DE-102025143821-A1 - FAHRZEUGHECKSTRUKTUR
Abstract
[Zu lösendes Problem] Die Berührung zwischen einer Bodenplatte und einer Batterieeinheit soll vermieden werden. [Lösung] Eine Fahrzeugheckstruktur 100 enthält: Seitenschweller 1; hintere Seitenelemente 2, die Überlappungsabschnitte 2X enthalten, die mit hinteren Bereichen von Innenabschnitten 1a der Seitenschweller 1 in Fahrzeugbreitenrichtung verbunden sind, wobei die hinteren Seitenelemente 2 an einer Seite weiter rückwärts und aufwärts als die hinteren Enden 1b der Seitenschweller 1 von den Überlappungsabschnitten 2X abstehen; eine Bodenplatte 3; ein Frontquerelement 4, das mit vorderen Bereichen der Überlappungsabschnitte 2X verbunden ist, wobei das Frontquerelement 4 sich in Fahrzeugbreitenrichtung erstreckt; ein Heckquerelement 5, wobei ein hinterer Endbereich der Batterieeinheit B durch Abschnitte der hinteren Seitenelemente 2 gehalten wird, die sich auf einer Seite weiter rückwärts als das Frontquerelement 4 befinden. Die hinteren Seitenelemente 2 enthalten Druckverformungs-Förderabschnitte 2V, die eine Druckverformung in Fahrzeuglängsrichtung begünstigen, und die sich in einem Bereich von vorbestimmten Stellen auf einer Seite weiter rückwärts als ein Heckende B1 der Batterieeinheit B und einer Seite weiter vorwärts als die hinteren Enden der Überlappungsabschnitte 2X bis zu Stellen in den hinteren Seitenelementen 2 entsprechend einem vorderen Ende des Heckquerelements 5 befinden.
Inventors
- Naoto Fujii
- Katsunori Tannai
Assignees
- SUZUKI MOTOR CORPORATION
Dates
- Publication Date
- 20260507
- Application Date
- 20251027
- Priority Date
- 20241107
Claims (7)
- Fahrzeugheckstruktur (100), umfassend: Seitenschweller (1), die sich an Außenbereichen eines Fahrzeugunterbereichs in Fahrzeugbreitenrichtung befinden in Fahrzeuglängsrichtung verlaufen; hintere Seitenelemente (2), die Überlappungsbereiche (2X) aufweisen, die mit hinteren Abschnitten der Innenbereiche der Seitenschweller (1) in Fahrzeugbreitenrichtung überlappend verbunden sind, wobei die hinteren Seitenelemente (2) auf einer Seite weiter rückwärts und aufwärts als hintere Enden der Seitenschweller (1) von den Überlappungsbereichen (2X) wegstehen; eine Bodenplatte (3), mit der die Seitenschweller (1) und die hinteren Seitenelemente (2) verbunden sind; und ein Frontquerelement (4), das einen Endbereich enthält, welcher mit Frontbereichen der Überlappungsbereiche (2X) verbunden sind, wobei das Frontquerelement (4) sich in Fahrzeugbreitenrichtung entlang der Bodenplatte (3) erstreckt, eine Batterieeinheit (B), die unterhalb der Bodenplatte (3) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet , dass die Fahrzeugheckstruktur (100) ein Heckquerelement (5) enthält, welches einen Endbereich enthält, der mit den hinteren Seitenelementen (2) auf einer Seite weiter rückwärts als die hinteren Enden der Seitenschweller (1) verbunden ist, wobei das Heckquerelement (5) sich in Fahrzeugbreitenrichtung entlang der Bodenplatte (3) erstreckt, ein Heckende (B1) der Batterieeinheit (B) sich auf einer Seite weiter Rückwärts als ein hinteres Ende des Frontquerelements (4) befindet, ein hinterer Endabschnitt der Batterieeinheit (B) durch Abschnitte der hinteren Seitenelemente (2) abgestützt wird, die sich an einer Seite weiter rückwärts als das Frontquerelement (4) befinden, die hinteren Seitenelemente (2) Druckverformungs-Förderabschnitte (2V) aufweisen, die eine Druckverformung der hinteren Seitenelemente (2) in Fahrzeuglängsrichtung begünstigen, und die Druckverformungs-Förderabschnitte (2V) in einem Bereich von vorbestimmten Stellen auf einer Seite weiter rückwärts als das Heckende (B1) der Batterieeinheit (B) und einer Seite weiter vorwärts als hintere Enden der Überlappungsbereiche (2X) bis zu Stellen in den hinteren Seitenelementen (2) vorhanden sind, die einem vorderen Ende des Heckquerelements (5) in Fahrzeuglängsrichtung entsprechen.
- Fahrzeugheckstruktur (100) nach Anspruch 1 , bei der die hinteren Seitenelemente hinter Seitenelementhauptkörper (21) aufweisen, die sich in Fahrzeuglängsrichtung erstrecken, außerdem Verstärkungsbereiche enthalten, die entlang den hinteren Seitenelementhauptkörpern verlaufen und mit den hinteren Seitenelementhauptkörpern verbunden sind, die Verstärkungsabschnitte (22) Frontverstärkungsteile (22a) und hintere Verstärkungsteile (22b) hinter den Frontverstärkungsteilen enthalten, wobei jeder von den hinteren Seitenelementhauptkörpern, den Frontverstärkungsteilen und den hinteren Verstärkungsteilen eine nutenartige Querschnittsform besitzt und nach oben offen ist, die Frontverstärkungsteile und die hinteren Verstärkungsteile sich im Inneren der hinteren Seitenelementhauptkörper befinden und voneinander in Fahrzeuglängsrichtung innerhalb des Bereichs der Druckverformungs-Förderabschnitte beabstandet sind, und die Druckverformungs-Förderabschnitte innerhalb eines Trennungsbereichs zwischen den Frontverstärkungsteilen und den hinteren Verstärkungsteilen verstärkungsfreie Abschnitte aufweisen, in denen Innenseiten der hinteren Seitenelementhauptkörper nicht mit den Frontverstärkungsteilen und hinteren Verstärkungsteilen bedeckt sind.
- Fahrzeugheckstruktur nach Anspruch 2 , bei der Stellen der hinteren Enden der Verstärkungsfreien Abschnitte an Orten eingerichtet sind, die mit den hinteren Enden der Überlappungsabschnitte in Fahrzeuglängsrichtung fluchten.
- Fahrzeugheckstruktur nach Anspruch 2 , bei der eine erste Höhe (h1), das ist eine Höhe vertikaler Wände der hinteren Verstärkungsteile innerhalb des Bereichs der Druckverformungs-Förderabschnitte, auf eine vorbestimmte Höhe eingestellt ist, die kürzer ist als eine Hälfte einer zweiten Höhe (h2), das ist eine Höhe vertikaler Wände der hinteren Verstärkungsteile außerhalb des Bereichs der Druckverformungs-Förderabschnitte.
- Fahrzeugheckstruktur nach einem der Ansprüche 2 bis 4 , bei der Bodenwände der hinteren Verstärkungsteile innerhalb des Bereichs der Druckverformungs-Förderabschnitte mit Verformungseinleitabschnitten versehen sind, deren Form eine Druckverformung begünstigt.
- Fahrzeugheckstruktur nach Anspruch 1 , bei der der hintere Endabschnitt der Batterieeinheit von hinteren Bereichen der Überlappungsabschnitte über Batterieträger getragen wird.
- Fahrzeugheckstruktur nach Anspruch 1 , bei der Armträger , die vordere Endbereiche von Längslenkern in einer hinteren Aufhängung tragen, mit hinteren Bereichen der Überlappungsabschnitte verbunden sind.
Description
[Technisches Gebiet] Die vorliegende Erfindung betrifft Fahrzeugheckstrukturen. [Technischer Hintergrund] Eine groß bemessene Batterieeinheit befindet sich unterhalb einer Bodenplatte eines Elektrofahrzeugs, und Seitenschweller sowie hintere Seitenelemente verlaufen in Längsrichtung an hinteren Bereichen der Außenabschnitte der Bodenplatte in Fahrzeugbreitenrichtung. In dem Elektrofahrzeug können hintere Seitenelemente sich auf der Fahrzeugrückseite von hinteren Bereichen der Innenabschnitte der Seitenschweller in Fahrzeugbreitenrichtung erstrecken und auf der Seite weiter hinten und oben als hintere Enden der Seitenschweller abstehen. Um in wirksamer Weise Kollisionsenergie (Stöße), die auf einen Heckbereich des Fahrzeugs bei einer Heckkollision einwirkt, zu absorbieren, kann eine Struktur an einer Fahrzeugheckstruktur vorhanden sein, welche eine Verformung der hinteren Seitenelemente begünstigt. Ein Beispiel einer Fahrzeugheckstruktur, in der hintere Seitenelemente als Stoßabsorptionsteile verwendet werden, zeigt die Patentschrift 1. Bei der in der Patentschrift 1 dargestellten Struktur enthalten hintere Seitenelemente Basisabschnitte, die mit Innenabschnitten von Seitenschwellern in Fahrzeugbreitenrichtung verbunden sind, Aufwärtsstoßabschnitte, die mit Neigung von den Basisabschnitten abstehen, und von letzteren abstehende allgemeine Abschnitte, die sich im Wesentlichen horizontal erstrecken, wobei sich in Fahrzeugbreitenrichtung entlang einer Bodenplatte on Frontbereichen der Basisabschnitte aus ein Querelement erstreckt. Außerdem enthalten die hinteren Seitenelemente erste Biegungs-Förderabschnitte, die an Zwischenbereichen der allgemeinen Abschnitte in Fahrzeuglängsrichtung eingerichtet sind und eine Aufwärts-Faltverformung in Aufwärtsrichtung ansprechend auf eine Einwirkung in axialer Richtung bei einer Heckkollision des Fahrzeugs begünstigen, während ein zweiter Biegeförderabschnitt an Stellen, an denen die Basisabschnitte und die Aufwärtsabschnitte gekoppelt sind, eingerichtet sind, um eine Abwärtsfaltungsdeformation in Abwärtsrichtung ansprechend auf die Einleitung in axialer Richtung zu fördern. Im Ergebnis wird von den hinteren Seitenelementen bei einer heckseitigen Kollision eine Biegeverformung mit einer im Wesentlichen Z-Form in der Seitenansicht begünstigt, die mit den ersten und den zweiten Biegeförderabschnitten beginnt. Auf diese Weise soll die in der Patentschrift 1 beschriebene Struktur einen Teil der Kollisionsenergie durch die hinteren Seitenelemente absorbieren, welche eine Biegeverformung in Aufwärtsrichtung bei Seitenansicht im Fall einer heckseitigen Kollision begünstigen. [Druckschriften] [Patentschriften] [Patentschrift 1] JP 2015 - 071 327 A [Offenbarung der Erfindung] [Durch die Erfindung zu lösendes Problem] Falls die hinteren Bereiche der hinteren Seitenelemente sich auf der Seite befinden, die weiter oben gelegen ist als die Frontbereiche der hinteren Seitenelemente, ähnlich wie bei den Seitenelementen gemäß Patentschrift 1, kann es im Fall einer heckseitigen Kollision zu einer Verformung kommen, bei der die Frontbereiche der hinteren Seitenelemente nach unten fahren und die hinteren Bereiche der hinteren Seitenelemente nach oben springen (das heißt es gibt eine Drehverformung in Höhenrichtung). Darüber hinaus kann sich eine Batterieeinheit unterhalb der Bodenplatte befinden, und ein hinterer Endbereich der Batterieeinheit kann von Teilen der hinteren Seitenelemente getragen werden, die sich auf der Seite weiter hinten als das Querelement auf der Vorderseite befinden. In diesem Fall steht zu befürchten, dass die Bodenplatte und die Batterieeinheit einander nahekommen und in Berührung miteinander treten, indem der hintere Endbereich der Batterieeinheit angehoben wird durch eine Aufwärtsverformung der hinteren Bereiche der hinteren Seitenelemente und durch die vorderen Bereiche der hinteren Seitenelemente, die bei der heckseitigen Kollision nach unten fahren. Damit ist es Ziel der Erfindung, eine Fahrzeugheckstruktur anzugeben, deren Aufbau eine Berührung zwischen einer Bodenplatte und einer Batterieeinheit vermeidet. [Mittel zum Lösen des Problems] Gemäß einem Aspekt der Erfindung zum Erreichen des obigen Ziels wird eine Fahrzeugheckstruktur geschaffen, welche enthält: Seitenschweller, die sich an Außenbereichen eines Fahrzeugunterbereichs in Fahrzeugbreitenrichtung befinden in Fahrzeuglängsrichtung verlaufen; hintere Seitenelemente, die Überlappungsbereiche aufweisen, die mit hinteren Abschnitten der Innenbereiche der Seitenschweller in Fahrzeugbreitenrichtung überlappend verbunden sind, wobei die hinteren Seitenelemente auf einer Seite weiter rückwärts und aufwärts als hintere Enden der Seitenschweller von den Überlappungsbereichen wegstehen; eine Bodenplatte, mit der die Seitenschweller und die hinteren Seitenelemente verbunden sind; und ein Frontquerelement, das einen Endbereich enthält, welcher mit Frontbereichen der Überlappungsbereiche verbunden sind, wobei das Front