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EP-4492955-B1 - AGRICULTURAL IMPLEMENT

EP4492955B1EP 4492955 B1EP4492955 B1EP 4492955B1EP-4492955-B1

Inventors

  • Löbbert, Johannes
  • PAULESSEN, GEORG
  • ACHTEN, GEORG

Dates

Publication Date
20260506
Application Date
20230316

Claims (10)

  1. An agricultural implement (1), which by means of a lifting device (15, 20) can be lifted from a working position into a lifted position or vice versa back into the working position, having a frame (2, 11), wherein the frame (2, 11) is at least indirectly assigned multiple working tools (7) oriented in a tool plane (8) and depth guide means (17) are assigned to the working tools (7) of the agricultural implement located downstream of the same, with which in a working position of the implement (1) the distance of the working tools (7) to a ground surface (12) can be adjusted or changed, wherein between the frame (2) and the depth guide means (17) at least one hinge unit (18) is arranged, characterised in that between the frame (2) and the depth guide means (17)at least one locking means (31)is arranged, by means of which the depth guide means (17) in the working position are locked relative and immovably relative to the frame (2, 11) and upon a transfer from the working position into a lifted position of the implement (1), can moveably swing or pivot towards the frame (2) or the working tools (7) by means of the hinge unit (18), wherein the locking means (31) is configured so as to be passive and releasable by lifting the implement (1) or the frame (2, 11).
  2. The agricultural implement according to Claim 1, characterised in that the locking means (31) comprises at least one projection (32) and one recess (33), wherein the projection (32) and the recess (33) interlock in a locking position in such a manner and prevent a movement between the projection (32) and the recess (33) in a first direction (R1), wherein a movement between the projection (32) and the recess (33) in a second direction (R2) reaches a release position of the locking means (31), in which the projection (32) and the recess (33) can be moved past one another along the first direction (R1).
  3. The agricultural implement according to Claim 2, characterised in that the projection (32) and the recess (33) are designed in such a manner that their movement in the first direction (R1) and the second direction (R2) are arranged so as to run in a common plane.
  4. The agricultural implement according to Claim 2 or 3, characterised in that guiding means are at least indirectly arranged between frame (2) and depth guide means (17), which guide and/or limit a movement of the depth guide means (17) in the region of the locking means (31) in the first direction (R1) and/or the second direction (R2).
  5. The agricultural implement according to the above claims, characterised in that the locking means (31) is designed hook-like and moveable.
  6. The agricultural implement according to the above claims, characterised in that the implement (1) is designed in multiple parts so as to be foldable, wherein at least one first boom (5) and a second boom (6) are connected to the frame (2, 11) so as to be foldable or pivotable and working tools (7) and depth guide means (17) are assigned to the booms.
  7. The agricultural implement according to the above claims, characterised in that the frame (2) of the implement (1) comprises a first tilting frame (11), which is arranged so as to be pivotable or tiltable about a tilting axis (9), which is arranged transversely or pivotably to a centre plane (3) of the implement (1), wherein the booms (5, 6) are arranged so as to be pivotable about a pivot axis (10), which pivotably runs largely parallel to the centre plane (3) of the implement (1).
  8. The agricultural implement according to the above claims, characterised in that the depth guide means (17) are designed as double roller unit (21), which via an pendulum compensation (22) for offsetting ground irregularities is connected to the booms (5, 6) .
  9. The agricultural implement according to the above claims, characterised in that the depth guide means (17) are designed by means of a link mechanism (23) so that the position of the depth guide means (17) relative to the working tools (7) is adjustable or changeable in distance and/or inclination.
  10. The agricultural implement according to the above claims, characterised in that the working tools (7) and/or the depth guide means (17) are assigned flattening and/or harrowing tools.

Description

Die Erfindung betrifft ein landwirtschaftliches Arbeitsgerät gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. Landwirtschaftliche Maschinen überschreiten oft die im öffentlichen Straßenverkehr erlaubten Abmessungen und sind daher mit klappbaren oder faltbaren Maschinenrahmen versehen, um diese von einer breiten oder ausladenden, die erlaubten Abmessungen überschreitende Arbeitsstellung in eine schmale Transportstellung zu verbringen, welche den zulässigen Abmessungen entspricht. Die deutsche Offenlegung DE 10 2005 026 812 A1 zeigt ein landwirtschaftliches Bodenbearbeitungsgerät mit großer Arbeitsbreite mit einem Klapprahmen und daran angeordneten Bodenbearbeitungswerkzeugen. Diesem ist ein Fahrwerksrahmen vorgeordnet. Für den Straßentransport wird der Klapprahmen in einem ersten Schritt in eine senkrechte Stellung verbracht und dessen äußere Segmente in einem folgenden Schritt nach vorne geklappt, um der erlaubten Fahrzeugbreite zu genügen. Die Offenlegung EP 2113159 A1 zeigt ein ähnliches Bodenbearbeitungsgerät mit großer Arbeitsbreite, welches gemäß Figur 1 aus einem mittleren sowie zwei seitlich daneben angeordneten äußeren Rahmensegmenten mit daran angeordneten Tiefenführungselementen besteht. Die Klappung von einer Arbeitsstellung in eine Transportstellung erfolgt wie zuvor zu DE 10 2005 026 812 A1 beschrieben. Um eine zulässige Höhe im geklappten Zustand zu erreichen, werden die in Arbeitsstellung nach hinten ausladenden Tiefenführungs- und Einebnungselemente um eine Achse verschwenkt und verringern die Gesamthöhe in Transportstellung, nachdem je Segment mehrere Sicherungsbolzen gelöst wurden. Es sind Bodenbearbeitungsgeräte bekannt, bei welchen am Vorgewende anstelle eines Fahrwerkes walzenförmige Tiefenführungselemente verwendet werden, um das ausgehobene Gerät auf dem Walzenkörper während eines Wendemanövers zu tragen. Zumindest für die Rückwärtsfahrt sind dabei die Tiefenführungselemente relativ zum Gerät zu verriegeln, um ein ungewolltes Schwenken der Tiefenführungselemente zu verhindern. Hierzu muss ein Bediener die Verriegelung manuell betätigen. Aufgabe der Erfindung ist es, ein landwirtschaftliches Arbeitsgerät bereit zu stellen, bei welchem in Arbeitsstellung nach hinten ausladenden Geräteteile, welche durch Klappung in eine Transportstellung insbesondere in eine obere oder weniger ausladende Position gelangen, eine zulässige Transporthöhe des landwirtschaftlichen Arbeitsgerätes nicht überschreiten. Dabei sollen die ausladende Geräteteile wie beispielsweise Tiefenführungselemente automatisch ver- oder entriegelt werden Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des kennzeichnenden Teiles des Anspruches 1 gelöst. Ein Landwirtschaftliches Arbeitsgerät, welches mittels einer Hubvorrichtung von einer Arbeitsstellung in eine Aushubstellung aushoben oder umgekehrt zurück in die Arbeitsstellung abgesenkt werden kann, weist einen Rahmen auf. Der Rahmen kann ein- oder mehrteilig ausgebildet sein und weitere Hilfsrahmen oder Teilsegmente aufweisen, welche auch beweglich zueinander angeordnet sein können. Dem Rahmen sind mehrere Arbeitswerkzeuge vorzugsweise in einer Werkzeugebene ausgerichtet zugeordnet. Dabei sind den Arbeitswerkzeugen des landwirtschaftlichen Arbeitsgerätes Tiefenführungsmittel nachgelagert zugeordnet, mit welchen in einer Arbeitsstellung des Arbeitsgerätes der Abstand der Arbeitswerkzeuge zu einer Bodenoberfläche eingestellt oder verändert werden kann. Zwischen dem Rahmen und den Tiefenführungsmitteln sind zumindest eine Scharniereinheit und eine Arretierung angeordnet, mittels welcher die Tiefenführungsmittel in der Arbeitsstellung relativ und unbeweglich zum Rahmen arretiert sind und bei einer Überführung von der Arbeitstellung in eine Aushubstellung des Arbeitsgerätes zum Rahmen oder den Arbeitswerkzeugen hin mittels der Scharniereinheit beweglich pendeln oder schwenken können. Die Arretierung ist passiv und durch Aushub des Arbeitsgerätes oder des Rahmens lösbar ausgebildet. Somit wird eine in Arbeitsstellung des Arbeitsgerätes benötigte Verriegelung der Tiefenführungsmittel durch den Aushub des Arbeitsgerätes oder seines Rahmens oder Teilen davon wieder entriegelt. Dabei ist kein direktes oder aktives Betätigen einer Arretierung durch einen Bediener oder eine Folgesteuerung erforderlich, was die Komplexität und Herstellkosten des landwirtschaftichen Arbeitsgerätes signifikant senkt. Zugleich wird beim Aushub des Arbeitsgerätes die Ausladung der Tiefenführungsmittel zugunsten eines geringeren Hubkraftbedarfes verkürzt. Dabei bewirkt die geringere Ausladung der Tiefenführungsmittel auch eine geringere Transporthöhe des landwirtschaftlichen Arbeitsgerätes. In einer erweiterten Erfindungsform weist die Arretierung zumindest einen Vorsprung und eine Ausnehmung auf. Dabei können der Vorsprung und die Ausnehmung in eine Arretierstellung verhaken und eine Bewegung zwischen dem Vorsprung und der Ausnehmung in einer ersten Richtung unterbinden. Weiterhin wird durch eine Bewegung zwischen dem Vo