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EP-4100666-B1 - REVERSING GEAR UNIT

EP4100666B1EP 4100666 B1EP4100666 B1EP 4100666B1EP-4100666-B1

Inventors

  • MAYER-JABS, REINHOLD

Dates

Publication Date
20260506
Application Date
20210122

Claims (6)

  1. Reversing gear unit (100) comprising a drive shaft (1), an output shaft (2), a first and a second countershaft (3, 4) and a clutch device (7), wherein, in a first clutch state of the clutch device (7), the drive shaft (1) and the output shaft (2) are coupled to each other via a first power path (30) extending over the first countershaft (3) and via a second power path (40) extending over the second countershaft (4), and, in a second clutch state of the clutch device (7), the drive shaft (1) and the output shaft (2) are coupled to each other via a third power path (70) extending over the clutch device (7), wherein the third power path (70) does not extend over the countershafts (3, 4), wherein in the first and second power path (30, 40), there is arranged an intermediate gear (5, 6) between the drive shaft (1) and the respective associated countershaft (3, 4), so that a rotation direction change of the output shaft (2) can be effected by a change from the first clutch state to the second clutch state, wherein the intermediate gears (5, 6) each have a first intermediate gear toothing (51, 61) and a second intermediate gear toothing (52, 62), and that the first intermediate gear toothing (51, 61) is engaged with a drive gear (11) arranged on the drive shaft (1) for conjoint rotation and the second intermediate gear toothing (52, 62) is engaged with a first counter-toothing (31, 41) arranged on the assigned countershaft (3, 4) for conjoint rotation, characterized in that a second counter-toothing (32, 42) on each countershaft (3, 4) is engaged with an output gear (21), and in that the output gear (21) can be connected to the output shaft (2) for conjoint rotation.
  2. Reversing gear unit (100) according to Claim 1, characterized in that the output gear (21) is mounted with radial play on the output shaft (2).
  3. Reversing gear unit (100) according to one of the preceding claims, characterized in that the first and the second counter-toothing (31, 32, 41, 42) each have the same number of teeth.
  4. Reversing gear unit (100) according to Claim 3, characterized in that the first and the second counter-toothing (31, 32, 41, 42) and the first and second intermediate gear toothing (51, 52, 61, 62) each have the same number of teeth.
  5. Reversing gear unit (100) according to one of the preceding claims, characterized in that the first and the second countershaft (3, 4) are arranged axially offset in the direction of an output side (20) of the reversing gear unit (5) relative to a respective assigned intermediate gear shaft (100, 6), wherein the intermediate gears (50, 50) are arranged on the intermediate gear shaft (60, 60).
  6. Reversing gear unit (100) according to any one of the preceding claims, characterized in that the clutch device (7) is arranged coaxially to the output shaft.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Wendegetriebeeinheit gemäß der im Oberbegriff von Anspruch 1 definierten Art. Aus der DE 27 58 506 A1 ist ein Geschwindigkeits-Wechselgetriebe bekannt, mit einer Antriebswelle, einer konzentrisch zu der Antriebswelle angeordneten Hauptwelle und mit zwei parallel zu der Hauptwelle angeordneten Nebenwellen. Die Nebenwellen werden auch Vorgelegewellen genannt. Jede der beiden Nebenwellen weist dabei einen ersten Teil und einen zweiten Teil auf, die koaxial zueinander angeordnet sind. Eine Zwischenzahnradanordnung ist bei jeder Nebenwelle dazu vorgesehen, die beiden Teile jeder Nebenwelle miteinander zu verbinden. Aus der DE 10 2012 207 976 A1 ist eine Wendestufe für ein Kraftfahrzeug oder ein Schienenfahrzeug bekannt. Durch eine Leistungsaufteilung kann in einem ersten Kupplungszustand einer zugeordneten Kupplungseinrichtung eine Kraft- und/oder Drehmomentübertragung von einer Antriebswelle zu einer Abtriebwelle über zwei parallele Leistungspfade jeweils über eine Vorgelegewelle erfolgen. Dies kann sich vorteilhaft auf die Dimensionierung der Wendestufe auswirken. In einem zweiten Kupplungszustand der genannten Kupplungseinrichtung kann die Antriebsleistung über einen weiteren Leistungspfad von der Antriebswelle über die Kupplungseinrichtung zu der Abtriebswelle erfolgen. Dabei ist in den beiden parallelen Leistungspfaden jeweils ein Zahnrad als Zwischenrad zwischen der Antriebswelle und der jeweils zugeordneten Vorgelegewelle angeordnet, wobei die Zwischenräder in dem ersten Kupplungszustand einen Drehrichtungswechsel der Abtriebswelle bewirken. Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe eine solche Wendestufe bzw. Wendegetriebeeinheit weiter zu verbessern. Insbesondere sollen die Produktion, Montage und der Anbau einer solchen Wendegetriebeeinheit optimiert werden. Diese Aufgabe wird durch eine Wendegetriebeeinheit mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte weitere Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben. Demnach wird eine Wendegetriebeeinheit vorgeschlagen, die eine Antriebswelle und eine koaxial zu der Antriebswelle angeordnete Abtriebswelle, eine erste und eine zweite Vorgelegewelle und eine Kupplungseinrichtung umfasst. Die beiden Vorgelegewellen können vorteilhaft parallel zu der Antriebswelle angeordnet sein. In einem ersten Kupplungszustand der genannten Kupplungseinrichtung sind die Antriebswelle und die Abtriebswelle über einen über die erste Vorgelegewelle verlaufenden ersten Leistungspfad und über einen über die zweite Vorgelegewelle verlaufenden zweiten Leistungspfad miteinander gekoppelt. In diesem ersten Kupplungszustand findet also eine Leistungsaufteilung auf die beiden parallelen Leistungspfade statt, wodurch die einzelnen Bauteile in den beiden Leistungspfaden geringer dimensioniert werden können und sich auch im Hinblick auf die Abmessungen und Anordnung der Wendegetriebestufe Vorteile für bestimmte Anwendungen ergeben. In einem zweiten Kupplungszustand der Kupplungseinrichtung ist die Antriebswelle und die Abtriebswelle über einen über die Kupplungseinrichtung verlaufenden dritten Leistungspfad miteinander gekoppelt. In dem zweiten Kupplungszustand findet demnach keine Leistungsaufteilung statt. Der dritte Leistungspfad verläuft nicht mehr über die Vorgelegewellen, sondern direkt von der Antriebswelle über die Kupplungseinrichtung zu der koaxial zur Antriebswelle angeordneten Abtriebswelle. Mit anderen Worten verläuft der dritte Leistungspfad entlang einer Zentralachse der Wendegetriebeeinheit, wobei die Zentralachse koaxial zu der Antriebswelle und der Abtriebswelle angeordnet ist. Um nun eine für die Wendefunktion der Wendegetriebeeinheit erforderliche Drehrichtungsumkehr zu erreichen, ist in dem ersten und zweiten Leistungspfad jeweils ein Zwischenrad zwischen der Antriebswelle und der jeweils zugeordneten Vorgelegewelle angeordnet, sodass durch einen Wechsel vom ersten Kupplungszustand zum zweiten Kupplungszustand ein Drehrichtungswechsel der Abtriebswelle bewirkbar ist. Neben dem ersten und dem zweiten Kupplungszustand kann noch ein dritter Kupplungszustand vorgesehen sein, in dem der Leistungsfluss zwischen der Antriebswelle und der Abtriebswelle mechanisch unterbrochen ist. Bei einer Ausführung der Kupplungseinrichtung mit einer Schaltmuffe kann der dritte Kupplungszustand beispielsweise einer Mittelstellung bzw. Neutralstellung der Schaltmuffe entsprechen. Die Zwischenräder in den beiden Leistungspfaden weisen jeweils eine erste Zwischenradverzahnung und eine zweite Zwischenradverzahnung auf, wobei jeweils die erste Zwischenradverzahnung mit einem verdrehfest auf der Antriebswelle angeordneten Antriebszahnrad und die zweite Zwischenradverzahnung mit einer verdrehfest auf der zugeordneten Vorgelegewelle angeordneten ersten Vorgelegeverzahnung im Eingriff stehen. Dazu sind die beiden Zwischenradverzahnungen axial zueinander versetzt angeordnet. Die beiden Zwischenradverzahnungen sind also räumlich