EP-3422842-B1 - MILKING PARLOR COMPRISING A DRIVING ASSEMBLY FOR MILKING PARLOR GATES
Inventors
- MADER, THOMAS
Dates
- Publication Date
- 20260506
- Application Date
- 20170301
Claims (8)
- A milking parlor (1) for milking dairy animals, with a pillar (4), a gate pillar (5) with a pivoting entrance gate (7) and a pivoting exit gate (8), and a bridge (6) mounted on the pillar (4) and the gate pillar (5), wherein the milking parlor (1) comprises a driving assembly (14) which is coupled to the entrance gate (7) and the exit gate (8) and which comprises an entrance gate drive (15) and an exit gate drive (17), characterized in that the driving assembly (14) is mounted inside the bridge (6), and that the entrance gate (7) is pivotally coupled to the entrance gate drive (15) via a first gearing (20) and the exit gate (8) is pivotally coupled to the exit gate drive (17) via a second gearing (21), wherein the first gearing (20) comprises a lever gearing with at least one lever (16), and the second gearing (21) comprises a lever gearing with at least one lever (18).
- The milking parlor (1) as claimed in claim 1 characterized in that the entrance gate (7) is connected secured against rotation to a vertically mounted entrance gate shaft (70), and that the exit gate (8) is connected secured against rotation to a vertically mounted exit gate shaft (80).
- The milking parlor (1) as claimed in claim 2, characterized in that the entrance gate shaft (70) is connected secured against rotation to the at least one lever (16) of the first gearing (20), and that the exit gate shaft (80) is connected secured against rotation to the at least one lever (18) of the second gearing (21).
- The milking parlor (1) as claimed in claim 3 characterized in that the entrance gate shaft (70) is mounted on a vertical longitudinal side of a support body (5a) of the gate pillar (5), and that the exit gate shaft (80) is mounted on the other vertical longitudinal side of the support body (5a) of the gate pillar (5).
- The milking parlor (1) as claimed in claim 4 characterized in that the entrance gate drive (15) and the exit gate drive (17) are mounted lengthwise inside the bridge (6).
- The milking parlor (1) as claimed in claim 5 characterized in that the at least one lever (16) of the first gearing (20) and the at least one lever (18) of the second gearing (21) are arranged one above the other inside the bridge (6).
- The milking parlor (1) as claimed in one of claims 1 to 6 characterized in that the entrance gate drive (15) and the exit gate drive (17) are designed as a compressed air cylinder and/or hydraulic cylinder.
- The milking parlor (1) as claimed in one of claims 1 to 7 characterized in that the milking parlor (1) is set up for the automated milking of dairy animals.
Description
Die Erfindung betrifft einen Melkstand mit einer Antriebsanordnung für Melkstandtore nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ein Melkstand wird zum maschinellen Melken von milchgebenden Tieren verwendet. Milchgebende Tiere sind beispielsweise Kühe, Büffel, Ziegen, Schafe usw. Ein Melkvorgang kann mittels so genannter Melkroboter automatisiert werden. Der Melkstand kann als Einzelmelkstand eingesetzt werden. Es sind aber auch Anordnungen mit zwei oder mehr Melkständen möglich. Melkstandkomponenten sind beispielsweise Melkeinheiten, Versorgungseinheiten, Tore, Gatter, Bodenplatten und dergleichen. Eine Melkeinheit wird auch als Platzteiler oder Seitengitter bezeichnet. Die Melkeinheit weist den Melkroboter und dazugehörige Antriebe auf. WO 2013/135842 A1 beschreibt einen Platzteiler einer Melkstandanordnung für mindestens einen Melkstand zum Melken von milchgebenden Tieren. Eine Armeinrichtung mit einem Melkzeug, die in einer Parkposition in dem Platzteiler angeordnet ist, wird angegeben. WO 2015/059439 A1 offenbart einen weiteren Melkstand aus dem Stand der Technik. Aufgrund steigender Anforderungen, insbesondere nach hohen Durchsatzzahlen, kontinuierlichem und wartungsarmen Betrieb besteht ein ständiger Bedarf für verbesserte Melkstände mit reduzierten Kosten. Vor diesem Hintergrund besteht die Aufgabe der Erfindung darin, einen verbesserten Melkstand anzugeben. Diese Aufgabe wird durch einen Melkstand mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Ein erfindungsgemäßer Melkstand zum Melken, insbesondere zum automatisierten Melken, von milchgebenden Tieren, umfasst eine Säule, eine Torsäule mit einem verschwenkbaren Eingangstor und einem verschwenkbaren Ausgangstor, und eine auf der Säule und der Torsäule angeordneten Brücke. Der Melkstand weist eine Antriebsanordnung, welche innerhalb der Brücke angeordnet und mit dem Eingangstor und dem Ausgangstor gekoppelt ist, auf. Auf diese Weise wird ein kompakter Aufbau des Melkstands ermöglicht. Die Antriebsanordnung ist in der Brücke an einem Ort oberhalb des Melkstands und oberhalb eines in dem Melkstand befindlichen, zu melkenden Tieres angebracht. Sämtliche Bauteile, die zur Verschwenkung der Tore erforderlich sind, einschließlich der Antriebsanordnung, befinden sich damit außerhalb der Reichweite des zu melkenden Tieres. Damit wird eine Verletzungsgefahr des zu melkenden Tieres erheblich vermindert. Zugleich wird auch eine Beschädigungsmöglichkeit der Antriebsanordnung mit den zugehörigen Bauteilen, z.B. durch Tritte des zu melkenden Tieres, erheblich reduziert, da das zu melkende Tier diese nicht erreichen kann. Damit kann sich auch ein Durchsatz erhöhen. Weiterhin sind die Antriebe gegen Verschmutzung geschützt (bei Verwendung von Druckluftzylindern: verschmutzte Kolbenstangen, beispielsweise auch durch Fliegenkot, können zu defekten Kolbenstangendichtungen am Druckluftzylinder führen). Es ist weiterhin vorteilhaft für einen kompakten Aufbau, dass das Eingangstor mit einer vertikal angeordneten Eingangstorwelle drehfest verbunden ist, und dass das Ausgangstor mit einer vertikal angeordneten Ausgangstorwelle drehfest verbunden ist. Auf diese Weise können die Eingangstorwelle und die Ausgangstorwelle mit ihren jeweiligen Antriebsenden nicht nur an der Brücke gelagert werden, sondern auch in sie hervorstehen, um eine einfache Kopplung mit den Getrieben zu ermöglichen. So ist in einer noch weiteren Ausführung vorteilhaft vorgesehen, dass die Eingangstorwelle mit dem mindestens einen Hebel des ersten Getriebes drehfest verbunden ist, und dass die Ausgangstorwelle mit dem mindestens einen Hebel des zweiten Getriebes drehfest verbunden ist. In einer anderen Ausführung ist die Eingangstorwelle auf einer vertikalen Längsseite eines Trägerkörpers der Torsäule angeordnet, und die Ausgangstorwelle ist auf der anderen vertikalen Längsseite des Trägerkörpers der Torsäule angeordnet. Damit können die beweglichen, drehbaren Teile, nämlich die Torwellen, in einem engen und kompakten Aufbau auch im Wesentlichen außerhalb der Reichweite eines zu melkenden Tieres angeordnet werden. Für einen besonders vorteilhaften flachen Aufbau können der Eingangstorantrieb und der Ausgangstorantrieb längs innerhalb der Brücke angeordnet sein. Ein weiterer Vorteil eines kompakten Aufbaus kann dadurch ermöglicht werden, dass der mindestens eine Hebel des ersten Getriebes und der mindestens eine Hebel des zweiten Getriebes innerhalb der Brücke übereinander angeordnet sind. In einer weiteren Ausführung können der Eingangstorantrieb und der Ausgangstorantrieb als Druckluftzylinder oder/und Hydraulikzylinder ausgebildet sein. Dies ergibt einen kompakten und einfachen Aufbau. Es ist möglich, dass die Getriebe nicht nur mit einem Hebel, sondern mit mehreren Hebeln zur Anpassung an unterschiedliche Drehmomente und Einbausituationen ausgebildet sein können. Jedes Getriebe bzw. jeder Torantrieb kann zusätzliche Anschläge, insbesondere verstellbare Anschläge, zur Festlegung der geöffneten und geschlossenen Pos