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EP-4431440-B1 - MOBILE CRANE SUPPORT WITH LOCKING DEVICE

EP4431440B1EP 4431440 B1EP4431440 B1EP 4431440B1EP-4431440-B1

Inventors

  • Stührwoldt, Dieter

Dates

Publication Date
20260506
Application Date
20230315

Claims (10)

  1. Mobile crane support device with - a first support segment (1) that can be attached to the undercarriage of the mobile crane; - a second support segment (2) that can be moved inside and relative to the first support segment (1) and has a support foot (3) that can be moved in the vertical direction (V); - a locking device (4) with contact sections (5, 6) associated with the first support segment (1) and the second support segment (2) respectively, which can be brought into contact with each other to prevent a movement (T) of the second support segment (2) in any relative position between the first support segment (1) and the second support segment (2); wherein the second support segment (2) can rotate within and relative to the first support segment (1) about an axis (A) extending in the horizontal direction (H) and transversely to the movement (T), and thus selectively bring the contact sections (5, 6) into contact with one another or separate them from one another, characterised in that the respective contact sections (5, 6) engage with each other in a form-fitting manner.
  2. Mobile crane support device according to claim 1, wherein the first support segment (1) - has a lower support (8) in its end region facing the support foot (3), in particular having at least one rolling element (7), via which the second support segment (2) can be supported on the first support segment (1) during movement; and/or - has an upper support (10) in its end region facing the support foot (3), comprising at least one pressure element (9), via which the second support segment (2) can be supported on the first support segment (1) during rotation.
  3. Mobile crane support device according to one of claims 1 and 2, wherein the second support segment (2) - has an upper support (12) in its end region facing away from the support foot (3), in particular at least one pressure element (11), via which the second support segment (2) can be supported on the first support segment (1) during movement; and/or - is configured such that its centre of gravity (S) is always located beyond the lower support (8) of the first support segment (1), in particular outside the first support segment (1).
  4. Mobile crane support device according to one of claims 1 to 3, wherein the respective contact sections (5, 6) are disposed on an inner wall (13) of the first support segment (1) and on an outer wall (14) of the second support segment (2).
  5. Mobile crane support device according to one of claims 1 to 4, wherein at least one of the contact sections (5, 6) has a toothing.
  6. Mobile crane support device according to one of claims 1 to 5, wherein the locking device (4) has a release device (15) which is preloaded as soon as the contact sections (5, 6) are brought into contact with each other and which, in the preloaded state, tends to separate the contact sections (5, 6) apart again, in particular wherein the release device (15) comprises an elastic spring (16).
  7. Mobile crane support device according to one of claims 1 to 6, wherein the movement (T) of the second support segment (2) relative to the first support segment (1) is effected by a hydraulic cylinder or a mechanical drive.
  8. Mobile crane support device according to one of claims 1 to 7, wherein the support foot (3) has a hydraulic support cylinder (17).
  9. Mobile crane support device according to one of claims 1 to 8, wherein the first support segment (1) is formed by a support box with support beams that can be moved on both sides of the support box and each form a second support segment (2).
  10. Mobile crane with a support device according to one of claims 1 to 9.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Mobilkran-Abstützvorrichtung, bei welcher mittels einer Feststelleinrichtung eine beliebige Relativposition zweier relativ zueinander verfahrbarer Stützsegmente festgelegt wird. Um Mobilkrane im Kranbetrieb eine ausreichende Kippstabilität zu verleihen, weist deren Unterwagen eine Abstützung mit üblicherweise vier in Querrichtung zur Unterwagen-Längsachse ausfahrbaren und/oder verschwenkbaren Abstützträgern auf. An deren dem Unterwagen abgewandten Enden weisen die Abstützträger je einen in vertikaler Richtung ausfahrbaren Abstützzylinder auf, welcher sich mittels eines Abstütztellers auf dem Erdreich abstützt. Üblicherweise werden im vorderen und im hinteren Bereich des Unterwagens jeweils zwei in Gegenrichtung zueinander ausfahrbare Abstützträger angeordnet. Verformungen und Lastwechsel während des Kranbetriebs verursachen in den Abstützträgern Längskräfte, die zu einer Verschiebung der Abstützträger führen können. Üblicherweise wird eine ungewollte Längsbewegung der Abstützträger durch mechanisches Verbolzen der Abstützträger verhindert. Aus konstruktiven Gründen ist die Anzahl möglicher Verbolzungspositionen allerdings begrenzt. Krane moderner Bauart weisen eine Lastmomentbegrenzung auf, die grundsätzlich das Anfahren beliebiger Abstützpositionen erlaubt, was den Kranbetrieb bei schwierigen Platzverhältnissen vereinfacht oder gar erst ermöglicht. Eine mechanische Verbolzung und somit sichere Festlegung der Abstützträgerposition ist hierbei jedoch aus oben genannten Gründen nicht für alle Abstützträgerpositionen möglich, was für den sicheren Kranbetrieb eine kontinuierliche Überwachung der aktuellen Abstützträgerposition und ein Unterbinden bestimmter Kranfunktionen erforderlich macht, falls ein Abstützträger seine Soll-Position verlassen hat. Die DE 10 2020 212 687 schlägt vor, die Abstützträgerposition mittels einer Bremsschiene und eines die Bremsschiene in Eingriff nehmenden Bremseingriffselements festzulegen. DD53282A offenbart eine Mobilkran-Abstützvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine gegenüber bisherigen Lösungen verbesserte Möglichkeit zu schaffen, die Position von Abstützträgern für den Kranbetrieb sicher festzulegen. Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand des unabhängigen Patentanspruchs 1 gelöst. Die Unteransprüche und der nebengeordnete Patentanspruch 10 definieren bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung bzw. einen die vorliegende Erfindung aufweisenden Mobilkran. Die erfindungsgemäße Mobilkran-Abstützvorrichtung umfasst ein am Unterwagen des Mobilkrans befestigbares Stützsegment, ein innerhalb und gegenüber dem ersten Stützsegment verfahrbares zweites Stützsegment, welches einen in vertikaler Richtung beweglichen Stützfuß aufweist, und eine Feststelleinrichtung mit jeweils dem ersten Stützsegment und dem zweiten Stützsegment zugeordneten und zum Unterbinden einer Verfahrbewegung des zweiten Stützsegments in beliebiger Relativposition zwischen dem ersten Stützsegment und dem zweiten Stützsegment miteinander in Anlage bringbaren Kontaktabschnitten. Gemäß der vorliegenden Erfindung kann das zweite Stützsegment innerhalb und gegenüber dem ersten Stützsegment um eine sich in horizontaler Richtung und quer zur Verfahrbewegung erstreckende Achse rotieren und so die Kontaktabschnitte wahlweise miteinander in Anlage bringen bzw. voneinander trennen. Das erste Stützsegment kann hierbei durch einen sogenannten Abstützkasten gebildet sein, der dauerhaft oder abrüstbar eine feste Position am Kranunterwagen einnimmt. Das erste Stützsegment kann allerdings ebenso durch ein gegenüber dem Kranunterwagen bzw. einem Abstützkasten translatorisch verfahrbaren oder rotatorisch verschwenkbaren Stützträger gebildet sein. Die erfindungsgemäße Abstützvorrichtung kann demnach aus beliebig vielen untereinander und/oder gegenüber dem Kranunterwagen rotatorisch oder translatorisch verfahrbaren Stützsegmenten aufgebaut sein, deren translatorische Verfahrbewegungen durch eine erfindungsgemäße Feststelleinrichtung unterbunden werden können. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es dem zweiten Stützsegment nicht nur möglich, gegenüber dem ersten Stützsegment translatorisch zu verfahren, d.h. aus- und wieder einzufahren. Vielmehr kann es darüber hinaus auch innerhalb des ersten Stützsegments verschwenken bzw. verkippen, und zwar um eine horizontale Achse, welche quer, insbesondere senkrecht zu den Richtungen verläuft, in welchen das zweite Stützsegment aus dem ersten Stützsegment aus- und auch wieder eingefahren wird. Diese Drehbewegung wird, wie später noch ausführlicher erläutert werden wird, durch ein Betätigen des Stützzylinders am freien Ende des zweiten Stützsegments verursacht. Die durch die Ableitung der vom Krangewicht verursachten Kräfte über die Kranabstützung in das Erdreich hat nämlich eine Querkraftbelastung der Stützsegmente zur Folge, aufgrund der sich die Endabschnitte der Stützsegmente an