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EP-4132756-B1 - DEVICE FOR MACHINING OF WORKPIECE AND METHOD

EP4132756B1EP 4132756 B1EP4132756 B1EP 4132756B1EP-4132756-B1

Inventors

  • GURKA, PAUL
  • Hemmerich, Michael

Dates

Publication Date
20260506
Application Date
20210408

Claims (15)

  1. Device for machining workpieces made of wood, plastic, aluminium and the like, with at least one first tensioning device (5, 6) comprising a clamping device (5', 5", 6', 6"), which is adjustable in the x-direction from a loading area (7) into a machining area (9) and vice versa, and with at least one second tensioning device (10) which is provided with at least one clamping device (12, 14) and to which the workpiece (1) is transferred, characterized in that the second tensioning device (10) has at least one stop (18) for the workpiece (1) which stop (18) is adjustable in the y-direction, and the first tensioning device (5, 6) has at least one counter stop (15) for the workpiece (1) which counter stop (15) is adjustable in the y-direction.
  2. Device according to Claim 1, characterized in that the second tensioning device (10) can be positioned in the y-direction by means of at least one drive (44).
  3. Device according to Claim 1 or 2, characterized in that the first tensioning device (5, 6) is movable along a guide (8) extending in the x-direction.
  4. Device according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the second tensioning device (10) is arranged in the machining area (9) non-adjustably in the x-direction.
  5. Device according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the second tensioning device (10) is arranged adjustably in the y-direction along a guide (32).
  6. Device according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the lower clamping jaw (14) of the second tensioning device (10) is adjustable in the z-direction.
  7. Device according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the clamping jaws (12, 14) of the second tensioning device (10) extend over the length (x-direction) of the second tensioning device (10) .
  8. Device according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the second tensioning device (10) extends almost over the length (x-direction) of the machining area (9).
  9. Device according to one of Claims 1 to 8, characterized in that at least one receiving unit (20) is provided for depositing the workpieces (1) after machining, which is adjustable in the x-direction from the machining area (9) into the loading area (7).
  10. Method for clamping workpieces (1) which are aligned and clamped by means of at least two tensioning devices (5, 6, 10), in particular in a device according to one of Claims 1 to 9, characterized by the following steps: that the workpiece (1) is received and clamped in a loading area (7) of a first tensioning device (5, 6) without precise positioning with respect to the first tensioning device (5, 6), that the workpiece (1) with the first tensioning device (5, 6) and a second tensioning device (10), whose clamping device (12, 14) is opened, are moved into an opposing position, that the lower clamping jaws (5", 6", 14) or supports of the two tensioning devices (5, 6; 10) are aligned exactly to each other in the vertical direction, that the clamping of the workpiece (1) in the first tensioning device (5, 6) is released so that the workpiece is completely free, that the workpiece (1) is aligned or positioned in the y-direction by means of horizontally opposing stops (15, 18), that subsequently the workpiece (1) is clamped in one of the two tensioning devices (5, 6, 10) and then machined.
  11. Method according to Claim 10, characterized in that the workpiece (1) rests against a stop (18) of the second tensioning device (10) and a counter stop (15) of the first tensioning device (5, 6) before being clamped in one of the two tensioning devices (5, 6).
  12. Method according to Claim 10 or 11, characterized in that after clamping the workpiece (1) in the first tensioning device (5, 6), the second tensioning device (10) is moved back in the y-direction so far that at least one side (13, 19) of the workpiece (1) can be machined.
  13. Method according to one of Claims 10 to 12, characterized in that after machining one side (13, 19) within the machining area (9) the workpiece (1) is transferred to the second tensioning device (10).
  14. Method according to one of Claims 10 to 13, characterized in that the workpiece (1) is always clamped during the transfer from the first tensioning device (5, 6) to the second tensioning device (10).
  15. Method according to Claim 14, characterized in that the clamping device (5', 5", 6', 6") of the first tensioning device (5, 6) is opened when the clamping device (12, 14) of the second tensioning device (10) has clamped the workpiece (1).

Description

Die Erfindung betrifft eine Anlage zur Bearbeitung von Werkstücken aus Holz, Kunststoff, Aluminium und dergleichen nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 sowie ein Verfahren zur Übergabe von Werkstücken zwischen einer ersten und einer zweiten Spanneinrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruches 10. Eine solche Anlage und ein solches Verfahren sind aus dem Dokument EP 2 305 440 A1 bekannt. Bekannte Anlagen haben einen Beschickungsbereich und einen Bearbeitungsbereich für die zu bearbeitenden Werkstücke, die vorteilhaft stabförmige Teile sind und mit Spanntischvorschüben durch die Anlage transportiert werden. Bei solchen Anlagen befinden sich der Beschickungs- und der Beladebereich an der gleichen Stelle innerhalb der Anlage, so dass nicht gleichzeitig be- und entladen werden kann. Erfahrungsgemäß kommt es bei solchen Spanntischsystemen mit Werkstückklemmung besonders auf eine hochpräzise Positionierung und Klemmung des Werkstückes an. Für den Beschickungsbereich ist es daher notwendig, dass zum Einbringen und Klemmen der Werkstücke ein hochgenaues und steifes Element erforderlich ist. Auch muss der Spanntisch zur Beschickung mit dem Werkstück exakt positioniert werden. Auch im Bearbeitungsraum ist eine exakte Positionierung des Spanntisches in Bezug auf die Werkzeugspindel sowie in Bezug auf einen weiteren Spanntisch, auf den die Werkstücke übergeben werden müssen, notwendig. Insofern ist es für eine qualitativ hochwertige und genaue Bearbeitung erforderlich, dass der Beschickungsbereich und die Spanntische mit hoher Präzision ausgeführt sind und eine hohe Positioniergenauigkeit aufweisen, wodurch die Anlage jedoch aufwändig und teuer wird. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Anlage und das gattungsgemäße Verfahren so auszubilden, dass die zu bearbeitenden Werkstücke bei einem einfachen Aufbau der Anlage mit hoher Genauigkeit bearbeitet werden können. Diese Aufgabe wird bei der gattungsgemäßen Vorrichtung erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 und beim gattungsgemäßen Verfahren erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 10 gelöst. Die erfindungsgemäße Anlage hat die erste Spanneinrichtung, die den wenigstens einen in y-Richtung verstellbaren Gegenanschlag für das Werkstück aufweist. Im Beschickungsbereich kann das Werkstück ohne hohe Positionsgenauigkeit gegen den Gegenanschlag in y-Richtung geschoben und geklemmt werden. Dabei kann das Werkstück bis zu einem gewissen Masse verdreht oder auch schräg auf der Spanneinrichtung eingespannt sein. Die zweite Spanneinrichtung, die sich im Bearbeitungsbereich der Anlage befindet, hat den wenigstens einen in y-Richtung positionierbaren Anschlag für das Werkstück. Sobald das Werkstück aus dem Beschickungsbereich mittels der ersten Spanneinrichtung in den Bearbeitungsbereich verstellt worden ist, kann nach Lösen der Klemmeinrichtung der ersten Spanntischeinrichtung das Werkstück gegen den in y-Richtung positionierten Anschlag der zweiten Spanneinrichtung geschoben werden. Die beiden Spanneinrichtungen haben Auflageebenen mit sehr hoher Genauigkeit, auf denen die Werkstücke aufliegen. Der Unterbau und die Führung für die Spanneinrichtungen verfügen über eine sehr hohe Präzision und Steifigkeit, weil die Werkstücke im Bearbeitungsbereich der Anlage mit hoher Präzision bearbeitet werden müssen. Wenn sich die erste Spanneinrichtung im Bearbeitungsbereich der Anlage befindet und der dort vorgesehenen zweiten Spanneinrichtung gegenüberliegt, kann nach Lösen der Klemmeinrichtung der ersten Spanneinrichtung das Werkstück in y-Richtung ausgerichtet werden. Da hierbei die Auflagen bzw. untere Klemmbacken der beiden Spanneinrichtungen sehr genau zueinander ausgerichtet sind, insbesondere eine exakt gleiche Höhenposition haben, und beide Klemmeinrichtungen der Spanneinrichtungen gelöst bzw. geöffnet sind, kann das Werkstück ohne Spannung auf den Auflagen aufliegen. Auch wenn das Werkstück beim Beschickungsvorgang schräg oder verdreht in der Klemmeinrichtung der ersten Spanneinrichtung geklemmt worden ist, wird nunmehr das Werkstück, da es freiliegt, gegen den Anschlag der zweiten Spanneinrichtung in y-Richtung verschoben und hierbei mittels der Spanneinrichtung genau positioniert. Mit der Klemmeinrichtung der ersten Spanneinrichtung wird dann das exakt ausgerichtete Werkstück festgeklemmt. Die Ausrichtung des Werkstückes erfolgt in der Weise, dass seine Längsseiten über die Klemmbacken der Spanneinrichtungen so weit in y-Richtung überstehen, dass die Längsseiten mit dem gewünschten Profil versehen werden können. Vorteilhaft werden die Werkstücke dabei so ausgerichtet, dass sie beim Umspannen von der ersten zur zweiten Spanneinrichtung - oder auch umgekehrt - ihre Lage nicht verändern müssen. Die zweite Spanneinrichtung kann für die zweite Bearbeitung auch in y-Richtung zurückgefahren werden, um einen Freiraum für Bearbeitungswerkzeuge zu erzeugen. Dieser Ablauf ist zeitneutral möglich, weil für die Abgabe de