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EP-4479256-B1 - CHAIN LINK FOR A TYRE CHAIN

EP4479256B1EP 4479256 B1EP4479256 B1EP 4479256B1EP-4479256-B1

Inventors

  • Rösler, Bernd
  • RIEGER, JOHANNES
  • RIEDELSHEIMER, Helmut

Dates

Publication Date
20260506
Application Date
20220214

Claims (11)

  1. A chain link (1)for a tire chain, the chain link (1) having a first part (2) and a second part (4) welded together with the first part (2), the first part (2) being provided with at least two bars (6) arranged next to one another, wherein a hook-in eyelet (8) is delimited in each case by two bars (6) and the second part (4), and wherein the second part is provided with recesses on two opposite sides (10, 10'), into each of which one end (14) of the bars (6) is inserted, characterized in that the first part (2) has three bars (6) and a hook-in eyelet (8) is located between two bars (6) in each case, wherein the three bars (6) are inserted into three recesses (12) of the second part (4) and wherein the recesses (12) and bars (6) are arranged alternately on the opposite sides (10, 10').
  2. The chain link (1) according to claim 1, wherein the end (14) of each bar (6) is welded to the recess (12) accommodating it.
  3. The chain link (1) according to claim 1 or 2, wherein the number of recesses (12) corresponds to the number of bars (6).
  4. The chain link (1) according to one of claims 1 to 3, wherein the second part (4) projects beyond the bars (6).
  5. The chain link (1) according to one of claims 1 to 4, wherein the bars (6) have supports (28) on which the second part (4) is supported.
  6. The chain link (1) according to one of claims 1 to 5, wherein the recess (12) of the second part (4) is open towards the side of the second part (4) facing away from the first part (2).
  7. The chain link (1) according to any one of claims 1 to 6, wherein the recess (12) of the second part (4) is open in the direction perpendicular to a flat side of the chain link (1).
  8. The chain link (1) according to any one of claims 1 to 7, wherein the end (14) has a smaller cross-section than a cross-section of the bar (6) below the second part (4).
  9. The chain link (1) according to one of claims 1 to 8, wherein the first part (2) and the second part (4) are made of different materials and/or are heat-pretreated differently.
  10. A chain strand for a tire chain comprising at least two chain links (1) according to one of claims 1 to 9 and at least one connecting link inserted in the hook-in eyelets (8) of the at least two chain links (1).
  11. A tire chain for a vehicle tire, characterized by a chain mesh with at least one chain strand according to claim 10.

Description

Die Erfindung betrifft ein Kettenglied für eine Reifenkette. Es ist bekannt, Fahrzeuge mit Reifenketten, beispielsweise Reifenschutzketten oder Gleitschutzketten, zum Schutz der Fahrzeugreifen und/oder zur Erhöhung der Traktion auf der zu befahrenden Oberfläche auszustatten. Insbesondere auf Baustellen und/oder Bergwerken können Reifenketten die Fahrzeugreifen vor spitzen oder scharfkantigen Gegenständen schützen. Die Kettenglieder der Kettenstränge sind dabei hohen Belastungen und hohem Verschleiß ausgesetzt, so dass ein vergleichsweise hoher Materialaufwand zu betreiben ist. Außerdem müssen für unterschiedlich große Reifen entsprechend unterschiedlich große Reifenketten gefertigt werden. Hierfür ist es von Vorteil, wenn die Fertigung der Reifenkette flexibel und unter möglichst geringer Lagerhaltung stattfindet. Die DE 10 2019 209107 A1 offenbart einen Kettenstrang für eine Reifenkette mit einer Mehrzahl von ineinandergehängten Kettengliedern, wobei wenigstens ein Kettenglied eine als Schweißstelle ausgebildete Fügestelle aufweist. Das Kettenglied kann aus wenigstens zwei miteinander verschweißten Teilen aufgebaut sein, die über eine Formschlussverbindung miteinander verbunden sein können. Ein Teil kann mit einem Zapfen versehen sein, der in eine Öffnung des anderen Teils eingesteckt ist. Das Teil mit der Öffnung kann eine die Öffnung umgebende Aussparung aufweisen. Die US 5 133 179 A betrifft ein Kettenglied umfassend ein C-förmiges Element und ein Verbindungselement mit zwei freien Enden. Das C-förmige Element weist einander zugewandte freie Enden auf, wobei das Verbindungselement ausgestaltet ist, das C-förmige Element zu ergänzen und damit einen vollständigen Ring bilden, der in einer zusammengebauten Position im Wesentlichen eine Ebene definiert. Die GB 1 145 892 A zeigt ein Kettenverschlussglied bestehend aus einem C-förmigen Körper, dessen Enden sich aufeinander zu erstrecken und mit einer zum C-förmigen Körper komplementär ausgestalteten Schließvorrichtung ineinandergreifen können. Die Schließvorrichtung weist zwei zueinander drehbare Teile auf, wobei eines der Teile undrehbar und zum Schließen der Lücke zwischen den Enden des C-förmigen Körpers vorgesehen ist. Durch Drehung des einen Teils kann das andere Teil in der Lücke axial fixiert werden. Folglich ist es Aufgabe der Erfindung, ein Kettenglied bereitzustellen, das eine automatisierte und flexible Herstellung von Reifenketten ermöglicht. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß für das oben genannte Kettenglied dadurch gelöst, dass das Kettenglied ein erstes Teil und ein mit dem ersten Teil verschweißtes zweites Teil aufweist, wobei das erste Teil mit wenigstens zwei nebeneinander angeordneten Stegen versehen ist. Eine Einhängeöffnung des Kettenglieds ist von jeweils zwei Stegen und dem zweiten Teil begrenzt. Das zweite Teil ist an zwei sich gegenüberliegenden Seiten mit Ausnehmungen versehen, in denen jeweils ein Ende der Stege eingesetzt ist. Das erste Teil weist drei Stege auf und zwischen jeweils zwei Stegen befindet sich eine Einhängeöffnung, wobei die drei Stege in drei Ausnehmungen des zweiten Teils eingesetzt sind und wobei die Ausnehmungen und Stege alternierend an den sich gegenüberliegenden Seiten angeordnet sind. Durch die oben genannte Lösung ist es möglich, dass ein aus einzelnen Kettengliedern zusammengesetzter Kettenstrang für eine Reifenkette modular aufgebaut bzw. erweitert werden kann. So können je nach Bedarf eine beliebig große Anzahl an Kettengliedern in einem Kettenstrang miteinander gekoppelt werden. Weiterhin können das erste Teil und das zweite Teil unabhängig voneinander vorbehandelt werden und/oder unterschiedliche Materialeigenschaften aufweisen. Da die Enden der wenigstens zwei Stege in korrespondierende Ausnehmungen des zweiten Teils eingesetzt und die Ausnehmungen an zwei sich gegenüberliegenden Seiten des zweiten Teils angeordnet sind, können das erste Teil und das zweite Teil vor dem Schweißen zumindest in einer Rotationsrichtung relativ zueinander positioniert werden. Folglich sind die Teile beim Verschweißen bereits vorpositioniert die Handhabung des Kettenglieds bei der Produktion erleichtert sich. Die Schweißstelle ist an den Enden der Stege gut zugänglich, wodurch sich der Aufwand beim Schweißen verringert. All dies zusammen verbessert insbesondere die Eignung des Kettenglieds für eine automatisierte Produktion eines Kettenstrangs und/oder einer Reifenkette. Im Folgenden sind Weiterbildungen angeführt, die unabhängig voneinander, beliebig miteinander kombinierbar und jeweils für sich betrachtet vorteilhaft sind. So können gemäß einer ersten vorteilhaften Ausgestaltung das erste Teil und das zweite Teil unterschiedliche Materialeigenschaften aufweisen. Die Teile können hierfür ihren jeweiligen Aufgaben entsprechend optimiert sein. Beispielsweise kann das erste Teil ein Verschleißteil oder ein Verschlussteil sein. Bevorzugt jedoch kann das erste Teil als Verschleißteil ausgestaltet sein, welches im montierten Zu