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EP-4532868-B1 - METHOD FOR PRODUCING A SCREW FOUNDATION

EP4532868B1EP 4532868 B1EP4532868 B1EP 4532868B1EP-4532868-B1

Inventors

  • RUDERT, Bernd
  • BUSCH, MARTIN

Dates

Publication Date
20260506
Application Date
20230523

Claims (8)

  1. Method for producing a screw foundation (1) for fastening elements in a foundation soil, in which at least a first cylindrical tube (5) is provided as a first starting form and the first tube (5) adjacent to a front insertion end (1b) is provided at least in some areas with a thread-like outer contour (4) for screwing into the foundation soil, wherein a star-shaped contour (2) with internal toothing and external toothing (2a, 2b) is shaped-in by reshaping into a rear end (1a) of the first tube (5), wherein, in a first step, a star-shaped pre-contour (2') is shaped-in radially from the outside against a star-shaped counter-form (6a) arranged inside the tubular end (1a) and, in a second step, the star-shaped pre-contour (2') is shaped-out radially from the outside to the star-shaped contour (2) without an inner counter-form.
  2. Method according to claim 1, characterized in that the star-shaped pre-contour (2') and the star-shaped contour (2) at the rear end (1a) of the first tube (5) are shaped-in by a plurality of reshaping tools (6) arranged on a common circumference and uniformly radially adjustable.
  3. Method according to claim 1 or 2, characterized in that the star-shaped contour (2) is formed conically tapering from the rear end (1a) in the axial longitudinal direction of the first tube (5).
  4. Method according to one or more of claims 1 to 3, characterized in that the rear tubular end (1a) is radially expanded before the star-shaped pre-contour (2') is shaped-in.
  5. Method according to one or more of claims 1 to 4, characterized in that a conical front section (1d) tapering to an insertion tip (3) is shaped onto the first tube (5) using a non-cutting process, wherein the front section (1d) is formed at least in some areas with the thread-like outer contour (4) for screwing into the foundation soil.
  6. Method according to claim 5, characterized in that the front section (1d) is produced by compression molding with or without heat application.
  7. Method according to one or more of claims 1 to 6, characterized in that at least a second cylindrical tube is provided as a second starting form and that a star-shaped contour (8, 9) with internal toothing and external toothing (8a, 8b, 9a, 9b) is shaped-in into each of the two tubular ends (7a, 7b) of the second tube, wherein, in a first step, respectively a star-shaped pre-contour is shaped-in radially from the outside against a star-shaped counter-form arranged inside the tubular end, and, in a second step, respectively the star-shaped pre-contour is shaped-out radially from the outside to the star-shaped contour without an inner counter-form, wherein the contour (9) at one end (7b) of the second tube corresponds to the contour (2) at the rear end (1a) of the first tube, and the contour (8) at the other end (7a) of the second tube is designed such that the other end (7a) of the second tube can be inserted into or onto the rear end (1a) of the first tube in a force-fitting and/or form-fitting manner.
  8. Method according to claim 7, characterized in that the sticked into each other ends (1a, 7a) of the first and second tubes are secured to each other in the area of the star-shaped contours (2, 8) by at least one screw connection extending transversely to the longitudinal axis of the first and second tubes.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Schraubfundamentes zur Befestigung von Elementen in einem Untergrund, bei welchem wenigstens ein erstes zylindrisches Rohr als erste Ausgangsform bereitgestellt wird und das erste Rohr angrenzend an ein vorderes Einführende wenigstens bereichsweise mit einer gewindeartigen Außenkontur zum Einschrauben in den Untergrund versehen wird, wobei in ein hinteres Ende des ersten Rohres durch Umformen eine sternförmige, eine Innen- und Außenverzahnung aufweisende Kontur eingeformt wird. Schraubfundamente sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Sie können am hinteren Ende zum Einstecken von Pfählen oder Stäben ausgebildet sein oder alternativ am hinteren Ende einen platten- bzw. flanschartigen Befestigungsansatz aufweisen, an dem andere Elemente, z.B. Rahmen od. dgl., befestigt werden können. Ein Verfahren mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Patentanspruches 1 ist aus der nicht vorveröffentlichten Druckschrift DE 10 2021 130 720 B3 bekannt. Aus US 2017 / 0 058 940 A1 ist eine Anordnung zur Verbindung zweier ineinander gesteckter Rohre bekannt. Aus DE 10 2010 010 603 A1 ist ein weiteres Verfahren zur Herstellung von Schraubfundamenten bekannt. Aus DE 10 2019 128 030 B3 ist ein Verfahren zur Herstellung eines Schraubfundamentes zur Befestigung von Elementen im Erdreich bekannt, bei welchem ein zylindrisches Rohr als Ausgangsform bereitgestellt wird, an das spanlos ein zu einer Einführspitze zulaufender konischer Vorderabschnitt angeformt wird. Dabei wird der Vorderabschnitt wenigstens bereichsweise mit einer gewindeartigen Außenkontur zum Einschrauben in das Erdreich versehen. Wesentlich ist bei diesem Verfahren, dass in ein hinteres Ende des Rohres durch Drückwalzen eine Innenkontur für ein Einschraubwerkzeug eingeformt wird und dass der Vorderabschnitt und die gewindeartige Außenkontur ausschließlich durch Drückwalzen geformt werden. Das Schraubfundament wird somit allein durch Drückwalzen hergestellt, wodurch der Herstellaufwand gering ist und präzise und reproduzierbare Bauteile erzeugt werden können. Dabei kann entweder zunächst die Innenkontur und danach der Vorderabschnitt und die gewindeartige Außenkontur geformt werden oder umgekehrt. Als Ausgangsform kann ein gezogenes oder geschweißtes Rohr verwendet werden. In der Praxis hat sich herausgestellt, dass bei einem so hergestellten Schraubfundament das vom Einschraubwerkzeug auf die Innenkontur des Schraubfundamentes übertragbare Drehmoment begrenzt ist, so dass das Schraubfundament bei bestimmten Bodenverhältnissen oder bei besonders großer Eindringtiefe weniger geeignet ist. Aufgabe der Erfindung ist es, ein einfach herstellbares Schraubfundament zu schaffen, das für beliebige Bodenverhältnisse und bevorzugt beliebige Eindringtiefen geeignet ist. Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs bezeichneten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass in einem ersten Schritt eine sternförmige Vorkontur gegen eine im Inneren des rohrförmigen Endes angeordnete sternförmige Gegenform radial von außen eingeformt wird und in einem zweiten Schritt die sternförmige Vorkontur ohne innere Gegenform radial von außen zur sternförmigen Kontur ausgeformt wird. Die Kontur am hinteren Ende des Schraubfundamentes wird somit von außen zweistufig spanlos eingeformt, wobei sowohl eine Innen- als auch eine Außenverzahnung gebildet wird. Die Außen- und die Innenverzahnung dienen zur drehfesten Verbindung mit einem Einschraubwerkzeug mit komplementärer Verzahnungskontur. Die Innenverzahnung ist zur drehfesten Aufnahme eines rohrförmigen Verlängerungselementes geeignet, wodurch ein wenigstens zweiteiliges Schraubfundament entsteht. Außerdem ist die Innenverzahnung zur Aufnahme eines platten- bzw. flanschartigen Befestigungsansatzes geeignet, wobei der Befestigungsansatz mit einer der sternförmigen Kontur entsprechenden Kontur ausgerüstet ist. Durch die sternförmige Kontur lassen sich große Drehmomente übertragen, welche ein Einschrauben in Untergründe mit beliebigen Bodenverhältnissen ermöglichen. Die sternförmige Kontur kann so ähnlich gestaltet sein wie ein Schraubenmitnahmeprofil mit der Normbezeichnung "Innensechsrund" bzw. "Außensechsrund", wobei die Zähneanzahl aber beliebig ist. Dabei ist bevorzugt vorgesehen, dass die sternförmige Vorkontur und die sternförmige Kontur am hinteren Ende des ersten Rohres von mehreren auf einem gemeinsamen Umfang angeordneten und gleichmäßig radial zustellbaren Umformwerkzeugen eingeformt werden. Die Umformwerkzeuge können z.B. Drück- oder Presswerkzeuge sein. Dabei ist vorteilhaft vorgesehen, dass die sternförmige Kontur ausgehend vom hinteren Ende in axialer Längsrichtung des ersten Rohres konisch zulaufend geformt wird. Der Innenquerschnitt der sternförmigen Kontur verringert sich somit ausgehend vom hinteren Ende in Längsrichtung. Die Umformwerkzeuge sind dementsprechend komplementär geformt. Es kann vorgesehen sein, dass das hintere rohrförmige Ende vor der Einformung der st