DE-112013002383-B4 - Eintreibwerkzeug
Abstract
[Problem] Vorsehen einer weiter verbesserten Technik bezüglich eines Vorganges von Heraustreiben eines Befestigungselements in einem Eintreibwerkzeug. [Lösung] Eine Nagelmaschine 100 weist einen Kompressionszylinder 131, einen Eintreibzylinder 121, einen Kurbelmechanismus 115 und einen elektrischen Motor 111, die einen Kompressionskolben innerhalb des Kompressionszylinders 131 antreiben, und einen Magnetsensor 150 auf, der die Position des Kurbelmechanismus 115 erfasst. Die Nagelmaschine 100 erfasst die Position des Kompressionskolbens 133 basierend auf der Position des Kurbelmechanismus 115, die durch den Magnetsensor 150 erfasst wird, und vor Starten eines Nagelheraustreibvorgangs führt sie einen Rückkehrvorgang von Bewegen des Kompressionskolbens 133 zu einem unteren Totpunkt aus, falls die Position des Kompressionskolbens 133, die durch den Magnetsensor 150 erfasst wird, eine andere Position als der untere Totpunkt ist.
Inventors
- Kenya, c/o MAKITA CORPORATION Yanagihara
- Ying, c/o MAKITA CORPORATION Yang
- Yoshitaka, c/o MAKITA CORPORATION Ichikawa
- Yuki, c/o MAKITA CORPORATION Kawai
Assignees
- MAKITA CORPORATION
Dates
- Publication Date
- 20260507
- Application Date
- 20130507
- Priority Date
- 20120508
Claims (7)
- Eintreibwerkzeug (100) zum Heraustreiben eines Befestigungselements durch eine Injektionsöffnung mit einem ersten Zylinder (131), einem ersten Kolben (133), der innerhalb des ersten Zylinders (131) so angeordnet ist, dass er gleitbar ist, einem Antriebsmechanismus (115), der den ersten Kolben (133) antreibt, einem zweiten Zylinder (121), der mit dem ersten Zylinder (131) in Verbindung steht, einem zweiten Kolben (123), der innerhalb des zweiten Zylinders (121) so angeordnet ist, dass er gleitbar ist, einem Ventilbauteil (137), das in einem Bereich angeordnet ist, in welchem der erste Zylinder (131) mit dem zweiten Zylinder (121) in Verbindung steht, und einem Sensor (150), der Position des ersten Kolbens (133) erfasst, bei dem der erste Zylinder (131) dazu konfiguriert ist, Druckluft durch Gleitbewegung des ersten Kolbens (133) in einen geschlossenen Zustand des Ventilbauteils (137) zu erzeugen, der zweite Kolben (123) dazu konfiguriert ist, durch die Druckluft, wenn das Ventilbauteil (137) geöffnet wird und die Druckluft des ersten Zylinders (131) dem zweiten Zylinder (121) zugeführt wird, bewegt zu werden, das Befestigungselement dazu konfiguriert ist, durch die Injektionsöffnung herausgetrieben zu werden, wenn der zweite Kolben (123) durch die Druckluft bewegt wird, vor Starten eines Vorgangs von Heraustreiben des Befestigungselements das Eintreibwerkzeug (100) einen Rückkehrvorgang von Bewegen des ersten Kolbens (133) zu einem unteren Totpunkt des ersten Kolbens (133) ausführt, falls die Position des ersten Kolbens (133), die durch den Sensor (150) erfasst wird, eine andere Position als der untere Totpunkt ist, und der Rückkehrvorgang zum gleichen Zeitpunkt gestartet wird, wenn der Sensor (150) die Position des ersten Kolbens (133) erfasst.
- Eintreibwerkzeug (100) nach Anspruch 1 , bei dem der Antriebsmechanismus (115) einen Motor (111) und ein Kurbelbauteil (115a) enthält, das durch den Motor (111) angetrieben wird, und der Sensor (150) zum Erfassen einer Position einer Drehwelle des Motors (111) in einer Drehrichtung der Drehwelle, einer Position des Kurbelbauteils (115a) oder einer Position des ersten Kolbens (133) konfiguriert ist.
- Eintreibwerkzeug (100) nach Anspruch 1 oder 2 , das weiter aufweist: einen Abzugshebel (103a) zum Steuern des Heraustreibvorgangs, und einen Einzel-Heraustreibmodus, in welchem ein Befestigungselement durch die Injektionsöffnung mit jeder Betätigung des Abzugshebels (103a) herausgetrieben wird, und einen kontinuierlichen Heraustreibmodus, in welchem eine Mehrzahl von Befestigungselementen durch die Injektionsöffnung mit dem Abzugshebel (103a) einmal zu Beginn betätigt herausgetrieben wird, bei dem vor Starten des ersten Heraustreibvorgangs in dem kontinuierlichen Heraustreibmodus oder des Heraustreibvorgangs in dem Einzel-Heraustreibmodus, das Eintreibwerkzeug den Rückkehrvorgang ausführt, falls der Sensor (150) erfasst, dass sich der erste Kolben (133) in einer anderen Position als dem unteren Totpunkt befindet.
- Eintreibwerkzeug (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 3 , bei dem eine Batterie (110) zum Antreiben des Antriebsmechanismus (115) dazu konfiguriert ist, dass sie entfernbar ist, und das Eintreibwerkzeug (100) dazu konfiguriert ist, den Rückkehrvorgang auszuführen, wenn die Batterie (110) angebracht wird.
- Eintreibwerkzeug (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 4 , bei dem der erste Kolben (133) zu dem unteren Totpunkt in solch einer Weise bewegt wird, dass Luft des ersten Zylinders (131) durch den Rückkehrvorgang nicht komprimiert wird.
- Eintreibwerkzeug (100) nach Anspruch 5 , bei dem, falls der Sensor (150) erfasst, dass der erste Kolben (133) sich auf seinem Weg von dem unteren Totpunkt zu dem oberen Totpunkt befindet, der Antriebsmechanismus (115) in einer zu der in dem Heraustreibvorgang umgekehrten Richtung angetrieben wird, um dabei den ersten Kolben (133) zu dem unteren Totpunkt zu bewegen.
- Eintreibwerkzeug (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 6 , das weiter ein Informationsmittel (107) zum Informieren über den Rückkehrvorgang aufweist.
Description
TECHNISCHES GEBIET Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Eintreibwerkzeug zum Heraustreiben von Befestigungselementen. STAND DER TECHNIK US Patent Nr. US 8 079 504 B1 offenbart ein Eintreibwerkzeug zum Eintreiben von Befestigungselementen in ein Werkstück. In diesem Eintreibwerkzeug wird Druckluft, die durch einen ersten Kolben innerhalb eines ersten Zylinders erzeugt wird, einem zweiten Zylinder zugeführt, und die Druckluft bewegt einen zweiten Kolben innerhalb des zweiten Zylinders. Durch diese Bewegung des zweiten Kolbens schlägt der zweite Kolben ein Befestigungselement. Dadurch wird das Befestigungselement in Richtung des Werkstücks herausgetrieben. Des Weiteren weist das Eintreibwerkzeug einen Sensor auf, der die Position des ersten Kolbens in einem Betriebszyklus von Eintreiben des Befestigungselements erfasst. Eine Steuerung unterbricht die Zufuhr von Strom an einen Motor gemäß der Position des ersten Kolbens, die durch den Sensor erfasst wird, so dass der erste Kolben in einer geeigneten Position für den nächsten Betriebszyklus anhält. Ein weiteres Eintreibwerkzeug ist in der US 2011 / 0 108 600 A1 offenbart. ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG DURCH DIE ERFINDUNG ZU LÖSENDES PROBLEM In einem Eintreibwerkzeug, das in der US 8 079 504 B1 beschrieben, kann allerdings, falls der erste Kolben es verfehlt, in einer vorgeschriebenen Position anzuhalten, Überschuss oder Mangel an Druckluft in dem nächsten Betriebszyklus verursacht werden. Dadurch kann ein Problem in dem Arbeitsvorgang von Heraustreiben eines Befestigungselements verursacht werden. Dementsprechend ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine weiter verbesserte Technik bezüglich eines Arbeitsvorgangs von Heraustreiben eines Befestigungselements in einem Eintreibwerkzeug vorzusehen. ERFINDUNG ZUM LÖSEN DES PROBLEMS Um das oben beschriebene Problem zu lösen, ist ein Eintreibwerkzeug nach Anspruch 1 vorgesehen. Gemäß einem bevorzugten Aspekt der vorliegenden Erfindung weist ein Eintreibwerkzeug einen ersten Zylinder, einen ersten Kolben, der so angeordnet ist, dass er innerhalb des ersten Zylinders gleitbar ist, einen Antriebsmechanismus, der den ersten Kolben antreibt, einen zweiten Zylinder, der mit dem ersten Zylinder in Verbindung steht, einen zweiten Kolben, der so angeordnet ist, dass er innerhalb des zweiten Zylinders gleitbar ist, ein Ventilbauteil, das in einem Bereich angeordnet ist, in welchem der erste Zylinder mit dem zweiten Zylinder in Verbindung steht, und einen Sensor auf, der eine Position des ersten Kolbens erfasst. Der erste Zylinder ist dazu konfiguriert, Druckluft durch Gleitbewegung des ersten Kolbens in einem geschlossenen Zustand des Ventilbauteils zu erzeugen. Der zweite Kolben ist dazu konfiguriert, durch die Druckluft bewegt zu werden, wenn das Ventilbauteil geöffnet wird und die Druckluft des ersten Zylinders dem zweiten Zylinder zugeführt wird. Ein Befestigungselement ist dazu konfiguriert, durch eine Injektionsöffnung herausgetrieben zu werden, wenn der zweite Kolben durch die Druckluft bewegt wird. Des Weiteren führt das Eintreibwerkzeug vor Starten eines Arbeitsvorgangs von Heraustreiben des Befestigungselements, einen Rückkehrvorgang von Bewegen des ersten Kolbens zu einem unteren Totpunkt des ersten Kolbens aus, falls die Position des ersten Kolbens, die durch den Sensor erfasst wird, eine andere Position als der untere Totpunkt ist. Ferner wird der Rückkehrvorgang zum gleichen Zeitpunkt gestartet, wenn der Sensor die Position des ersten Kolbens erfasst. Gemäß der vorliegenden Erfindung wird der erste Kolben vor Starten des Heraustreibvorgangs in dem unteren Totpunkt positioniert wird, so dass die Luftmenge in dem ersten Zylinder, die durch den ersten Kolben komprimiert wird, in dem Heraustreibvorgang konstant gehalten werden kann. Dadurch können Befestigungselemente mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit in jedem Heraustreibvorgang herausgetrieben werden. Im Speziellen kann in dem Eintreibwerkzeug der Antriebsmechanismus aufgrund einer leeren Batterie oder ungewolltem Entfernen der Batterie während eines Befestigungselements-Heraustreibvorgang abrupt stoppen, oder andere Probleme können während des Heraustreibvorgangs verursacht werden. Unter solchen Umständen kann der erste Kolben in dem unteren Totpunkt nicht angehalten sein oder sich dort befinden. Auch in solch einem Fall wird der erste Kolben vor Starten des Heraustreibvorgangs zu dem unteren Totpunkt bewegt, so dass die Luftmenge des ersten Zylinders, die durch den ersten Kolben komprimiert wird, konstant gehalten werden kann. Ferner ist es durch Vorsehen der Struktur, in welcher der Rückkehrvorgang zum gleichen Zeitpunkt gestartet wird, wenn der Sensor die Position des ersten Kolbens erfasst, nicht notwendig, eine Speichervorrichtung zum Speichern der erfassten Position des ersten Kolbens vorzusehen. Gemäß einem weiteren Aspekt des Eintreibwerkzeugs der vorliegenden Erfindung enthält der Antriebsmechanismus einen Motor und ein Kurbelbauteil