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DE-112021006053-B4 - TREIBERVORRICHTUNG FÜR EIN LICHTEMITTIERENDES ELEMENT

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Abstract

Treibervorrichtung für ein lichtemittierendes Element, die Anschlussklemmen umfasst, die einer Vielzahl von Kanälen entsprechen, wobei die Anschlussklemmen eingerichtet sind, mit lichtemittierenden Einheiten verbunden zu werden, die ein oder mehrere lichtemittierende Elemente aufweisen, wobei die Treibervorrichtung für ein lichtemittierendes Element eingerichtet ist, in der Lage zu sein, an die lichtemittierenden Einheiten über die Anschlussklemmen individuell für jeden der Kanäle Ansteuerströme zuzuführen, wobei die Treibervorrichtung für lichtemittierende Elemente einen speziellen Fehlersensor umfasst, der eingerichtet ist, in der Lage zu sein, einen Erkennungsprozess zum Erkennen eines speziellen Fehlers während eines Nichtversorgungszeitraums der Ansteuerströme zu den lichtemittierenden Einheiten auszuführen, wobei der spezielle Fehler eine Anomalie in einem Widerstandswert zwischen zwei benachbarten Anschlussklemmen unter der Vielzahl von Anschlussklemmen ist, und wobei der jeweilige Fehlersensor umfasst: eine Pull-up-Schaltung, die eingerichtet ist, in der Lage zu sein, einen Pull-up-Strom zu den Anschlussklemmen individuell für jeden der Kanäle einzuspeisen; und einen Komparator, der eingerichtet ist, eine Spannung an den Anschlussklemmen mit einer vorgegebenen Beurteilungsspannung zu vergleichen, wobei der Erkennungsprozess umfasst: einen ersten Vergleichsprozess, bei dem, während der Pull-up-Strom einer der beiden Anschlussklemmen zugeführt wird, eine Spannung an einer anderen der beiden Anschlussklemmen mit der Beurteilungsspannung verglichen wird; und einen zweiten Vergleichsprozess, durch den, während der Pull-up-Strom in Richtung der anderen der beiden Anschlussklemmen zugeführt wird, eine Spannung an der einen der beiden Anschlussklemmen mit der Beurteilungsspannung verglichen wird, und der spezielle Fehlersensor anhand der Ergebnisse des ersten und des zweiten Vergleichsprozesses das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein des speziellen Fehlers an den beiden Anschlussklemmen erkennt.

Inventors

  • Yoshikazu Sasaki
  • Kenji Yamada

Assignees

  • ROHM CO., LTD.

Dates

Publication Date
20260507
Application Date
20211118
Priority Date
20210118

Claims (7)

  1. Treibervorrichtung für ein lichtemittierendes Element, die Anschlussklemmen umfasst, die einer Vielzahl von Kanälen entsprechen, wobei die Anschlussklemmen eingerichtet sind, mit lichtemittierenden Einheiten verbunden zu werden, die ein oder mehrere lichtemittierende Elemente aufweisen, wobei die Treibervorrichtung für ein lichtemittierendes Element eingerichtet ist, in der Lage zu sein, an die lichtemittierenden Einheiten über die Anschlussklemmen individuell für jeden der Kanäle Ansteuerströme zuzuführen, wobei die Treibervorrichtung für lichtemittierende Elemente einen speziellen Fehlersensor umfasst, der eingerichtet ist, in der Lage zu sein, einen Erkennungsprozess zum Erkennen eines speziellen Fehlers während eines Nichtversorgungszeitraums der Ansteuerströme zu den lichtemittierenden Einheiten auszuführen, wobei der spezielle Fehler eine Anomalie in einem Widerstandswert zwischen zwei benachbarten Anschlussklemmen unter der Vielzahl von Anschlussklemmen ist, und wobei der jeweilige Fehlersensor umfasst: eine Pull-up-Schaltung, die eingerichtet ist, in der Lage zu sein, einen Pull-up-Strom zu den Anschlussklemmen individuell für jeden der Kanäle einzuspeisen; und einen Komparator, der eingerichtet ist, eine Spannung an den Anschlussklemmen mit einer vorgegebenen Beurteilungsspannung zu vergleichen, wobei der Erkennungsprozess umfasst: einen ersten Vergleichsprozess, bei dem, während der Pull-up-Strom einer der beiden Anschlussklemmen zugeführt wird, eine Spannung an einer anderen der beiden Anschlussklemmen mit der Beurteilungsspannung verglichen wird; und einen zweiten Vergleichsprozess, durch den, während der Pull-up-Strom in Richtung der anderen der beiden Anschlussklemmen zugeführt wird, eine Spannung an der einen der beiden Anschlussklemmen mit der Beurteilungsspannung verglichen wird, und der spezielle Fehlersensor anhand der Ergebnisse des ersten und des zweiten Vergleichsprozesses das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein des speziellen Fehlers an den beiden Anschlussklemmen erkennt.
  2. Treibervorrichtung für ein lichtemittierendes Element nach Anspruch 1 , wobei wenn bei dem ersten Vergleichsprozess, bei dem der Pull-up-Strom in Richtung der einen der beiden Anschlussklemmen gespeist wird, die Spannung an der anderen der beiden Anschlussklemmen höher ist als die Beurteilungsspannung und zusätzlich bei dem zweiten Vergleichsprozess, bei dem der Pull-up-Strom in Richtung der anderen der beiden Anschlussklemmen gespeist wird, die Spannung an der einen der beiden Anschlussklemmen höher ist als die Beurteilungsspannung, und der spezielle Fehlersensor das Vorhandensein des speziellen Fehlers an den beiden Anschlussklemmen erkennt.
  3. Treibervorrichtung für ein lichtemittierendes Element nach Anspruch 1 oder 2 , wobei die eine und die andere der beiden Anschlussklemmen eines ersten bzw. eines zweiten Kanals sind, während eines Ausführungszeitraums des ersten Vergleichsprozesses eine Pull-up-Schaltung des ersten Kanals den Pull-up-Strom in Richtung der einen der beiden Anschlussklemmen speist und eine Pull-up-Schaltung des zweiten Kanals die Speisung des Pull-up-Stroms in Richtung des anderen der beiden Anschlussklemmen aussetzt, und während eines Ausführungszeitraums des zweiten Vergleichsprozesses die Pull-up-Schaltung des zweiten Kanals den Pull-up-Strom in Richtung des anderen der zwei Anschlussklemmen speist und die Pull-up-Schaltung des ersten Kanals die Speisung des Pull-up-Stroms in Richtung des einen der zwei Anschlussklemmen aussetzt.
  4. Treibervorrichtung für ein lichtemittierendes Element nach Anspruch 1 , wobei die mehreren Anschlussklemmen eine erste bis eine vierte Anschlussklemme umfassen, die ersten bis vierten Anschlussklemmen in dieser Reihenfolge hintereinander angeordnet sind, in dem ersten Vergleichsprozess der jeweilige Fehlersensor bei dem zu der ersten und dritten Anschlussklemme jeweils gespeisten Pull-up-Strom Spannungen an der zweiten und vierten Anschlussklemme jeweils mit der Beurteilungsspannung vergleicht, und in dem zweiten Vergleichsprozess der jeweilige Fehlersensor bei dem zu der zweiten und vierten Anschlussklemme jeweils gespeisten Pull-up-Strom Spannungen an der ersten und dritten Anschlussklemme jeweils mit der Beurteilungsspannung vergleicht, und basierend auf den Ergebnissen des ersten und zweiten Vergleichsprozesses der spezielle Fehlersensor individuell das Vorhandensein oder Fehlen des speziellen Fehlers an der ersten und zweiten Anschlussklemme, das Vorhandensein oder Fehlen des speziellen Fehlers an der zweiten und dritten Anschlussklemme und das Vorhandensein oder Fehlen des speziellen Fehlers an der dritten und vierten Anschlussklemme erkennt.
  5. Treibervorrichtung für ein lichtemittierendes Element nach Anspruch 4 , wobei, wenn bei dem Pull-up-Strom, der einer i-ten Anschlussklemme zugeführt wird, eine Spannung an einer (i + 1)-ten Anschlussklemme höher ist als die Beurteilungsspannung und zusätzlich bei dem Pull-up-Strom, der der (i + 1)-ten Anschlussklemme zugeführt wird, eine Spannung an der i-ten Anschlussklemme höher ist als die Beurteilungsspannung, und der spezielle Fehlersensor das Vorhandensein des speziellen Fehlers an der i-ten und (i + 1)-ten Anschlussklemme erkennt, wobei i eins, zwei oder drei ist.
  6. Treibervorrichtung für ein lichtemittierendes Element nach Anspruch 4 oder 5 , wobei die ersten bis vierten Anschlussklemmen jeweils Anschlussklemmen eines ersten bis vierten Kanals sind, während eines Ausführungszeitraums des ersten Vergleichsprozesses die Pull-up-Schaltungen des ersten und dritten Kanals den Pull-up-Strom in Richtung der ersten und dritten Anschlussklemmen einspeisen und die Pull-up-Schaltungen des zweiten und vierten Kanals das Einspeisen des Pull-up-Stroms in Richtung der zweiten und vierten Anschlussklemmen aussetzen, und während eines Ausführungszeitraums des zweiten Vergleichsprozesses die Pull-up-Schaltungen des zweiten und vierten Kanals den Pull-up-Strom in Richtung der zweiten und vierten Anschlussklemmen einspeisen und die Pull-up-Schaltungen des ersten und dritten Kanals das Einspeisen des Pull-up-Stroms in Richtung der ersten und dritten Anschlussklemmen aussetzen.
  7. Treibervorrichtung für ein lichtemittierendes Element nach einem der Ansprüche 1 bis 6 , wobei der spezielle Fehlersensor für jeden der Kanäle eine Pull-Down-Schaltung umfasst, die eingerichtet ist, von einer entsprechenden der Anschlussklemmen einen Pull-Down-Strom zu ziehen, wobei der Pull-Down-Strom auf eine Größe eingestellt ist, die niedriger als eine Größe des Pull-Up-Stroms ist.

Description

TECHNISCHES GEBIET Die vorliegende Offenbarung bezieht sich auf die Ansteuerung von lichtemittierenden Elementen. STAND DER TECHNIK Ein LED-Treiber steuert eine lichtemittierende Einheit, die eine Leuchtdiode (LED) enthält. Typischerweise ist ein LED-Treiber ein elektronisches Bauteil, das durch Versiegeln eines integrierten Halbleiterschaltkreises in einem aus Harz geformten Gehäuse hergestellt wird und eine Vielzahl von externen Anschlüssen aufweist, die aus dem Gehäuse herausragen. Die mehreren externen Anschlüsse umfassen derart mehrere Anschlussklemmen (LED-Anschlussklemmen), dass diese Anschlussklemmen jeweils mit verschiedenen lichtemittierenden Einheiten verbunden sind. Durch individuelle Steuerung der Lichtemissionshelligkeit der lichtemittierenden Einheiten ist es möglich, eine lokale Dimmung (lokale Helligkeitseinstellung) zu erreichen. Die Druckschrift JP 2010 - 182 883 A beschreibt eine Ansteuerschaltung für Leuchtdioden. Die Druckschrift US 2014 / 0 168 567 A1 beschreibt eine Leuchtvorrichtung. ÜBEBLICK ÜBER DIE ERFINDUNG Technische Aufgabe Bei der Bestückung eines LED-Treibers auf einer Leiterplatte können zwei nebeneinander liegende Anschlussklemmen unbeabsichtigt durch Lötzinn oder dergleichen miteinander kurzgeschlossen werden. Oder, wenn sie nicht kurzgeschlossen sind, können zwei solcher Anschlussklemmen über ein Bauteil mit sehr geringem Widerstand miteinander verbunden werden. Solche Fehler machen es unmöglich, den gewünschten Ansteuerstrom (Treiberstrom) an eine lichtemittierende Einheit zuzuführen. Die Erwartungen an eine Technologie, die es ermöglicht, das Vorhandensein eines Fehlers zu erkennen, sind hoch. Während sich die bisherige Diskussion mit den Umständen von Treibervorrichtungen (Ansteuervorrichtungen) für lichtemittierende Elemente befasst hat, die eine LED als lichtemittierendes Element, das eine lichtemittierende Einheit bildet, und einen LED-Treiber als Treibervorrichtung für lichtemittierende Elemente verwenden, finden sich auch alle Treibervorrichtungen für lichtemittierende Elemente, die auf andere lichtemittierende Elemente als LEDs ausgerichtet sind, in einer ähnlichen Situation wieder. Die vorliegende Offenbarung zielt darauf ab, eine Treibervorrichtung (Ansteuervorrichtung) für ein lichtemittierendes Element bereitzustellen, die zur Erkennung eines Fehlers zwischen benachbarten Anschlüssen beiträgt. Lösung der Aufgabe Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Offenbarung umfasst eine Treibervorrichtung für lichtemittierende Elemente Anschlussklemmen, die einer Vielzahl von Kanälen entsprechen, und diese Anschlussklemmen sind eingerichtet, mit lichtemittierenden Einheiten mit einem oder mehreren lichtemittierenden Elementen verbunden werden können. Die Treibervorrichtung für lichtemittierende Elemente ist eingerichtet, in der Lage zu sein, über die Anschlussklemmen individuell für jeden der Kanäle Ansteuerströme an die lichtemittierenden Einheiten zuzuführen. Die Treibervorrichtung für lichtemittierende Elemente umfasst einen speziellen Fehlersensor, der eingerichtet ist, in der Lage zu sein, einen Erfassungsprozess zum Erfassen eines speziellen Fehlers während eines Nichtversorgungszeitraums der Ansteuerströme zu den lichtemittierenden Einheiten auszuführen. Der spezielle Fehler ist eine Anomalie im Widerstandswert zwischen zwei benachbarten Anschlussklemmen aus der Vielzahl der Anschlussklemmen. Der spezielle Fehlersensor umfasst: eine Pull-up-Schaltung, die eingerichtet ist, in der Lage zu sein, einen Pull-up-Strom zu den Anschlussklemmen individuell für jeden der Kanäle einzuspeisen; und einen Komparator, der eingerichtet ist, eine Spannung an den Anschlussklemmen mit einer vorbestimmten Beurteilungsspannung zu vergleichen. Der Erfassungsprozess umfasst: einen ersten Vergleichsprozess, durch den, wenn der Pull-up-Strom in eine der beiden Anschlussklemmen eingespeist wird, die Spannung an der anderen der beiden Anschlussklemmen mit der Beurteilungsspannung verglichen wird; und einen zweiten Vergleichsprozess, durch den, wenn der Pull-up-Strom in die andere der beiden Anschlussklemmen eingespeist wird, die Spannung an der einen der beiden Anschlussklemmen mit der Beurteilungsspannung verglichen wird. Basierend auf den Ergebnissen des ersten und zweiten Vergleichsprozesses erkennt der spezielle Fehlersensor das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein des speziellen Fehlers an den beiden Anschlussklemmen. Vorteilhafte Wirkungen der Erfindung Gemäß der vorliegenden Offenbarung ist es möglich, eine Treibervorrichtung für ein lichtemittierendes Element bereitzustellen, die zur Erkennung eines Fehlers zwischen benachbarten Klemmen (Anschlüssen) beiträgt. KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGSFIGUREN 1 ist ein Übersichts-Konfigurationsdiagramm eines Licht-emittierenden Systems gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung.2 ist eine Ansicht, die eine Vielzahl von Kanälen in einem lichtemittierenden System gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung zeigt.3 ist ei