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DE-102025143956-A1 - SATTELSITZFAHRZEUG

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Abstract

Dieses Sattelsitzfahrzeug umfasst einen Verbrennungsmotor (E), einen Kompressor (50), der so ausgebildet ist, dass er Luft komprimiert und in den Verbrennungsmotor (E) einleitet, sowie einen Ausgleichsbehälter (60), der so ausgebildet ist, dass er die vom Kompressor (50) aufgeladene Luft einleitet. Das Sattelsitzfahrzeug umfasst: einen sich vom Kompressor (50) erstreckenden und mit dem Ausgleichsbehälter (60) verbundenen ersten Ansaugkanal (T1); und einen separat vom ersten Ansaugkanal (T1) vorgesehenen zweiten Ansaugkanal (T2), der mit dem Ausgleichsbehälter (60) verbunden ist, ohne den Kompressor (50) zu durchlaufen.

Inventors

  • Hiroshi MAHIRA
  • Gen ICHIKAWA

Assignees

  • HONDA MOTOR CO., LTD.

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20251028
Priority Date
20241105

Claims (7)

  1. Ein Sattelsitzfahrzeug (1) mit einem Verbrennungsmotor (E), einem Kompressor (50), der dazu ausgebildet ist, Luft zu komprimieren und dem Verbrennungsmotor (E) zuzuführen, und einem Ausgleichsbehälter (60), der dazu ausgebildet ist, die vom Kompressor (50) aufgeladene Luft einzuleiten, wobei das Sattelsitzfahrzeug aufweist: einen ersten Ansaugkanal (T1), der sich vom Kompressor (50) erstreckt und mit dem Ausgleichsbehälter (60) verbunden ist; und einen zweiten Ansaugkanal (T2), der getrennt vom ersten Ansaugkanal (T1) vorgesehen ist und mit dem Ausgleichsbehälter (60) verbunden ist, ohne den Kompressor (50) zu durchlaufen.
  2. Das Sattelsitzfahrzeug nach Anspruch 1 , aufweisend: einen Kopfabschnitt (6), der so ausgebildet ist, dass er Vorderradaufhängungsteile (3A) an einem vorderen Abschnitt einer Fahrzeugkarosserie (5B) stützt; und ein Paar linker und rechter Rahmenabschnitte (7), die von dem Kopfabschnitt (6) auf der linken und rechten Seite abzweigen und sich nach hinten erstrecken, wobei der Ausgleichsbehälter (60), in der Draufsicht, zwischen dem linken und dem rechten Rahmenabschnitt (7) angeordnet ist.
  3. Das Sattelsitzfahrzeug nach Anspruch 1 , wobei der Ausgleichsbehälter (60) aufweist: einen ersten Verbindungsabschnitt (62), der mit dem ersten Ansaugkanal (T1) verbunden ist, und einen zweiten Verbindungsabschnitt (64), der mit dem zweiten Ansaugkanal (T2) verbunden ist, wobei der erste Verbindungsabschnitt (62) und der zweite Verbindungsabschnitt (64) auf einer Seite der seitlichen Mitte der Fahrzeugkarosserie (CL) in Links-/Rechts-Richtung angeordnet sind.
  4. Das Sattelsitzfahrzeug nach Anspruch 1 , wobei der erste Ansaugkanal (T1) und der zweite Ansaugkanal (T2) so angeordnet sind, dass sich die sich innerhalb des Ausgleichsbehälters (60) erstreckenden Mittelachsen (C8, C9), in der Draufsicht, in einem spitzen Winkel schneiden.
  5. Das Sattelsitzfahrzeug nach Anspruch 1 , wobei der Ausgleichsbehälter (60) einen mit dem ersten Ansaugkanal (T1) verbundenen ersten Verbindungsabschnitt (62) und einen mit dem zweiten Ansaugkanal (T2) verbundenen zweiten Verbindungsabschnitt (64) aufweist, wobei der zweite Verbindungsabschnitt (64) oberhalb des ersten Verbindungsabschnitts (62) angeordnet ist, und ein zumindest einen Teil des zweiten Ansaugkanals (T2) bildendes Ansaugkanalelement (47) einen außerhalb der Rahmenabschnitte (7) der Fahrzeugkarosserie (5B) in Fahrzeugbreitenrichtung angeordneten äußeren Anordnungsteil (47a) aufweist, sowie einen mit dem hinteren Teil des äußeren Anordnungsteils (47a) in Verbindung stehenden inneren Anordnungsteil (47b), welcher sich über die Rahmenabschnitte (7) erstreckt, um die Innenseite in Fahrzeugbreitenrichtung zu erreichen, und mit dem zweiten Verbindungsabschnitt (64) verbunden ist.
  6. Das Sattelsitzfahrzeug nach Anspruch 1 , wobei der Verbrennungsmotor (E) mehrere Zylinder aufweist, in dem Ausgleichsbehälter (60) mehrere mit jedem Zylinder des Verbrennungsmotors (E) in Verbindung stehende Trichter (33F, 34F) vorgesehen sind, der Kompressor (50) einen die angesaugte Luft ausstoßenden Auslassstutzen (53a) aufweist, und die Ansaugöffnungen (33fa, 34fa) der mehreren Trichter (33F, 34F) sich so öffnen, dass sie einen Verlängerungsbereich (T1ex) in den Ausgleichsbehälter (60) im ersten Ansaugkanal (T1) vermeiden.
  7. Das Sattelsitzfahrzeug nach Anspruch 6 , aufweisend eine Drosselvorrichtung (35) und eine Kraftstoffeinspritzvorrichtung (35a) zwischen dem Trichter (33F) und dem Zylinder (33) des Verbrennungsmotors (E), wobei die Drosselvorrichtung (35) in Fahrzeuglängsrichtung zwischen dem ersten Ansaugkanal (T1) und der Kraftstoffeinspritzvorrichtung (35a) angeordnet ist.

Description

VERWEIS AUF VERWANDTE ANMELDUNG Die vorliegende Anmeldung beansprucht die Priorität der japanischen Patentanmeldung Nr. 2024-194016, eingereicht am 5. November 2024, deren Inhalt hiermit durch Verweis aufgenommen wird. HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung Die vorliegende Erfindung betrifft ein Sattelsitzfahrzeug. Beschreibung des Standes der Technik Im Stand der Technik sind als bekannte Kompressoren für Fahrzeugmotoren (Verbrennungsmotoren) Turbolader bekannt, die die Abgasenergie des Motors nutzen, sowie Kompressoren, die einen Teil der Antriebskraft des Motors nutzen. In den letzten Jahren sind elektrische Kompressoren bekannt geworden, die einen Elektromotor zum Antrieb eines Kompressors verwenden (siehe beispielsweise die japanische ungeprüfte Patentanmeldung, erste Veröffentlichung Nr. 2009-228624). ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG Im Übrigen sind Komponenten bei Sattelsitzfahrzeugen, wie Zweirädern oder ähnlichen Fahrzeugen, tendenziell stärker der Außenseite ausgesetzt als bei vierrädrigen Fahrzeugen. Mit zunehmender Anzahl von Komponenten steigt auch die Anzahl der Stützelemente, was zu dem Problem führt, dass der Anordnungsraum für die Komponenten weiter eingeschränkt wird. Ein Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft die Bereitstellung eines Sattelsitzfahrzeugs, das in der Lage ist, ein Ansaugsystem mit einem in einem Verbrennungsmotor verwendeten Kompressor mit einer geringen Anzahl von Komponenten zu bilden. Um die oben genannten Ziele zu erreichen, weist ein Sattelsitzfahrzeug gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung die folgenden Konfigurationen auf.(1) Ein Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Sattelsitzfahrzeug (1) mit einem Verbrennungsmotor (E), einem Kompressor (50), der dazu ausgebildet ist, Luft zu komprimieren und in den Verbrennungsmotor (E) einzuführen, und einem Ausgleichsbehälter (60), der dazu ausgebildet ist, vom Kompressor (50) aufgeladene Luft einzuleiten, wobei das Sattelsitzfahrzeug aufweist: einen ersten Ansaugkanal (T1), der sich vom Kompressor (50) erstreckt und mit dem Ausgleichsbehälter (60) verbunden ist, und einen zweiten Ansaugkanal (T2), der getrennt vom ersten Ansaugkanal (T1) vorgesehen ist und mit dem Ausgleichsbehälter (60) verbunden ist, ohne den Kompressor (50) zu durchlaufen. Gemäß dem oben genannten Aspekt (1) werden, durch die Bereitstellung des mit dem Ausgleichsbehälter verbundenen, ohne den Kompressor durchlaufenden zweiten Ansaugkanals für die natürliche Ansaugung, getrennt von dem sich vom Kompressor aus erstreckenden ersten Ansaugkanal T1 für die aufgeladene Ansaugung, die aufgeladene Ansaugluft und die natürliche Ansaugluft in einen gemeinsamen Ausgleichsbehälter eingeführt. Durch die Integration der Ansaugung beider Systeme in den gemeinsamen Ausgleichsbehälter kann die Anzahl der Komponenten des Ansaugsystems, einschließlich des Kompressors, reduziert werden, wobei der Ausgleichsbehälter auch für die natürliche Ansaugung eine ausreichende Ansaugkapazität gewährleistet, wodurch die Ansaugleistung (das Verhältnis der angesaugten Luftmenge zur Volumenänderung im Zylinder) verbessert wird. (2) Gemäß dem oben genannten Aspekt (1) kann das Sattelsitzfahrzeug einen Kopfabschnitt (6) aufweisen, der so ausgebildet ist, dass er Vorderradaufhängungsteile (3A) an einem vorderen Abschnitt einer Fahrzeugkarosserie (5B) stützt; sowie ein Paar linker und rechter Rahmenabschnitte (7), die von dem Kopfabschnitt (6) auf der linken und rechten Seite abzweigen und sich nach hinten erstrecken, wobei der Ausgleichsbehälter (60), von oben gesehen, zwischen den linken und rechten Rahmenabschnitten (7) angeordnet ist. Gemäß dem oben genannten Aspekt (2), durch Anordnen des Ausgleichsbehälters zwischen dem linken und dem rechten Rahmen, kann die Kapazität des Ausgleichsbehälters sichergestellt werden, während verhindert wird, dass die Fahrzeugkarosserie größer wird, als wenn der Ausgleichsbehälter außerhalb des linken und des rechten Rahmens angeordnet ist. (3) Gemäß dem oben genannten Aspekt (1) kann der Ausgleichsbehälter (60) Folgendes aufweisen: einen mit dem ersten Ansaugkanal (T1) verbundenen ersten Verbindungsabschnitt (62) sowie einen mit dem zweiten Ansaugkanal (T2) verbundenen zweiten Verbindungsabschnitt (64), wobei der erste Verbindungsabschnitt (62) und der zweite Verbindungsabschnitt (64) auf einer Seite der seitlichen Mitte der Fahrzeugkarosserie (CL) in Links-/Rechtsrichtung angeordnet sind. Gemäß dem oben genannten Aspekt (3) können durch gemeinsames Anordnen der Verbindungsabschnitte des ersten Ansaugkanals und des zweiten Ansaugkanals im Ausgleichsbehälter auf einer Seite in Links-/Rechtsrichtung der Fahrzeugkarosserie beide Verbindungsabschnitte von einer Seite in Links-/Rechtsrichtung der Fahrzeugkarosserie aus zugänglich sein, wodurch Herstellung und Wartung vereinfacht werden. (4) In Bezug auf den oben genannten Aspekt (1) können der erste Ansaugkanal (T1) und der zweite Ansaugkanal (T2) so angeordnet sein, dass sich die innerhalb des