EP-3718185-B1 - STRIPPING PLIERS
Inventors
- HOLLAND-MORITZ, GEORG
- Brückner, Michael
- LEGLER, RALF
Dates
- Publication Date
- 20260506
- Application Date
- 20181108
Claims (1)
- Stripping pliers (1) comprising two plier jaws (2, 3), two outer clamping jaws (19, 20), two inner cutting jaws (22, 23) and two grip parts (4, 5), wherein the cutting jaws (22, 23) are displaceable by means of a traction rod (30), in the course of squeezing together the grip parts (4, 5), from an initial position into an end position, wherein furthermore one plier jaw (2) is stationary and one plier jaw (3) is movable as a result of a rotational movement relative to the stationary plier jaw (2), wherein furthermore the cutting jaws (22, 23), in their direction of displacement (r), are guided on two cam parts (46, 47) which are movable in the direction of displacement (r), namely on a first cam part (46) acting on the cutting jaw (22) associated with the movable plier jaw (3) and on a second cam part (47) acting on the cutting jaw (23) associated with the stationary plier jaw (2), which cam parts in turn are supported on a respectively associated clamping-jaw-fixed cam track (48, 49), by means of which cam parts (46, 47) the cutting jaws (22, 23), in dependence on a closed position of the clamping jaws (19, 20), which closed position determines the movement of the cam parts (46, 47), are moved towards one another to different extents, wherein furthermore an automatic adaptation of a cutting depth is enabled by a relative displacement of a cam part (46, 47), on which the associated cutting jaw (22, 23) is supported, relative to the associated cam track (48, 49), wherein furthermore the first cam part (46) associated with the movable plier jaw (3) is mounted in the stationary plier jaw (2) via a first shaft (51) guided in a first elongated hole (52), characterised in that the cam parts (46, 47) are additionally manually adjustable, independently of a closed position of the clamping jaws (19, 20), with respect to a position relative to the cam track (48, 49), with the same action on both cam parts (46, 47), in that the second cam part (47) associated with the stationary plier jaw (2) is mounted in the movable plier jaw (3) via a second shaft (54) guided in a second elongated hole (55), in that , to enable an adjustment of the automatic cutting-depth adaptation of the cutting edges (24, 25) of the cutting jaws (22, 23), a central adjusting means is provided, in that the adjusting means is a one-piece eccentric part (57) having two eccentrics, namely a first eccentric (58) and a second eccentric (59), which are spaced apart from one another in the axial direction of the eccentric part (57), in that the first and the second eccentric (58, 59) are formed with a common axis of rotation (x), and in that , for indirect interaction of the eccentrics (58, 59) with the cam parts (46, 47), the first and the second eccentric (58, 59) are connected to the first and second shaft (51, 54), respectively, by means of a first (63) and a second link member (64).
Description
Gebiet der Technik Die Erfindung betrifft eine Abisolierzange nach den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1. Stand der Technik Abisolierzangen der in Rede stehenden Art sind bekannt. Diese dienen zum Abisolieren von elektrischen Kabeln. In diesem Zusammenhang sind sogenannte Automatik-Abisolierzangen bekannt, die in einem Arbeitsgang die Isolation einschneiden und nachfolgend im Zuge des weiteren Zusammendrückens der Griffteile von dem Leiter abziehen. Die Schneidtiefe der Schneidbacken ist hierbei anzupassen an die Dicke der Isolationsschicht, um den freizulegenden Leiter nicht zu beschädigen. In diesem Zusammenhang sind Abisolierzangen bekannt, welche selbsttätig eine Schneidtiefeneinstellung der Schneidbacken in Abhängigkeit von der Kabeldicke vornehmen. Es wird beispielsweise auf die EP 1 557 920 B1 (US 7,513,177 B2) verwiesen, worin eine Abisolierzange nach den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1 offenbart wird. Aus der EP 3054541 A1 ist eine Abisolierzange bekannt, bei welcher eine Schneidtiefe der Schneiden der Schneidbacken lediglich manuell und in einer ausführbar beschriebenen Ausführungsform nur auf einer Seite einstellbar ist. Zusammenfassung der Erfindung Ausgehend von dem zunächst genannten Stand der Technik beschäftigt sich die Erfindung mit der Aufgabenstellung, eine Abisolierzange, wie sie aus der EP 1557920 B1 bekannt ist, derart vorteilhaft weiterzubilden, dass eine verfeinerte Schneidtiefeneinstellung erreichbar ist. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch den Gegenstand des Anspruches 1 gelöst. Zufolge der vorgeschlagenen Ausgestaltung ist neben einer selbsttätigen Anpassung der Schneidtiefe zufolge der Ermöglichung einer Relativverlagerung des Kulissenteils, auf welchem sich die zugeordnete Schneidbacke abstützt, wie dies weiter aus dem vorzitierten Stand der Technik bekannt ist, auch zusätzlich eine manuelle Verstellbarkeit des Kulissenteils ermöglicht. Erfahrungsgemäß kann die Dicke der einzuschneidenden und abschließend abzuziehenden Isolation auch bei beispielsweise unterschiedlichen Chargen oder von unterschiedlichen Herstellern stammenden Kabeln mit gleichem Leiterquerschnitt variieren. In solchen Fällen kann eine zusätzliche Justage der Schneidtiefe zufolge der vorgeschlagenen Lösung vorgenommen werden. Die Relativverlagerung des Kulissenteils zu der zugeordneten Kulisse ist hierbei unabhängig von einer Schließstellung der Klemmbacken. Im Hinblick auf die manuelle zusätzliche Verstellung kann eine geeignete Handhabe an der Abisolierzange vorgesehen sein, mit deren Hilfe die sich im Zuge der Nutzung der Abisolierzange automatisch einstellende Schneidtiefe der Schneidbacken zusätzlich verringerbar oder auch vergrößerbar ist. Eine Zangenbacke ist feststehend und eine Zangenbacke ist beweglich vorgesehen, zufolge einer Drehbewegung relativ zu der feststehenden Zangenbacke. Die feststehende Zangenbacke kann hierbei fest mit dem zugehörigen Griffteil verbunden sein, während die bewegliche Zangenbacke gegebenenfalls nur mittelbar mit dem zweiten Griffteil verbunden ist, beispielsweise in bekannter Weise über einen Hebelmechanismus, der eine Verschwenkung der beweglichen Zangenbacke relativ zu der feststehenden Zangenbacke bei einem Zusammendrücken der Griffteile bewirkt. Entsprechend der Erfindung ist das Kulissenteil an der beweglichen Zangenbacke hinsichtlich einer (geometrischen) Drehachse verschiebbar gelagert. Die Verlagerbarkeit des Kulissenteils relativ zu der zugeordneten Kulisse ist bevorzugt begrenzt. Ein möglicher Verlagerungsweg des Kulissenteils kann sich zufolge der bekannten selbsttätigen Schneidtiefeneinstellung in Abhängigkeit von der Kabeldicke einstellen. Darüber hinaus ist die Möglichkeit eines manuellen Eingriffs geschaffen, mit dem eine Ausgangslage des Kulissenteils zu der Kulisse verändert werden kann. Aus dieser gegebenenfalls veränderten Ausgangslage erfolgt im Zuge des Zusammendrückens der Griffteile die Relativverlagerung des Kulissenteils zu der Kulisse. In weiterer Einzelheit ist das Kulissenteil bevorzugt vermittels einer drehbar mit dem Kulissenteil verbundenen Koppelstange und/ oder einem drehbar mit dem Kulissenteil verbundenen Lenker verschiebbar. Die tatsächlich sich einstellenden Drehwinkel im Zuge einer Abisolierung sind hierbei vergleichsweise gering, beispielsweise nur im Bereich einstelliger Winkelgrade oder bis beispielsweise hin zu 20 Winkelgraden. Eine zwischen der Koppelstange und/oder dem Lenker und dem Kulissenteil ausgebildete Drehachse kann weiter bevorzugt zur Änderung der relativen Ausgangslage genutzt sein. Beispielsweise kann die Drehachse als Exzenterteil ausgebildet sein, so dass sich ausgehend von einer geometrischen Drehachse hierdurch der Abstand zu dem Kulissenteil verändern lässt. Die grundsätzlich gegebene verschiebbare Drehlagerung einer solchen Drehachse bietet die nötige Beweglichkeit bei gleichzeitiger Führung. Die Drehachse ist somit bezüglich der beweglichen Zangenbacke und/oder bezüglich der fests