mit keilförmigem Querschnitt kann zwischen einem Kopfflansch des zentralen Verriegelungsbolzens und dem Rad angebracht werden, um das Rad gegen den Nabenflansch zu drücken. Der keilförmige Querschnitt des Pressrings kann eine geneigte Ringfläche, die so ausgebildet ist, dass sie in Bezug auf die axiale Richtung g