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EP-4311627-B1 - PRESSING JAWS, AND CRIMPING PLIERS HAVING TWO PINCERS

EP4311627B1EP 4311627 B1EP4311627 B1EP 4311627B1EP-4311627-B1

Inventors

  • WEISHEIT, Benjamin
  • HOLLAND-MORITZ, GEORG
  • König, Gerhard
  • ENDTER, Marko
  • LEGLER, RALF

Dates

Publication Date
20260506
Application Date
20181107

Claims (14)

  1. Pressing pliers (1) comprising two pliers jaws (2, 3) provided with oppositely arranged press jaws (6, 7), the press jaws (6, 7) being jointly rotatable about a rotation axis (z) directed in the direction in which the press jaws (6, 7) move towards one another, the press jaws (6, 7) furthermore being rotatable about the rotation axis (z) even in a closed state without being hindered by a pliers jaw (2, 3), and one press jaw (6, 7) having a pivot pin (43), the pivot pin (43) being mounted for pivoting in one of the pliers jaws (2, 3), characterized in that the press jaw (6) is rotatable about the pivot pin (43) in an assembled state of the press jaws (6, 7).
  2. Pressing pliers according to claim 1, characterized in that the rotatability about the rotation axis (z) is provided continuously or in steps.
  3. Pressing pliers according to any one of the preceding claims, characterized in that a press jaw (6, 7) can be removed from the pivot pin (43).
  4. Pressing pliers according to any one of the preceding claims, characterized in that the pivot pin (43) is seated in a form-fitting recess (44) of a base body (28) of a press jaw, passing through a lower surface (41) of the base body (28) of the press jaw (6, 7).
  5. Pressing pliers according to claim 3, characterized in that a holder for the pivot pin (43) is formed by an insert part (45) which is received in a form-fitting manner both on the pivot pin (43) and on the press jaw (6, 7).
  6. Pressing pliers according to claim 5, characterized in that the insert part (45) is U-shaped and/or resilient.
  7. Pressing pliers according to any one of claims 3, 5 or 6, characterized in that the pivot pin (43) is received in the associated pliers jaw (2, 3) in a pivot joint (47) for pivoting about a pivot axis (u) extending transverse to the rotation axis (z), wherein, when the press jaw (6, 7) is released from the opposite pliers jaw (2, 3), the press jaws (6, 7) can be rotated individually or together in order to be pulled out of the pliers mouth in the direction of the rotation axis (z).
  8. Pressing pliers according to claim 7, characterized in that a pivot journal (48) is formed on the pivot pin (43) in extension of the section accommodated in a base body (28) of the press jaw (6, 7).
  9. Pressing pliers according to claim 8, characterized in that the pivot journal (48) is covered at both ends by guide cheeks (49) which are enlarged relative to the journal diameter.
  10. Pressing pliers according to either of claims 8 or 9, characterized in that the pivot journal (48) is accommodated in a form-fitting cavity (50) of the associated pliers jaw (2, 3).
  11. Pressing pliers according to claim 10, characterized in that the cavity (50) extends in cross-section beyond half of the circumferential extent of the pivot journal (48) so as to provide captive retention of the pivot pin (43).
  12. Pressing pliers according to any one of the preceding claims, characterized in that the press jaws (6, 7) have ribs (29, 31) extending in a longitudinal direction (R) of the ribs, which move into one another during pressing, and in that a guide surface (F) extending transverse to the longitudinal direction (R) of the ribs is formed outside a working region of the ribs (29, 31), which guide surface cooperates with a guide projection (38) protruding from the opposite press jaw (6, 7).
  13. Pressing pliers according to claim 12, characterized in that guide projections (38) opposite to one another with respect to the longitudinal direction (R) of the ribs are formed on each press jaw (6, 7).
  14. Pressing pliers according to claim 13, characterized in that the opposite guide projections (38) are formed a plurality of times on a first side of the press jaw (6, 7), with an insertion opening remaining between them transverse to the longitudinal direction (R) of the ribs.

Description

Gebiet der Technik Die Erfindung betrifft eine Presszange mit zwei Zangenbacken, die mit gegenüberliegend angeordneten Pressbacken versehen sind, wobei die Pressbacken gemeinsam um eine in Richtung des Zusammenfahrens der Pressbacken gerichtete Verdrehachse drehbar sind, wobei weiter die Pressbacken auch im zusammengefahrenen Zustand ohne Hinderung durch eine Zangenbacke um die Verdrehachse drehbar sind und eine Pressbacke einen Drehzapfen aufweist wobei der Drehzapfen zur Verschwenkung in einer der Zangenbacken gelagert ist. Stand der Technik Presszangen der in Rede stehenden Art sind bekannt. Sie dienen bspw. zum Vercrimpen von Leiterenden, bspw. unter Nutzung einer Aderendhülse. Die hierzu verwendeten Pressbacken sind zum Ineinanderfahren ausgebildete Formteile, ggf. Rippen aufweisend. Bekannte Presszangen weisen Zangenbacken auf, an denen Pressbacken befestigt sind. Die Zangenbacken sind zangen- oder scherenartig öffen- bzw. schließbar. Bei einer aus der DE 198 18 482 C1 (US 6151950 A) bekannten Presszange sind die in Zangenbacken aufgenommenen Pressbacken nur zusammen mit den Zangenbacken bewegbar. Bei einer aus der EP 0 516 598 A1 bekannten Presszange sind die Pressbacken relativ zu den Zangenbacken drehbar. Die Pressbacken weisen einen Drehzapfen auf, der in einer Einlage aus Kunststoff aufgenommen ist, die mittels in den Zangenbacken aufgenommenen Achsstümpfen relativ zu den Zangenbacken verschwenkbar sind. Die Drehzapfen sind mit den Pressbacken drehfest verbunden. Das Dokument EP 0 888 850 A2 offenbart ebenfalls eine Presszange gemäß dem Oberbegriff des unabhängigen Anspruchs 1. Aus der EP 3 179 580 A1 ist eine Presszange bekannt, bei welcher die Pressbacken jeweils um eine quer zur Richtung des Zusammenfahrens der Pressbacken gerichtete Achse verdrehbar sind. Aus der US 3 067 489 A sind Pressbacken bekannt, die einen Stiftfortsatz aufweisen. Aus der US 4 283 933 A ist eine Presszange bekannt, bei welcher die Pressbacken um eine Achse quer zur Richtung des Zusammenfahrens verdrehbar sind. Aus der US 6 151 950 A ist eine der US 4 283 933 A vergleichbare Presszange bekannt. Aus der US 5 117 671 A ist eine Vorrichtung zur Einwirkung auf elektrische Drähte bekannt, bei welcher sternförmig angeordnete Einwirkungszapfen linear auf einen Mittelpunkt hin gerichtet bewegbar sind. Die Zapfen beaufschlagende Lenker sind an einem Umfangsteil, das relativ zu einem Führungsteil der Zapfen verdrehbar ist, und an dem Zapfen selbst drehbar angelenkt. Zusammenfassung der Erfindung Ausgehend von einem Stand der Technik wie er etwa aus der EP 0 516 598 A1 bekannt ist, beschäftigt sich die Erfindung mit der Aufgabenstellung, eine Presszange der genannten Art anzugeben, bei welcher die Pressbacken vorteilhaft bewegbar ausgebildet sind. Diese Aufgabe ist beim Gegenstand des Anspruchs 1 gelöst, wobei darauf abgestellt ist, dass ein Verdrehen der Pressbacke um den Drehzapfen in einer montierten Stellung der Pressbacke erfolgen kann. Die vorgeschlagene Verdrehbarkeit um die Drehachse kann stufenlos gegeben sein, darüber hinaus alternativ aber auch stufenweise, bspw. in Umfangsrichtung betrachtet in 15°-, 30°- oder 45°-Schritten. Der Drehzapfen kann in der Pressbacke demontierbar gehaltert sein. Die Pressbacke kann um eine den Drehzapfen durchsetzende geometrische Drehachse drehbar sein. Entsprechend kann der Drehzapfen die geometrische Verdrehachse anbieten. Der Drehzapfen kann in der zugeordneten Zangenbacke in einem Schwenkgelenk zur Verschwenkung um eine quer zur Drehachse verlaufende Schwenkachse aufgenommen sein, wobei bei von der gegenüberliegenden Zangenbacke gelöster Pressbacke die Pressbacken einzeln oder zusammen zum Herausziehen in Richtung der Drehachse aus dem Zangenmaul verdrehbar sind. Mit Lösen der einen Pressbacke von der zugeordneten Zangenbacke bzw. von dem zugeordneten Drehzapfen kann unter Verlagerung der diesbezüglichen Pressbacke in Richtung auf die andere Pressbacke eine Beabstandung der der Pressbacke zugewandten Oberseite der Zangenbacke zu der Pressbacke erreicht werden. Es ergibt sich ein Freiraum zwischen der gelösten Pressbacke und der zugewandten Oberseite der Zangenbacke, der zu einer Verschwenkung des Pressbacken-Paares um die Schwenkachse genutzt werden kann, weiter insbesondere in eine Richtung, in welcher dass Pressbacken-Paar aus dem Bereich eines Zangenmauls herausbewegt wird. Hiernach kann nach Lösen der weiteren Pressbacke vom diesbezüglichen Drehzapfen das Pressbacken-Paar im Wesentlichen in Richtung entlang der Drehachse herausgezogen werden. Es ist so in handhabungstechnisch günstiger Weise ein Pressbacken-Wechsel ermöglicht. Auch in einem zusammengefahrenen Zustand weisen die Pressbacken keinen Überstand auf, der bei einer Drehung mit der oberen und/oder unteren Zangenbacke kollidieren würde. Soweit Führungsvorsprünge vorgesehen sind, wird dies auch dadurch erreicht, dass die Führungsaufgaben, die durch die Führungsvorsprünge zu erbringen sind, auf den zugeordneten der jeweils ge