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DE-102025142301-A1 - Linearantrieb

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Abstract

Linearantrieb, aufweisend ein entlang von Schienen bewegbares Mobilteil, welches Dauermagnetanordnungen aufweist, insbesondere wobei die Schienen auf einem Boden verlegt sind, wobei zumindest ein Primärteil stationär zu den Schienen angeordnet ist und/oder mit den Schienen verbunden ist, wobei am Fahrgestell des Mobilteils Einhängebleche befestigt sind, an deren Unterseite, insbesondere an deren dem Boden zugewandter Seite, jeweils eine Dauermagnetanordnung befestigt ist.

Inventors

  • Stefan Dietrich
  • Simon Geyer
  • Christopher Witt
  • Ralf Schrecke

Assignees

  • SEW-EURODRIVE GMBH & CO KG

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20251016
Priority Date
20241105

Claims (13)

  1. Linearantrieb, aufweisend ein entlang von Schienen bewegbares Mobilteil, welches Dauermagnetanordnungen aufweist, insbesondere wobei die Schienen auf einem Boden verlegt sind, wobei zumindest ein Primärteil stationär zu den Schienen angeordnet ist und/oder mit den Schienen verbunden ist, dadurch gekennzeichnet , dass am Fahrgestell des Mobilteils Einhängebleche befestigt sind, an deren Unterseite, insbesondere an deren dem Boden zugewandter Seite, jeweils eine Dauermagnetanordnung befestigt ist.
  2. Linearantrieb nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass die Dauermagnetanordnungen in Schienenrichtung voneinander beabstandet sind.
  3. Linearantrieb nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass zwischen Fahrgestell und jeweiligem Einhängeblech eine jeweilige Distanzvorrichtung zwischengeordnet ist.
  4. Linearantrieb nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass das Einhängeblech zwei Schenkelbereiche aufweist, welche über einen Jochbereich des Einhängeblechs verbunden sind, wobei am Jochbereich die jeweilige Dauermagnetanordnung befestigt ist, wobei an dem jeweils vom Jochabschnitt abgewandten Endbereich des jeweiligen Schenkelbereichs ein jeweiliger Kragenbereich in die vom jeweils anderen Schenkelbereich abgewandte Richtung absteht.
  5. Linearantrieb nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Kragenbereiche des jeweiligen Einhängeblechs auf dem Fahrgestell, insbesondere auf jeweiligen Holmen des Fahrgestells, aufliegen.
  6. Linearantrieb nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass das Einhängeblech samt Kragenbereichen, Jochbereich und Schenkelbereichen als insbesondere einstückiges Stanz-Biegeteil ausgebildet ist.
  7. Linearantrieb nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Distanzvorrichtung einen Stapel von Distanzblechen aufweist oder ein einziges Distanzblech oder dass die Distanzvorrichtung ein Piezoelement oder einen Elektromotor aufweist.
  8. Linearantrieb nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass am Fahrgestell Lager aufgenommen sind zur drehbaren Lagerung eines Rads, welches auf einer der Schienen abrollt.
  9. Linearantrieb nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die am Mobilteil angeordneten Dauermagnetanordnungen in Schienenrichtung voneinander beabstandet sind, insbesondere gleichmäßig.
  10. Linearantrieb nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Primärteile in Schienenrichtung voneinander beabstandet sind, insbesondere gleichmäßig.
  11. Linearantrieb nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass das jeweilige Primärteil auf einem jeweiligen Auflageblech angeordnet ist, welches U-förmig ausgeführt ist oder welches zwei mit einem Jochbereich verbundene Schenkelbereiche aufweist, welche in vertikaler Richtung unterhalb des Jochbereichs angeordnet sind, insbesondere wobei die Öffnung des U nach unten, insbesondere also zum Boden hin, ausgerichtet ist.
  12. Linearantrieb nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass am Fahrgestellt des Mobilteils ein Profilteil befestigt ist, an welchem eine Maßverkörperung angebracht ist, wobei die Maßverkörperung in Schienenrichtung hintereinander angeordnete, abwechselnd magnetisierte Dauermagnetbereiche aufweist, welche von einem stationär angeordneten und/oder mit den Schienen verbundenen Sensor detektierbar sind, insbesondere beim Vorbeifahren des Mobilteils am Sensor, insbesondere wobei, dass oder die Primärteile mit einem vom Signal des Sensors abhängigen Wechselstrom beaufschlagt sind.
  13. Linearantrieb nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass das Profilteil aus einem metallischen, insbesondere diamagnetischen Material, insbesondere Aluminium, gefertigt ist, insbesondere als Stranggussteil, dessen Ziehrichtung parallel zur Schienenrichtung ausgerichtet ist.

Description

Die Erfindung betrifft einen Linearantrieb. Es ist allgemein bekannt, dass ein Linearantrieb ein Mobilteil aufweist, das relativ zu einem stationär angeordneten Teil bewegbar ist. Aus der DE 10 2006 017 033 A1 ist ein Bestückautomat zum Bestücken von Substraten mit elektrischen Bauteilen bekannt. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine einfache Herstellung eines Linearantriebs zu ermöglichen. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei dem Linearantrieb nach den in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Wichtige Merkmale der Erfindung bei dem Linearantrieb sind, dass der Linearantrieb ein entlang von Schienen bewegbares Mobilteil aufweist, welches Dauermagnetanordnungen aufweist,insbesondere wobei die Schienen auf einem Boden verlegt sind,wobei zumindest ein Primärteil stationär zu den Schienen angeordnet ist und/oder mit den Schienen verbunden ist,wobei am Fahrgestell des Mobilteils Einhängebleche befestigt sind, an deren Unterseite, insbesondere an deren dem Boden zugewandter Seite, jeweils eine Dauermagnetanordnung befestigt ist. Von Vorteil ist dabei, dass die Montage der Dauermagnetanordnung beim Herstellen des Mobilteils sehr einfach ausführbar ist. Denn es müssen nur einhängebleche in Schienenrichtung nebeneinander im Mobilteil angeordnet werden. Dabei ist ein Aneinanderreihen auf Stoß vorteilhaft ausführbar, wodurch ein Justieren in Schienenrichtung ausgeführt ist. Beim Einhängen werden die Einhängebleche über Distanzvorrichtungen vertikal justiert. Somit ist also insgesamt eine einfache Montage samt zugehöriger Justage ermöglicht.Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind die Dauermagnetanordnungen in Schienenrichtung voneinander beabstandet. Von Vorteil ist dabei, dass eine höhere Traktionskraft erreichbar ist. Insbesondere ist das Mobilteil modular aufbaubar, indem beispielsweise in Schienenrichtung gleich lange Einhängebleche verwendet werden und/oder beispielsweise in Schienenrichtung gleich lange Dauermagnetanordnungen. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist zwischen Fahrgestell und jeweiligem Einhängeblech eine jeweilige Distanzvorrichtung zwischengeordnet. Von Vorteil ist dabei, dass der Abstand zwischen Dauermagnetanordnung und Primärteil mittels der Distanzvorrichtung einstellbar ist. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist das Einhängeblech zwei Schenkelbereiche auf, welche über einen Jochbereich des Einhängeblechs verbunden sind,wobei am Jochbereich die jeweilige Dauermagnetanordnung befestigt ist,wobei an dem jeweils vom Jochabschnitt abgewandten Endbereich des jeweiligen Schenkelbereichs ein jeweiliger Kragenbereich in die vom jeweils anderen Schenkelbereich abgewandte Richtung absteht. Von Vorteil ist dabei, dass das Einhängeblech an den jeweils nach außen abstehenden Kragenbereichen in das Fahrgestell einhängbar ist. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung liegen die Kragenbereiche des jeweiligen Einhängeblechs auf dem Fahrgestell, insbesondere auf jeweiligen Holmen des Fahrgestells, auf. Von Vorteil ist dabei, dass eine einfache Montage ausführbar ist. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist das Einhängeblech samt Kragenbereichen, Jochbereich und Schenkelbereichen als insbesondere einstückiges Stanz-Biegeteil ausgebildet. Von Vorteil ist dabei, dass eine einfache kostengünstige Herstellung ermöglicht ist. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Distanzvorrichtung einen Stapel von Distanzblechen oder ein einziges Distanzblech auf. Von Vorteil ist dabei, dass die Distanz, insbesondere also der Abstand zwischen der Dauermagnetanordnung und dem Primärteil, kostengünstig einstellbar ist. Bei einer Alternativen vorteilhaften Ausgestaltung weist die Distanzvorrichtung ein Piezoelement oder einen Elektromotor auf. Von Vorteil ist dabei, dass die Distanz, insbesondere also der Abstand zwischen der Dauermagnetanordnung und dem Primärteil, kostengünstig auch während des Betriebs, insbesondere beispielsweise durch thermisch bedingte Längenveränderungen bedingt, einstellbar ist. Auch eine durch unterschiedliche auf dem Mobilteil aufgenommene Lasten und durch die Elastizität des Fahrgestells und der Räder bedingte Abstandsänderung ist kompensierbar. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind am Fahrgestell Lager aufgenommen zur drehbaren Lagerung eines Rads, welches auf einer der Schienen abrollt. Von Vorteil ist dabei, dass das Mobilteil als Schienen Fahrzeug ausgeführt ist. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind die am Mobilteil angeordneten Dauermagnetanordnungen in Schienenrichtung voneinander beabstandet, insbesondere gleichmäßig. Von Vorteil ist dabei, dass das jeweilige Primärteil zeitlich nacheinander mit jeweiligen Dauermagnetanordnungen in Wirkverbindung tritt und somit nur wenige Primärteile viele Dauermagnetanordnungen antreibt. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind die Primärteile in Schienenrichtung voneinander beabstandet, insbesondere gleichmäßig. Von Vorteil ist dabei, dass das Mobilteil über eine lange Strecke beförderbar ist. Bei einer vorteilhaf