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EP-4094986-B1 - TRAILER FOR TRANSPORTING LIQUIDS

EP4094986B1EP 4094986 B1EP4094986 B1EP 4094986B1EP-4094986-B1

Inventors

  • ROISS, OTTO

Dates

Publication Date
20260506
Application Date
20210712

Claims (7)

  1. Trailer (1) for transporting liquids, in particular liquid manure, comprising • a tank (2) with a front end wall (3), a rear end wall (4) and a lateral surface (5) connecting the two end walls (3, 4), • at least one multibar arrangement (30) which extends parallel to the longitudinal axis (10) of the trailer (1) over an arrangement length and is fastened, in particular welded, laterally to the lateral surface (5) of the tank (1), • wherein the multibar arrangement (30) is designed for fastening, in particular screwing, add-on parts, wherein add-on parts are fastened to the multibar arrangement (30), wherein these add-on parts serve for fastening folded-in arms of a towing device, • and wherein the arrangement length is at least 50%, preferably at least 75%, of the length of the tank (1).
  2. Trailer according to Claim 1, wherein the multibar arrangement (30) comprises a plurality of aligned, spaced-apart bars (32), wherein the sum of the lengths (33) of the bars (32) corresponds to the arrangement length.
  3. Trailer according to Claim 1 or 2, wherein two parallel multibar arrangements (30) are arranged one above the other, such that the respective add-on part can be fastened simultaneously to both multibar arrangements (30).
  4. Trailer according to one of Claims 1 to 3, wherein the multibar arrangement (30) extends horizontally with a width (34) of at most 10 cm from the lateral surface (5) and comprises, parallel to the longitudinal axis (10), a multiplicity of through-openings, arranged one behind the other, for receiving screws.
  5. Trailer according to one of Claims 1 to 4, comprising a draw bar receptacle (8) on the tank (2) and a draw bar (9) which can be fastened to the draw bar receptacle (8) at different heights.
  6. Trailer according to Claim 5, wherein the draw bar receptacle (8) comprises a plurality of row of hole arrangements (19, 20) with in each case a plurality of holes, arranged one above the other, for fastening the draw bar (9) at different heights.
  7. Trailer according to Claim 6, wherein the draw bar receptacle (8) comprises a left-hand lower row of hole arrangement (19) and a right-hand lower row of hole arrangement (19) for fastening the draw bar (9), and a left-hand upper row of hole arrangement (20) and a right-hand upper row of hole arrangement (20) for the respective fastening of a pressure medium cylinder (21) which holds the draw bar (9).

Description

Vorliegende Erfindung betrifft einen Anhänger zur Beförderung von Flüssigkeiten. Der Anhänger wird insbesondere zum Befördern und Ausbringen von Wirtschaftsdünger und Klärschlamm verwendet. Aus dem Stand der Technik sind unterschiedliche Anhänger zur Beförderung von Flüssigkeiten bekannt. Hier werden insbesondere Anhänger zur Beförderung von Wirtschaftsdünger, beispielsweise Gülle, oder Klärschlamm betrachtet. Insbesondere wird der Anhänger zum Ausbringen der Flüssigkeit auf ein Feld verwendet. URL:https://www.youtube.com/watch?v=KU1NFUSQGAM [gefunden am 2022-04-29] zeigt einen Anhänger zum Ausbringen von Gülle der Firma Garant Kotte. Seitlich an dem Fass des Anhängers sind horizontale Leisten und mehrere Bügel zu sehen. Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Anhänger zur Beförderung von Flüssigkeiten anzugeben, der eine sichere Beförderung, insbesondere auch Ausbringung, der Flüssigkeit ermöglicht. Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche. Die abhängigen Ansprüche haben vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung zum Gegenstand. Die Erfindung zeigt einen Anhänger zur Beförderung von Flüssigkeiten, insbesondere Gülle. Der Anhänger umfasst einen Tank. Der Tank weist eine vordere Stirnwand und eine hintere Stirnwand auf. Die beiden Stirnwände sind über eine Mantelfläche miteinander verbunden. Eine Längsachse des Anhängers, die insbesondere parallel zur Fahrtrichtung steht, erstreckt sich durch die beiden Stirnwände. Insbesondere ist vorgesehen, dass der Tank aus Stahl gefertigt ist. Alternativ kann der Tank auch aus Kunststoff, insbesondere faserverstärktem Kunststoff, gefertigt sein. Vorzugsweise weist der Anhänger ein Fahrgestell auf. Des Weiteren ist vorzugsweise eine Anhängevorrichtung, insbesondere eine Zuggabel, vorgesehen. Über diese Anhängevorrichtung kann der Anhänger an einer Zugmaschine, insbesondere einem Traktor, befestigt werden. Des Weiteren ist bevorzugt vorgesehen, dass der Anhänger eine Vorrichtung zum Ausbringen der Flüssigkeit auf ein Feld aufweist; insbesondere mit einer Pumpe und einem Auslass im Bereich der hinteren Stirnseite. Der Anhänger umfasst vorzugsweise eine Zuggabelaufnahme, die am Tank angeordnet ist, und eine an der Zuggabelaufnahme in unterschiedlichen Höhen befestigbare Zuggabel. Die Zuggabel ist zur Verbindung mit einer Zugmaschine, insbesondere einem Traktor, ausgebildet. Die Zuggabelaufnahme kann direkt am Tank, also beispielsweise an der Stirnwand und/oder Mantelfläche, befestigt sein. Alternativ oder zusätzlich kann die Zuggabelaufnahme auch indirekt am Tank befestigt sein: Der Tank kann beispielsweise auf einem oder mehreren Längsträgern aufliegen, wobei die Zuggabelaufnahme an dem zumindest einen Längsträger befestigt ist. Die Zuggabelaufnahme umfasst vorzugsweise mehrere Lochreihenanordnungen. Jede Lochreihenanordnung weist mehrere übereinander angeordnete Löcher zum Befestigen der Zuggabel in unterschiedlichen Höhen auf. Insbesondere weist die einzelne Lochreihenanordnung zwei, drei, vier, fünf oder sechs übereinander angeordnete Löcher auf. Die Löcher dienen insbesondere zum Durchstecken von Bolzen, um so die Zuggabel an der Zuggabelaufnahme zu befestigen. Insbesondere weist die Zuggabel zwei "Zinken" auf, die jeweils über eine Lochreihenanordnung an der Zuggabelaufnahme befestigt sind und die in Fahrtrichtung nach vorne zusammenlaufen und mit einem Zugauge oder einer Kugelkupplung ausgestattet sind. Die einzelne Lochreihenanordnung der Zuggabelaufnahme ist vorzugsweise durch zwei parallele beabstandete Stahlbleche gebildet, wobei in jedem Blech die mehreren übereinander angeordneten Löcher ausgebildet sind. Besonders bevorzugt ist die Zuggabel über schräggestellte Druckmittelzylinder, insbesondere Hydraulikzylinder, mit der Zuggabelaufnahme verbunden. Dementsprechend umfasst die Zuggabelaufnahme eine linke untere Lochreihenanordnung und eine rechte untere Lochreihenanordnung zum direkten Befestigen der Gabel an der Zuggabelaufnahme. Die Befestigung der Zuggabel über entsprechende Bolzen in den beiden unteren Lochreihenanordnungen fluchtet, so dass die Zuggabel um eine Querachse drehbar ist. Des Weiteren umfasst die Zuggabelaufnahme eine linke obere Lochreihenanordnung und eine rechte obere Lochreihenanordnung zum jeweiligen Befestigen des Druckmittelzylinders. Das obere Ende des jeweiligen Druckmittelzylinders ist in der zugehörigen oberen Lochreihenanordnung höhenverstellbar befestigt. Das untere Ende des jeweiligen Druckmittelzylinders ist an der Zuggabel befestigt. Der Anhänger umfasst zumindest eine Multileistenanordnung. Die einzelne Multileistenanordnung erstreckt sich parallel zur Längsachse des Anhängers seitlich an der Mantelfläche des Tanks. Die Multileistenanordnung erstreckt sich dabei über eine hier als "Anordnungslänge" bezeichnete Länge. Die Multileistenanordnung ist zum Befestigen, insbesondere Anschrauben, von Anbauteilen ausgebildet. Diese Anbauteile dienen erfindungsgemäß zum Befestigen eingeklappter Arme eine