EP-4041433-B1 - APPARATUS FOR CLEANING GAS
Inventors
- BUCHEGGER, ANDREAS
Dates
- Publication Date
- 20260506
- Application Date
- 20201009
Claims (15)
- Device (1) for cleaning gas, in particular air, having an upper part (5) and a lower part (2) which are connected to each other in a detachable manner, wherein a central, vertically arranged air inlet nozzle (3) for contaminated air is provided in the lower part (2), as well as a liquid container (4) for a cleaning liquid with a nozzle device, and an air suction device (7) and a device for forming at least one horizontal liquid film (12) and an air deflection device arranged in the upper part (5), which directs the sucked-in air through the liquid film (12), are provided in the upper part (5), characterised in that at least one drip unit (10) is provided in an outer edge area of the device (1) between the upper part (5) and the lower part (2), the drip elements (11) of which consist of a plurality of bristles and are aligned at an angle (w) of at most 160° to the horizontal liquid film (12).
- Device (1) according to claim 1, characterised in that the device for forming at least one horizontal liquid film (12) has at least one suction piece (8) which is arranged on the side of the air suction device (7) facing the air inlet nozzle (3) and which also rotates when the air suction device (7) rotates.
- Device (1) according to claim 2, characterised in that the diameter of the end facing the suction piece (8) corresponds to that of the air inlet nozzle (3) and widens in the direction of the air suction device (7), wherein the contour of the outer surface of the suction piece (8) essentially corresponds to a hyperbola, and the horizontal liquid film (12) originates at the edge (81) between the air suction device (7) and the suction piece (8).
- Device (1) according to one of claims 1 to 3, characterised in that the liquid container (4) converges pointedly in the lower part (2) around the air inlet nozzle (3).
- Device (1) according to one of claims 1 to 4, characterised in that the air suction device (7) is a radial fan.
- Device (1) according to one of claims 1 to 5, characterised in that the air deflection device (9) has guide plates which slope down toward the horizontal liquid film (12), are preferably trimmable and guide the sucked-in air through the liquid film (12).
- Device (1) according to one of claims 1 to 6, characterised in that the drip elements (11) are formed from a plurality of bristles (11).
- Device (1) according to one of claims 1 to 7, characterised in that the drip unit (10) is connected to the liquid container (4) so that the liquid containing impurities separated in the drip unit (10) flows back into the liquid container (4).
- Device (1) according to one of claims 1 to 8, characterised in that the drip unit (10) has at least one guide surface (14) which has a curved shape along a main flow direction (H), wherein the guide surface (14) curves away from the gas flow along the main flow direction (H).
- Device (1) according to one of claims 1 to 9, characterised in that the cleaning liquid is water.
- Device (1) according to one of claims 1 to 10, characterised in that the device (1) has at least one UV light source (21) for irradiating the air.
- Device (1) according to claim 11, characterised in that an irradiation unit (20) comprising the UV light source (21) is arranged on the side of the lower part (2) facing away from the upper part (5).
- Device (1) according to claim 12, characterised in that the irradiation unit (20) has a gas-permeable, UV-light-tight filter wall (24).
- Method for cleaning air using a device (1) according to one of claims 1 to 9, characterised in that a liquid is distributed horizontally from a liquid container (4), the air to be cleaned is passed at least once through the horizontal liquid film (12), the air is guided over a drip unit (10) after passing through the liquid film (12), and the liquid in the air, enriched with air contaminants, is separated by drip elements (11) of the drip unit (10), which are arranged at an angle (w) of at most 160° to the horizontal liquid film (12) and consist of a plurality of bristles.
- Method according to claim 14, characterised in that the air is irradiated with UV light from at least one UV light source (21), preferably before it is passed through the liquid film (12).
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Reinigung von Gas, gemäß Anspruch 1, insbesondere von Luft, mit einem Oberteil und einem Unterteil, die miteinander in lösbarer Verbindung stehen, wobei in dem Unterteil ein zentraler, vertikal angeordneter Lufteinlaufstutzen für verunreinigte Luft vorgesehen ist, sowie ein Flüssigkeitsbehälter für eine Reinigungsflüssigkeit mit einer Düseneinrichtung, und in dem Oberteil befindet sich eine Luftansaugeinrichtung sowie eine Einrichtung zur Bildung zumindest eines horizontalen Flüssigkeitsfilms und eine in dem Oberteil angeordnete Luftumlenkeinrichtung, die die angesaugte Luft durch den Flüssigkeitsfilm leitet, vorgesehen ist. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Luftreinigung gemäß Anspruch 14. Es sind zahlreiche Vorrichtungen zur Reinigung und/oder Befeuchtung von Luft bekannt geworden. So offenbart beispielsweise die US 2006/0097411 A1 ein Gerät zur Luftreinigung mit einem zylindrischen Gehäuse mit deckelseitigen Lufteinlässen und einer Gebläseeinheit mit Sprühkopf, wobei die Reinigungsflüssigkeit, hier Wasser, über den Sprühkopf in die angesaugte Luft eingebracht wird und diese durch Adsorption der Verunreinigungen säubert. Die DE 196 19 885 A1 zeigt eine Luftreinigungs- und Luftbefeuchtungseinrichtung, in der der Luftstrom mehrfach durch eine Wassersäule gedrückt wird. Die KR 2017 0025141 A1 offenbart eine Vorrichtung, bei der ein Luftstrom durch einen horizontalen Wasserfilm geführt wird und damit gereinigt wird. Danach wird der Luftstrom über Auslasskanäle 22 nach außen geleitet. Dies ist wenig vorteilhaft, da so ein großer Teil des Wassers mit dem Luftstrom in die Umgebungsluft geführt wird, teilweise auch in Form von noch nicht verdampften Wassertröpfchen. Das kann dazu führen, dass sich die Wassertröpfchen in der Umgebung der Vorrichtung absetzen und so Oberflächen ungewollte befeuchten können. Andererseits wird dadurch sehr viel Wasser verbraucht. Nachteilig an diesen Vorrichtungen ist, dass sie voluminös sind und häufig für den Einsatz am Boden aufgestellt werden müssen. Dabei verbrauchen sie Platz und stellen häufig unerwünschte Hindernisse in den Räumen und Hallen dar. Die AT 367 894 schließlich beschreibt eine Vorrichtung zur Reinigung, Befeuchtung und Ionisierung von Luft der eingangs erwähnten Art mit einem Wassertank, aus welchem einem Schleuderrad Wasser zugeführt und in einer horizontalen Schicht verteilt wird, wobei zwischen dem Rand einer das Schleuderrad umgebenden, nach unten offenen Wanne und dem Rand des Schleuderrads einerseits und der Außenwand des Wassertanks andererseits jeweils ein kreisringförmiger Durchtrittsquerschnitt für den von einem Lüfter nach unten durch die Wasserschicht gelenkten und anschließend wieder aufsteigenden Luftstrom gebildet ist, wobei sich der obere Rand der Wanne geringfügig oberhalb des vom Außenrand des Schleuderrades abgegebenen Wasserfilm befindet und der Wasserfilm auf die den äußeren Durchtrittsquerschnitt der Luft begrenzende Wand des Wassertanks, die in die Ebene des Wasserfilm nach innen abgewinkelt ist, auftrifft. Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art bereitzustellen, die eine verbesserte Reinigungsleistung im Vergleich zum Stand der Technik aufweist und gleichzeitig kompakt und platzsparend ausgeführt ist. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass in einem äußeren Randbereich der Vorrichtung zwischen Oberteil und Unterteil zumindest eine Abtropfeinrichtung vorgesehen sind, deren Abtropfelemente in einem Winkel von maximal 160° zu dem horizontalen Flüssigkeitsfilm ausgerichtet sind. Bei der vorliegenden Erfindung wird der Luftstrom über einen Lufteinlaufstutzen angesaugt und derart umgelenkt, dass er durch den horizontalen Flüssigkeitsfilm hindurchtritt. Dabei werden einerseits bereits teilweise Verunreinigungen in der Luft wie beispielsweise Staub, Feinstaub und Ultrafeinstaub an die Flüssigkeit abgegeben; andererseits werden aber auch Flüssigkeitsteilchen von der Luft mitgerissen. Diese Flüssigkeitsteilchen absorbieren den Großteil der in der Luft enthaltenen Verunreinigungen und werden beim Durchtritt der feuchten Luft an der Abtropfeinrichtung abgeschieden, sodass sie gemeinsam mit in ihr noch enthaltenen Verunreinigungen aus der Luft entfernt werden, bevor die gereinigte Luft die erfindungsgemäße Vorrichtung verlässt. Die im Winkel von maximal 160°, vorzugsweise zwischen 140° und 130°, besonders vorzugsweise zwischen 135° und 130°, angeordneten Abtropfelemente der Abtropfeinrichtung erlauben einen besonders intensiven Kontakt der Luft mit der Abtropfeinrichtung, wodurch eine effiziente Abscheidung der Flüssigkeit und damit der Verunreinigungen stattfindet (selbstreinigende Funktion). Des Weiteren wird die Luft dabei entschleunigt. Dabei kann vorgesehen sein, dass die Abtropfelemente im Wesentlichen senkrecht zum Flüssigkeitsfilm stehen. Gleichzeitig wird durch die Anordnung der Abtropfeinrichtung im Randbereich der erfindungs