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DE-102025143533-A1 - SATTELSITZFAHRZEUG

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Abstract

Dieses Sattelsitzfahrzeug weist einen Verbrennungsmotor (E) auf, sowie einen Kompressor (50), der so ausgebildet ist, dass er Luft komprimiert und in den Verbrennungsmotor (E) einleitet. Das Sattelsitzfahrzeug umfasst: einen Kopfabschnitt (6), der so ausgebildet ist, dass er an einem vorderen Abschnitt einer Fahrzeugkarosserie (5B) Vorderradaufhängungsteile (3A) trägt, sowie ein Paar linker und rechter Rahmenabschnitte (7), die von dem Kopfabschnitt (6) auf der linken und rechten Seite abzweigen und sich nach außen erstrecken, wobei der Kompressor (50) in einem Bereich (R3) angeordnet ist, der von dem Kopfabschnitt (6) und den linken und rechten Rahmenabschnitten (7) umgeben ist.

Inventors

  • Shinobu Miyagawa
  • Tomoya Matsuo
  • Hiroshi MAHIRA
  • Gen ICHIKAWA

Assignees

  • HONDA MOTOR CO., LTD.

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20251024
Priority Date
20241105

Claims (7)

  1. Ein Sattelsitzfahrzeug (1) mit einem Verbrennungsmotor (E) und einem Kompressor (50), der dazu ausgebildet ist, Luft zu komprimieren und dem Verbrennungsmotor (E) zuzuführen, wobei das Sattelsitzfahrzeug aufweist: einen Kopfabschnitt (6), der so ausgebildet ist, dass er an einem vorderen Abschnitt einer Fahrzeugkarosserie (5B) Vorderradaufhängungsteile (3A) trägt, sowie ein Paar linker und rechter Rahmenabschnitte (7), die vom Kopfabschnitt (6) auf der linken und rechten Seite abzweigen und sich nach außen erstrecken, und wobei der Kompressor (50) in einem Bereich (R3) angeordnet ist, der vom Kopfabschnitt (6) und den linken und rechten Rahmenabschnitten (7) umgeben ist.
  2. Das Sattelsitzfahrzeug nach Anspruch 1 , aufweisend: Drosselvorrichtungen (35, 36) mit stromabwärts gelegenen Enden, die mit Zylindern (33, 34) des Verbrennungsmotors (E) verbunden sind; und einen Ausgleichsbehälter (60), der mit den stromaufwärtigen Enden der Drosselvorrichtungen (35, 36) verbunden ist und so ausgebildet ist, dass er aufgeladene Ansaugluft in den Kompressor (50) einleitet, wobei der Ausgleichsbehälter (60) hinter dem Kompressor (50) angeordnet ist.
  3. Das Sattelsitzfahrzeug nach Anspruch 2 , wobei der Ausgleichsbehälter (60) in der Draufsicht zwischen den linken und rechten Rahmenabschnitten (7) angeordnet ist.
  4. Das Sattelsitzfahrzeug nach Anspruch 1 , wobei der Kompressor (50) einen sich in Fahrzeugbreitenrichtung nach außen öffnenden Ansaugstutzen (52a) aufweist, und der Ansaugstutzen (52a) in einem Bereich (R2) angeordnet ist, der in einer Seitenansicht von einer Mehrzahl an Rahmenelementen (15, 17) in den Rahmenabschnitten (7) umgeben ist.
  5. Das Sattelsitzfahrzeug nach Anspruch 2 , wobei der Kompressor (50) vorgesehen ist, um Luft über einen sich in axialer Richtung eines rotierenden Körpers öffnenden Ansaugstutzen (52a) anzusaugen und die angesaugte Luft in tangentialer Richtung des eine in Fahrzeugbreitenrichtung ausgerichtete Rotationsachse (C6) aufweisenden rotierenden Körpers auszustoßen, und wobei der Ausgleichsbehälter (60) in der Tangentialrichtung des Kompressors (50) angeordnet ist.
  6. Das Sattelsitzfahrzeug nach Anspruch 2 , wobei der Verbrennungsmotor (E) eine Mehrzahl an Zylindern aufweist; im Ausgleichsbehälter (60) eine Mehrzahl an Trichtern (33F, 34F) vorgesehen sind, die mit jedem Zylinder des Verbrennungsmotors (E) verbunden sind, der Kompressor (50) einen Auslassstutzen (53a) aufweist, der so ausgebildet ist, dass er die angesaugte Luft ausstößt, ein sich vom Auslassstutzen (53a) erstreckender Auslasskanal (T1) mit dem Inneren des Ausgleichsbehälters (60) in Verbindung steht, und sich Ansaugöffnungen (33fa, 34fa) der Mehrzahl an Trichtern (33F, 34F) so öffnen, dass ein Verlängerungsbereich (T1ex) des Auslasskanals (T1) in den Ausgleichsbehälter (60) vermieden wird.
  7. Das Sattelsitzfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6 , wobei der Kompressor (50) einen Elektromotor (55) als Antriebsquelle aufweist.

Description

VERWEIS AUF VERWANDTE ANMELDUNG Die vorliegende Anmeldung beansprucht die Priorität der japanischen Patentanmeldung Nr. 2024-194018, eingereicht am 5. November 2024, deren Inhalt hiermit durch Verweis aufgenommen wird. HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung Die vorliegende Erfindung betrifft ein Sattelsitzfahrzeug. Beschreibung des Standes der Technik Im Stand der Technik sind als bekannte Kompressoren für Fahrzeugmotoren (Verbrennungsmotoren) Turbolader bekannt, die die Abgasenergie des Motors nutzen, sowie Kompressoren, die einen Teil der Antriebskraft des Motors nutzen. In den letzten Jahren sind elektrische Kompressoren bekannt geworden, die einen Elektromotor zum Antrieb eines Kompressors verwenden (siehe beispielsweise die japanische ungeprüfte Patentanmeldung, erste Veröffentlichung Nr. 2009-228624). ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG Im Übrigen sind Komponenten bei Sattelsitzfahrzeugen, wie Zweirädern oder ähnlichen Fahrzeugen, tendenziell stärker der Außenseite ausgesetzt als bei vierrädrigen Fahrzeugen. Aus diesem Grund haben Zweiräder das Problem, dass ihre Komponenten für unbefugte Eingriffe anfälliger sind als Vierräder. Ein Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft die Bereitstellung eines Sattelsitzfahrzeugs, bei dem ein in einem Verbrennungsmotor verwendeter Kompressor weniger anfällig für unbefugte Eingriffe von außen gemacht werden kann. Um die oben genannten Ziele zu erreichen, weist ein Sattelsitzfahrzeug gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung die folgenden Konfigurationen auf. (1) Ein Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Sattelsitzfahrzeug (1) mit einem Verbrennungsmotor (E) und einem Kompressor (50), der dazu ausgebildet ist, Luft zu komprimieren und in den Verbrennungsmotor (E) einzuführen, wobei das Sattelsitzfahrzeug aufweist: einen Kopfabschnitt (6), der dazu ausgebildet ist, Vorderradaufhängungsteile (3A) an einem vorderen Abschnitt einer Fahrzeugkarosserie (5B) zu tragen, und ein Paar linker und rechter Rahmenabschnitte (7), die von dem Kopfabschnitt (6) auf der linken und rechten Seite abzweigen und sich nach außen erstrecken, wobei der Kompressor (50) in einem Bereich (R3) angeordnet ist, der von dem Kopfabschnitt (6) und den linken und rechten Rahmenabschnitten (7) umgeben ist. Gemäß dem oben genannten Aspekt (1) wird, durch Anordnen des Kompressors in dem Bereich, der an drei Seiten vom Kopfabschnitt und den linken und rechten Hauptrahmen umgeben ist, der Kompressor weniger der Außenseite ausgesetzt und ist weniger anfällig für unbefugte Eingriffe von außen. Darüber hinaus wird es durch die einfache Sicherung des Anordnungsraums des einen rotierenden Körper aufweisenden Kompressors und die Anordnung des Kompressors näher an der seitlichen Mitte der Fahrzeugkarosserie zur Verbesserung der Gewichtsbalance möglich, die Ansaugung zu jedem Zylinder auf einfache Weise auszugleichen, selbst wenn der Verbrennungsmotor mehrere in Fahrzeugbreitenrichtung angeordnete Zylinder aufweist. (2) In Bezug auf den oben genannten Aspekt (1) kann das Sattelsitzfahrzeug Drosselvorrichtungen (35, 36) aufweisen, deren stromabwärtige Enden mit Zylindern (33, 34) des Verbrennungsmotors (E) verbunden sind; sowie einen Ausgleichsbehälter (60), der mit den stromaufwärtigen Enden der Drosselvorrichtungen (35, 36) verbunden ist und so ausgebildet ist, dass er aufgeladene Ansaugluft in den Kompressor (50) einleitet, wobei der Ausgleichsbehälter (60) hinter dem Kompressor (50) angeordnet ist. Gemäß dem oben genannten Aspekt (2) können, durch Anordnen des Ausgleichsbehälters hinter dem Kompressor, der Kompressor und der Ausgleichsbehälter in einer geraden Linie mit einem sich in Fahrzeuglängsrichtung erstreckenden Verbindungsrohr verbunden werden, was eine effiziente aufgeladene Ansaugung vom Kompressor zum Ausgleichsbehälter ermöglicht. Durch die Verbindung des Kompressors und des Ausgleichsbehälters in einer geraden Linie in Fahrzeuglängsrichtung kann das Verbindungsrohr verkürzt werden, wodurch eine Gewichts- und Kostenreduzierung erzielt werden kann und auch der Verlust an Ladedruck auf einfache Weise minimiert werden kann. (3) In Bezug auf den oben genannten Aspekt (2) kann der Ausgleichsbehälter (60) in der Draufsicht zwischen dem linken und dem rechten Rahmenabschnitt (7) angeordnet sein. Gemäß dem oben genannten Aspekt (3) können durch Anordnen des Ausgleichsbehälters zwischen dem linken und dem rechten Hauptrahmen der Kompressor und der Ausgleichsbehälter zusammen kompakt angeordnet werden. (4) In Bezug auf den oben genannten Aspekt (1) kann der Kompressor (50) einen Ansaugstutzen (52a) aufweisen, der sich in Fahrzeugbreitenrichtung nach außen öffnet, wobei der Ansaugstutzen (52a) in einem Bereich (R2) angeordnet sein kann, der, in der Seitenansicht, von einer Mehrzahl an Rahmenelementen (15, 17) in den Rahmenabschnitten (7) umgeben ist. Gemäß dem oben genannten Aspekt (4) kann durch Anordnen der Ansaugöffnung des Kompressors in dem Bereich, der in der Seitenansicht von den Rahmenelem