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EP-4080003-B1 - DOOR

EP4080003B1EP 4080003 B1EP4080003 B1EP 4080003B1EP-4080003-B1

Dates

Publication Date
20260506
Application Date
20220308

Claims (9)

  1. Door having a door leaf which can be moved in the course of an opening movement from a closed position, in which it closes a wall opening, into an open position, in which it at least partially exposes the wall opening, and in which the center of gravity of the door leaf is raised counter to the action of gravity during the opening movement, a weight compensation device which assists the opening movement and has a torsion spring which has a spring wire which runs helically around a torsion axis running substantially in the horizontal direction, and a coupling device which is coupled on one side to the door leaf and on the other side to the torsion spring and serves for tensioning the torsion spring in the course of the closing movement of the door leaf from the open position into the closed position by converting potential energy into spring energy, characterized in that the lifting dimension H = n * d * D / L of at least one torsion spring is 150 mm or more, in particular 160 mm or more, preferably 170 mm or more, but less than 250 mm, where n denotes the number of turns of the torsion spring, L denotes the length of the torsion spring, D denotes the internal diameter of the torsion spring and d denotes the diameter of the spring wire, and the internal diameter of the torsion spring is 155 mm or more, in particular 165 mm or more, preferably 175 mm or more, particularly preferably 180 mm or more, but 250 mm or less, in particular less than 200 mm.
  2. Door according to Claim 1, characterized in that the diameter of the spring wire is 15 mm or less, in particular 12 mm or less, but 6 mm or more, in particular 8 mm or more, preferably 10 mm or more.
  3. Door according to one of the preceding claims, characterized by a stabilizing element, such as for instance a stabilizing tube, which is accommodated in the torsion spring, the ratio of the internal diameter of the torsion spring to the external diameter of the stabilizing tube being 1.1 or greater, in particular 1.2 or greater, but less than 1.5.
  4. Door according to Claim 3, characterized in that the ratio of the wall thickness of the stabilizing tube to the diameter of the spring wire is greater than 0.2, in particular greater than 0.3.
  5. Door according to one of the preceding claims, characterized by a guide rail arrangement for guiding the door leaf movement, having a first guide rail section which extends approximately parallel to the lateral edge of the door leaf in the closed position and runs approximately in a straight line, a second guide rail section which runs approximately parallel to the lateral edge of the door leaf in the open position and runs approximately in a straight line, and an arcuate guide rail section which connects the two sections which run approximately in a straight line to one another.
  6. Door according to Claim 5, characterized in that the torsion spring is arranged above the upper end of the first section which runs approximately in a straight line and/or in the region of that end of the second section which runs approximately in a straight line which is averted from the arcuate section.
  7. Door according to one of the preceding claims, characterized in that the door leaf has a plurality of door leaf members which are connected to one another in an articulated manner with respect to hinge axes which run approximately perpendicularly to the direction of movement of the door leaf.
  8. Door according to one of the preceding claims, characterized in that the coupling device has a traction means which is coupled to the door leaf and is unwound from a traction means store in the course of a closing movement of the door leaf, a rotation of the traction means store being transmitted to one end of the spring wire, the other end of which is fixed.
  9. Door according to one of the preceding claims, characterized by two torsion springs which are arranged next to one another in the direction of the torsion axis and each of which is coupled to the door leaf via a traction means.

Description

Die Erfindung betrifft ein Tor mit einem im Verlauf einer Öffnungsbewegung von einer Schließstellung, in der es eine Wandöffnung verschließt, in eine Öffnungsstellung, in der es die Wandöffnung zumindest teilweise freigibt, bewegbaren Torblatt, bei dem der Schwerpunkt des Torblatts bei der Öffnungsbewegung entgegen der Schwerkraftwirkung angehoben wird, einer die Öffnungsbewegung unterstützenden Gewichtsausgleichseinrichtung mit einer einen eine im Wesentlichen in horizontaler Richtung verlaufende Torsionsachse wendelförmig umlaufenden Federdraht aufweisenden Torsionsfeder und einer einerseits an das Torblatt und andererseits an die Torsionsfeder gekoppelten Kopplungseinrichtung zum Spannen der Torsionsfeder im Verlauf einer Schließbewegung des Torblatts von der Öffnungsstellung in die Schließstellung durch Umwandlung von potentieller Energie in Federenergie. Derartige Tore werden beispielsweise in Form von sogenannten Sektionaltoren verwirklicht, bei denen das Torblatt eine Mehrzahl von bezüglich senkrecht zur Torblattbewegungsrichtung verlaufenden Gelenkachsen gelenkig miteinander verbundenen Torblattpaneelen aufweist. Üblicherweise ist bei diesen Toren das Torblatt in der Schließstellung etwa in einer Vertikalebene angeordnet und kann in der Öffnungsstellung etwa in einer Horizontalebene angeordnet sein oder sich etwa parallel zu einer Dachschräge erstrecken. Das Torblatt kann bei solchen Toren in der Öffnungsstellung auch oberhalb der Wandöffnung etwa in einer Vertikalebene angeordnet sein. Bei allen Tortypen dieser Art wird der Schwerpunkt des Torblatts im Verlauf der Öffnungsbewegung angehoben. Zur Unterstützung der Öffnungsbewegung des Torblatts werden regelmäßig Gewichtsausgleichseinrichtungen eingesetzt, in denen im Verlauf der Schließbewegung des Torblatts Energie gespeichert wird, die zur Unterstützung der Öffnungsbewegung zur Verfügung steht. Dabei können Gewichtsausgleichseinrichtungen in Form einfacher Gewichte zum Einsatz kommen, welche im Verlauf der Schließbewegung des Torblatts angehoben werden, so dass die gespeicherte potentielle Energie zur Unterstützung der Öffnungsbewegung des Torblatts zur Verfügung steht. Bei anderen Ausführungsformen können Zugfedern zur Unterstützung der Öffnungsbewegung des Torblatts eingesetzt werden, die im Verlauf der Schließbewegung des Torblatts unter Aufnahme von Federenergie darin gestreckt werden. Es können Zugfederpakete mit einer Vielzahl von Zugfedern eingesetzt werden, wobei durch eine flaschenzugartige Kopplung der Zugfedern an das Torblatt die Längendifferenz zwischen gestreckten Zugfedern und entspannten Zugfedern so übersetzt werden kann, dass während der gesamten Öffnungsbewegung eine Unterstützung durch die in den Zugfederpaketen gespeicherte Federenergie stattfinden kann. Ferner werden bei bekannten Toren auch Gewichtsausgleicheinrichtungen mit sogenannten Torsionsfedern eingesetzt, bei denen ein Federdraht eine Torsionsachse wendelförmig umläuft. Dabei ist ein Ende des Federdrahts bezüglich der Wandöffnung fixiert, während das andere Ende des Federdrahts im Verlauf der Schließbewegung um die Torsionsachse verdreht wird. Dazu kann das Torblatt über ein Zugmittel an die Torsionsfeder gekoppelt sein, das im Verlauf der Schließbewegung des Torblatts von einem Zugmittelspeicher abgewickelt wird, wobei eine dabei erfolgende Drehung des Zugmittelspeichers auf das nicht fixierte Ende des Federdrahts übertragen wird. Tore mit als Torsionsfeder ausgeführten Gewichtsausgleichseinrichtungen sind in der DE10232577 A1 und in "Alutech - Garagentore TREND, Industrietore PROTREND, Ersatzteilkatalog, 1. Dezember 2018 (2018-12-01)" offenbart. Derartige Torsionsfedern bieten den Vorteil, dass darin Federenergie ohne übermäßige Änderung der Abmessungen aufgenommen werden kann. Falls die Abmessung einer einzelnen Torsionsfeder zur Unterstützung der Torblattbewegung nicht ausreicht, können zwei, drei oder mehr Torsionsfedern zur Unterstützung der Torblattbewegung gekoppelt werden. Dabei können die Torsionsachsen der einzelnen Torsionsfedern mit Abstand voneinander etwa parallel zueinander verlaufen. Sie können auch koaxial verlaufen, wobei bei sogenannten "Duplex-Federsystemen" eine innere Torsionsfeder innerhalb einer äußeren Torsionsfeder angeordnet sein kann. Die Montage entsprechender Gewichtsausgleichseinrichtungen ist jedoch mit einem beachtlichen Aufwand verbunden. Falls die Torsionsfedern mit Abstand voneinander verlaufende Torsionsachsen aufweisen, ist es erforderlich, die Torsionsfedern über Wellen, Kettenritzel oder dergleichen zu koppeln. Regelmäßig sind die Torsionsfedern dann übereinander angeordnet. In diesem Fall wird oft oberhalb der zu verschließenden Wandöffnung ein beachtlicher Sturzraum zur Montage der Torsionsfedern benötigt. Bei den genannten "Duplex-Federsystemen" mit einer in einer äußeren Feder aufgenommenen inneren Feder müssen die einzelnen Federn bezüglich der Drehmomentverteilung außen zu innen genau aufeinander abgestimmt werden. Darüb