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EP-4499246-B1 - TWO-DIMENSIONAL PUZZLE WITH ASSIGNMENT AID

EP4499246B1EP 4499246 B1EP4499246 B1EP 4499246B1EP-4499246-B1

Inventors

  • Brauner, Dirk J.

Dates

Publication Date
20260506
Application Date
20221215

Claims (7)

  1. Two-dimensional puzzle with matching aid, consisting of a plurality of irregularly shaped puzzle pieces, each of which has at least one recess and/or at least one protrusion, so that when assembled, they can be arranged in rows and columns to form a predetermined motif, and (a) the puzzle has a coordinate system along the X and Y axes of the rectangle formed by the puzzle pieces, so that rows and columns are formed, and (b) the puzzle pieces have an indication on their reverse side that assigns them their corresponding place in the coordinate system spanned by the X and Y axes, whereby (i) the indication of the X coordinate is considered multiple times for each complete row and the indication of the Y coordinate is considered multiple times for each complete column, and (ii) either the X-coordinate information in the respective complete rows or the Y-coordinate information in the respective complete columns is printed in a font size such that the corresponding information is present on the back of each puzzle piece approximately 10 to approximately 50 times, thereby filling the entire available area.
  2. Puzzle according to claim 1, characterized in that the font size and/or font weight of one coordinate specification and the font size and/or font weight of the other coordinate specification differ by a factor of 1.5 to 5.
  3. Puzzle according to at least one of claims 1 or 2, characterized in that the puzzle pieces each have their corresponding coordinate on the back in the form of a letter and a number.
  4. Puzzle according to at least one of claims 1 to 3, characterized in that the coordinate division is printed on a frame into which the puzzle pieces must be inserted.
  5. Puzzle according to at least one of claims 1 to 4, characterized in that the coordinate grid is printed on separate strips which are attached to the sides of the puzzle so that they form a coordinate system.
  6. Puzzle according to at least one of claims 1 to 5, characterized in that the puzzles contain between 100 and 5,000 puzzle pieces.
  7. Puzzle according to at least one of claims 1 to 6, characterized in that it has a rectangular shape.

Description

GEBIET DER ERFINDUNG Die Erfindung befindet sich auf dem Gebiet der Gesellschaftsspiele und betrifft ein Puzzle, das die Auffindung der Position von einzelnen Puzzleteilen erleichtert. TECHNOLOGISCHER HINTERGRUND Unter einem Puzzle versteht man ein mechanisches Geduldspiel, genauer gesagt ein Legespiel, bei dem versucht wird, die einzelnen Puzzleteile wieder zu einem Ganzen zusammenzusetzen. Das englische Wort dafür lautet jigsaw puzzle ("Laubsägen Rätsel"), da die ersten Spiele mit der Laubsäge hergestellt wurden. Genauer gesagt wurde das erste Puzzle 1766 in England vom Kupferstecher und Kartenhändler John Spilsbury (1739-1769) hergestellt. Dazu klebte er eine Landkarte von Großbritannien auf ein Holzbrettchen und zersägte dieses entlang der Grenzlinien der verschiedenen Grafschaften. Die Spieler mussten dann versuchen, die Karte wieder zu vervollständigen. Heute gehören Puzzles zu den beliebtesten Spielformen, da man sie sowohl alleine als auch zu zweit oder in einer kleinen Gruppe spielen und jederzeit unterbrechen kann. Der Spielwarenindustrie haben die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Lockdowns einen weiteren Schub gegeben. So berichtete der Marktführer Ravensburger, dass er allein im Jahr 2020 mehr als 32 Millionen Puzzles verkauft habe, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um mehr als 10 % entspräche. So beliebt Puzzles auch sind, so sinkt mit steigendem Schwierigkeitsgrad die Frustrationsgrenze, ab der man das Spiel aufgibt, da es als zu schwierig bzw. unmöglich erscheint, weitere Puzzleteile in das bereits bestehende Motiv einzufügen. Das ist typischerweise dann der Fall, wenn der Rand und vielleicht einige markante Motivabschnitte zusammengesetzt sind und die verbliebenen Puzzleteile von der Farbe oder dem Motivhintergrund so ähnlich sind, dass jede weitere Zuordnung eines mühsamen Versuch- und Irrtumsprinzips bedarf. RELEVANTER STAND DER TECHNIK DE 20 2013 009963 U1 (FEHRENTZ) betrifft ein Puzzle mit einer Vielzahl von aus einem Trägermaterial (4) herausgetrennten Einzelteilen (2), die zu einem Bild zusammensetzbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägermaterial (4) an mindestens einer Oberfläche (1', 1") eine Maserung (5), gebildet durch die Verwendung eines Naturwerkstoffs, aufweist. Der relevante Inhalt des Puzzles besteht jedoch ausschließlich darin, dass es über einen Rahmen verfügt. FR 2385420 A1 (BOHBOT) betrifft anspruchsgemäß ein "Unterhaltungsgerät" basierend auf einer Oberfläche, die ein Muster oder ein Bild trägt, das wie bei einem Puzzle in ineinandergreifende Teile zerlegt ist. Auf der anderen Seite befindet sich ein weiteres Bild. Diese Teile können umgedreht werden, so dass sie zu einem anderen Muster oder Bild wieder zusammengesetzt werden können. Die Rückseiten der Bilder können unterschiedlich gefärbt sein und entsprechend ihrer Position Kennzeichnungen oder Zeichen tragen. Nach dem Zusammenbau durch einen Spieler benutzt ein zweiter Spieler einen durchsichtigen Rahmen, der durch ein nummeriertes Raster unterteilt ist, um aus den gegebenen Informationen ein Bild zu erstellen. Das Dokument ist eher nicht relevant. US 2005 0167913 A1 (MUCCI) betrifft ein Puzzle, das auf der Rückseite sowohl eine Farbkennung als auch Zahlen enthält. Puzzleteilchen gleicher Farbe gehören zu gleichen Bereichen des Puzzles, ansonsten sind die Teile durchnummeriert, es wird jedoch kein Koordinatensystem aufgespannt. EP 12 93 236 B1 (HAUSEMANN) betrifft ein Puzzle mit mehreren Puzzleelementen (2; 4), die jeweils in einer bestimmten Position in einer Anordnung (1) zu platzieren sind, wobei mindestens einige der Puzzleelemente (2; 4) eine Markierung (3, 5) aufweisen, wobei die Markierung (3, 5) einen Code enthält, der sich auf die Position des Puzzleelements (2; 4) in der Anordnung (1) bezieht, dadurch gekennzeichnet, dass der Code in der Markierung (2; 4) so verborgen ist, dass er erst dann erkennbar wird, wenn eine bestimmte Handlung durchgeführt wird. Ein Koordinatensystem ist nicht vorhanden. Im japanischen Patent JP 6755232 B2 (KOYO) wird vorgeschlagen, die Rückseite von Puzzleteilen mit QR-Codes zu bedrucken. Will der Spieler wissen, wo ein konkretes Puzzleteil im Puzzle zu positionieren ist, muss er den QR-Code auslesen und erhält dann eine nicht näher erklärte Positionsangabe. Diese Vorgehensweise ist jedoch enorm aufwendig, sowohl in der Herstellung als auch in der Anwendung. Zudem fehlt es bei dieser Alternative an einer klaren Positionierung, da das Puzzle keine Koordinateneinteilung aufweist. JP 09299610 A1 betrifft ein Puzzle, bei dem alle Teilchen auf ihrer Rückseite Koordinatenangaben tragen, so dass jedes Teilchen in einem Koordinatensystem lokalisiert werden kann. Nicht offenbart wird, dass das Puzzle über einen Rand verfügt, der zusätzlich noch die Koordinatenangaben enthält. WO2004004851 A2 betrifft ein Puzzle, bei dem die Teile zu verschiedenen Motiven zusammengesetzt werden können. In einer Ausführungsform hat das Puzzle einen Satz von Teilen, die in einer Anord