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DE-112017006603-B4 - SYSTEM UND VERFAHREN ZUM BESTIMMEN DES TIMINGS EINER ANTWORT IN EINER GRUPPENKOMMUNIKATION UNTER VERWENDUNG KÜNSTLICHER INTELLIGENZ

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Abstract

Verfahren (400) zum Empfangen von Information, umfassend: das Bilden einer Gesprächsgruppe (220) aus einer Vielzahl von Funkgeräten (210); das Senden einer Abfrage über ein (Push-To-Talk) PTT-Funkgerät der Gesprächsgruppe (220) an mindestens ein Mitglied der Gesprächsgruppe (220); und das Erzeugen und Senden einer Antwort auf die Abfrage von einem Kl-Server (240) mit einer natürlichen Sprachverarbeitungs- und Antwortfähigkeit, nachdem eine vorbestimmte Antwortwartezeit für die Gesprächsgruppe (220) abgelaufen ist, ohne dass eine Antwort von der Gesprächsgruppe (220) erzeugt wird.

Inventors

  • Lee M. Proctor

Assignees

  • MOTOROLA SOLUTIONS, INC.

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20171213
Priority Date
20161227

Claims (20)

  1. Verfahren (400) zum Empfangen von Information, umfassend: das Bilden einer Gesprächsgruppe (220) aus einer Vielzahl von Funkgeräten (210); das Senden einer Abfrage über ein (Push-To-Talk) PTT-Funkgerät der Gesprächsgruppe (220) an mindestens ein Mitglied der Gesprächsgruppe (220); und das Erzeugen und Senden einer Antwort auf die Abfrage von einem Kl-Server (240) mit einer natürlichen Sprachverarbeitungs- und Antwortfähigkeit, nachdem eine vorbestimmte Antwortwartezeit für die Gesprächsgruppe (220) abgelaufen ist, ohne dass eine Antwort von der Gesprächsgruppe (220) erzeugt wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1 , ferner umfassend: das Empfangen einer Antwort auf die Abfrage von einem anderen Funkgerät (210) der Gesprächsgruppe (220) vor Ablauf der Wartezeit.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 , ferner umfassend: das Empfangen einer Antwort auf die Abfrage vom Kl-Server (240) nachdem die vorgegebene Wartezeit abgelaufen ist.
  4. Verfahren nach Anspruch 1 , wobei die Wartezeit basierend auf einer Funkkanalbandbreite und der Verfügbarkeit einer Kl-Server-Floor-Steuerung (250) bestimmt wird.
  5. Verfahren nach Anspruch 1 ferner umfassend: das Bestimmen einer Priorität (264) für das Senden einer Antwort vom Kl-Server (240); und das Senden der Antwort basierend auf der Priorität (264).
  6. Verfahren nach Anspruch 1 , ferner umfassend: das Priorisieren der Funkabfrage durch den Kl-Server (240) oder einen Floor-Controller (250), basierend auf Kontextfaktoren.
  7. Verfahren nach Anspruch 6 , wobei die Kontextfaktoren mit der Gesprächsgruppe (220) assoziiert sind und mindestens eins umfasst aus: Identität eines Funkgerätebenutzers, Rang des Anfragenden, Rang anderer Mitglieder der Gesprächsgruppe (220), Anzahl der Mitglieder in der Gesprächsgruppe (220).
  8. Verfahren nach Anspruch 6 , wobei die Kontextfaktoren mit einem Ereignisort assoziiert sind und umfassen: eine Art des Ereignisorts und Information zur öffentlichen Sicherheit betreffend den Ereignisort.
  9. Verfahren nach Anspruch 1 , ferner umfassend: das Priorisieren einer Funkabfrage basierend auf verbalen Abfragewörtern mit vorbestimmten Schlüsselwortprioritäten.
  10. Verfahren nach Anspruch 9 , ferner umfassend: die Neu-Priorisierung automatisierter verbaler Antworten auf die Abfrage durch den Kl-Server (240) als Reaktion auf Änderungen im vom Kl-Server (240) bestimmten Kontext des Ereignisorts, wobei der Kontext des Ereignisorts als Teil der Abfrage überwacht wird.
  11. Verfahren nach Anspruch 1 , ferner umfassend: das automatisches Zuweisen des Kl-Servers (240) und eines Floor-Controllers (250) bei der Bildung einer oder mehrerer Gesprächsgruppen (220) innerhalb eines Kommunikationssystems (200).
  12. Verfahren nach Anspruch 1 , ferner umfassend; das Anpassen einer Antwortwartezeit durch den Kl-Server (240) basierend auf einem Konfidenzniveau, dass die verbale Abfrage für den Kl-Server (240) oder für Mitglieder der Gesprächsgruppe (220) bestimmt war.
  13. Verfahren nach Anspruch 1 , ferner umfassend: das Bestimmen einer voraussichtlichen Antwortzeit (262); das Sperren der Floor-Steuerung (266) für die erwartete Antwortzeit (262).
  14. Verfahren nach Anspruch 1 , ferner umfassend: das Spezifizieren, für den Kl-Server (240), durch das Funkgerät (210), das die Anfrage sendet, einer Untergruppe (222) von Gesprächsgruppenmitgliedern, die die Antwort zu hören; und das Senden der Antwort durch den Kl-Server (240) an die Untergruppe (222) von Gesprächsgruppenmitgliedern.
  15. Verfahren nach Anspruch 1 , ferner umfassend: wobei sich der Kl-Server (240) nach dem Senden der Antwort automatisch aus der Gesprächsgruppe (220) entfernt.
  16. Kommunikationssystem (200), umfassend: eine Vielzahl von Funkgeräten (210) mit Halbduplexfunktionalität, wobei die Vielzahl von Funkgeräten (210) eine oder mehrere Gesprächsgruppen (220) bildet; einen Server (240) für künstliche Intelligenz (Kl), der eine Abfrage- und Antwortdatenbank mit natürlicher Sprachverarbeitung bereitstellt; einen Floor-Controller (250) zur Planung des Abfrage- und Antwortvorgangs; wobei der Kl-Server (240) intelligent mit dem Floor-Controller (250) interagiert, um Antworten auf Abfragen zu liefern, die von einem oder mehreren Funkgeräten (210) aus der einer oder mehreren Gesprächsgruppen (220) gesendet werden, nachdem eine vorbestimmte Antwortwartezeit für die Gesprächsgruppe (220) abgelaufen ist, ohne dass eine Antwort von der Gesprächsgruppe (220) erzeugt wird; und wobei das Timing der Antworten von mindestens einer der Kl-Abfragen basierend auf Kontextinformation des Kommunikationssystems priorisiert wird.
  17. Kommunikationssystem nach Anspruch 16 , wobei die Gesprächsgruppe Halbduplex-Funkgeräte umfasst, die in einem Schmalband-Netzwerk arbeiten.
  18. Kommunikationssystem nach Anspruch 16 , wobei die Gesprächsgruppe Halbduplex-Funkgeräte umfasst, die in einem Breitband-Netzwerk arbeiten.
  19. Kommunikationssystem nach Anspruch 16 , wobei die Gesprächsgruppe eine Gesprächsgruppe für die öffentliche Sicherheit ist und der Kl-Server und der Floor-Controller das Timing von Antworten auf Anfragen basierend auf Kontextinformation innerhalb des Kommunikationssystems für die öffentliche Sicherheit priorisieren.
  20. Kommunikationssystem (200), umfassend, eine Push-To-Talk (PTT)-Kommunikationsvorrichtung mit einer Gesprächsgruppenfähigkeit; einen Server (240) für künstliche Intelligenz (KI) mit Sprachverarbeitungs- und Antwortfähigkeit; und einen Floor-Controller (250) zum interoperativen Steuern von Timing und Priorisierung von Abfrage und Antwort zwischen der PTT-Vorrichtung (210) und dem Kl-Server (240), wobei der Kl-Server (240) eine Antwort auf eine Abfrage von der PTT-Kommmunikationsvorrichtung (210) an die Gesprächsgruppe (220) erzeugt und sendet, nachdem eine vorbestimmte Antwortwartezeit für die Gesprächsgruppe (220) abgelaufen ist, ohne dass eine Antwort von der Gesprächsgruppe (220) erzeugt wird.

Description

Verwandte Anmeldungen Diese Anmeldung ist verwandt mit der US-Anmeldung mit der Veröffentlichungsnummer US 2018/0181656 A1 und dem US-Patent US 9,961,516 B1, die gemeinsam an Motorola Solutions, Inc. übertragen wurden und in deren Eigentum stehen. Gebiet der Erfindung Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Funkkommunikationssysteme und insbesondere die Anwendung von künstlicher Intelligenz („artificial intelligence“) (Kl) in Funkkommunikationssystemen. Hintergrund Die bestmögliche Suche bei jeder Suchanfrage über einen virtuellen Assistenten zu bekommen, ohne die Kommunikation zu behindern, ist wichtig, nicht nur für den Benutzer der Suchvorrichtung, sondern auch bei der Handhabung des gesamten Kommunikationssystems. Ein Server, der für Abfragen und Antworten von virtuellen Assistenten genutzt wird, kann viele Abfragen handhaben („managing“), die von verschiedenen Vorrichtungen gleichzeitig gesendet wurden. Die effiziente Nutzung von Kanalbandbreite und Antwort-Timing zusammen mit der Fähigkeit, die präziseste und aktuellste Antwort zu erhalten, sind wichtige Faktoren, die bei der Handhabung von Suchanfragen virtueller Assistenten innerhalb eines Kommunikationssystems berücksichtigt werden müssen, das eine solche Möglichkeit zur Suche bietet. Systeme, die nur begrenzte Möglichkeiten hatten, die Vorteile von Suchmöglichkeiten virtueller Assistenten zu nutzen, wie zum Beispiel Kommunikationssysteme für die öffentliche Sicherheit, könnten in der Lage sein, die Integration solcher Suchmöglichkeiten in Betracht zu ziehen, wenn Verbesserungen bei der Fähigkeit zur Handhabung des Systems erzielt werden. Solche Verbesserungen würden nicht nur Anwendungen der öffentlichen Sicherheit, sondern jedem Kommunikationssystem, das die Möglichkeit zum Abfragen von virtuellen Assistenten enthält, zugutekommen. Bereits bekannt ist aus dem Stand der Technik, beispielhaft genannt in Form der US 2015/0148084 A1, ist bereits ein Verfahren und ein zugehöriges System vorbekannt, bei dem eine Sprachnachricht von einer Benutzerausrüstung in einem Netzwerk mittels Spracherkennung analysiert wird, wobei ein Empfänger erkannt wird, und die Nachricht anschließend an den Empfänger in einem Netzwerk weitergeleitet wird. Die US 2008/0045256 A1 beschreibt ferner eine Push-to-Talk-Funktion auf einem Mobiltelefon bei dem durch das Aussprechen des Namens eines Empfängers eine Gesprächsgruppe eingerichtet wird. Ein in dem Mobiltelefon oder einem Push-to-Talk-Server befindliches Spracherkennungsgerät kann dabei den Namen des Empfängers erkennen, die richtige Adressierung für die Nachricht bestimmen, eine Push-to-Talk-Sitzung einrichten und die Nachricht an den beabsichtigten Empfänger übermitteln. Sofern der Empfänger nicht online ist, wird eine automatische Antwort erzeugt. Ferner ist aus dem Stand der Technik in Form der EP 1 643 708 A1 ein Verfahren und ein zugehöriges System zur Nutzung einer Push-to-Talk Verbindung in Kommunikationskonferenzen, welche von mindestens einem nicht menschlichen Teilnehmer verwaltet werden, bekannt. Dabei werden Spracheingaben von Teilnehmern analysiert und gegebenenfalls der Floor erlaubt. Dementsprechend besteht ein Bedarf an einer Verbesserung der Handhabung von virtuellen Suchmöglichkeiten innerhalb eines Kommunikationssystems. Kurze Beschreibung der Figuren Die beigefügten Abbildungen, bei denen sich gleiche Bezugszahlen auf identische oder funktional ähnliche Elemente in den einzelnen Ansichten beziehen, sind zusammen mit der folgenden detaillierten Beschreibung einbezogen in die Beschreibung und bilden einen Teil derselben und dienen zum weiteren Veranschaulichen von Ausführungsformen und Konzepten, die die beanspruchte Erfindung beinhalten und erklären verschiedene Prinzipien und Vorteile dieser Ausführungsformen.1A ist ein Blockdiagramm des Kommunikationssystems, das gemäß einigen Ausführungsformen ausgebildet ist und funktioniert.1B ist ein Flussdiagramm zur Handhabung der Ausführlichkeit einer Antwort, gemäß einigen Ausführungsformen.2 ist ein Blockdiagramm des Kommunikationssystems, das gemäß einigen Ausführungsformen ausgebildet ist und funktioniert.3 ist ein Kommunikationsaustauschdiagramm, gemäß einigen Ausführungsformen.4 ist ein Flussdiagramm zum Erhalten von ergänzender Information, gemäß einigen Ausführungsformen.5 ist ein Flussdiagramm für ein Timing-Verfahren, gemäß einigen Ausführungsformen. Fachleute werden erkennen, dass Elemente in den Figuren zum Zwecke der Einfachheit und Klarheit veranschaulicht sind und nicht notwendigerweise maßstabsgetreu gezeichnet sind. Zum Beispiel können die Abmessungen einiger der Elemente in den Figuren im Vergleich zu anderen Elementen übertrieben sein, um dabei zu helfen, das Verständnis von Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung zu verbessern. Die Vorrichtungs- und Verfahrenskomponenten wurden dort, wo es angemessen erscheint, durch konventionelle Symbole in den Zeichnungen dargestellt, wobei nur jene spezifischen Einzelheiten gezeigt werden, die