EP-4484058-B1 - CLAMPING DRIVE AND METHOD FOR FIXING A JAW CARRIER OF A CLAMPING DRIVE
Inventors
- Gareis, Gregor
Dates
- Publication Date
- 20260506
- Application Date
- 20230630
Claims (10)
- Clamping drive (1) comprising a first clamping part (2) and a second clamping part (3), the first clamping part (1) being able to be connected to a first jaw carrier (8) and the second clamping part (3) being able to be connected to a second jaw carrier (10), the first clamping part (2) and the second clamping part (3) being translationally movable relative to one another by a drive spindle (5), the first jaw carrier (8) or the second jaw carrier (10) being able to be fastened to a bottom part (9), the first jaw carrier (8) or the second jaw carrier (10) being able to be slid onto the bottom part (9) in the direction of the translational movability of the first clamping part (2) and the second clamping part (3), at least one first clamping surface (12) being formed on the bottom part (9) to fasten the first jaw carrier (8) or the second jaw carrier (10) to the bottom part (9), at least a second clamping surface (13) corresponding to the first clamping surface (12) of the bottom part (9) being formed on at least one clamping nut (14) arranged on the jaw carrier (8, 10), the first clamping surface (12) and the second clamping surface (13) being connected in the state in which the jaw carrier (8, 10) is slid onto the bottom part (9) and a clamping force being able to be produced between the first clamping surface (12) and the second clamping surface (13) by the first clamping nut (14), a through-hole (16) being formed in the clamping nut (14), characterized in that a spindle (17) is floatingly arranged in the through-hole (16), the through-hole (16) extending approximately perpendicularly to the longitudinal extension of the bottom part (9), a first clamping cut-out (18) and a second clamping cut-out (19) opposite the first clamping cut-out (18) being formed by the through-hole (16), a first fastening element (21) being able to be inserted into the first clamping cut-out (18) and a second fastening element (22) being able to be inserted into the second clamping cut-out (19), and the first fastening element (21) and the second fastening element (22) being able to be moved toward the through-hole (16) in opposite directions against a stop (22), so that a clamping force between the first clamping surface (12) and the second clamping surface (13) can be indirectly applied via the stop (22).
- Clamping drive (1) according to Claim 1, characterized in that the first clamping surface (12) and the second clamping surface (13) are aligned such that the jaw carrier (8, 10) is brought into an undercut with the bottom part (9) by the second clamping surface (13).
- Clamping drive (1) according to Claim 1 or 2, characterized in that the first clamping surface (12) is chamfered such that the first clamping surface (12) is arranged at an angle of 45 degrees, preferably 30 degrees, particularly preferably 20 degrees, relative to a plane spanned by the longitudinal extension of the bottom part (9) and the height of the bottom part (9).
- Clamping drive (1) according to any of Claims 1 to 3, characterized in that the first clamping surface (12) extends in the longitudinal direction of the bottom part (9).
- Clamping drive (1) according to Claim 4, characterized in that two clamping nuts are provided, the first clamping cut-out (18) being formed in the first clamping nut (14) and the second clamping cut-out (19) being formed in the second clamping nut (20).
- Clamping drive (1) according to any of Claims 1 to 5, characterized in that the clamping nut (14) can be inserted into the jaw carrier (8, 10) in a form-fitting manner, the clamping nut (14) being secured against moving in the longitudinal direction of the bottom part (9).
- Clamping drive (1) according to any of Claims 4 to 6, characterized in that the fastening elements (21, 22) are designed as clamping screws, which can be screwed into the spindle (17) by means of a thread and a corresponding thread formed in the spindle (17).
- Clamping drive (1) according to Claim 7, characterized in that a first clamping screw and a second clamping screw are provided, and in that the first clamping screw has a left-hand thread and the second clamping screw has a right-hand thread.
- Clamping drive (1) according to any of Claims 4 to 8, characterized in that a further stop is formed by means of at least one stop screw (24), the stop screw being able to be screwed into the jaw carrier (8, 10) such that it is brought into an undercut with the clamping nut (14, 20).
- Method for fastening a jaw carrier (8, 10) of a clamping drive (1) according to any of Claims 1 to 9, wherein the first jaw carrier (8) or the second jaw carrier (10) are slid onto the bottom part (9), and wherein the first jaw carrier (8) or the second jaw carrier (10) are fastened to the bottom part (9) via the clamping nut (14).
Description
Die Erfindung betrifft einen Spannantrieb mit einem ersten Spannteil und mit einem zweiten Spannteil, wobei das erste Spannteil mit einem ersten Backenträger verbindbar ist und wobei das zweite Spannteil mit einem zweiten Backenträger verbindbar ist, wobei das erste Spannteil und das zweite Spannteil durch eine Antriebsspindel translatorisch gegeneinander bewegbar sind, wobei der erste Backenträger oder der zweite Backenträger an einem Unterteil befestigbar sind, wobei der erste Backenträger und/oder der zweite Backenträger in Richtung der translatorischen Bewegbarkeit des ersten Spannteils und des zweiten Spannteils auf das Unterteil aufschiebbar sind. Daneben betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Befestigen eines Backenträgers eines Spannantriebs. Spannantriebe, insbesondere für Schraubstöcke, sind im Stand der Technik in einer Vielzahl an Ausgestaltungen bekannt. In der Regel werden die Backenträger durch Drehung der Antriebsspindel relativ zueinander aufeinander zubewegt. Ein Backenträger ist dabei fixiert, wobei der andere Backenträger durch Betätigung der Antriebsspindel bewegt wird. An den Backenträgern sind standardmäßig Spannbacken befestigt, mit denen eine Fixierung eines Werkstücks realisiert werden kann. Die Spannbacken liegen nach Drehung der Antriebsspindel gegen ein einzuspannendes Werkstück an. Bei weiterer Drehung der Antriebsspindel baut sich zwischen den Spannteilen eine Spannkraft auf, die über die Spannbacken auf das Werkstück übertragen wird. Einem bestimmten, durch ein Drehwerkzeug an die Spindel des Spannantriebs angelegten Drehmoment entspricht eine bestimmte Spannkraft zwischen den Spannteilen. Je nach Geometrie der Spannbacken fährt diese Spannkraft des Spannantriebs zu einer mehr oder weniger großen, auf das Werkstück einwirkenden Klemmkraft. Je nachdem, welche Abmessungen beziehungsweise geometrische Ausgestaltungen das Werkstück aufweist, kann das Einspannen des Werkstücks zwischen den Spannbacken problematisch sein, wenn die Dimensionen des Werkstücks den Verfahrweg der Backenträger beziehungsweise Spannbacken überschreiten. Es gibt dazu beispielsweise Konzepte, um die Antriebsspindel zu verlängern, um auf diese Weise denn Spannbereich des Spannantriebs zu erweitern. Spannantriebe mit Backenträgern und Spannbacken, die derart flexibel ausgestaltet sind, benötigen in der Regel komplexe Umbaumaßnahmen, um den Spannantrieb an die vorliegenden Gegebenheiten anzupassen. Gleichzeitig muss eine ausreichende Stabilität der Verbindungen der Bauelemente untereinander gewährleistet werden, damit der Spannantrieb auch bei großen Klemmkräften sicher bedient werden kann. WO 2020216413A1 offenbart eine Spannvorrichtung mit einer angeschrägten Basishalterung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Diese angeschrägte Basishalterung soll die Erzeugung von größeren Klemmkräften ermöglichen. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Spannantrieb sowie ein Verfahren anzugeben, bei denen es ermöglicht wird, den Spannbereich eines Spannantriebs, insbesondere eines Spannantriebs für einen Schraubstock, zu erweitern, wobei möglichst unkomplizierte Umbaumaßnahmen bei gleichzeitiger hohen Belastbarkeit des Spannantriebs realisiert werden sollen. Diese Aufgabe ist bei der vorliegenden Erfindung durch die Merkmale des Kennzeichnungsteils des Patentanspruchs 1 zunächst dadurch gelöst, dass zur Befestigung des ersten Backenträgers und/oder des zweiten Backenträgers an dem Unterteil mindestens eine erste Klemmfläche an dem Unterteil ausgebildet ist, dass mindestens eine zu der ersten Klemmfläche des Unterteils korrespondierende zweite Klemmfläche an mindestens einer an dem Backenträger angeordneten Klemmmutter ausgebildet ist, dass die erste Klemmfläche und die zweite Klemmfläche im aufgeschobenen Zustand des Backenträgers auf dem Unterteil in Verbindung stehen und dass eine Klemmkraft zwischen der ersten Klemmfläche und der zweiten Klemmfläche über die Klemmmutter realisierbar ist. In der Klemmutter ist eine Durchbohrung ausgebildet, in der eine Spindel schwimmend angeordnet ist, wobei sich die Durchbohrung etwa senkrecht zur Längsstreckung des Unterteils erstreckt, wobei durch die Durchbohrung eine erste Klemmausnehmung und eine, der ersten Klemmausnehmung gegenüberliegende, zweite Klemmausnehmung gebildet sind, wobei jeweils ein erstes Befestigungselement in die erste Klemmausnehmung und ein zweites Befestigungselement in die zweite Klemmausnehmung einführbar sind und wobei das erste Befestigungselement gegenläufig gegen einen Anschlag in Richtung der Durchbohrung verschiebbar sind, sodass über den Anschlag mittelbar eine Klemmkraft zwischen der ersten Klemmfläche und der zweiten Klemmfläche aufbringbar ist. Die Spannteile können formschlüssig in den jeweiligen Backenträger einsetzbar ausgestaltet sein. Durch den Formschluss und der Befestigung der Spannteile an der Antriebsspindel kann die Antriebsspindel nicht vollständig aus den Backenträgern entfernt werden. Bevorzugterweise weisen die S