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DE-102025136588-A1 - GESCHWINDIGKEITSREGELUNG FÜR LANDWIRTSCHAFTLICHES MATERIALUMLADEFAHRZEUG

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Abstract

Ein Geschwindigkeitsregelungssystem greift auf einen Satz physikalischer Faktoren und einen Satz auftragsbezogener Faktoren zu und berechnet eine Sollgeschwindigkeit für ein Materialumladefahrzeug. Das Geschwindigkeitsregelungssystem prognostiziert eine geschätzte Sollgeschwindigkeit für das Materialumladefahrzeug basierend auf einer Route des Materialumladefahrzeugs und dem Gelände entlang der Route. Das Geschwindigkeitsregelungssystem erzeugt ein Geschwindigkeitsregelungssignal basierend auf der Sollgeschwindigkeit und der geschätzten Sollgeschwindigkeit.

Inventors

  • Stephen R. Corban
  • Grant J. Wonderlich
  • Brandon M. McDonald

Assignees

  • DEERE & COMPANY

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20250911
Priority Date
20241101

Claims (15)

  1. Computerimplementiertes Verfahren, umfassend: Erfassen (310) eines physikalischen Geschwindigkeitsregelungsfaktors, der einem landwirtschaftlichen Materialumladefahrzeug zugeordnet ist; Ermitteln (320) eines auftragsbezogenen Geschwindigkeitsregelungsfaktors, der dem landwirtschaftlichen Materialumladefahrzeug zugeordnet ist; automatisches Erzeugen (332) eines Sollgeschwindigkeitssignals basierend auf dem physikalischen Geschwindigkeitsregelungsfaktor und dem auftragsbezogenen Geschwindigkeitsregelungsfaktor; und Steuern (342) eines Antriebssystems am landwirtschaftlichen Materialumladefahrzeug basierend auf dem Sollgeschwindigkeitssignal.
  2. Computerimplementiertes Verfahren nach Anspruch 1 , ferner umfassend: Erfassen eines Rückmeldungs-Geschwindigkeitsregelungsfaktors, der dem landwirtschaftlichen Materialumladefahrzeug zugeordnet ist, während des Betriebs des landwirtschaftlichen Materialumladefahrzeugs; und wobei das automatische Erzeugen des Sollgeschwindigkeitssignals das automatische Erzeugen des Sollgeschwindigkeitssignals basierend auf dem Rückmeldungs-Geschwindigkeitsregelungsfaktors umfasst.
  3. Computerimplementiertes Verfahren nach Anspruch 2 , ferner umfassend: Erfassen eines prädiktiven Geschwindigkeitsregelungsfaktors, der dem landwirtschaftlichen Materialumladefahrzeug zugeordnet ist; und wobei das automatische Erzeugen des Sollgeschwindigkeitssignals das automatische Erzeugen des Sollgeschwindigkeitssignals basierend auf dem prädiktiven Geschwindigkeitsregelungsfaktor umfasst.
  4. Computerimplementiertes Verfahren nach Anspruch 1 , wobei das landwirtschaftliche Materialumladefahrzeug einen Wagen und ein Antriebsfahrzeug umfasst und wobei das Erfassen des physikalischen Geschwindigkeitsregelungsfaktors Folgendes umfasst: Erfassen einer Vielzahl von Wagenfaktoren, die dem Wagen zugeordnet sind; und Erzeugen einer physikalischen Geschwindigkeitsregelungsausgabe basierend auf der Vielzahl von Wagenfaktoren.
  5. Computerimplementiertes Verfahren nach Anspruch 4 , wobei das Erfassen einer Vielzahl von Wagenfaktoren Folgendes umfasst: Erfassen von zwei oder mehr der folgenden Faktoren: Wagengewicht, Schwerpunkt des Wagens, Nick- und Rollorientierung des Wagens, Lenkwinkel, Giergeschwindigkeit, Beschleunigung und Deichsellast.
  6. Computerimplementiertes Verfahren nach Anspruch 4 , wobei das Erfassen des physikalischen Geschwindigkeitsregelungsfaktors Folgendes umfasst: Erfassen von Bodenverhältnissen, die dem Boden zugeordnet sind, über den das landwirtschaftliche Materialumladefahrzeug fährt.
  7. Computerimplementiertes Verfahren nach Anspruch 1 , wobei das landwirtschaftliche Materialumladefahrzeug dazu ausgelegt ist, geerntetes Material aus einem Erntefahrzeug in ein Transportfahrzeug umzuladen, und wobei das Ermitteln auftragsbezogener Faktoren Folgendes umfasst: Ermitteln eines Statusindikators für das Transportfahrzeug, der anzeigt, ob sich das Transportfahrzeug in Position befindet, um das geerntete Material aus dem landwirtschaftlichen Materialumladefahrzeug zu übernehmen.
  8. Computerimplementiertes Verfahren nach Anspruch 1 , wobei das landwirtschaftliche Materialumladefahrzeug dazu ausgelegt ist, geerntetes Material aus einem Erntefahrzeug in ein Transportfahrzeug umzuladen, und wobei das Ermitteln auftragsbezogener Faktoren Folgendes umfasst: Ermitteln eines Erntefahrzeugstatusindikators, der angibt, ob das Erntefahrzeug bereit ist, das geerntete Material auf das landwirtschaftliche Materialumladefahrzeug umzuladen.
  9. Computerimplementiertes Verfahren nach Anspruch 3 , wobei das Erfassen eines prädiktiven Geschwindigkeitsregelungsfaktors Folgendes umfasst: Erfassen einer Route für das landwirtschaftliche Materialumladefahrzeug; Erfassen von Eigenschaften der Route; und Erzeugen eines prädiktiven Geschwindigkeitsregelungsausgangssignals basierend auf der Route und den Eigenschaften der Route.
  10. Computerimplementiertes Verfahren nach Anspruch 1 , wobei das automatische Erzeugen des Sollgeschwindigkeitssignals Folgendes umfasst: Anwenden eines Hinweises auf den physikalischen Geschwindigkeitsregelungsfaktor und eines Hinweises auf den auftragsbezogenen Geschwindigkeitsregelungsfaktor als Eingaben in ein maschinelles Lernmodell; und Erzeugen einer Darstellung des Sollgeschwindigkeitssignals mit dem maschinellen Lernmodell.
  11. Computerimplementiertes Verfahren nach Anspruch 1 , wobei das automatische Erzeugen des Sollgeschwindigkeitssignals Folgendes umfasst: Anwenden eines Hinweises auf den physikalischen Geschwindigkeitsregelungsfaktor und eines Hinweises auf den auftragsbezogenen Geschwindigkeitsregelungsfaktor als Eingaben in einen Geschwindigkeitsregelungsalgorithmus; und Erzeugen einer Darstellung des Sollgeschwindigkeitssignals mit dem Geschwindigkeitsregelungsalgorithmus.
  12. Computerimplementiertes Verfahren nach Anspruch 1 , wobei das automatische Erzeugen des Sollgeschwindigkeitssignals Folgendes umfasst: Durchsuchen einer Geschwindigkeitsregelungsnachschlagetabelle basierend auf dem physikalischen Geschwindigkeitsregelungsfaktor und basierend auf einem Hinweis auf den auftragsbezogenen Geschwindigkeitsregelungsfaktor, um eine Darstellung des Sollgeschwindigkeitssignals zu identifizieren.
  13. Landwirtschaftliches System (100), umfassend: ein landwirtschaftliches Materialumladefahrzeug (106), das dazu ausgelegt ist, geerntetes Material (116) aus einem Erntefahrzeug (102) auf ein Transportfahrzeug (118) umzuladen; ein System zur Verarbeitung physikalischer Faktoren (168), das dazu ausgelegt ist, einen physikalischen Geschwindigkeitsregelungsfaktor (310), der dem landwirtschaftlichen Materialumladefahrzeug zugeordnet ist, zu ermitteln und eine Ausgabe aus physikalischen Faktoren (206) basierend auf dem physikalischen Geschwindigkeitsregelungsfaktor zu erzeugen; ein System zur Verarbeitung auftragsbezogener Faktoren (166), das dazu ausgelegt ist, einen auftragsbezogenen Geschwindigkeitsregelungsfaktor (320), der dem landwirtschaftlichen Materialumladefahrzeug zugeordnet ist, zu ermitteln und eine Ausgabe aus auftragsbezogenen Faktoren (196) basierend auf dem auftragsbezogenen Geschwindigkeitsregelungsfaktor zu erzeugen; ein Sollgeschwindigkeitserzeugungssystem (172), das automatisch ein Sollgeschwindigkeitssignal (358) basierend auf der Ausgabe aus physikalischen Faktoren und der Ausgabe aus auftragsbezogenen Faktoren erzeugt; und einen Sollgeschwindigkeitsregelungsausgabegenerator (230), der dazu ausgelegt ist, ein Antriebssystem (138) des landwirtschaftlichen Materialumladefahrzeugs basierend auf dem Sollgeschwindigkeitssignal zu steuern.
  14. Landwirtschaftliches System nach Anspruch 13 , und ferner umfassend: ein Rückmeldeverarbeitungssystem, das dazu ausgelegt ist, einen Rückmeldegeschwindigkeitsregelungsfaktor, der dem landwirtschaftlichen Materialumladefahrzeug zugeordnet ist, während des Betriebs des landwirtschaftlichen Materialumladefahrzeugs zu erfassen, und wobei das Sollgeschwindigkeitserzeugungssystem dazu ausgelegt ist, das Sollgeschwindigkeitssignal automatisch basierend auf dem Rückmeldegeschwindigkeitsregelungsfaktor zu erzeugen.
  15. Landwirtschaftliches System nach Anspruch 13 , und ferner umfassend: ein prädiktives Geschwindigkeitsregelungssystem, das dazu ausgelegt ist, einen prädiktiven Geschwindigkeitsregelungsfaktor zu erfassen, der dem landwirtschaftlichen Materialumladefahrzeug zugeordnet ist, und wobei das Sollgeschwindigkeitserzeugungssystem dazu ausgelegt ist, das Sollgeschwindigkeitssignal automatisch basierend auf dem prädiktiven Geschwindigkeitsregelungsfaktor zu erzeugen.

Description

BESCHREIBUNG Die vorliegende Beschreibung betrifft mobile landwirtschaftliche Maschinen. Genauer gesagt betrifft die vorliegende Beschreibung das Regeln der Geschwindigkeit eines landwirtschaftlichen Materialumladefahrzeugs. STAND DER TECHNIK Es besteht eine große Vielfalt unterschiedlicher Arten von landwirtschaftlichen Geräten. Einige dieser landwirtschaftlichen Geräte sind landwirtschaftliche Erntefahrzeuge und Materialumladefahrzeuge. Landwirtschaftliche Erntefahrzeuge greifen häufig in Erntegut ein, verarbeiten es und entladen es in ein Materialumladefahrzeug, wie z. B. in einen mobilen Erntegutwagen oder Anhänger. Sobald das Materialumladefahrzeug bis zu einem gewünschten Füllstand befüllt ist, navigiert das Materialumladefahrzeug zu einem Behälter, beispielsweise einem Sattelauflieger, fährt seitlich an den Behälter heran und lädt das geerntete Material auf den Behälter um. Während sich das Materialumladefahrzeug dem Behälter nähert, positioniert eine Steuervorrichtung oder ein Bediener einen Entladeauswurfkrümmer oder eine Förderschnecke, und sobald sich das Materialumladefahrzeug seitlich am Behälter befindet, wird die Entladeschnecke am Materialumladefahrzeug betätigt, um das geerntete Material aus dem Materialumladefahrzeug in den Behälter zu entladen. Die obige Erörterung wird lediglich für allgemeine Hintergrundinformationen bereitgestellt, und es ist nicht beabsichtigt, dass sie als ein Hilfsmittel beim Bestimmen des Schutzumfangs des beanspruchten Gegenstands verwendet wird. KURZDARSTELLUNG Ein Geschwindigkeitsregelungssystem greift auf einen Satz physikalischer Faktoren und einen Satz auftragsbezogener Faktoren zu und berechnet eine Sollgeschwindigkeit für ein Materialumladefahrzeug. Das Geschwindigkeitsregelungssystem prognostiziert eine geschätzte Sollgeschwindigkeit für das Materialumladefahrzeug basierend auf einer Route des Materialumladefahrzeugs und dem Gelände entlang der Route. Das Geschwindigkeitsregelungssystem erzeugt ein Geschwindigkeitsregelungssignal basierend auf der Sollgeschwindigkeit und der geschätzten Sollgeschwindigkeit. Diese Kurzdarstellung wird bereitgestellt, um eine Auswahl von Konzepten in vereinfachter Form vorzustellen, die nachstehend in der ausführlichen Beschreibung näher beschrieben sind. Diese Kurzdarstellung soll weder Schlüsselmerkmale oder wesentliche Merkmale des beanspruchten Gegenstands identifizieren, noch soll sie als ein Hilfsmittel beim Bestimmen des Schutzumfangs des beanspruchten Gegenstands verwendet werden. Der beanspruchte Gegenstand ist nicht auf Implementierungen beschränkt, die beliebige oder alle im Stand der Technik angegebenen Nachteile lösen. KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN 1 ist eine teilweise bildliche, teilweise schematische Darstellung eines Beispiels eines landwirtschaftlichen Systems.2 ist eine teilweise bildliche, teilweise schematische Darstellung eines Beispiels eines landwirtschaftlichen Systems.3 ist ein Blockdiagramm, das ein Beispiel eines landwirtschaftlichen Systems darstellt.4A und 4B (hier gemeinsam als 4 bezeichnet) sind ein Blockdiagramm, das ein Beispiel eines Antriebsfahrzeug-Geschwindigkeitsregelungssystems im Detail zeigt.5A, 5B und 5C (hier gemeinsam als 5 bezeichnet) zeigen ein Flussdiagramm, das ein Beispiel für den Betrieb des Antriebsfahrzeug-Geschwindigkeitsregelungssystems darstellt.6 ist ein Blockdiagramm, das ein Beispiel des in anderen Figuren gezeigten landwirtschaftlichen Systems beim Einsatz in einer Fernserverumgebung zeigt.7, 8 und 9 zeigen Beispiele von mobilen Vorrichtungen, die in den in anderen Figuren dargestellten Architekturen und Systemen verwendet werden können.10 ist ein Blockdiagramm, das ein Beispiel einer Datenverarbeitungsumgebung zeigt, die in den in anderen Figuren gezeigten Systemen und Architekturen verwendet werden kann. AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG Zum besseren Verständnis der Prinzipien der vorliegenden Offenbarung wird nun Bezug auf die in den Zeichnungen veranschaulichten Beispiele genommen, die in spezifischen Formulierungen beschrieben werden. Nichtsdestotrotz versteht es sich, dass der Schutzumfang der Offenbarung dadurch nicht eingeschränkt werden soll. Jegliche Abänderungen und weitere Modifikationen an den beschriebenen Vorrichtungen, Systemen, Verfahren und jegliche weitere Anwendung der Prinzipien der vorliegenden Offenbarung werden vollständig in Betracht gezogen, wie es einem Fachmann auf dem Gebiet, auf das sich die Offenbarung bezieht, normalerweise ersichtlich ist. Insbesondere wird vollständig in Betracht gezogen, dass die Merkmale, Komponenten und/oder Schritte, die in Bezug auf ein Beispiel beschrieben sind, mit den Eigenschaften, Komponenten und/oder Schritten kombiniert werden können, die in Bezug auf andere Beispiele der vorliegenden Offenbarung beschrieben sind. Wie oben erörtert, entladen landwirtschaftliche Erntefahrzeuge geerntetes Material häufig in ein Materialumladefahrzeug. Das Materialumladefahrzeug überträgt dann das Material zum Standort eines Be