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DE-102025141620-A1 - Abferkelbucht mit einem Boden und Stallgebäude mit zumindest einer Abferkelbucht

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Abstract

Bei einer Abferkelbucht mit einem Boden und mit auf dem Boden aufstehenden Wänden, wobei mit den Wänden räumliche Bereiche voneinander abtrennbar sind, ist vorgesehen, dass die Abferkelbucht wenigstens einen mit Wänden von anderen Bereichen abgetrennten Fressbereich hat. Mit dieser Abferkelbucht kann den Tieren eine artgerechtere Haltung gegeben werden. Zudem soll ein Stallgebäude mit zumindest einer vorgenannten Abferkelbucht aufgezeigt werden.

Inventors

  • Josef Prüllage

Assignees

  • Prüllage Systeme GmbH

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20251013
Priority Date
20241106

Claims (13)

  1. Abferkelbucht mit einem Boden und mit auf dem Boden aufstehenden Wänden, wobei mit den Wänden räumliche Bereiche voneinander abtrennbar sind, dadurch gekennzeichnet , dass die Abferkelbucht (1,2) wenigstens einen mit Wänden (3) von anderen Bereichen abgetrennten Fressbereich (10) hat.
  2. Abferkelbucht nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass im Fressbereich (10) zumindest ein Trog (17) angeordnet ist.
  3. Abferkelbucht nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet , dass der Eingang in den Fressbereich (10) mit zumindest einer Tür ausgerüstet ist.
  4. Abferkelbucht nach Anspruch 3 , dadurch gekennzeichnet , dass die Tür nur in der Eingangsrichtung in den Fressbereich (10) von einem Tier zu öffnen ist.
  5. Abferkelbucht nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass sie einen Säuge- und Liegebereich (5) hat, der mit zumindest einer schmalen Öffnung ausgerüstet ist.
  6. Abferkelbucht nach Anspruch 5 , dadurch gekennzeichnet , dass sich an den Säuge-und Liegebereich (5) wenigstens ein Ferkelnestabschnitt (6) anschließt.
  7. Abferkelbucht nach einem Anspruch 5 oder 6 , zwischen dem Säuge-und Liegebereich (5) und dem Fressbereich (10) ein perforierter Bodenbereich (8) angeordnet ist.
  8. Abferkelbucht nach Anspruch 7 , dadurch gekennzeichnet , dass dem perforierten Bodenbereich (8) wenigstens ein perforierter Bodenbereich einer benachbarten Ferkelbucht (2) zugeordnet ist, wobei beide perforierte Bodenbereiche mit Gittertrennungen (11) voneinander getrennt sind.
  9. Abferkelbucht nach Anspruch 7 oder 8 , dadurch gekennzeichnet , dass am Rand des perforierten Bodenbereichs (8) zumindest eine Tränke (9) angeordnet ist.
  10. Abferkelbucht nach einem der Ansprüche 7 bis 9 , dadurch gekennzeichnet , dass im Anschluss an den perforierten Bodenbereich (8) eine Auslasstür (13) in einen Auslauf vorgesehen ist.
  11. Stallgebäude mit zumindest einer Abferkelbucht (1,2) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 und mit einem Dach mit einem Firstbereich, dadurch gekennzeichnet , dass die Abferkelbucht (1,2) im Stallgebäude angeordnet ist und dass in der Außenwand (18) und in dem Firstbereich Lüftungsöffnungen (20) anordnet sind.
  12. Stallgebäude nach Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet , dass die Abferkelbucht (1,2) mit dem perforierten Bodenbereich (8) einer Außenwand (18) des Stallgebäudes angenähert ist.
  13. Stallgebäude nach Anspruch 10 , dadurch gekennzeichnet , dass den Lüftungsöffnungen (20) in Außenwand (18) und First einstellbare Schließmittel zugeordnet sind.

Description

Die Erfindung betrifft eine Abferkelbucht mit einem Boden und mit auf dem Boden aufstehenden Wänden, wobei mit den Wänden räumliche Bereiche voneinander abtrennbar sind. Die Erfindung betrifft des Weiteren ein Stallgebäude mit zumindest einer vorgenannten Abferkelbucht. Bei der Aufzucht von Nutztieren, insbesondere von Schweinen, wird mit derartigen Abferkelbuchten gearbeitet. Eine derartige Abferkelbucht schafft einen Platz für die Muttersau und einen Bereich für die Ferkel. Einzelne Bereiche für Muttersau und Ferkel werden mit Wänden geschaffen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abferkelbucht der eingangs genannten Gattung aufzuzeigen, mit der den Tieren eine artgerechtere Haltung gegeben werden kann. Weiterhin soll ein Stallgebäude nach der eingangs genannten Gattung aufgezeigt werden. Hinsichtlich der Abferkelbucht ist diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Abferkelbucht wenigstens einen mit Wänden von anderen Bereichen abgetrennten Fressbereich hat. Erfindungsgemäß ist der Fressbereich bei der erfindungsgemäßen Abferkelbucht von anderen Bereichen abgetrennt. Damit ist erreicht, dass das Muttertier sich in diesen Fressbereich bewegen muss. Zudem bleibt dieser Fressbereich weitgehend frei von Verschmutzungen. Der Eingang in den Fressbereich kann nach einer Weiterbildung der Erfindung mit einer Tür ausgerüstet sein. Es kann sich dabei um eine Pendeltür handeln, die von dem Tier geöffnet werden kann. Das Tier kann vorwärts in den Fressbereich durch die Tür hindurch treten, im Fressbereich kann wenigstens ein Trog mit Futter angeordnet sein. Es kann dann rückwärts wieder durch die Tür aus dem Fressbereich heraustreten. Soll eine Kontrolle des Tieres erfolgen, kann die Tür so ausgestaltet sein, dass sie nur in Eingangsrichtung in den Fressbereich von einem Tier zu öffnen ist. Das Tier tritt in den Fressbereich ein, kommt jedoch nicht wieder aus diesem heraus, vielmehr ist es im Fressbereich fixiert. Es kann jetzt kontrolliert, versorgt oder auch geimpft werden. Nach einer nächsten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Abferkelbucht einen Säuge- und Liegebereich hat, der mit einer schmalen Öffnung ausgerüstet ist. Dieser Säuge- und Liegebereich ist also nicht großflächig zu anderen Bereichen hin geöffnet, sondern nur mit einer schmalen Öffnung. Die Muttersau muss also durch diese Öffnung hindurch treten und dann bei Eintritt in den Fressbereich durch eine Tür hindurchtreten. Das Tier bleibt also in Bewegung, er ergibt sich ein Slalomeffekt. An den Säuge- und Liegebereich schließt sich vorzugsweise wenigstens ein Ferkelnestabschnitt an. Die Ferkel können aus dem Ferkelnestabschnitt in den Säuge- und Liegebereich gelangen und dort saugen. Nach dem Saugen können sich die Ferkel in den Ferkelnestabschnitt bewegen. In diesem Ferkelnestabschnitt sind sie vor dem Gewicht des Muttertieres geschützt, also vor dem Erdrücken, auch vor Beißattacken. Eine nächste Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass zwischen dem Säuge- und Liegebereich und dem Fressbereich ein perforierter Bodenbereich angeordnet ist. Dieser perforierte Bodenbereich ist sowohl aus dem Säuge- und Liegebereich als auch aus dem Fressbereich betretbar. Er liegt auf dem Weg aus dem Säuge- und Liegebereich in den Fressbereich. Auf einem derartigen perforierten Bodenbereich werden die Tiere angeregt, Harn und Kot abzugeben, andere Bereiche, insbesondere der Säuge- und Liegebereich bleiben sauberer. Anstelle eines perforierten Bereiches kann auch eine plan befestigte Fläche vorgesehen sein, auf der dann maschinell oder von Hand Mist und Kot entfernt werden. Dem perforierten Bodenbereich sind vorzugsweise perforierte Bodenbereiche benachbarter Ferkelbuchten zugeordnet, wobei Gittertrennungen zwischen den Bereichen vorgesehen sind. Die Tiere können durch diese Gittertrennungen Kontakt zu benachbarten Tieren aufnehmen und Kot und Harn ablassen. Auch das Anordnen einer Tränke am Rand des perforierten Bodenbereichs führt dazu, dass sich die Tiere im perforierten Bodenbereich aufhalten. Das Anordnen der Rüssel der Tiere in das Tränkewasser auch in kälterer Umgebung regt die Tiere an, ihre Exkremente abzugeben. Zum Trinken nach dem Abferkeln muss die Muttersau aufstehen und sich in den perforierten Bodenbereich begeben, das ist gut für den Kreislauf der Sau. Zur weiteren Ausbildung der erfindungsgemäßen Abferkelbucht kann noch vorgesehen sein, dass im Anschluss an den perforierten Bodenbereich eine Auslasstür in einen Auslauf vorgesehen ist. Die Tiere können also auch ins Freie gelangen, dazu ist die Auslasstür vorgesehen. Kommt ein Tier von außen wieder zurück und will zum Säuge- und Liegebereich gehen, dann erfolgt dies über den perforierten Bodenbereich. Durch versetzte Anordnung von Auslasstür und Öffnung des Säuge- und Liegebereiches kann wieder ein Slalomeffekt des Tiers erzeugt werden. Hinsichtlich des Stallgebäudes ist die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Abferkelbucht mit dem perforierten Bodenb