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DE-102026110467-A1 - Elektrische Maschine für ein Kraftfahrzeug

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Elektrische Maschine (10) für ein Kraftfahrzeug, mit einem Gehäuse (12), mit einem das Gehäuse (12) umgebenden Geräuschdämmungsmantel(18), und mit wenigstens einem radial zwischen dem Geräuschdämmungsmantel (18) und dem Gehäuse (12) angeordneten und von einem Kühlmittel zum Kühlen der elektrischen Maschine (10) durchströmbaren Kühlkanal (20), welcher teilweise durch das Gehäuse (12) und teilweise durch den Geräuschdämmungsmantel (18) begrenzt ist, wobei der Kühlkanal (20) in einer äußeren Oberfläche (22) des Gehäuses (12) ausgebildete Vertiefungen (26) sowie in der äußeren Oberfläche (22) des Gehäuses (12) ausgebildete Erhöhungen (28) aufweist, wobei der Geräuschdämmungsmantel (18) eine Schwerefolie (30) aufweist.

Inventors

  • Jan Radzey

Assignees

  • Mercedes-Benz Group AG

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20260313

Claims (2)

  1. Elektrische Maschine (10) für ein Kraftfahrzeug, mit einem Gehäuse (12), mit einem das Gehäuse (12) umgebenden Geräuschdämmungsmantel(18), und mit wenigstens einem radial zwischen dem Geräuschdämmungsmantel (18) und dem Gehäuse (12) angeordneten und von einem Kühlmittel zum Kühlen der elektrischen Maschine (10) durchströmbaren Kühlkanal (20), welcher teilweise durch das Gehäuse (12) und teilweise durch den Geräuschdämmungsmantel (18) begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet , dass der Kühlkanal (20) in einer äußeren Oberfläche (22) des Gehäuses (12) ausgebildete Vertiefungen (26) sowie in der äußeren Oberfläche (22) des Gehäuses (12) ausgebildete Erhöhungen (28) aufweist, wobei der Geräuschdämmungsmantel (18) eine Schwerefolie (30) aufweist.
  2. Elektrische Maschine (10) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , dass durch die Vertiefungen (26) und die Erhöhungen (28) ein mäanderförmiger oder helixförmiger oder doppelhelixförmiger Verlauf des Kühlkanals (20) gebildet ist.

Description

Die Erfindung betrifft eine elektrische Maschine für ein Kraftfahrzeug gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1. Eine solche elektrische Maschine für ein Kraftfahrzeug ist beispielsweise bereits der DE 10 2016 224 645 A1 als bekannt zu entnehmen. Die elektrische Maschine weist ein Gehäuse sowie einen das Gehäuse umgebenden Geräuschdämmungsmantel auf. Außerdem weist die elektrische Maschine wenigstens einen radial, das heißt in radialer Richtung der elektrischen Maschine zwischen dem Geräuschdämmungsmantel und dem Gehäuse angeordneten und von einem Kühlmittel zum Kühlen der elektrischen Maschine durchströmbaren Kühlkanal auf. Welcher teilweise durch das Gehäuse und teilweise durch den Geräuschdämmungsmantel begrenzt ist. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine elektrische Maschine der eingangs genannten Art derart weiterzuentwickeln, dass sich eine besonders vorteilhafte Kühlung und ein besonders vorteilhaftes Geräuschverhalten der elektrischen Maschine auf besonders bauraumgünstige Weise realisieren lassen. Diese Aufgabe wird durch eine elektrische Maschine mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen mit zweckmäßigen Weiterbildungen der Erfindung sind in dem abhängigen Anspruch angegeben. Um eine elektrische Maschine der im Oberbegriff der Patentanspruchs 1 angegeben Art derart weiterzuentwickeln, dass sich eine besonders vorteilhafte Kühlung und ein besonders vorteilhaftes Geräuschverhalten der elektrischen Maschine auf besonders bauraumgünstige Weise realisieren lassen, ist es Erfindungsgemäß vorgesehen, dass der Kühlkanal Vertiefungen, die in einer äußeren Oberfläche des Gehäuses ausgebildet sind, sowie Erhöhungen aufweist, die in der äußeren Oberfläche des Gehäuses ausgebildet sind. Außerdem weist der Geräuschdämmungsmantel eine Schwerefolie auf. Der Erfindung liegen insbesondere die folgenden Erkenntnisse und Überlegungen zugrunde: Grundsätzlich ist ein für einen elektrischen Antrieb eines Kraftfahrzeugs zur Verfügung stehender Bauraum begrenzt, was Dimensionen des elektrischen Antriebs eingrenzt, der wenigstens oder genau eine auch als Elektromotor bezeichnete elektrische Maschine aufweisen oder sein kann. Vor allem der Durchmesser der elektrischen Maschine kann durch den Bauraum stark eingegrenzt werden, da sich üblicherweise zu dem insbesondere als Außendurchmesser ausgebildeten Durchmesser eines Stators der elektrischen Maschine ein Kühlkanal, ein Hauptgehäuse und eine Geräuschabdeckung addiert. Die sich dadurch ergebenden Einschränkungen des maximalen Außendurchmessers der elektrischen Maschine können nun durch die Erfindung entschärft werden, da der Kühlkanal in den Geräuschdämmungsmantel integriert ist. Der Geräuschdämmungsmantel wird auch als Geräuschabdeckung oder NVH-Abdeckung (NVH - Noise Vibration Harshness) bezeichnet, da mittels des Geräuschdämmungsmantels übermäßige Geräuschemissionen der elektrischen Maschine vermieden werden können. Durch Verwendung der Schwerefolie können übermäßige Geräuschemissionen der elektrischen Maschine besonders gut vermieden werden, sodass sich ein besonders vorteilhaftes, auch als NVH-Verhalten bezeichnetes Geräuschverhalten realisieren lässt. Da außerdem der Kühlkanal die Vertiefungen und Erhöhungen aufweist, kann eine besonders große Oberfläche geschaffen werden, über die Wärme von dem Gehäuse an das den Kühlkanal durchströmende und vorzugsweise flüssige Kühlmittel übergehen kann. Dadurch kann die elektrische Maschine besonders effektiv und effizient gekühlt werden. Ferner ist es denkbar, dass der Geräuschdämmungsmantel einen Schaum aufweist, wodurch ein besonders gutes Geräuschverhalten realisiert werden kann. Die Erfindung ermöglicht es, sowohl eine besonders vorteilhafte Kühlung als auch ein besonders vorteilhaftes Geräuschverhalten der elektrischen Maschine auf kostengünstige, platzsparende, robuste und funktionsintegrale Weise zu realisieren. Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels sowie anhand der Zeichnung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in der einzigen Figur alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Die Zeichnung zeigt in der einzigen 1 eine schematische und teilweise geschnittene Seitenansicht einer elektrischen Maschine für ein Kraftfahrzeug. Die einzige 1 zeigt in einer schematischen und teilweise geschnittenen Seitenansicht eine elektrische Maschine 10 eines einfach auch als Fahrzeug bezeichneten Kraftfahrzeugs, welches vorzugsweise als Kraftwagen, insbesondere als Personenkraftwagen, ausgebildet und mittels der elektrischen Maschine 10, insbesondere rein, elektrisch antreibbar ist. Die elektrische Maschi