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DE-112019006461-B4 - Elektrische Bremsvorrichtung

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Abstract

Ein elektrische Bremsvorrichtung umfasst einen Kolben (6D), der durch eine Rotation-Linear-Bewegungsvorrichtung (8) angetrieben wird, der von einem Elektromotor (7A) angetrieben wird. Der Kolben (6D) ist so konfiguriert, dass dieser Bremsbeläge (6C) gegen einen Scheibenrotor (4) drückt und die Bremsbeläge (6C) durch Anhalten des Elektromotors (7A) in einer Druckposition hält. Eine Feststellbremsen-Steuervorrichtung (24) ist so konfiguriert, dass diese, wenn eine Anforderung (Anlegebefehl) zum Halten der Bremsbeläge (6C) erfolgt, einen Beurteilungszeitpunkt zum Beurteilen, ob der Elektromotor (7A) angehalten werden soll, auf der Grundlage eines Änderungstrends eines Stromwerts des Elektromotors (7A) bestimmt. Wenn der Beurteilungszeitpunkt erreicht ist, beurteilt die Feststellbremsen-Steuervorrichtung (24), ob der Elektromotor (7A) angehalten werden soll oder nicht.

Inventors

  • Sota Suzuki
  • Tatsuro KOBUNE
  • Wataru Yokoyama
  • Kenichiro Matsubara

Assignees

  • HITACHI ASTEMO, LTD.

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20191218
Priority Date
20181226

Claims (4)

  1. Eine elektrische Bremsvorrichtung, umfassend: eine elektrische Bremsvorrichtungseinheit, bei der ein Kolben, der durch eine von einem Elektromotor angetriebene Rotation-Linear-Bewegungsvorrichtung angetrieben wird, so konfiguriert ist, dass dieser ein Bremselement gegen ein gebremstes Element drückt und das Bremselement durch Anhalten des Elektromotors in einer Druckposition hält; und eine Steuereinheit, die zur Steuerung des Elektromotors konfiguriert ist, wobei die Steuereinheit so konfiguriert ist, dass diese, wenn eine Anforderung zum Halten des Bremselements erfolgt, einen Beurteilungszeitpunkt zum Beurteilen, ob der Elektromotor anzuhalten ist, auf der Grundlage eines Änderungstrends eines Stromwerts des Elektromotors bestimmt, und dass diese, wenn der Beurteilungszeitpunkt erreicht ist, beurteilt, ob der Elektromotor anzuhalten ist.
  2. Elektrische Bremsvorrichtung nach Anspruch 1 , wobei die Steuereinheit so konfiguriert ist, dass diese bei Erreichen des Beurteilungszeitpunkts beurteilt, dass der Elektromotor angehalten werden darf, wenn der Stromwert des Elektromotors gleich oder größer als ein vorgegebener Wert ist.
  3. Elektrische Bremsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 , wobei die Steuereinheit so konfiguriert ist, dass diese, wenn der Stromwert erhöht wird, nachdem eine vorbestimmte Zeitspanne seit dem Start des Antriebs des Elektromotors verstrichen ist, den Beurteilungszeitpunkt zum Beurteilen, ob der Elektromotor gestoppt werden soll, basierend auf dem Änderungstrend des Stromwerts des Elektromotors bestimmt.
  4. Eine elektrische Bremsvorrichtung, umfassend: eine elektrische Bremsvorrichtungseinheit, bei der ein Kolben, der durch eine von einem Elektromotor angetriebene Rotation-Linear-Bewegungsvorrichtung angetrieben wird, so konfiguriert ist, dass dieser ein Bremselement gegen ein gebremstes Element drückt und das Bremselement durch Anhalten des Elektromotors in einer Druckposition hält; und eine Steuereinheit, die zur Steuerung des Elektromotors konfiguriert ist, wobei die Steuereinheit so konfiguriert ist, dass diese, wenn eine Anforderung zum Halten des Bremselements erfolgt, einen Beurteilungszeitpunkt zum Beurteilen, ob eine Drehposition des Elektromotors an einer Position angekommen ist, an der das Halten des Bremselements abgeschlossen ist, auf der Grundlage eines Änderungstrends eines Stromwerts des Elektromotors bestimmt, und dass diese, wenn der Beurteilungszeitpunkt erreicht ist, beurteilt, ob das Halten des Bremselements abgeschlossen ist.

Description

TECHNIKGEBIET Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektrische Bremsvorrichtung, die so konfiguriert ist, dass diese eine Bremskraft auf ein Fahrzeug, beispielsweise ein Automobil, ausübt. STAND DER TECHNIK Als elektrische Bremsvorrichtung, die in einem Fahrzeug, beispielsweise einem Automobil, angeordnet ist, ist eine elektrische Bremsvorrichtung bekannt, die so konfiguriert ist, dass diese eine Bremskraft aufbringt, wenn das Fahrzeug beispielsweise gestoppt oder geparkt wird, basierend auf dem Antrieb (der Rotation) eines Elektromotors (Patentliteratur 1). In der Patentliteratur 1 wird eine Bremsvorrichtung beschrieben, die so konfiguriert ist, dass diese beim Antrieb eines Elektromotors in einer Anlegedrehrichtung (Bremsanlegedrehrichtung) erkennt, dass die Anlegung abgeschlossen ist, wenn ein Stromwert für eine vorgegebene Zeitspanne gleich oder größer als ein Schwellenwert ist, und den Elektromotor anhält. LITERATURLISTE PATENTLITERATUR PTL 1: JP 2016-124403 A ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG TECHNISCHE AUFGABE Beim verwandten Stand der Technik besteht die Möglichkeit, dass die Variation des Stromwerts zum Zeitpunkt des Abschlusses der Anwendung (im Folgenden auch als „Ankunftsstrom“ bezeichnet) nicht unterdrückt werden kann, während gleichzeitig die Robustheit gegen eine falsche Erkennung des Abschlusses der Anwendung aufgrund von Stromschwankungen erhalten bleibt. Das heißt, es ist schwierig, sowohl die falsche Erkennung des Applikationsabschlusses als auch die Variation des Schubes zum Zeitpunkt des Abschlusses der Applikation trotz Stromschwankungen während der Applikation zu unterdrücken. LÖSUNG DER AUFGABE Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine elektrische Bremsvorrichtung bereitzustellen, die in der Lage ist, Schwankungen eines Ankunftsstroms (das heißt des Schubs)zu unterdrücken und gleichzeitig Robustheit gegenüber Stromschwankungen zu gewährleisten. Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist eine elektrische Bremsvorrichtung vorgesehen, die umfasst: eine elektrische Bremsvorrichtungseinheit, in dem ein Kolben, der durch eine Rotation-Linear-Bewegungsvorrichtung angetrieben wird, der durch einen Elektromotor angetrieben wird, konfiguriert ist, um ein Bremselement gegen ein gebremstes Element zu drücken und das Bremselement in einer Druckposition zu halten, indem der Elektromotor angehalten wird; und eine Steuereinheit, die so konfiguriert ist, dass diese den Elektromotor steuert, wobei die Steuereinheit so konfiguriert ist, dass diese, wenn eine Anforderung zum Halten des Bremselements erfolgt, einen Beurteilungszeitpunkt zum Beurteilen, ob der Elektromotor anzuhalten ist, auf der Grundlage eines Änderungstrends eines Stromwerts des Elektromotors bestimmt, und dass diese, wenn der Beurteilungszeitpunkt erreicht ist, beurteilt, ob der Elektromotor anzuhalten ist. Weiterhin ist gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine elektrische Bremsvorrichtung vorgesehen, die umfasst: eine elektrische Bremsvorrichtung, in dem ein Kolben, der durch eine Rotation-Linear-Bewegungsvorrichtung angetrieben wird, der durch einen Elektromotor angetrieben wird, konfiguriert ist, um ein Bremselement gegen ein gebremstes Element zu drücken und das Bremselement in einer Druckposition zu halten, indem der Elektromotor angehalten wird; und eine Steuereinheit, die so konfiguriert ist, dass diese den Elektromotor steuert, wobei die Steuereinheit so konfiguriert ist, dass diese, wenn eine Anforderung, das Bremselement zu halten, erfolgt, einen Beurteilungszeitpunkt zum Beurteilen, ob eine Drehposition des Elektromotors an einer Position angekommen ist, an der das Halten des Bremselements vollständig ist, auf der Grundlage eines Änderungstrends eines Stromwerts des Elektromotors bestimmt, und dass diese, wenn der Beurteilungszeitpunkt erreicht ist, beurteilt, ob das Halten des Bremselements vollständig ist. Gemäß der elektrischen Bremsvorrichtung einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist es möglich, die Schwankung des Ankunftsstroms (das heißt des Schubs) zu unterdrücken und gleichzeitig die Robustheit gegenüber der Stromschwankung sicherzustellen. KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN 1 ist eine konzeptionelle Darstellung eines Fahrzeugs mit einer darauf montierten elektrischen Bremsvorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.2 ist eine vergrößerte vertikale Querschnittsansicht einer Scheibenbremse mit einer elektrischen Feststellbremsfunktion, die auf einer Hinterradseite von 1 angeordnet ist.3 ist ein Blockdiagramm zur Veranschaulichung einer Feststellbremsen-Steuereinrichtung aus 1 zusammen mit einer Hinterrad-Scheibenbremse und anderen Teilen.4 ist ein Flussdiagramm zur Veranschaulichung der Steuerungsverarbeitung der Feststellbremsen-Steuereinrichtung in der ersten Ausführungsform.5 ist ein Kennliniendiagramm zur Darstellung eines Beispiels für eine Stromänderung über die Zeit bei der ersten Ausführungsform.6 ist ein Flussdiagramm zur Verans