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EP-4305251-B1 - METHOD FOR OPERATING A HYDRAULIC DEVICE FOR A SANITARY APPLIANCE

EP4305251B1EP 4305251 B1EP4305251 B1EP 4305251B1EP-4305251-B1

Inventors

  • Mainka, David
  • FISCHER, TIMO
  • Schönbeck, Heiko
  • JUNK, Simon
  • BOBERG, Christopher

Dates

Publication Date
20260506
Application Date
20220309

Claims (9)

  1. A method for operating a hydraulic device (1) for a sanitary appliance (2), wherein the hydraulic device (1) has a first liquid outlet (3) for dispensing a liquid and a second liquid outlet (4) for dispensing the liquid, wherein during the switching between the first liquid outlet (3) and the second liquid outlet (4), a volume flow of the fluid is reduced by a flow regulator (7), wherein dispensing the liquid via the first liquid outlet (3) is controllable by a first valve (5) and dispensing the liquid via the second liquid outlet (4) is controllable by a second valve (6), wherein the first valve (5), the second valve (6) and the flow controller (7) are controllable by a system for data processing (9) comprising a processor (10), and wherein the method comprises at least the following steps: a) opening the first valve (5) for dispensing the liquid via the first liquid outlet (3); b) reducing a volume flow with which the liquid is supplied to the first valve (5); c) opening the second valve (6) for dispensing the liquid via the second liquid outlet (4); and d) closing the first valve (5).
  2. The method according claim 1, wherein the flow controller (7) is connected to the first liquid outlet (3) and the second liquid outlet (4) via at least one liquid line (16, 17).
  3. The method according to any one of the preceding claims, wherein the volume flow of the liquid is reduced by 10 % to 90 %.
  4. The method according to any one of claims 2 to 4, wherein in step d), the closing of the first valve (5) is delayed with respect to the opening of the second valve (6) in step c).
  5. The method according to claim 4, wherein in a step e), the volume flow with which the liquid is supplied to the second valve (6) is increased.
  6. The method according to claim 5, wherein in a step f), the volume flow with which the liquid is supplied to the second valve (6) is reduced.
  7. The method according to claim 6, wherein in a step g), the first valve (5) is opened for dispensing the liquid via the first liquid outlet (3).
  8. The method according to claim 7, wherein in a step h), the second valve (6) is closed.
  9. A system for data processing (9), comprising a processor (10) configured to execute a method for operating a hydraulic device (1) for a sanitary appliance (2), wherein the hydraulic device (1) has a first liquid outlet (3) for dispensing a liquid, and a second liquid outlet (4) for dispensing the liquid, wherein during the switching between the first liquid outlet (3) and the second liquid outlet (4), a volume flow of the fluid is reduced by a flow controller (7).

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb einer Hydraulikeinrichtung für eine Sanitäreinrichtung, die insbesondere zur Körperhygiene und/oder therapeutischen Anwendungen verwendbar ist. Hydraulikeinrichtungen können beispielsweise nach Art von Unterputzarmaturen ausgebildet sein, die in eine Gebäudewand einbaubar sind. Weiterhin können Hydraulikvorrichtungen ein Mischventil zum Mischen von Kaltwasser und Warmwasser zu Mischwasser mit einer gewünschten Mischwassertemperatur aufweisen. Das Mischwasser ist anschließend über eine Mehrzahl von Flüssigkeitsabläufen der Hydraulikvorrichtung einer Mehrzahl von Flüssigkeitsauslässen der Sanitäreinrichtung, beispielsweise einer Kopfbrause und einer Handbrause, zuführbar. Hierzu können die Flüssigkeitsabläufe der Hydraulikvorrichtung beispielsweise über Rohrleitungen oder Schlauchleitungen mit den Flüssigkeitsauslässen der Sanitäreinrichtung verbindbar sein. Die Abgabe des Mischwassers über die Flüssigkeitsabläufe der Hydraulikeinrichtung ist über Ventile steuerbar. Beim Umschalten der Flüssigkeitsabgabe von einem Flüssigkeitsablauf auf einen anderen Flüssigkeitsablauf können, insbesondere bei hohen Durchflüssen der Flüssigkeit, sehr hohe Druckstöße und/oder Strömungsgeräusche durch die Flüssigkeit entstehen. Diesbezüglich offenbart die Druckschrift DE102015002885A1 ein sanitäres Umschaltventil, das zwei wahlweise ansteuerbare Ventilauslässe hat.Die Druckschrift DE202018102400U1 offenbart ein fernbedienbares sanitäres Umschaltventil. Das Dokument WO2011/094455A1 offenbart Systeme und Verfahren für eine programmierbare Duschschnittstelle. Das Dokument US5518019 offenbart einen Umsteller und ein Volumensteuerventil. Aufgabe der Erfindung ist es daher, die mit Bezug auf den Stand der Technik geschilderten Probleme zumindest teilweise zu lösen und insbesondere ein Verfahren zum Betrieb einer Hydraulikeinrichtung anzugeben, durch das hohe Druckstöße und/oder Strömungsgeräusche der Flüssigkeit zumindest reduzierbar sind. Diese Aufgabe wird gelöst mit einem Verfahren gemäß den Merkmalen des unabhängigen Patentanspruchs 1. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben. Darüber hinaus werden die in den Patentansprüchen angegebenen Merkmale in der Beschreibung näher präzisiert und erläutert, wobei weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung dargestellt werden. Hierzu trägt ein Verfahren zum Betrieb einer Hydraulikeinrichtung für eine Sanitäreinrichtung bei, wobei die Hydraulikeinrichtung einen ersten Flüssigkeitsablauf zur Abgabe einer Flüssigkeit und einen zweiten Flüssigkeitsablauf zur Abgabe der Flüssigkeit aufweist, wobei während des Umschaltens zwischen dem ersten Flüssigkeitsablauf und dem zweiten Flüssigkeitsablauf ein Volumenstrom der Flüssigkeit durch einen Strömungsregler reduziert wird. Bei der Sanitäreinrichtung kann es sich beispielsweise um eine Dusche oder Badewanne handeln, die insbesondere zur Körperhygiene und/oder für therapeutische Anwendungen verwendbar sind. Hierzu kann die Sanitäreinrichtung beispielsweise in einem Badezimmer angeordnet sein. Weiterhin kann die Sanitäreinrichtung auch in Anlagen mit Badeeinrichtung, wie z. B. Saunen, Whirlpools, Schwimmbädern usw. verwendet werden. Die Sanitäreinrichtung kann zumindest einen Flüssigkeitsauslass, beispielsweise nach Art einer Brause, Kopfbrause, Handbrause, Seitenbrause, Düse, Strahlbildner, Mousseur und/oder Wannenauslauf, aufweisen. Insbesondere kann die Sanitäreinrichtung eine Mehrzahl von Flüssigkeitsauslässen, beispielsweise zwei bis neun Flüssigkeitsauslässe, aufweisen. Die Hydraulikeinrichtung kann beispielsweise nach Art einer Sanitärarmatur ausgebildet sein. Insbesondere kann die Hydraulikeinrichtung nach Art einer Unterputzarmatur ausgebildet sein, die insbesondere in eine Gebäudewand bzw. in eine Öffnung der Gebäudewand einbaubar ist. Hierzu kann die Hydraulikeinrichtung beispielsweise ein Gehäuse aufweisen, das zumindest teilweise aus Kunststoff und/oder Metall bestehen kann. Die Hydraulikeinrichtung kann zumindest einen Flüssigkeitszulauf aufweisen. Insbesondere kann die Hydraulikeinrichtung einen ersten Flüssigkeitszulauf für Kaltwasser und einen zweiten Flüssigkeitszulauf für Warmwasser aufweisen. Über den zumindest einen Flüssigkeitszulauf ist die Hydraulikeinrichtung insbesondere mit einer Flüssigkeitsquelle, beispielsweise nach Art eines öffentlichen Wasserversorgungsnetz und/oder einem Boiler, verbindbar. Hierzu kann an dem zumindest einen Flüssigkeitszulauf eine Zuführleitung, beispielsweise nach Art einer Rohrleitung oder Schlauchleitung, anschließbar sein. Weiterhin weist die Hydraulikeinrichtung einen ersten Flüssigkeitsablauf zur Abgabe einer Flüssigkeit und einen zweiten Flüssigkeitsablauf zur Abgabe einer Flüssigkeit auf. Zudem kann die Hydraulikeinrichtung eine Mehrzahl von Flüssigkeitsabläufen, beispielsweise zwei bis neun Flüssigkeitsabläufe, aufweisen. Die Flüssigkeitsabläufe können jeweils insbeson