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DE-112014001631-B4 - Einstellmechanismus zum Einstellen der Backen einer Schere

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Abstract

Hydraulikschere (100) mit: einer ersten Backe (102) mit einer ersten und zweiten Seitenwand (112, 114), die eine erste Öffnung (118) und eine zweite Öffnung (120) durch dieselben definieren; einer zweiten Backe (104), die zwischen der ersten und zweiten Seitenwand (112, 114) angeordnet ist, wobei die zweite Backe (104) eine dritte Öffnung (122) umfasst; einem Schwenkzapfen (106), der sich durch die Öffnungen (118, 120, 122) erstreckt, um die erste und zweite Backe (102, 104) schwenkbar zu verbinden; und einem Einstellmechanismus (130), der mit der ersten Backe (102), der zweiten Backe (104) und dem Schwenkzapfen (106) gekoppelt ist, wobei der Einstellmechanismus (130) dazu ausgebildet ist, eine Stellung der zweiten Backe (104) an dem Schwenkzapfen (106) in Bezug auf die ersten und zweiten Seitenwände (112, 114) verschiebbar einzustellen; wobei der Schwenkzapfen (106) umfasst: einen Kopfabschnitt (124), der in der ersten Öffnung (118) an der ersten Seitenwand (112) angeordnet ist; und einen Schaftabschnitt (126), der sich von dem Kopfabschnitt (124) weg erstreckt und ein Gewindeende (128) umfasst, das an der zweiten Öffnung (120) der zweiten Seitenwand (114) angeordnet ist; wobei die erste Seitenwand (112) eine Schlitznut (132) benachbart zu der ersten Öffnung (118) darin umfasst, wobei die Schlitznut (132) quer zu dem Schwenkzapfen (106) angeordnet ist; wobei der Einstellmechanismus (130) ein Sicherungselement (134) umfasst, das mit dem Kopfabschnitt (124) des Schwenkzapfens (106) verbunden und in der Schlitznut (132) angeordnet ist, wobei das Sicherungselement (134) dazu ausgebildet ist, eine Drehbewegung des Schwenkzapfens (106) in Bezug auf die erste und zweite Backe (102, 104) zu begrenzen; wobei der Einstellmechanismus (130) des Weiteren umfasst: eine Laufbuchse (140), die verschiebbar an dem Schaftabschnitt (126) des Schwenkzapfens (106) montiert und zwischen der ersten Seitenwand (112) und der zweiten Backe (104) angeordnet ist; und eine Mutter (154), die verstellbar mit dem Gewindeende (128) des Schwenkzapfens (106) in Eingriff steht, und lösbar mit der zweiten Seitenwand (114) in Eingriff steht; wobei die Laufbuchse (140) umfasst: einen Kragenabschnitt (144), der in einer anliegenden Beziehung mit dem Kopfabschnitt (124) des Schwenkzapfens (106) angeordnet ist; und einen Flanschabschnitt (142), der in einer anliegenden Beziehung mit der zweiten Backe (104) angeordnet ist; und wobei der Flanschabschnitt (142) und die erste Seitenwand (112) des Weiteren ein Paar koaxialer Löcher (146, 148) umfassen, wobei die Löcher (146, 148) dazu ausgebildet sind, einen oder mehrere Sicherungsstifte (150, 152) verschiebbar darin aufzunehmen, um eine Stellung der Laufbuchse (140) in Bezug auf die erste Backe (102) drehfest zu sichern.

Inventors

  • John Kevin Clemons

Assignees

  • CATERPILLAR INC.

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20140410
Priority Date
20130425

Claims (4)

  1. Hydraulikschere (100) mit: einer ersten Backe (102) mit einer ersten und zweiten Seitenwand (112, 114), die eine erste Öffnung (118) und eine zweite Öffnung (120) durch dieselben definieren; einer zweiten Backe (104), die zwischen der ersten und zweiten Seitenwand (112, 114) angeordnet ist, wobei die zweite Backe (104) eine dritte Öffnung (122) umfasst; einem Schwenkzapfen (106), der sich durch die Öffnungen (118, 120, 122) erstreckt, um die erste und zweite Backe (102, 104) schwenkbar zu verbinden; und einem Einstellmechanismus (130), der mit der ersten Backe (102), der zweiten Backe (104) und dem Schwenkzapfen (106) gekoppelt ist, wobei der Einstellmechanismus (130) dazu ausgebildet ist, eine Stellung der zweiten Backe (104) an dem Schwenkzapfen (106) in Bezug auf die ersten und zweiten Seitenwände (112, 114) verschiebbar einzustellen; wobei der Schwenkzapfen (106) umfasst: einen Kopfabschnitt (124), der in der ersten Öffnung (118) an der ersten Seitenwand (112) angeordnet ist; und einen Schaftabschnitt (126), der sich von dem Kopfabschnitt (124) weg erstreckt und ein Gewindeende (128) umfasst, das an der zweiten Öffnung (120) der zweiten Seitenwand (114) angeordnet ist; wobei die erste Seitenwand (112) eine Schlitznut (132) benachbart zu der ersten Öffnung (118) darin umfasst, wobei die Schlitznut (132) quer zu dem Schwenkzapfen (106) angeordnet ist; wobei der Einstellmechanismus (130) ein Sicherungselement (134) umfasst, das mit dem Kopfabschnitt (124) des Schwenkzapfens (106) verbunden und in der Schlitznut (132) angeordnet ist, wobei das Sicherungselement (134) dazu ausgebildet ist, eine Drehbewegung des Schwenkzapfens (106) in Bezug auf die erste und zweite Backe (102, 104) zu begrenzen; wobei der Einstellmechanismus (130) des Weiteren umfasst: eine Laufbuchse (140), die verschiebbar an dem Schaftabschnitt (126) des Schwenkzapfens (106) montiert und zwischen der ersten Seitenwand (112) und der zweiten Backe (104) angeordnet ist; und eine Mutter (154), die verstellbar mit dem Gewindeende (128) des Schwenkzapfens (106) in Eingriff steht, und lösbar mit der zweiten Seitenwand (114) in Eingriff steht; wobei die Laufbuchse (140) umfasst: einen Kragenabschnitt (144), der in einer anliegenden Beziehung mit dem Kopfabschnitt (124) des Schwenkzapfens (106) angeordnet ist; und einen Flanschabschnitt (142), der in einer anliegenden Beziehung mit der zweiten Backe (104) angeordnet ist; und wobei der Flanschabschnitt (142) und die erste Seitenwand (112) des Weiteren ein Paar koaxialer Löcher (146, 148) umfassen, wobei die Löcher (146, 148) dazu ausgebildet sind, einen oder mehrere Sicherungsstifte (150, 152) verschiebbar darin aufzunehmen, um eine Stellung der Laufbuchse (140) in Bezug auf die erste Backe (102) drehfest zu sichern.
  2. Hydraulikschere (100) nach Anspruch 1 , des Weiteren umfassend eine oder mehrere Distanzplatten (168) und reibungsarme Platten (170, 172), die an dem Schwenkzapfen (106) positioniert und benachbart zu den ersten und zweiten Backen (102, 104) angeordnet sind.
  3. Hydraulikschere (100) nach Anspruch 2 , wobei der Einstellmechanismus (130) des Weiteren dazu ausgebildet ist, die Distanzplatten (168), die reibungsarmen Platten (170, 172) und die zweite Backe (104) im Wesentlichen proximal entweder zu der ersten Seitenwand (112) oder der zweiten Seitenwand (114) der ersten Backe (102) verschiebbar übereinanderzulegen.
  4. Hydraulikschere (100) nach Anspruch 1 , wobei eine Dicke (174) des Sicherungselements (134) geringer ist als eine Tiefe (176) der Schlitznut (132).

Description

Technisches Gebiet Die vorliegende Offenbarung betrifft eine Schere, für z. B. eine Hydraulikschere, und insbesondere einen Einstellmechanismus zum Einstellen der Backen der Schere. Hintergrund Scheren an schwerem Baugerät umfassen ein Paar von Backen mit einer oder mehreren daran positionierten Scherblättern. Die Backen können eine schwenkbare Backe und eine feststehende Backe umfassen. Die Backen können an einem Schwenkzapfen montiert sein, so dass eine der Backen relativ zu einer feststehenden Backe darin schwenken kann. Die schwenkbare Backe bewegt das ihr zugeordnete Scherblatt relativ zu dem Scherblatt an der feststehenden Backe, um Scher- und Zerkleinerungskräfte an ein Objekt zu liefern. Solche Scheren können des Weiteren Distanzplatten und reibungsarme Platten einsetzen, die an dem Schwenkzapfen montiert und benachbart zu jeder der Backen angeordnet sind. Die Distanzplatten sind dazu ausgebildet, ein vorbestimmtes Ausmaß an Toleranz zwischen den Backen aufrecht zu erhalten, während die reibungsarmen Platten dazu dienen, die Reibung zwischen den Backen während des Betriebs zu verringern. Während eines Betriebs der Schere, können die Backen mehrmals geöffnet und geschlossen werden, um das Abscheren von Objekten zu erreichen. Bei häufigem Öffnen und Schließen der Backen über einen längeren Zeitraum können jedoch die Distanzplatten und die reibungsarmen Platten einer Abnützung durch die Backen unterliegen. Dieser Verschleiß kann ein Spiel in den Distanzplatten und den reibungsarmen Platten verursachen, wodurch die schwenkbare Backe während des Betriebs anfällig für Verschiebungen oder Wackeln am Schwenkzapfen wird. Daher kann die darauffolgende Verwendung der Schere eine erhöhte Anstrengung der Backen nach sich ziehen, um das Abscheren oder Zerkleinern der Objekte zu erreichen. Ein Weg, um ein Spiel in den übereinandergelegten und an dem Schwenkzapfen angeordneten Platten zu kompensieren, besteht darin, die Platten auszutauschen. Das Austauschen der Platten insgesamt kann jedoch erfordern, dass das Bedienpersonal die Backen zerlegen und neue Platten einsetzen muss. Des Weiteren fallen zusätzliche Kosten für den Austausch und die Stehzeiten der Schere an. Darüber hinaus kann das Verfahren mühsam und umständlich sein, während auch teure Werkzeuge benötigt werden, um die Backen voneinander zu lösen und schwenkbar wieder aneinander zu befestigen. US 2011/0225829 A1 offenbart ein konfigurierbares, hochbeanspruchtes Scheren-/Brecher-/Abbruchwerkzeug mit einer oberen Backe, einer unteren Backe und einer Schwenkgruppe, die die obere Backe und die untere Backe verbindet. Eine konfigurierbare Anzahl von Zahnhaltern ist an der oberen Backe und der unteren Backe montiert. Eine konfigurierbare Anzahl von Zähnen ist abnehmbar an den Zahnhaltern montiert. Eine konfigurierbare Anzahl von Scherblatthaltern ist an der oberen Backe und der unteren Backe montiert. Eine konfigurierbare Anzahl von Scherblättern ist abnehmbar an den Scherblatthaltern montiert. DE 696 11 636 T2 offenbart eine Schneidvorrichtung, insbesondere zum Schneiden von Metallen oder Beton, die dazu bestimmt ist, am Ende eines Auslegers einer Baumaschine montiert zu werden, und folgendes umfaßt: einerseits eine Vorrichtung, die dazu geeignet ist, fest mit dem Ausleger verbunden zu werden, und andererseits ein komplementäres Werkzeug, das auf der Vorrichtung montiert und verdrehbar geführt ist, wobei es durch einen Antriebszylinder der Baumaschine betätigt wird, und wobei die Vorrichtung die Drehführungsmittel mit einem Dämpfungsorgan in der dem Schneiden entsprechenden geschlossenen Stellung und mit einer Drückeinrichtung, welche einen seitlichen Abstand der Betätigungsenden der Vorrichtung und des Werkzeugs gewährleisten, um einen seitlichen Abstand der Schneidenden der Vorrichtung und des Werkzeugs beim Schneiden zu verhindern, zusammenwirken. DE 690 20 527 T2 offenbart ein Abbrucharbeitsgerät für einen Bagger. Das Abbrucharbeitsgerät weist einen Halterahmen auf, der starre, an einem Ausleger befestigbare Befestigungsteile besitzt, des Weiteren zwei gegenüber dem Halterahmen und gegeneinander drehbare und dabei in eine offene Stellung und eine geschlossene Stellung bringbare Abrissbacken und die Abrissbacken gegeneinander bewegende Antriebsmittel. Die zwei Abrissbacken sind an einem gemeinsamen Drehlager befestigt, das diese Abrissbacken drehbar miteinander verbindet und auswechselbar und drehbar am Halterahmen befestigt, derart, dass sie sich um eine einzige, durch das Drehlager festgelegte Achse auf bestimmten Arbeitsbahnbögen bewegen. Das das Drehlager weist Kupplungsmittel auf, die die Abrissbacken zusammenhalten, wenn das Drehlager und die Abrissbacken vom Halterahmen abmontiert werden. Zusammenfassung der Offenbarung Gemäß einem Aspekt stellt die vorliegende Offenbarung eine Hydraulikschere bereit, die eine erste Backe, eine zweite Backe, einen Schwenkzapfen und einen Einstellmechanismus umfasst. Die erste Backe umfasst eine erste und zweite Sei