DE-112015000759-B4 - Fahrunterstützungsvorrichtung
Abstract
Fahrunterstützungsvorrichtung (10), die in einem Fahrzeug (1) montiert ist, um einen Fahrer bei einer Fahrt des Fahrzeugs (1) durch Erfassen eines Zustands des Fahrers zu unterstützen, wobei das Fahrzeug (1) zwischen einem manuellen Fahrzustand, in dem Fahrbetriebe zur Beschleunigung, zum Bremsen und zum Lenken manuell von dem Fahrer durchgeführt werden, und einem automatisierten Fahrzustand, in dem mindestens einer der Fahrbetriebe automatisch durchgeführt wird, wechselbar ist, wobei die Fahrunterstützungsvorrichtung (10) aufweist: eine Fahrerzustandserfassungseinheit (120), die erfasst, ob der Zustand des Fahrers ein unaufmerksamer Zustand ist; eine Alarmierungseinheit (140), die, wenn der unaufmerksame Zustand des Fahrers erfasst wird, den Fahrer alarmiert; eine Fahrbetriebseinheit (500), die von dem Fahrer betrieben wird, um die Fahrbetriebe durchzuführen; und eine Fahrzustandswechseleinheit (130), die, wenn der Fahrerbetrieb der Fahrbetriebseinheit (500) während des automatisierten Fahrzustands des Fahrzeugs (1) erfasst wird, mindestens einen der Fahrbetriebe in dem automatisierten Fahrzustand in den manuellen Fahrzustand wechselt, wobei wenn mindestens einer der Fahrbetriebe in dem automatisierten Fahrzustand durch die Fahrzustandswechseleinheit (130) in den manuellen Fahrzustand gewechselt wird, die Fahrerzustandserfassungseinheit (120) erfasst, ob der Zustand des Fahrers ein aufgeregter Zustand ist; und wenn der aufgeregte Zustand des Fahrers erfasst wird, die Alarmierungseinheit (140) den Fahrer alarmiert.
Inventors
- Takuhiro Omi
Assignees
- DENSO CORPORATION
Dates
- Publication Date
- 20260507
- Application Date
- 20150205
- Priority Date
- 20140212
Claims (6)
- Fahrunterstützungsvorrichtung (10), die in einem Fahrzeug (1) montiert ist, um einen Fahrer bei einer Fahrt des Fahrzeugs (1) durch Erfassen eines Zustands des Fahrers zu unterstützen, wobei das Fahrzeug (1) zwischen einem manuellen Fahrzustand, in dem Fahrbetriebe zur Beschleunigung, zum Bremsen und zum Lenken manuell von dem Fahrer durchgeführt werden, und einem automatisierten Fahrzustand, in dem mindestens einer der Fahrbetriebe automatisch durchgeführt wird, wechselbar ist, wobei die Fahrunterstützungsvorrichtung (10) aufweist: eine Fahrerzustandserfassungseinheit (120), die erfasst, ob der Zustand des Fahrers ein unaufmerksamer Zustand ist; eine Alarmierungseinheit (140), die, wenn der unaufmerksame Zustand des Fahrers erfasst wird, den Fahrer alarmiert; eine Fahrbetriebseinheit (500), die von dem Fahrer betrieben wird, um die Fahrbetriebe durchzuführen; und eine Fahrzustandswechseleinheit (130), die, wenn der Fahrerbetrieb der Fahrbetriebseinheit (500) während des automatisierten Fahrzustands des Fahrzeugs (1) erfasst wird, mindestens einen der Fahrbetriebe in dem automatisierten Fahrzustand in den manuellen Fahrzustand wechselt, wobei wenn mindestens einer der Fahrbetriebe in dem automatisierten Fahrzustand durch die Fahrzustandswechseleinheit (130) in den manuellen Fahrzustand gewechselt wird, die Fahrerzustandserfassungseinheit (120) erfasst, ob der Zustand des Fahrers ein aufgeregter Zustand ist; und wenn der aufgeregte Zustand des Fahrers erfasst wird, die Alarmierungseinheit (140) den Fahrer alarmiert.
- Fahrunterstützungsvorrichtung (10) nach Anspruch 1 , wobei wenn mindestens einer der Fahrbetriebe in dem automatisierten Fahrzustand durch die Fahrzustandswechseleinheit (130) in den manuellen Fahrzustand gewechselt wird, die Fahrerzustandserfassungseinheit (120) über eine vorbestimmte Zeitdauer erfasst, ob sich der Fahrer in dem aufgeregten Zustand befindet.
- Fahrunterstützungsvorrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2 , wobei wenn der aufgeregte Zustand des Fahrers erfasst wird, die Alarmierungseinheit (140) den Fahrer anders alarmiert, als wenn der unaufmerksame Zustand des Fahrers erfasst wird.
- Fahrunterstützungsvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3 , die außerdem aufweist: eine Fahrbereichserfassungseinheit (150), die erfasst, ob ein Automatisierte-Fahrt-Verbotsbereich, in dem das Fahrzeug (1) nicht in dem automatisierten Fahrzustand fahren darf, in einer Fahrtrichtung des Fahrzeugs (1) vorhanden ist, wobei in Fällen, in denen der Automatisierte-Fahrt-Verbotsbereich erfasst wird, sogar dann, wenn mindestens einer der Fahrbetriebe in dem automatisierten Fahrzustand durch die Fahrzustandswechseleinheit (130) in den manuellen Fahrzustand gewechselt wird, die Fahrerzustandserfassungseinheit (120) nicht erfasst, ob sich der Fahrer in dem aufgeregten Zustand befindet, sondern erfasst, ob sich der Fahrer in dem unaufmerksamen Zustand befindet.
- Fahrunterstützungsverfahren für ein Fahrzeug (1) zum Unterstützen eines Fahrers beim Fahren des Fahrzeugs (1) durch Erfassen eines Zustands des Fahrers, wobei das Fahrzeug (1) wechselbar ist zwischen einem manuellen Fahrzustand, in dem Fahrbetriebe zur Beschleunigung, zum Bremsen und zum Lenken manuell von dem Fahrer durchgeführt werden, und einem automatisierten Fahrzustand, in dem mindestens einer der Fahrbetriebe automatisch durchgeführt wird, wobei das Fahrunterstützungsverfahren aufweist: einen Fahrerzustandserfassungsprozess (S122, S224), der erfasst, ob der Zustand des Fahrers ein unaufmerksamer Zustand ist; einen Alarmierungsprozess (S124, S226), der den Fahrer alarmiert, wenn der unaufmerksame Zustand des Fahrers erfasst wird; und einen Fahrzustandswechselprozess (S118, S218), der, wenn der Fahrerbetrieb einer Fahrbetriebseinheit (500) während des automatisierten Fahrzustands des Fahrzeugs (1) erfasst wird, mindestens einen der Fahrbetriebe in dem automatisierten Fahrzustand in den manuellen Fahrzustand wechselt, wobei wenn mindestens einer der Fahrbetriebe in dem automatisierten Fahrzustand in dem Fahrzustandswechselprozess (S118, S218) in den manuellen Fahrzustand gewechselt wird, in dem Fahrerzustandserfassungsprozess (S122, S224) erfasst wird, ob der Zustand des Fahrers ein aufgeregter Zustand ist; und in dem Alarmierungsprozess (S124, S226) der Fahrer alarmiert wird, wenn der aufgeregte Zustand des Fahrers erfasst wird.
- Fahrunterstützungsvorrichtung (10), die in einem Fahrzeug (1) montiert ist, um einen Fahrer bei einer Fahrt des Fahrzeugs (1) durch Erfassen eines Zustands des Fahrers zu unterstützen, wobei das Fahrzeug (1) zwischen einem manuellen Fahrzustand, in dem Fahrbetriebe zur Beschleunigung, zum Bremsen und zum Lenken manuell von dem Fahrer durchgeführt werden, und einem automatisierten Fahrzustand, in dem mindestens einer der Fahrbetriebe automatisch durchgeführt wird, wechselbar ist, wobei die Fahrunterstützungsvorrichtung (10) aufweist: einen Prozessor, der eine Schaltung aufweist, einen Speicher, der ein Computerprogramm speichert, eine Fahrerzustandserfassungseinheit (120), die dadurch, dass der Prozessor das Computerprogramm ausführt, erfasst, ob der Zustand des Fahrers ein unaufmerksamer Zustand oder ein aufgeregter Zustand ist; eine Alarmierungseinheit (140), die die dadurch, dass der Prozessor das Computerprogramm ausführt, den Fahrer alarmiert, wenn der unaufmerksame Zustand des Fahrers erfasst wird,; eine Fahrbetriebseinheit (500), die ein Lenkrad aufweist, das von dem Fahrer betrieben wird, um die Fahrbetriebe durchzuführen; und eine Fahrzustandswechseleinheit (130), die die dadurch, dass der Prozessor das Computerprogramm ausführt, mindestens einen der Fahrbetriebe in dem automatisierten Fahrzustand in den manuellen Fahrzustand wechselt, wenn der Fahrerbetrieb der Fahrbetriebseinheit (500) während des automatisierten Fahrzustands des Fahrzeugs (1) erfasst wird, wobei die Fahrerzustandserfassungseinheit (120) dadurch, dass der Prozessor das Programm ausführt, den unaufmerksamen Zustand des Fahrers sowohl in dem manuellen Fahrzustand als auch in dem automatisierten Fahrzustand erfasst, und wenn mindestens einer der Fahrbetriebe in dem automatisierten Fahrzustand durch die Fahrzustandswechseleinheit (130) in den manuellen Fahrzustand gewechselt wird, die Fahrerzustandserfassungseinheit (120) nicht erfasst, ob der Zustand des Fahrers der unaufmerksame Zustand ist, sondern erfasst, ob der Zustand des Fahrers ein aufgeregter Zustand ist; und wenn der aufgeregte Zustand des Fahrers erfasst wird, die Alarmierungseinheit (140) den Fahrer alarmiert.
Description
TECHNISCHES GEBIET Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fahrunterstützungstechnologie, die für ein Fahrzeug verwendet wird, das zwischen einem automatisierten Fahrzustand und einem manuellen Fahrzustand wechseln kann. Die Technologie unterstützt einen Fahrer bei der Fahrt des Fahrzeugs durch Erfassen eines Zustands des Fahrers. STAND DER TECHNIK Es wurden Technologien entwickelt und in der Praxis verwendet, die die Fahrsicherheit eines Fahrzeugs durch Erfassen eines Zustands des Fahrers des Fahrzeugs auf der Grundlage beispielsweise der Richtung der Sichtlinie des Fahrers und biologischen Informationen über den Fahrer (beispielsweise Augenlidverhalten und Herzfrequenz) gewährleisten und den Fahrer alarmieren, wenn herausgefunden wird, dass der Fahrer unaufmerksam ist. Außerdem wurden in den vergangenen Jahren Fahrzeuge eingeführt, die automatisch einige der Fahrbetriebe (beispielsweise Fahren, Drehen und Stoppen) für die Fahrer durchführen, um die Fahrbelastung der Fahrer zu verringern. Es wird ebenfalls erwartet, dass automatisch fahrende Fahrzeuge, die automatisch ein Beschleunigen, Lenken und Bremsen durchführen können, während es menschlichen Fahrern ermöglicht wird, die Fahrbetriebe in einem Notfall zu übernehmen, bald praktische Verwendung finden. Eine Aufgabe einer automatisierten Fahrt ist es, die Fahrbelastung für Fahrer zu verringern. Daher ist es denkbar, dass, wenn die Fahrer einer automatisierten Fahrt stärker vertrauen, die Fahrer mehr Fahrbetriebe der automatisierten Fahrt überlassen, wobei sie größere Risiken auf sich nehmen. Als Ergebnis gibt es die Befürchtung, dass die Fahrer während der Fahrt zu entspannt und unaufmerksam werden. Wenn ein Fahrer während der Fahrt unaufmerksam wird und nicht mehr in der Lage ist, in einem Notfall eine Aktion zu übernehmen, kann die Sicherheit in dem Notfall nicht gewährleistet werden. Somit wird in den vorgeschlagenen Technologien zum Verringern der Fahrbelastung eines Fahrers und zum Gewährleisten der Fahrsicherheit ebenfalls der Zustand des Fahrers während einer automatisierten Fahrt überwacht. Wenn herausgefunden wird, dass der Fahrer in nicht tolerierbarer Weise unaufmerksam ist, wird der Fahrer alarmiert (JP 2006- 318 446 A und JP 2013- 41 524 A). Der tolerierbare Grad der Unaufmerksamkeit des Fahrers während einer automatisierten Fahrt darf sich im Hinblick auf die Gewährleistung einer sicheren Fahrt in wünschenswerter Weise nicht stark von einem tolerierbaren Grad während einer manuellen Fahrt unterscheiden. Dieses kann jedoch die Vorteile der automatisierten Fahrt verringern. Somit wurden beim Vorschlagen der Technologien in der JP 2006- 318 446 A und JP 2013- 41 524 A verschiedene Studien hinsichtlich eines maximal tolerierbaren Grads einer Unaufmerksamkeit eines Fahrers während einer automatisierten Fahrt durchgeführt. Die DE 101 03 401 A1 offenbart eine Fahrunterstützungsvorrichtung, die in einem Fahrzeug montiert ist, um einen Fahrer bei einer Fahrt des Fahrzeugs durch Erfassen eines Zustands des Fahrers zu unterstützen, wobei das Fahrzeug zwischen einem manuellen Fahrzustand, in dem Fahrbetriebe zur Beschleunigung, zum Bremsen und zum Lenken manuell von dem Fahrer durchgeführt werden, und einem automatisierten Fahrzustand, in dem mindestens einer der Fahrbetriebe automatisch durchgeführt wird, wechselbar ist, wobei die Fahrunterstützungsvorrichtung aufweist: eine Fahrerzustandserfassungseinheit, die erfasst, ob der Zustand des Fahrers ein unaufmerksamer Zustand ist; eine Alarmierungseinheit, die, wenn der unaufmerksame Zustand des Fahrers erfasst wird, den Fahrer alarmiert; eine Fahrbetriebseinheit, die von dem Fahrer betrieben wird, um die Fahrbetriebe durchzuführen, wobei, wenn während des automatisierten Fahrzustand aufgrund einer Gefahrensituation von dem System bestimmt wird, dass in den manuellen Fahrzustand gewechselt werden soll, der Fahrer entsprechend dazu aufgefordert wird, und wenn der Fahrer danach innerhalb einer von der Fahrerbelastung abhängigen Zeit nicht reagiert, eine weitere Warnung erfolgt. Die US 2012 / 0 083 960 A1 beschreibt ein System zum Vorhersagen des Verhaltens von externen erfassten Objekten bei autonom fahrenden Fahrzeugen. Die DE 103 43 178 A1 beschreibt ein Fahrassistenzsystem mit variabler Längsführungsstrategie mit einer Sensoreinrichtung zur Erfassung des Verkehrsumfelds und einem Regler zu Regelung der Beschleunigung des Fahrzeugs gemäß einer vorgegebenen, variabel bestimmbaren Längsführungsstrategie. Die DE 695 30 459 T2 beschreibt eine Erfassungsvorrichtung zum Erfassen eines Verschlechterungszustands eines mentalen Zustands beim Fahren, wie Schläfrigkeit, Müdigkeit und Ungeduld, die bei einem Fahrer auftreten, auf der Grundlage von physiologischen Daten des Fahrers und Straßenfahrdaten, die von einem Navigationssystem abgeleitet werden, und zum Erzeugen eines entsprechenden Alarms. ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG Gemäß Studien, die von dem Erfinder dieser Anmeldung durchgeführt wurden, ist es jedoch un