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DE-112018003066-B4 - EINRICHTUNG, VERFAHREN UND PROGRAMM FÜR DAS EVALUIEREN DER EMPFINDLICHKEIT VON BLUTDRUCK GEGENÜBER Na/K-VERHÄLTNIS

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Abstract

Einrichtung (1), welche Na/K-Verhältnis-Empfindlichkeit eines Blutdruckes evaluiert, wobei die Einrichtung aufweist: ein Blutdruckmessgerät (30), welches die Blutdruckdaten misst; ein Messinstrument (31), welches die Urin-Na/K-Verhältnis-Daten misst; eine Daten-Eingabeeinheit (12), welche Blutdruckdaten und Urin-Na/K-Verhältnis-Daten eingibt, welche mehrfach über eine bestimmte Zeitperiode bezüglich einer bestimmten Person von dem Blutdruckmessgerät (30) beziehungsweise dem Messinstrument (31) gemessen sind, während die Blutdruckdaten und die Urin-Na/K-Verhältnis-Daten einander zugeordnet werden; eine Typ-Bestimmungseinheit (11), welche ein Streudiagramm herstellt, welches Datenpunkte repräsentiert, welche durch die Na/K-Verhältnis-Daten und die Blutdruckdaten bestimmt sind, welche auf einer Ebene (99) einander zugeordnet sind, welche durch eine erste Koordinatenachse (x), welche ein Na/K-Verhältnis repräsentiert, und eine zweite Koordinatenachse (y), welche einen Blutdruck repräsentiert, gebildet ist, und den Empfindlichkeitstyp der Person bestimmt, als einen von vier vorher festgelegten Typen, welche aktuell existieren, entsprechend zu einer Verteilung der Datenpunkte in dem Streudiagramm; und eine Ausgabeeinheit (18), welche Information ausgibt, welche ein Bestimmungsergebnis der Typ-Bestimmungseinheit (11) repräsentiert.

Inventors

  • Ken Miyagawa
  • Masakazu Tsutsumi

Assignees

  • OMRON HEALTHCARE CO., LTD.

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20180531
Priority Date
20170616

Claims (17)

  1. Einrichtung (1), welche Na/K-Verhältnis-Empfindlichkeit eines Blutdruckes evaluiert, wobei die Einrichtung aufweist: ein Blutdruckmessgerät (30), welches die Blutdruckdaten misst; ein Messinstrument (31), welches die Urin-Na/K-Verhältnis-Daten misst; eine Daten-Eingabeeinheit (12), welche Blutdruckdaten und Urin-Na/K-Verhältnis-Daten eingibt, welche mehrfach über eine bestimmte Zeitperiode bezüglich einer bestimmten Person von dem Blutdruckmessgerät (30) beziehungsweise dem Messinstrument (31) gemessen sind, während die Blutdruckdaten und die Urin-Na/K-Verhältnis-Daten einander zugeordnet werden; eine Typ-Bestimmungseinheit (11), welche ein Streudiagramm herstellt, welches Datenpunkte repräsentiert, welche durch die Na/K-Verhältnis-Daten und die Blutdruckdaten bestimmt sind, welche auf einer Ebene (99) einander zugeordnet sind, welche durch eine erste Koordinatenachse (x), welche ein Na/K-Verhältnis repräsentiert, und eine zweite Koordinatenachse (y), welche einen Blutdruck repräsentiert, gebildet ist, und den Empfindlichkeitstyp der Person bestimmt, als einen von vier vorher festgelegten Typen, welche aktuell existieren, entsprechend zu einer Verteilung der Datenpunkte in dem Streudiagramm; und eine Ausgabeeinheit (18), welche Information ausgibt, welche ein Bestimmungsergebnis der Typ-Bestimmungseinheit (11) repräsentiert.
  2. Einrichtung (1) nach Anspruch 1 , wobei die vier Typen sind: ein erster Typ, in welchem sich auf der Ebene (99) der Blutdruck bezüglich zu dem Na/K-Verhältnis entlang einer geraden Linie (L1) über einen Bereich von einem unteren Grenzteilbereich (DL1) zu einem oberen Grenzteilbereich (DU1), bei welchem die Datenpunkte verteilt sind, ändert, ein zweiter Typ, in welchem sich auf der Ebene (99) der Blutdruck bezüglich zu dem Na/K-Verhältnis über den Bereich von einem unteren Grenzteilbereich (DL2) zu einem oberen Grenzteilbereich (DU2) ändert, wo die Datenpunkte verteilt sind, während sie mehr konvex gekrümmt sind, als eine gerade Linie (L2), welche den unteren Grenzteilbereich (DL2) und den oberen Grenzteilbereich (DU2) bezüglich zu der ersten Koordinatenachse (x) verbindet, ein dritter Typ, in welchem sich auf der Ebene (99) der Blutdruck bezüglich des Na/K-Verhältnisses über den Bereich von einem unteren Grenzteilbereich (DL3) zu einem oberen Grenzteilbereich (DU3) ändert, wo die Datenpunkte verteilt sind, während sie mehr konkav gekrümmt sind, als eine gerade Linie (L3), welche den unteren Grenzteilbereich (DL3) und den oberen Grenzteilbereich (DU3) bezüglich zu der ersten Koordinatenachse (x) verbindet, und ein vierter Typ, welcher keine Korrelation zwischen dem Na/K-Verhältnis und dem Blutdruck besitzt.
  3. Einrichtung (1) nach Anspruch 2 , wobei die Typ-Bestimmungseinheit (11) eine Regressionsanalyse auf der Verteilung durchführt, indem eine quadratische Funktion (C2, C3) benutzt wird, um eine quadratische Regressionskurve und einen p-Wert, welcher die Signifikanz anzeigt, zu erhalten, und bestimmt, ob der Empfindlichkeitstyp der Person zu einer Gruppe des zweiten Typs und des dritten Typs gehört oder zu einer Gruppe von dem ersten Typ und dem vierten Typ, basierend darauf, ob der p-Wert geringer als ein vorher festgelegter erster Schwellwert ist, bestimmt, ob der Empfindlichkeitstyp der Person der zweite Typ oder der dritte Typ ist, entsprechend zu einem Vorzeichen eines Koeffizienten eines Terms zweiter Ordnung der quadratischen Regressionskurve (C2, C3), wenn der Empfindlichkeitstyp der Person zu der Gruppe des zweiten und des dritten Typs gehört, und ferner die Regressionsanalyse an der Verteilung durchführt, wobei eine lineare Funktion (L1) genutzt wird, um eine lineare Regressionslinie und einen p-Wert, welcher die Signifikanz anzeigt, zu erhalten, wenn der Empfindlichkeitstyp der Person zu der Gruppe des ersten Typs und des vierten Typs gehört, und wobei bestimmt wird, ob der Empfindlichkeitstyp der Person der erste Typ oder der vierte Typ ist, basierend darauf, ob der p-Wert geringer als ein vorher festgelegter zweiter Schwellwert ist.
  4. Einrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3 , wobei die Daten-Eingabeeinheit (12) die gemessenen Blutdruckdaten den gemessenen Na/K-Verhältnis-Daten durch bzw. über eine vorher festgelegte konstante Zeitdifferenz zuordnet.
  5. Einrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3 , welche ferner aufweist: eine Zeitdifferenz-Erfassungseinheit (11), welche eine Zeitdifferenz (Δt) zwischen einer Änderung abhängig von der Zeit in den gemessenen Blutdruckdaten und eine Änderung abhängig von der Zeit in dem gemessenen Na/K-Verhältnis-Daten bezüglich zu der Person erfasst; und eine Daten-Assoziationseinheit (11), welche die gemessenen Blutdruckdaten den gemessenen Na/K-Verhältnis-Daten durch die Zeitdifferenz (Δt) zuordnet.
  6. Einrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 , wobei die Ausgabeeinheit (18) ein Bild ausgibt, welches das Streudiagramm repräsentiert.
  7. Einrichtung (1) nach Anspruch 3 , welche ferner eine Zwei-Linien-Approximationseinheit (11) aufweist, welche eine erste gerade Linie (L21, L31) und eine zweite gerade Linie (L22, L32) aufweist, welche durch den unteren Grenzabschnitt (DL2, DL3) bzw. den oberen Grenzabschnitt (DU2, DU3) verlaufen und an einem bestimmten Übergangspunkt (P2, P3) entlang der quadratischen Regressionskurve (C2, C3) miteinander verbunden und gebogen sind, um die quadratische Regressionskurve (C2, C3) in der Ebene (99) zu approximieren, wenn der Empfindlichkeitstyp der Person der zweite Typ oder der dritte Typ ist.
  8. Einrichtung (1) nach Anspruch 7 , wobei die Ausgabeeinheit (18) ein Bild ausgibt, das die erste und die zweite gerade Linie (L21, L31, L22, L32) auf der Ebene (99) repräsentiert, wenn der Empfindlichkeitstyp der Person der zweite Typ oder der dritte Typ ist.
  9. Einrichtung (1) nach einem der Ansprüche 6 bis 8 , wobei die Ausgabeeinheit (18) ein Bild ausgibt, welches eine Referenzlinie (UL) des Blutdruckes auf der Ebene (99) repräsentiert.
  10. Einrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 , wobei die Ausgabeeinheit (18) einen Ratschlag bezüglich des Empfindlichkeitstyps der Person innerhalb der vier Typen ausgibt.
  11. Einrichtung (1) nach Anspruch 10 , welche ferner aufweisen: eine Ratschlag-Tabelle (17), in welcher Satzbeispiele des Ratschlages, entsprechend zu den vier Typen, gespeichert sind, wobei wenigstens eines der Satzbeispiele des Ratschlages ein Feld beinhaltet, für welches ein Wert entsprechend zu der Verteilung der Datenpunkte angewendet werden sollte; und eine Ratschlag-Erzeugungseinheit (11), welche das Satzbeispiel, entsprechend zu dem Empfindlichkeitstyp der Person, aus der Ratschlag-Tabelle (17) liest und einen Ratschlag durch Anwenden eines Wertes herstellt, entsprechend zu der Verteilung der Datenpunkte für das Feld, wenn das Satzbeispiel das Feld beinhaltet.
  12. Einrichtung (1) nach Anspruch 7 oder 8 , welche ferner aufweist: eine Ratschlag-Tabelle (17), in welcher Satzbeispiele des Ratschlags, entsprechend zu den vier Typen, gespeichert sind, wobei die Satzbeispiele des zweiten Typs ein Feld beinhalten, für welches ein Wert, entsprechend zu dem Übergangspunkt (P2, P3), angewendet werden sollte; und eine Ratschlag-Erstellungseinheit (11), welche das Satzbeispiel des zweiten Typs aus der Ratschlag-Tabelle liest, wenn der Empfindlichkeitstyp der Person der zweite Typ ist, und einen Ratschlag durch Anwenden eines Wertes entsprechend zu dem Übergangspunkt (P2, P3) für das Feld des Satzbeispiels erstellt.
  13. Verfahren für das Beurteilen der Na/K-Verhältnis-Empfindlichkeit eines Blutdruckes mit einer Einrichtung gemäß Anspruch 1 , wobei das Verfahren aufweist: Eingeben von Blutdruckdaten und Urin-Na/K-Verhältnis-Daten, welche mehrfach über eine bestimmte Zeitperiode von dem Blutdruckmessgerät (30) beziehungsweise dem Messinstrument (31) gemessen sind, bezüglich zu einer bestimmten Person, während die Blutdruckdaten und die Urin-Na/K-Verhältnis-Daten einander zugeordnet werden; Erzeugen eines Streudiagramms, welches Datenpunkte darstellt, die durch die Na/K-Verhältnis-Daten und die einander zugeordneten Blutdruckdaten auf einer Ebene (99) be-stimmt sind, welche durch eine erste Koordinatenachse (x), welche ein Na/K-Verhältnis repräsentiert, und eine zweite Koordinatenachse (y), welche einen Blutdruck repräsentiert, gebildet ist, und Bestimmen des Empfindlichkeitstyps der Person als einen der vorher festgelegten vier Typen, welche entsprechend zu einer Verteilung der Datenpunkte in dem Streudiagramm aktuell existieren; und Ausgeben von Information, welche ein Bestimmungsergebnis repräsentiert.
  14. Programm, welches einen Computer veranlasst, das Verfahren nach Anspruch 13 durchzuführen.
  15. Einrichtung (1), welche Na/K-Verhältnis-Empfindlichkeit eines Blutdruckes evaluiert, wobei die Einrichtung aufweist: eine Daten-Eingabeeinheit (12), welche Blutdruckdaten und Urin-Na/K-Verhältnis-Daten eingibt, welche mehrfach über eine bestimmte Zeitperiode bezüglich einer bestimmten Person gemessen sind, während die Blutdruckdaten und die Urin-Na/K-Verhältnis-Daten einander zugeordnet werden; eine Typ-Bestimmungseinheit (11), welche ein Streudiagramm herstellt, welches Datenpunkte repräsentiert, welche durch die Na/K-Verhältnis-Daten und die Blutdruckdaten bestimmt sind, welche auf einer Ebene (99) einander zugeordnet sind, welche durch eine erste Koordinatenachse (x), welche ein Na/K-Verhältnis repräsentiert, und eine zweite Koordinatenachse (y), welche einen Blutdruck repräsentiert, gebildet ist, und den Empfindlichkeitstyp der Person bestimmt, als einen von vier vorher festgelegten Typen, welche aktuell existieren, entsprechend zu einer Verteilung der Datenpunkte in dem Streudiagramm; und eine Ausgabeeinheit (18), welche Information ausgibt, welche ein Bestimmungsergebnis der Typ-Bestimmungseinheit (11) repräsentiert, wobei die vier Typen sind: ein erster Typ, in welchem sich auf der Ebene (99) der Blutdruck bezüglich zu dem Na/K-Verhältnis entlang einer geraden Linie über einen Bereich von einem unteren Grenzteilbereich (DL1) zu einem oberen Grenzteilbereich (DU1), bei welchem die Datenpunkte verteilt sind, ändert, ein zweiter Typ, in welchem sich auf der Ebene (99) der Blutdruck bezüglich zu dem Na/K-Verhältnis über den Bereich von einem unteren Grenzteilbereich (DL2) zu einem oberen Grenzteilbereich (DU2) ändert, wo die Datenpunkte verteilt sind, während sie mehr konvex gekrümmt sind, als eine gerade Linie (L2), welche den unteren Grenzteilbereich (DL2) und den oberen Grenzteilbereich (DU2) bezüglich zu der ersten Koordinatenachse (x) verbindet, ein dritter Typ, in welchem sich auf der Ebene (99) der Blutdruck bezüglich des Na/K-Verhältnisses über den Bereich von einem unteren Grenzteilbereich (DL3) zu einem oberen Grenzteilbereich (DU3) ändert, wo die Datenpunkte verteilt sind, während sie mehr konkav gekrümmt sind, als eine gerade Linie (L3), welche den unteren Grenzteilbereich (DL3) und den oberen Grenzteilbereich (DU3) bezüglich zu der ersten Koordinatenachse (x) verbindet, und ein vierter Typ, welcher keine Korrelation zwischen dem Na/K-Verhältnis und dem Blutdruck besitzt, dadurch gekennzeichnet , dass die Typ-Bestimmungseinheit (11) eine Regressionsanalyse auf der Verteilung durchführt, indem eine quadratische Funktion (C2, C3) benutzt wird, um eine quadratische Regressionskurve und einen p-Wert, welcher die Signifikanz anzeigt, zu erhalten, und bestimmt, ob der Empfindlichkeitstyp der Person zu einer Gruppe des zweiten Typs und des dritten Typs gehört oder zu einer Gruppe von dem ersten Typ und dem vierten Typ, basierend darauf, ob der p-Wert geringer als ein vorher festgelegter erster Schwellwert ist, bestimmt, ob der Empfindlichkeitstyp der Person der zweite Typ oder der dritte Typ ist, entsprechend zu einem Vorzeichen eines Koeffizienten eines Terms zweiter Ordnung der quadratischen Regressionskurve (C2, C3), wenn der Empfindlichkeitstyp der Person zu der Gruppe des zweiten und des dritten Typs gehört, und ferner die Regressionsanalyse an der Verteilung durchführt, wobei eine lineare Funktion (L1) genutzt wird, um eine lineare Regressionslinie und einen p-Wert, welcher die Signifikanz anzeigt, zu erhalten, wenn der Empfindlichkeitstyp der Person zu der Gruppe des ersten Typs und des vierten Typs gehört, und wobei bestimmt wird, ob der Empfindlichkeitstyp der Person der erste Typ oder der vierte Typ ist, basierend darauf, ob der p-Wert geringer als ein vorher festgelegter zweiter Schwellwert ist.
  16. Einrichtung (1), welche Na/K-Verhältnis-Empfindlichkeit eines Blutdruckes evaluiert, wobei die Einrichtung aufweist: eine Daten-Eingabeeinheit (12), welche Blutdruckdaten und Urin-Na/K-Verhältnis-Daten eingibt, welche mehrfach über eine bestimmte Zeitperiode bezüglich einer bestimmten Person gemessen sind, während die Blutdruckdaten und die Urin-Na/K-Verhältnis-Daten einander zugeordnet werden; eine Typ-Bestimmungseinheit (11), welche ein Streudiagramm herstellt, welches Datenpunkte repräsentiert, welche durch die Na/K-Verhältnis-Daten und die Blutdruckdaten bestimmt sind, welche auf einer Ebene (99) einander zugeordnet sind, welche durch eine erste Koordinatenachse (x), welche ein Na/K-Verhältnis repräsentiert, und eine zweite Koordinatenachse (y), welche einen Blutdruck repräsentiert, gebildet ist, und den Empfindlichkeitstyp der Person bestimmt, als einen von vier vorher festgelegten Typen, welche aktuell existieren, entsprechend zu einer Verteilung der Datenpunkte in dem Streudiagramm; und eine Ausgabeeinheit (18), welche Information ausgibt, welche ein Bestimmungsergebnis der Typ-Bestimmungseinheit (11) repräsentiert, dadurch gekennzeichnet , dass die Einrichtung (1) ferner aufweist: eine Zeitdifferenz-Erfassungseinheit (11), welche eine Zeitdifferenz (Δt) zwischen einer Änderung abhängig von der Zeit in den gemessenen Blutdruckdaten und eine Änderung abhängig von der Zeit in dem gemessenen Na/K-Verhältnis-Daten bezüglich zu der Person erfasst; und eine Daten-Assoziationseinheit (11), welche die gemessenen Blutdruckdaten den gemessenen Na/K-Verhältnis-Daten durch die Zeitdifferenz (Δt) zuordnet.
  17. Einrichtung (1), welche Na/K-Verhältnis-Empfindlichkeit eines Blutdruckes evaluiert, wobei die Einrichtung aufweist: eine Daten-Eingabeeinheit (12), welche Blutdruckdaten und Urin-Na/K-Verhältnis-Daten eingibt, welche mehrfach über eine bestimmte Zeitperiode bezüglich einer bestimmten Person gemessen sind, während die Blutdruckdaten und die Urin-Na/K-Verhältnis-Daten einander zugeordnet werden; eine Typ-Bestimmungseinheit (11), welche ein Streudiagramm herstellt, welches Datenpunkte repräsentiert, welche durch die Na/K-Verhältnis-Daten und die Blutdruckdaten bestimmt sind, welche auf einer Ebene (99) einander zugeordnet sind, welche durch eine erste Koordinatenachse (x), welche ein Na/K-Verhältnis repräsentiert, und eine zweite Koordinatenachse (y), welche einen Blutdruck repräsentiert, gebildet ist, und den Empfindlichkeitstyp der Person bestimmt, als einen von vier vorher festgelegten Typen, welche aktuell existieren, entsprechend zu einer Verteilung der Datenpunkte in dem Streudiagramm; und eine Ausgabeeinheit (18), welche Information ausgibt, welche ein Bestimmungsergebnis der Typ-Bestimmungseinheit (11) repräsentiert, wobei die Ausgabeeinheit (18) einen Ratschlag bezüglich des Empfindlichkeitstyps der Person innerhalb der vier Typen ausgibt, dadurch gekennzeichnet , dass die Einrichtung (1) ferner aufweist: eine Ratschlag-Tabelle (17), in welcher Satzbeispiele des Ratschlages, entsprechend zu den vier Typen, gespeichert sind, wobei wenigstens eines der Satzbeispiele des Ratschlages ein Feld beinhaltet, für welches ein Wert entsprechend zu der Verteilung der Datenpunkte angewendet werden sollte; und eine Ratschlag- Erstellungseinheit (11), welche das Satzbeispiel, entsprechend zu dem Empfindlichkeitstyp der Person, aus der Ratschlag-Tabelle (17) liest und einen Ratschlag durch Anwenden eines Wertes herstellt, entsprechend zu der Verteilung der Datenpunkte für das Feld, wenn das Satzbeispiel das Feld beinhaltet.

Description

TECHNISCHER BEREICH Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung und ein Verfahren für das Evaluieren der Na/K-Verhältnis-Empfindlichkeit eines Blutdruckes, nämlich Empfindlichkeit eines Blutdruckes gegenüber einem Verhältnis von einer Natriumenge und einer Kaliummenge im Urin oder in der Nahrungsaufnahme. Die vorliegende Erfindung betrifft auch ein Programm für das Veranlassen eines Computers, das Verfahren durchzuführen. HINTERGRUND DES STANDES DER TECHNIK Es ist bekannt, dass eine signifikante positive Korrelation zwischen einem Blutdruck und einem Urin Na/K-Verhältnis besteht (z. B. siehe Nicht-Patentliteratur 1 nachfolgend). Die Verhältnisse der Mengen an Natrium und Kalium, welche mit der Mahlzeit aufgenommen und im Urin durch den Menschen ausgeschieden werden, betragen jeweils 86% und 77% (siehe Nicht-Patentliteratur 2 nachfolgend). Basierend auf der Kenntnis wird eine diätetische Kur für einen Bluthochdruckpatienten durchgeführt, um ein Verhältnis von Natrium und Kalium (Na/K-Verhältnis) in der Nahrungsaufnahme zu begrenzen. ZITATENLISTE NICHT-PATENTLITERATUR Nicht-Patentliteratur 1: Naosuke Sasaki „Verhältnis von Harnbefunden, speziell das Natrium-Kalium-Verhältnis, zu Blutdruckwerten im Nordosten von Japan“, „Medicine and Biology“ bzw. „Medizin und Biologie“, 39 (6), S182-187, Juni 1956 Nicht-Patentliteratur 2: „Ernährungsbedingte Epidemiologie“, geschrieben von Walter Willet, übersetzt von Heizo Tanaka; 2. Ausgabe; DAI-ICHI SHUPPAN Col, Ltd.; Mai 2003 DE 11 2012 003 248 T5 beschreibt eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Analyse von Urinbestandteilen, insbesondere zur Bestimmung des Konzentrationsverhältnisses zwischen zwei spezifischen Bestandteilen, wie z. B. Natrium und Kalium, im Tagesurin. Die Vorrichtung umfasst u. a. einen Korrelationsspeicher, Dateneingabe-, Rechen-, Anzeige- und Speicherabschnitt sowie einen Sensor. Die Bestimmung erfolgt mittels Korrelation zwischen Einzelurindaten und Tagesurin, ohne Volumenmessung. Varianten für Handgerät, Toilettenmontage und Serverbetrieb sind beschrieben. Empfehlungen basierend auf Na/K-Verhältnis werden angezeigt. MENTE, Andrew, et al. Association of urinary sodium and potassium excretion with blood pressure. New england journal of medicine, 2014, 371. Jg., Nr. 7, S. 601-611 beschreibt eine internationale Studie mit 102.216 Erwachsenen aus 18 Ländern, bei der die 24-Stunden-Ausscheidung von Natrium und Kalium aus einer Morgenurinprobe geschätzt wurde. Es wird ein nichtlinearer Zusammenhang zwischen Natrium- und Kaliumausscheidung und Blutdruck gezeigt, wobei hohe Natriumaufnahme, Hypertonie und höheres Alter stärkere Blutdruckanstiege bewirken; Kalium wirkt blutdrucksenkend. ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG TECHNISCHE PROBLEME Bis jetzt wird in der medizinischen Praxis eine Korrelation zwischen einem Blutdruck (speziell dem systolischen Blutdruck (SBP)) und einem Urin-Na/K-Verhältnis durch eine gerade Linie L0 approximiert bzw. genähert, wie dies in 9 dargestellt ist (in 9 wird ein Datenpunkt, welcher durch die systolischen Blutdruckdaten und das entsprechende Urin-Na/K-Verhältnis bestimmt ist, durch ein Zeichen „◯“ angezeigt. Das Gleiche gilt für 7A bis 7D (später zu beschreiben)). Zum Beispiel wird eine Anleitung für das Beschränken des Na/K-Verhältnisses in der Nahrungsaufnahme durchgeführt, so dass der systolische Blutdruck unterhalb eines Bluthochdruck-Referenzwertes UL (= 135 mmHg) eines Heim- bzw. Zuhause-Blutdruckes fällt, welcher in Leitlinien für das Management des Bluthochdruckes verlangt wird (Japanische Gesellschaft für Bluthochdruck). In einem Beispiel der 9 wird eine Anleitung durchgeführt, so dass das Urin-Na/K-Verhältnis geringer oder gleich zu 3,5 ist, und deshalb ist das Na/K-Verhältnis in der Nahrungsaufnahme geringer als oder gleich zu ungefähr 3,1 durch Umstellung. Die vorliegende Erfindung erfasste die systolischen Blutdruckdaten und die Urin-Na/K-Verhältnis-Daten mehrfach über eine bestimmte Zeitperiode für eine Vielzahl von Personen, während die systolischen Blutdruckdaten und die Urin-Na/K-Verhältnis-Daten einander für jede Person zugeordnet werden, und führte eine Analyse durch, durch das Herstellen eines Streudiagramms auf einer Ebene 99, welche durch eine horizontale Achse (x-Achse), welche das Urin-Na/K-Verhältnis repräsentiert, und eine vertikale Achse (y-Achse), welche den systolischen Blutdruck repräsentiert, gebildet ist, wie in den 7A bis 7D dargestellt. Als ein Ergebnis wurde herausgefunden, dass vier Typen aktuell in der Korrelation zwischen dem systolischen Blutdruck und dem Urin-Na/K-Verhältnis existieren. Die vier Typen sind, - wie in 7A dargestellt bzw. veranschaulicht, ein Typ, in welchem, auf der Ebene 99, der Blutdruck mit Bezug auf das Na/K-Verhältnis sich entlang einer geraden Linie L1 über einen Bereich von einem unteren Grenzteilbereich DL1 zu einem oberen Grenzteilbereich DU1 ändert, wo die Datenpunkte verteilt sind (dies wird als ein „erster Typ“ bezeichnet),- wie in 7B dargestellt, ein Typ, i