EP-4308295-B1 - CLOSURE ATTACHMENT
Inventors
- Rosin, Christopher
- WORTELMANN, Thomas
Dates
- Publication Date
- 20260506
- Application Date
- 20220222
Claims (4)
- Container for storing and, where applicable, incubating a sample and for removing the sample or a sample constituent, comprising a closure (3) for closing an opening of the container (1) and a closure attachment (5) for the closure (3), wherein the closure (3) has a septum (4) closing the opening and the closure attachment (5) can be mounted onto a neck-like extension (2) surrounding the opening of the container (1), characterized in that the closure attachment (5) comprises a sleeve-shaped adapter (6) which can be mounted onto the closure (3), which has a central cannula (10), one end of which is designed for piercing the septum (4) and the other end of which has a connector (12), a tubular reservoir (7) with connectors (13, 14) at both ends, a syringe filter (8) with connectors (15, 16) at both ends, and an injection port (9) with a connector (17) at one end and a septum (18) at the other end, wherein the adapter (6), the reservoir (7), the syringe filter (8), and the injection port (9) are connected to one another in a sealed manner in sequence via the connectors (12, 13, 14, 15, 16, 17).
- Container according to claim 1, characterized in that the connectors (12, 13, 14, 15, 16, 17) are designed as plug-in and/or screw connectors.
- Container according to claim 2, characterized in that the connectors (12, 13, 14, 15, 16, 17) are designed as Luer lock connectors.
- Container according to one or more of claims 1 to 3, characterized in that a valve is integrated into each of the reservoir (7) and the adapter (6), wherein the valve of the reservoir (7) opens by connection to the syringe filter (8) and the valve of the adapter (6) opens by connection to the reservoir (7).
Description
Die Erfindung betrifft einen Behälter zur Aufbewahrung und ggf. Inkubation einer Probe und Entnahme der Probe oder eines Probenbestandteils mit einem Verschluss zum Verschließen einer Öffnung des Behälters und einem Verschlussaufsatz für den Verschluss, wobei der Verschluss ein die Öffnung verschließendes Septum aufweist und der Verschlussaufsatz auf einen die Öffnung des Behälters umgebenden halsartigen Ansatz aufsteckbar ist. Ein solcher Behälter mit Verschlussaufsatz ist aus EP 2 160 337 B1 bekannt. Diese Druckschrift betrifft einen Verschluss zum Verschließen einer Öffnung eines Behälters zur Aufbewahrung und Entnahme von sterilen oder feuchtigkeitsempfindlichen Medien mit einer Verschlusskappe, die flüssigkeitsdicht mit dem Behälter verbindbar ist und mit einem durchstechbaren, selbstverschließenden Septum, welches eine außermittig angeordnete Entnahmeöffnung in der Verschlusskappe flüssigkeitsdicht verschließt, wobei der Verschluss eine drehbar gelagerte Schutzkappe mit einer Aussparung zum Freigeben der Entnahmeöffnung aufweist, wobei die Aussparung in der Schutzkappe an die Abmessungen der Entnahmeöffnung angepasst ist. Der Verschlussaufsatz ist dabei als drehbar gelagerte Verschlusskappe ausgebildet. Diese Verschlusskappe weist mehrere außermittig angeordnete Entnahmeöffnungen auf, die jeweils durch ein Septum verschlossen sind und über denen die an deren Abmessungen angepasste Aussparung durch Drehen der Schutzkappe positionierbar ist, um sie freizugeben. Durch diese Verschlussgestaltung soll das in dem Behälter befindliche Medium möglichst zuverlässig gegenüber Umwelteinflüssen geschützt und gleichzeitig eine schnelle und einfache, mehrmalige Entnahme des Mediums ermöglicht werden, ohne dass die Funktionsfähigkeit des Septums beeinträchtigt wird. Um ein in dem Behälter befindliches Medium entnehmen zu können, wird das Septum nämlich mit einer Kanüle durchstochen und die benötigte Menge des Mediums entnommen. Das Septum besteht zweckmäßigerweise aus einem Material, das - ebenso wie das Behältermaterial - inert gegenüber dem in dem Behälter aufzubewahrenden Medium ist und gleichzeitig leicht durchstochen werden kann, um sich nach der Entnahme des Mediums wieder selbsttätig flüssigkeitsdicht zu verschließen. Weitere Vorrichtungen für die Entnahme von einem Fluid aus einem Behälter sind aus US 2003/209455 A1 und EP2 465 558 A1 bekannt. Es gibt aber auch Anwendungsfälle, bei denen es weniger darauf ankommt, dass das Septum vor zu häufigem Durchstoßen an derselben Stelle geschützt wird, sondern bei denen vermieden werden soll, dass das Medium im Behälter durch die durch das Septum eingeführte Kanüle verunreinigt wird oder vor allem, dass die Kanüle durch das im Behälter befindliche Medium verunreinigt wird und die Kanüle anschließend, insbesondere bei automatisierten Abläufen (z.B. mit Autosamplern), andere in anderen Behältern oder anderen Ausrüstungen befindliche Medien verunreinigt. Ein solcher Anwendungsfall liegt z.B. bei der Analyse von Blutproben oder des gasförmigen Headspaces über der Blutprobe in solchen Probenbehältern vor. Es wäre also wünschenswert, eine sterile Entnahme aus einem solchen Behälter ohne Verunreinigung der Entnahmekanüle zu ermöglichen. Aufgabe der Erfindung ist es, eine Möglichkeit zu schaffen, mit welcher ohne Verunreinigung der Entnahmekanüle eine Probe oder ein Probenbestandteil aus einem mit einem Septum verschlossenen Behälter entnommen werden kann. Diese Aufgabe wird bei einem Behälter der eingangs bezeichneten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Verschlusaufsatz einen auf den Verschluss aufsteckbaren hülsenförmigen Adapter, der eine zentrale Kanüle aufweist, deren eines Ende zum Durchstechen des Septums ausgebildet ist und deren anderes Ende ein Verbindungsstück aufweist, ein rohrförmiges Reservoir mit Verbindungsstücken an beiden Enden, einen Spritzenfilter mit Verbindungsstücken an beiden Enden und einen Injektionsport mit einem Verbindungsstück an einem Ende und einem Septum am anderen Ende aufweist, wobei der Adapter, das Reservoir, der Spritzenfilter und der Injektionsport nacheinander über die Verbindungsstücke dicht miteinander verbunden sind. Der Verschlussaufsatz besteht im Wesentlichen aus vier einzelnen, kommerziell erhältlichen Elementen. Der Adapter bildet die Anschlussmöglichkeit an den Behälter, z.B. eine Blutkulturflasche, sowie durch die Penetration des Septums des Verschlusses des Behälters mit der Kanüle des Adapters den Zugang zum Inneren des Behälters, z.B. zum Headspace über einer Blutkultur, den es als Probenbestandteil zu analysieren gilt. Im Falle einer Druckdifferenz zwischen dem Behälter und der Atmosphäre sowie bei etwa vorhandenen Flüssigkeitstropfen unterhalb des Septums kann beim Durchdringen des Behälterseptums Flüssigkeit in den Verschlussaufsatz dringen. Um zu verhindern, dass die Flüssigkeit den Spritzenfilter, der ein konventioneller Spritzenfilter sein kann und als Sterilfilter des Verschlussaufsatzes dient, benetzt, ist