DE-102025131180-A1 - VERFAHREN UND SYSTEM ZUR FERNBEARBEITUNG VON ANFRAGEN
Abstract
Eine Einrichtung eines Fahrzeugs kann ein Verfahren ausführen, das umfasst: Bestimmen, ob eine Datenverarbeitungsanfrage von einer entfernten Rechenvorrichtung über eine drahtlose Kommunikation empfangen wurde, wobei die Datenverarbeitungsanfrage mit mindestens einer Steuerschaltung des Fahrzeugs assoziiert ist. Das Verfahren umfasst ferner das Bestimmen, ob die Datenverarbeitungsanfrage ausgeführt werden soll, das Erzeugen eines Signals, das angibt, ob die Datenverarbeitungsanfrage ausgeführt werden soll, und basierend auf dem Signal entweder das Senden der Datenverarbeitungsanfrage an die mindestens eine Steuerschaltung des Fahrzeugs oder das Übertragen von in einem Funktionspuffer des Fahrzeugs gespeicherten Daten an die entfernte Recheneinrichtung.
Inventors
- Young Hoon Kwon
Assignees
- HYUNDAI MOTOR COMPANY
- KIA CORPORATION
Dates
- Publication Date
- 20260507
- Application Date
- 20250806
- Priority Date
- 20241104
Claims (20)
- Verfahren, das von einer Einrichtung eines Fahrzeugs durchgeführt wird, wobei das Verfahren umfasst: Bestimmen, ob eine Datenverarbeitungsanfrage von einer FernRechenvorrichtung über eine drahtlose Kommunikation empfangen wurde, wobei die Datenverarbeitungsanfrage mit mindestens einer Steuerschaltung des Fahrzeugs verbunden ist; Bestimmen, ob die Datenverarbeitungsanfrage ausgeführt werden soll; Erzeugen eines Signals, das angibt, ob die Datenverarbeitungsanfrage auszuführen ist; und auf Basis des Signals entweder: Senden der Datenverarbeitungsanfrage an die mindestens eine Steuerschaltung der Fahrzeug, oder Senden von Daten, die in einem Funktionspuffer des Fahrzeugs gespeichert sind, an die entfernte Recheneinheit.
- Verfahren nach Anspruch 1 , wobei die Fernrechenvorrichtung ein cloudbasiertes Backend-System oder ein Benutzerterminal umfasst.
- Verfahren nach Anspruch 1 , wobei der Funktionspuffer eine Vielzahl von Funktionspuffern umfasst, die jeweils entsprechend jeder der mindestens einen Steuerschaltung des Fahrzeugs vorgesehen sind, und wobei jede der mindestens einen Steuerschaltungen des Fahrzeugs eine elektronische Steuereinheit (ECU) umfasst, die elektrisch mit der Vorrichtung gekoppelt ist.
- Verfahren nach Anspruch 1 , wobei die Datenverarbeitungsanfrage mindestens eines der folgenden Elemente umfasst: eine Fernsteuerungsanfrage zum Steuern der mindestens einen Steuerschaltung oder eine Fernabfrageanfrage zum Abfragen eines Status der mindestens einen Steuerschaltung oder eines Status einer von der mindestens einen Steuerschaltung verwalteten elektronischen Last.
- Verfahren nach Anspruch 1 , wobei das Senden der Datenverarbeitungsanfrage an die mindestens eine Steuerschaltung umfasst: Identifizieren von Daten durch Aktualisieren eines Status der mindestens einen Steuerschaltung oder eines Status einer von der mindestens einen Steuerschaltung verwalteten elektrischen Last; und Aktualisieren von im Funktionspuffer gespeicherten Daten durch die identifizierten Daten.
- Verfahren nach Anspruch 1 , wobei das Übertragen von Daten, die im Funktionspuffer des Fahrzeugs gespeichert sind, an die Fernrechenvorrichtung umfasst: Blockieren der Datenverarbeitungsanfrage und Senden von im Funktionspuffer gespeicherten Steuerungsdaten an die Fernrechenvorrichtung.
- Verfahren nach Anspruch 4 , wobei das Bestimmen, ob die Datenverarbeitungsanfrage ausgeführt werden soll, umfasst: auf Basis der identifizierten Fernsteuerungsanfrage, Bestimmen, ob die mindestens eine Steuerschaltung auf Basis der Fernsteuerungsanfrage gesteuert werden kann; und auf Basis der identifizierten Fernabfrageanfrage, das Bestimmen, ob ein der Fernabfrageanfrage entsprechendes Abfrageziel aktualisiert werden soll.
- Verfahren nach Anspruch 7 , wobei das Bestimmen, ob die mindestens eine Steuerschaltung gesteuert werden kann, umfasst: Erfassen, ob eine Spannung einer Batterie des Fahrzeugs unter einem voreingestellten Schwellenwert liegt; und basierend darauf, dass die Spannung kleiner als der voreingestellte Schwellenwert ist, Senden der im Funktionspuffer des Fahrzeugs gespeicherten Daten an die Fernrecheneinrichtung.
- Verfahren nach Anspruch 7 , wobei das Bestimmen, ob das Abfrageziel aktualisiert werden soll, umfasst: auf Basis einer Bestimmung, das Abfrageziel entsprechend der Fernabfrageanforderung zu aktualisieren, Senden der Datenverarbeitungsanfrage an die mindestens eine Steuerschaltung des Fahrzeugs.
- Verfahren nach Anspruch 8 , wobei das Bestimmen, ob die mindestens eine Steuerschaltung gesteuert werden kann, ferner umfasst: basierend darauf, dass die Spannung größer oder gleich dem voreingestellten Schwellenwert ist, Identifizieren der in dem Funktionspuffer gespeicherten Daten und eines Status der mindestens einen Steuerschaltung für die mindestens eine Steuerschaltung, die der Fernsteuerungsanfrage entspricht; Identifizieren eines Status einer von der mindestens einen Steuerschaltung verwalteten elektrischen Last; und auf Basis des als fehlerhaft angezeigten Status der elektrischen Last, Senden der im Funktionspuffer des Fahrzeugs gespeicherten Daten an die Fernrecheneinrichtung.
- System, umfassend: mindestens zwei Steuerschaltungen; elektrische Lasten, die jeweils mit den mindestens zwei Steuerschaltungen verbunden sind; und eine Datenkommunikationssteuerschaltung, die mit den mindestens zwei Steuerschaltungen verbunden ist und zur Steuerung der Datenkommunikation mit einer entfernten Rechenvorrichtung konfiguriert ist, wobei die Datenkommunikationssteuerschaltung eine Schnittstelle umfasst, die mit mindestens zwei Funktionspuffern verbunden ist, die jeweils mit den mindestens zwei Steuerschaltungen assoziiert sind, und wobei die Datenkommunikationssteuerschaltung konfiguriert ist, um: zu überprüfen, ob eine Datenverarbeitungsanfrage von der entfernten Recheneinheit empfangen wurde, wobei die Datenverarbeitungsanfrage für mindestens eine der mindestens zwei Steuerschaltungen oder die elektrischen Lasten bestimmt ist, zu bestimmen, ob die Datenverarbeitungsanfrage ausgeführt werden soll, und basierend auf einer Bestimmung, ob die Datenverarbeitungsanfrage ausgeführt werden soll, entweder: die Datenverarbeitungsanfrage an eine der mindestens zwei Steuerschaltungen zu senden oder die in den mindestens zwei Funktionspuffern gespeicherten Daten an die entfernte Recheneinheit zu übertragen.
- System nach Anspruch 11 , wobei die Datenverarbeitungsanfrage mindestens eines umfasst von: einer Fernsteuerungsanfrage zum Steuern der mindestens zwei Steuerschaltungen oder einer Fernabfrageanfrage zum Abfragen eines Status der mindestens zwei Steuerschaltungen oder eines Status der von den mindestens zwei Steuerschaltungen verwalteten elektrischen Lasten.
- System nach Anspruch 11 , wobei die Datenkommunikationssteuerschaltung ferner konfiguriert ist: Daten durch Aktualisieren eines Status der mindestens zwei Steuerschaltungen oder eines Status der von den mindestens zwei Steuerschaltungen verwalteten elektrischen Lasten zu identifizieren, und die in den mindestens zwei Funktionspuffern gespeicherten Daten mit den identifizierten Daten zu aktualisieren.
- System nach Anspruch 11 , wobei die Datenkommunikationssteuerschaltung konfiguriert ist: und die in den mindestens zwei Funktionspuffern gespeicherten Daten an die entfernte Recheneinrichtung zu übertragen, durch: Blockieren der Datenverarbeitungsanfrage und Senden der in den mindestens zwei Funktionspuffern gespeicherten Daten an die entfernte Rechenvorrichtung.
- System nach Anspruch 12 , wobei die Datenkommunikationssteuerschaltung ferner konfiguriert ist: auf Basis der identifizierten Fernsteuerungsanfrage zu bestimmen, ob die mindestens zwei Steuerschaltungen auf Basis der Fernsteuerungsanfrage gesteuert werden können; und auf Basis der identifizierten Fernabfrageanfrage zu bestimmen, ob ein der Fernabfrageanfrage entsprechendes Abfrageziel aktualisiert werden soll.
- System nach Anspruch 15 , wobei die Datenkommunikationssteuerschaltung ferner konfiguriert ist: zu bestimmen, ob die mindestens zwei Steuerschaltungen gesteuert werden können, durch: Detektieren, ob eine Spannung einer Batterie des Systems unter einem voreingestellten Schwellenwert liegt; und auf Basis der detektiert werdenden Spannung, die kleiner als der voreingestellte Schwellenwert ist, Senden der in den mindestens zwei Funktionspuffern gespeicherten Daten an die Fernrecheneinrichtung.
- System nach Anspruch 15 , wobei die Datenkommunikationssteuerschaltung ferner konfiguriert ist, zu bestimmen, ob das Abfrageziel aktualisiert werden soll, durch: auf Basis einer Feststellung, dass das Abfrageziel entsprechend der Fernabfrageanfrage aktualisiert werden soll, Senden der Datenverarbeitungsanfrage an eine der mindestens zwei Steuerschaltungen.
- System nach Anspruch 16 , wobei die Datenkommunikationssteuerschaltung konfiguriert ist: basierend darauf, dass die Spannung größer oder gleich dem voreingestellten Schwellenwert ist, Identifizieren, für eine der Fernsteuerungsanfrage entsprechende Steuerschaltung der in den mindestens zwei Funktionspuffern gespeicherten Daten und einens Status der Steuerschaltung, Identifizieren eines Status einer von der Steuerschaltung verwalteten elektrischen Last und auf Basis des als fehlerhaft angezeigten Status der elektrischen Last, Senden der in den mindestens zwei Funktionspuffern gespeicherten Daten an die Fernrecheneinrichtung.
- Einrichtung in einem Fahrzeug, wobei die Einrichtung umfasst: einen Prozessor; und einen Speicher, der mindestens einen Befehl speichert, der, wenn er von dem mit dem Speicher kommunizierenden Prozessor ausgeführt wird, die Vorrichtung dazu veranlasst: eine Datenverarbeitungsanfrage von einer Rechenvorrichtung über eine drahtlose Kommunikation zu empfangen, wobei die Datenverarbeitungsanfrage mit mindestens einer Steuerschaltung des Fahrzeugs assoziiert ist; auf Basis von Statusinformationen, die dem Fahrzeug zugeordnet sind, zu bestimmen, ob die Datenverarbeitungsanfrage zu verarbeiten ist; und ein Signal auszugeben, das angibt, ob die Datenverarbeitungsanfrage zu verarbeiten ist, basierend auf dem Signal entweder: die Datenverarbeitungsanfrage an die Steuerschaltung des Fahrzeugs zu senden und einen Status-Speicher des Fahrzeugs mit einer Antwort aus der Steuerschaltung zu aktualisieren, oder die Übertragung der Datenverarbeitungsanfrage an die Steuerschaltung zu blockieren, und die im Statusspeicher des Fahrzeugs gespeicherten Daten an die Rechenvorrichtung zu senden.
- Einrichtung nach Anspruch 19 , wobei die mit dem Fahrzeug assoziierte Statusinformation mindestens eines umfasst von: einem Ladezustand einer Niederspannungsbatterie des Fahrzeugs, einem aktuellen Status einer durch die Steuerschaltung gesteuerten Funktion, wie er im Status-Speicher des Fahrzeugs gespeichert ist, und einem Fehlerstatus einer von der Steuerschaltung gesteuerten elektrischen Last.
Description
TECHNISCHES GEBIET Beispiele der vorliegenden Offenbarung beziehen sich auf ein Verfahren und System zur Fernabfrage zur Reduzierung oder Minimierung der Entladung einer Niederspannungsbatterie (z.B. 12 Volt (V) und/oder 24 V), die elektrische Verbraucher auf Basis einer Fernanfrage von einem Fahrzeug (z.B. einem softwaredefinierten Fahrzeug (SDV)) mit Strom versorgt. HINTERGRUND Die in diesem Hintergrundabschnitt beschriebenen Sachverhalte dienen lediglich dem besseren Verständnis des Hintergrunds der Offenbarung und sind nicht als Anerkennung zu verstehen, dass sie dem Fachmann bereits bekannten Stand der Technik entsprechen. Ein beschleunigter Übergang zu softwaredefinierten Fahrzeugen (SDVs) hat zu einer Zunahme von Fahrzeugsteuerungs- und Abfragediensten über Smartphones geführt. Jedes Mal, wenn ein Dienst zur Fernsteuerung und Überwachung des aktuellen Fahrzeugstatus über ein Smartphone oder Tablet angefordert wird, kann ein Fahrzeugsystem eine Kommunikationsdomäne aktivieren, um Befehle zum Betreiben der Fahrlasten in einem Fahrzeug zu übertragen oder die neuesten Daten zu aktualisieren, wodurch jede elektronische Steuereinheit (ECU) aktiviert und der Stromverbrauch erhöht werden kann. Selbst falls eine für die Fernsteuerung erforderliche Fahrlast derzeit fehlerhaft ist oder abzufragende Daten unverändert bleiben, wie zuvor, kann es dennoch erforderlich sein, die Kommunikationsdomäne zu aktivieren und die ECU zu wecken, wodurch unnötig Strom verbraucht wird. Darüber hinaus kann es in einem Fall, in dem eine Fahrzeugabfrage durch Hacking oder ein ungewöhnlich übermäßiges Serviceverhalten erfolgt, zu einer unerwarteten Entladung der 12-Volt (V)-Batterie kommen. Mit anderen Worten können, um einen abnormalen Fernsteuerungsdienst zu verhindern, auf der Serverseite bestimmte serverseitige Strategien konfiguriert werden, um die Anzahl der Dienstanforderungen zu begrenzen. Auf der Fahrzeugseite gibt es jedoch keine Logik, um die Aktivierung der Kommunikationsdomäne oder das Aufwecken der ECUs zu begrenzen, was zu einem unnötigen Konsum einer Niederspannungsbatterie führen kann. ZUSAMMENFASSUNG Beispiele der vorliegenden Offenbarung zielen darauf ab, die oben beschriebenen Probleme zu lösen. Ein Ziel der vorliegenden Offenbarung ist es, ein Verfahren und ein System zur Verarbeitung von Fernanfragen bereitzustellen, das unnötigen Batterieverbrauch verhindern kann, indem eine elektronische Steuereinheit (ECU) nur bei Bedarf geweckt wird, nachdem zuerst auf Basis einer Fernfahrzeugsteuerungs-/Abfrage-Dienstanfrage festgestellt wurde, ob ein Fahrzeugsystem einen Befehl eines Managementservers an die ECU übertragen muss, und indem verhindert wird, dass eine Kommunikationsdomäne durch dieses ECU-Wecken unnötig aktiviert wird, je nach Bedarf, wodurch die Lebensdauer einer Niederspannungs-Batterie verlängert und die Kosten für Ansprüche, die aufgrund einer Entladung geltend gemacht werden können, verhindert und reduziert werden. Gemäß der vorliegenden Offenbarung, einem von einer Einrichtung eines Fahrzeugs durchgeführtem Verfahren, kann das Verfahren umfassen ein Bestimmen, ob eine Datenverarbeitungsanfrage von einer Fernrecheneinrichtung über eine drahtlose Kommunikation empfangen wurde, wobei die Datenverarbeitungsanfrage mindestens einer Steuerschaltung des Fahrzeugs zugeordnet ist, das Bestimmen, ob die Datenverarbeitungsanfrage ausgeführt werden soll, das Erzeugen eines Signals, das angibt, ob die Datenverarbeitungsanfrage durchgeführt werden soll, und basierend auf dem Signal entweder die Datenverarbeitungsanfrage an die mindestens eine Steuerschaltung des Fahrzeugs zu übertragen oder in einem Funktionspuffer des Fahrzeugs gespeicherte Daten an die entfernte Recheneinheit zu übertragen. Das Verfahren, wobei die entfernte Recheneinheit ein cloudbasiertes Backend-System oder ein Benutzerendgerät umfassen kann. Das Verfahren, wobei der Funktionspuffer eine Vielzahl von Funktionspuffern umfassen kann, die jeweils entsprechend jedem der mindestens einen Steuerschaltungen des Fahrzeugs vorgesehen sind, und wobei jede der mindestens einen Steuerschaltungen des Fahrzeugs eine elektronische Steuereinheit (ECU) umfassen kann, die elektrisch mit der Einrichtung gekoppelt ist. Das Verfahren, wobei die Datenverarbeitungsanfrage mindestens eine umfasst von einer Fernsteuerungsanfrage zum Steuern der mindestens einen Steuerschaltung oder einer Fernabfrageanfrage zum Abfragen eines Status der mindestens einen Steuerschaltung oder eines Status einer von der mindestens einen Steuerschaltung verwalteten elektronischen Last. Das Verfahren, wobei das Senden der Datenverarbeitungsanfrage an die mindestens eine Steuerschaltung das Identifizieren von Daten durch Aktualisieren eines Status der mindestens einen Steuerschaltung oder eines Status einer von der mindestens einen Steuerschaltung verwalteten elektrischen Last und das Aktualisieren von in dem Funktionspuffer gespeicherten Daten mit den identifizierten Daten umfassen kann. Da