DE-102025138545-A1 - FORTBEWEGUNGSGESCHWINDIGKEITSAUTOMATISIERUNG ABHÄNGIG VOM GELÄNDE
Abstract
Ein System umfasst: einen oder mehrere Prozessoren; und einen Speicher, der Anweisungen speichert, die durch den einen oder die mehreren Prozessoren ausführbar sind. Bei Ausführung durch den einen oder die mehreren Prozessoren konfigurieren die Anweisungen den einen oder die mehreren Prozessoren so, dass sie: Daten erhalten, die ein Fahrqualitätsproblem an einer bevorstehenden Stelle an einem Einsatzort anzeigen, an der eine Arbeitsmaschine einen aktuellen Vorgang durchführt; ein Fahrqualitätsproblem an der bevorstehenden Stelle an dem Einsatzort auf Grundlage der Daten identifizieren; und die Arbeitsmaschine zumindest auf Grundlage des Fahrqualitätsproblems an der bevorstehenden Stelle an dem Einsatzort steuern.
Inventors
- Nicholas Baltz
- Cody Best
- Nathan R. Vandike
- Tucker Schoff
- Tessa Pottebaum
Assignees
- DEERE & COMPANY
Dates
- Publication Date
- 20260507
- Application Date
- 20250923
- Priority Date
- 20241101
Claims (15)
- System (500) umfassend: einen oder mehrere Prozessoren (201, 301); und einen Speicher (204, 304), der Anweisungen (205, 305) speichert, die durch den einen oder die mehreren Prozessoren ausführbar sind und die bei Ausführung durch den einen oder die mehreren Prozessoren bewirken, dass der eine oder die mehreren Prozessoren: Daten (501, 502, 503) erhält (702), die ein Fahrqualitätsproblem an einer bevorstehenden Stelle an einem Einsatzort anzeigen, an dem eine Arbeitsmaschine (100) einen aktuellen Vorgang durchführt; auf Grundlage der Daten ein Fahrqualitätsproblem an der bevorstehenden Stelle an dem Einsatzort identifiziert (724); und die Arbeitsmaschine zumindest auf Grundlage des Fahrqualitätsproblems an der bevorstehenden Stelle an dem Einsatzort steuert (732).
- System nach Anspruch 1 , wobei die Daten eines der Folgenden umfassen: (i) Nahdaten (501), die einer anderen Stelle an dem Einsatzort als der bevorstehenden Stelle entsprechen; (ii) Daten früherer Vorgänge (503), die während eines früheren Vorgangs an dem Einsatzort erzeugt wurden; oder (iii) Ferndaten (502), die von einem von dem Einsatzort entfernten System erzeugt wurden.
- System nach Anspruch 2 , wobei die Arbeitsmaschine eine erste Arbeitsmaschine mit einem ersten Maschinentyp umfasst und wobei der frühere Vorgang von einer zweiten Arbeitsmaschine mit einem zweiten Maschinentyp durchgeführt wird, der sich vom ersten Maschinentyp unterscheidet.
- System nach Anspruch 2 , wobei die Daten eines oder mehrere der Folgenden anzeigen: (i) Maschinengeschwindigkeit, (ii) ein Wippen der Maschine; oder (iii) eine Geländeeigenschaft.
- System nach Anspruch 1 , wobei die Daten von einem oder mehreren Sensoren (208, 228) der Arbeitsmaschine erzeugt werden und einer anderen Stelle an dem Einsatzort als der bevorstehenden Stelle entsprechen.
- System nach Anspruch 1 , wobei die Anweisungen bei Ausführung durch den einen oder die mehreren Prozessoren den einen oder die mehreren Prozessoren ferner so konfigurieren, dass sie: die Daten mit einem Schwellenwert vergleichen (730); und das Fahrqualitätsproblem an der bevorstehenden Stelle am Einsatzort auf Grundlage des Vergleichs der Daten mit dem Schwellenwert identifizieren (724).
- System nach Anspruch 6 , wobei der Schwellenwert während des aktuellen Vorgangs auf Grundlage von Bedienersteuerungsanpassungsdaten identifiziert wird, die einer Stelle an dem Einsatzort entsprechen, die sich von der bevorstehenden Stelle unterscheidet, wobei die Bedienersteuerungsanpassungsdaten eine Bedieneranpassung an der Arbeitsmaschine anzeigen.
- System nach Anspruch 1 , wobei die Daten einen ersten Maschineneinstellungswert umfassen und wobei die Anweisungen bei Ausführung durch den einen oder die mehreren Prozessoren den einen oder die mehreren Prozessoren ferner so konfigurieren, dass sie: auf Grundlage des ersten Maschineneinstellungswertes einen zweiten Maschineneinstellungswert identifizieren, wobei der zweite Maschineneinstellungswert mit dem ersten Maschineneinstellungswert übereinstimmt (736); und die Arbeitsmaschine zumindest auf Grundlage des zweiten Maschineneinstellungswertes steuern.
- System nach Anspruch 1 , wobei die Daten einen ersten Maschineneinstellungswert umfassen und wobei die Anweisungen bei Ausführung durch den einen oder die mehreren Prozessoren den einen oder die mehreren Prozessoren ferner so konfigurieren, dass sie: den ersten Maschineneinstellungswert skalieren (738), um einen zweiten Maschineneinstellungswert zu identifizieren; und die Arbeitsmaschine zumindest auf Grundlage des zweiten Maschineneinstellungswertes steuern.
- System nach Anspruch 1 , wobei die Anweisungen bei Ausführung durch den einen oder die mehreren Prozessoren den einen oder die mehreren Prozessoren ferner so konfigurieren, dass sie die Arbeitsmaschine steuern, indem sie eines oder mehrere der Folgenden steuern: (i) einen Schnittstellenmechanismus (218) der Arbeitsmaschine, um eine Präsentation zu erzeugen; (ii) ein Antriebsteilsystem (250) der Arbeitsmaschine, um eine Geschwindigkeit der Arbeitsmaschine zu ändern; (iii) einen Aktuator (254) der Arbeitsmaschine, um eine Position eines Anbaugeräts der Arbeitsmaschine anzupassen; oder (iv) einen Aktuator (254) der Arbeitsmaschine, um eine auf ein Anbaugerät der Arbeitsmaschine ausgeübte Vorspannkraft anzupassen.
- Computerimplementiertes Verfahren zum Steuern einer landwirtschaftlichen Arbeitsmaschine (100), umfassend: Erhalten (702) von Daten, die ein Fahrqualitätsproblem an einer bevorstehenden Stelle an einem Einsatzort anzeigen, an dem die Arbeitsmaschine einen aktuellen Vorgang durchführt; Identifizieren (724) eines Fahrqualitätsproblems, das der bevorstehenden Stelle an dem Einsatzort entspricht, auf Grundlage der Daten; Steuern (732) der Arbeitsmaschine zumindest auf Grundlage des Fahrqualitätsproblems an der bevorstehenden Stelle an dem Einsatzort.
- Computerimplementiertes Verfahren nach Anspruch 11 , wobei das Erhalten der Daten Erhalten eines oder mehrerer der Folgenden umfasst: (i) Nahdaten (501), die einer anderen Stelle an dem Einsatzort als der bevorstehenden Stelle entsprechen; (ii) Daten früherer Vorgänge (503), die während eines früheren Vorgangs an dem Einsatzort erzeugt wurden; oder (iii) Ferndaten (502), die von einem von dem Einsatzort entfernten System erzeugt wurden.
- Computerimplementiertes Verfahren nach Anspruch 11 , wobei das Erhalten der Daten Erhalten von Daten umfasst, die eines oder mehrere der Folgenden anzeigen: (i) Maschinengeschwindigkeit, (ii) ein Wippen der Maschine; oder (iii) eine Geländeeigenschaft.
- Computerimplementiertes Verfahren nach Anspruch 13 , wobei das Erhalten der Daten Erhalten von Sensordaten umfasst, die einer anderen Stelle des Einsatzortes als der bevorstehenden Stelle entsprechen und von einem oder mehreren Sensoren der Arbeitsmaschine erzeugt werden.
- Computerimplementiertes Verfahren nach Anspruch 11 , wobei das Steuern der Arbeitsmaschine eines oder mehrere der Folgenden umfasst: (i) Steuern eines Schnittstellenmechanismus (218) der Arbeitsmaschine, um eine Präsentation zu erzeugen; (ii) Steuern eines Antriebsteilsystems (250) der Arbeitsmaschine, um eine Geschwindigkeit der Arbeitsmaschine zu ändern; (iii) Steuern eines Aktuators (254) der Arbeitsmaschine, um eine Position eines Anbaugeräts der Arbeitsmaschine anzupassen; oder (iv) Steuern eines Aktuators (254) der Arbeitsmaschine, um eine auf ein Anbaugerät der Arbeitsmaschine ausgeübte Vorspannkraft anzupassen.
Description
Die vorliegende Beschreibung betrifft Tätigkeiten von Arbeitsmaschinen. Genauer gesagt betrifft die vorliegende Beschreibung Wahrnehmungssensorsysteme, die bei der Steuerung von Arbeitsmaschinen, wie z.B. landwirtschaftlichen Arbeitsmaschinen, eingesetzt werden. HINTERGRUND Es gibt eine große Vielfalt unterschiedlicher Arten von Arbeitsmaschinen. Zu diesen Arbeitsmaschinen gehören landwirtschaftliche Arbeitsmaschinen, wie beispielsweise, ohne jedoch hierauf eingeschränkt zu sein, landwirtschaftliche Erntefahrzeuge (z.B. Mähdrescher usw.). Mit den Änderungen des Geländes, über das eine Arbeitsmaschine während eines Einsatzes fährt, kann auch die Fahrqualität variieren. Eine schlechte Fahrqualität kann sowohl den Maschinenbetrieb als auch den Fahrerkomfort beeinträchtigen. Die vorstehende Erläuterung ist lediglich für allgemeine Hintergrundinformationen bereitgestellt, und es ist nicht beabsichtigt, dass sie als ein Hilfsmittel bei der Bestimmung des Schutzumfangs des beanspruchten Gegenstands verwendet wird. KURZDARSTELLUNG Ein System umfasst: einen oder mehrere Prozessoren; und einen Speicher, der Anweisungen speichert, die durch den einen oder die mehreren Prozessoren ausführbar sind. Bei Ausführung durch den einen oder die mehreren Prozessoren konfigurieren die Anweisungen den einen oder die mehreren Prozessoren so, dass sie: Daten erhalten, die ein Fahrqualitätsproblem an einer bevorstehenden Stelle an einem Einsatzort anzeigen, an der eine Arbeitsmaschine einen aktuellen Vorgang durchführt; ein Fahrqualitätsproblem an der bevorstehenden Stelle an dem Einsatzort auf Grundlage der Daten identifizieren; und die Arbeitsmaschine zumindest auf Grundlage des Fahrqualitätsproblems an der bevorstehenden Stelle an dem Einsatzort steuern. Diese Kurzdarstellung ist bereitgestellt, um eine Auswahl von Konzepten in vereinfachter Form vorzustellen, die im Folgenden in der ausführlichen Beschreibung weiter beschrieben sind. Diese Kurzdarstellung soll weder Schlüsselmerkmale oder wesentliche Merkmale des beanspruchten Gegenstandes ermitteln, noch soll sie als Hilfsmittel bei der Bestimmung des Schutzumfangs des beanspruchten Gegenstandes herangezogen werden. Der beanspruchte Gegenstand ist nicht auf Implementierungen beschränkt, die beliebige oder alle im Stand der Technik angemerkten Nachteile lösen. KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN 1 ist eine teils bildliche, teils schematische Darstellung einer beispielhaften Arbeitsmaschine in Form eines landwirtschaftlichen Erntefahrzeugs.2 ist ein Blockdiagramm eines Beispiels einer Systemarchitektur.3 ist ein Blockdiagramm zur näheren Darstellung einiger Beispiele für Komponenten der Systemarchitektur, einschließlich eines Überwachungssystems mit dynamischer Wahrnehmung.4 ist eine bildliche Darstellung, die ein Beispiel für die Funktionsweise der Systemarchitektur zeigt.5 zeigt ein Flussdiagramm, das einen Beispielsbetrieb der Systemarchitektur bei der Durchführung einer proaktiven Fahrqualitätssteuerung veranschaulicht.6 ist ein Blockdiagramm, das ein Beispiel für Elemente einer Systemarchitektur in Kommunikation mit einer entfernten Serverarchitektur zeigt.7, 8 und 9 zeigen Beispiele für Mobilvorrichtungen, die in einer Systemarchitektur verwendet werden können.10 ist ein Blockdiagramm, das ein Beispiel für eine Rechenumgebung zeigt, die in einer Systemarchitektur verwendet werden kann. AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG Zum besseren Verständnis der Prinzipien der vorliegenden Offenbarung wird nun Bezug auf die in den Zeichnungen veranschaulichten Beispiele genommen, welche in spezifischer Sprache beschrieben werden. Es versteht sich jedoch, dass diese nicht als Einschränkung des Umfangs der Offenbarung aufzufassen sind. Jegliche Abänderungen und weitere Modifikationen an den beschriebenen Vorrichtungen, Systemen, Verfahren und jegliche weitere Anwendung der Prinzipien der vorliegenden Offenbarung, die für einen Fachmann auf dem Gebiet, auf das sich die Offenbarung bezieht, üblicherweise ersichtlich sind, sind sämtlich umfasst. Insbesondere wird vollständig in Erwägung gezogen, dass die Merkmale, Komponenten und/oder Schritte, die mit Bezug auf ein Beispiel beschrieben sind, mit den Merkmalen, Komponenten und/oder Schritten kombiniert werden können, die mit Bezug auf andere Beispiele der vorliegenden Offenbarung beschrieben sind. Wie vorstehend beschrieben, kann der Fahrkomfort einer Arbeitsmaschine je nach Gelände variieren. Beispielsweise kann der Fahrkomfort bei Fahrten über unebenes Gelände verringert sein. Außerdem besteht grundsätzlich der Wunsch, Arbeiten an einem Einsatzort schnell abzuschließen. Die Geschwindigkeit, mit der eine Arbeitsmaschine einen Arbeitsvorgang an einem Einsatzort ausführt, hängt oft direkt mit der Fahrgeschwindigkeit der Arbeitsmaschine zusammen. Um einen Arbeitsvorgang schneller durchzuführen, kann es daher wünschenswert sein, die Arbeitsmaschine schneller fahren zu lassen. Höhere Geschwindigkeiten und unterschiedliche Geländebeschaffenheiten können den F