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EP-4540850-B1 - MODULAR MULTI-POLE RAIL-MOUNTED DEVICE

EP4540850B1EP 4540850 B1EP4540850 B1EP 4540850B1EP-4540850-B1

Inventors

  • MARTEL, JEAN-MARY
  • MUNDT, ANDREAS
  • NESS, FRANZ
  • NÖRL, Gerald
  • SCHAICH, SEBASTIAN

Dates

Publication Date
20260506
Application Date
20230801

Claims (10)

  1. Modular, multi-pole rail-mounted device (1), comprising: - a first device module (10) for connection to a first phase conductor and a second device module (20) for connection to a second phase conductor, - an insulating-material housing (11) formed from a first housing module (2) and a second housing module (21) by connection by means of a first connecting means (9), wherein the first housing module (11) is assigned to the first device module (10) and the second housing module (21) is assigned to the second device module (20), - a first printed circuit board (12), which is received and held in the first housing module (11), and a second printed circuit board (22), which is received and held in the second housing module (21), wherein the first printed circuit board (12) and the second printed circuit board (13) are electrically conductively connected by a mechanical plug-in connection (50), comprising at least one contact element (51) and at least one contact receptacle (52) assigned to the contact element, characterized in that the first printed circuit board (12) is mounted in the first housing module (11) in a floating manner in a first direction (x) and in a second direction (y) oriented orthogonally to the first direction (x).
  2. Modular, multi-pole rail-mounted device (1) according to Claim 1, wherein the contact receptacle (52) of the plug-in connection (50) is arranged on the first printed circuit board (12), and the contact element (51) of the plug-in connection (50) is arranged on the second printed circuit board (22).
  3. Modular, multi-pole rail-mounted device (1) according to Claim 2, wherein the plug-in connection (50) has a centring aid (53) which aligns the first printed circuit board (12) relative to the first housing module (11).
  4. Modular, multi-pole rail-mounted device (1) according to Claim 3, wherein the centring aid (53) is mechanically connected to the first housing module (11) via at least one elastic element (54).
  5. Modular, multi-pole rail-mounted device (1) according to either of Claims 3 and 4, wherein the centring aid (53) has run-in bevels (55).
  6. Modular, multi-pole rail-mounted device (1) according to any of the preceding claims, wherein the first housing module (11) has a fixing element which fixes the first printed circuit board (12) in the third direction (z) by attaching the first connecting means (9) acting in a third direction (z) orthogonal to the first (x) and second direction (y).
  7. Modular, multi-pole rail-mounted device (1) according to any of the preceding claims, wherein the first housing module (11) has a wall opening (13) for receiving the contact receptacle (52) arranged on the first printed circuit board (12).
  8. Modular, multi-pole rail-mounted device (1) according to any of the preceding claims, comprising: a third device module for connection to a third phase conductor, wherein the third device module has a third housing module which is arranged between the first housing module (11) and the second housing module (21).
  9. Modular, multi-pole rail-mounted device (1) according to Claim 8 when dependent on Claim 2, wherein the third device module has a third printed circuit board which is arranged in the third housing module, is mounted in a floating manner in the first direction (x) and the second direction (y) and has a further contact receptacle which, in terms of its position in the first and the second direction (x, y), correlates with the position of the contact receptacle (52) arranged on the first printed circuit board (12), so that the at least one contact element (51) arranged on the second printed circuit board (22) can be guided through the further contact receptacle in order to be electrically conductively connected to the contact receptacle (52) arranged on the first printed circuit board (12).
  10. Modular, multi-pole rail-mounted device (1) according to any of the preceding claims, wherein each of the housing modules (11, 12) has a width (B) of one subdivision unit (TE).

Description

Die Erfindung betrifft ein modular gebildetes, mehrpoliges Reiheneinbaugerät mit einem erstens Gerätemodul zum Anschluss an einen ersten Phasenleiter, einem zweiten Gerätemodul zum Anschluss an einen zweiten Phasenleiter sowie einem aus einem ersten Gehäusemodul und einem zweiten Gehäusemodul gebildeten Isolierstoffgehäuse, wobei das erste Gehäusemodul dem ersten Gerätemodul, und das zweite Gehäusemodul dem zweiten Gerätemodul zugeordnet ist. Derartige modular gebildete mehrpolige Reiheneinbaugeräte sind aus CN 110 571 105 A, CN 109 616 384 A, CN 106 783 419 A und CN 113 972 104 bekannt. Elektromechanische Schutzschaltgeräte - beispielsweise Leistungsschalter, Leitungsschutzschalter, Fehlerstromschutzschalter sowie Lichtbogen- bzw. Brandschutzschalter - dienen der Überwachung sowie der Absicherung eines elektrischen Stromkreises und werden insbesondere als Schalt- und Sicherheitselemente in elektrischen Energieversorgungs- und Verteilnetzen eingesetzt. Zur Überwachung und Absicherung des elektrischen Stromkreises wird das Schutzschaltgerät über zwei oder mehrere Anschlussklemmen mit einer elektrischen Leitung des zu überwachenden Stromkreises elektrisch leitend verbunden, um bei Bedarf den elektrischen Strom in der jeweiligen überwachten Leitung zu unterbrechen. Das Schutzschaltgerät weist hierzu zumindest einen Schaltkontakt auf, der bei Auftreten eines vordefinierten Zustandes - beispielsweise bei Erfassen eines Kurzschlusses oder eines Fehlerstromes - geöffnet werden kann, um den überwachten Stromkreis vom elektrischen Leitungsnetz zu trennen. Derartige Schutzschaltgeräte sind auf dem Gebiet der Niederspannungstechnik auch als Reiheneinbaugeräte bekannt. Leistungsschalter sind dabei speziell für hohe Ströme ausgelegt. Ein Leitungsschutzschalter (sogenannter LS-Schalter), welcher auch als "Miniature Circuit Breaker" (MCB) bezeichnet wird, stellt in der Elektroinstallation eine sogenannte Überstromschutzeinrichtung dar und wird insbesondere im Bereich der Niederspannungsnetze eingesetzt. Leistungsschalter und Leitungsschutzschalter garantieren ein sicheres Abschalten bei Kurzschluss und schützen Verbraucher und Anlagen vor Überlast, beispielsweise vor Beschädigung der elektrischen Leitungen durch zu starke Erwärmung in Folge eines zu hohen elektrischen Stromes. Sie sind dazu ausgebildet, einen zu überwachenden Stromkreis im Falle eines Kurzschlusses oder bei Auftreten einer Überlast selbsttätig abzuschalten und damit vom übrigen Leitungsnetz zu trennen. Leistungsschalter und Leitungsschutzschalter werden daher insbesondere als Schalt- und Sicherheitselemente zur Überwachung und Absicherung eines elektrischen Stromkreises in elektrischen Energieversorgungsnetzen eingesetzt. Leitungsschutzschalter sind aus den Druckschriften DE 10 2015 217 704 A1, EP 2 980 822 A1, DE 10 2015 213 375 A1, DE 10 2013 211 539 A1 oder auch EP 2 685 482 B1 prinzipiell vorbekannt. Zur Unterbrechung einer einzigen Phasenleitung wird zumeist ein einpoliger Leitungsschutzschalter verwendet, welche üblicher Weise eine Breite von einer Teilungseinheit (entspricht ca. 18mm) aufweist. Für dreiphasige Anschlüsse werden (alternativ zu drei einpoligen Schaltgeräten) dreipolige Leitungsschutzschalter eingesetzt, welche dementsprechend eine Breite von drei Teilungseinheiten (entspricht ca. 54mm) aufweisen. Jedem der drei Phasenleiter ist dabei ein Pol, d.h. eine Schaltstelle zugeordnet. Soll zusätzlich zu den drei Phasenleitern auch noch der Neutralleiter unterbrochen werden, spricht man von vierpoligen Geräten, welche vier Schaltstellen aufweisen: drei für die drei Phasenleiter sowie einen für den gemeinsamen Neutralleiter. Ein Fehlerstromschutzschalter ist eine Schutzeinrichtung zur Gewährleistung eines Schutzes gegen einen gefährlichen Fehlerstrom in einer elektrischen Anlage. Ein derartiger Fehlerstrom - welcher auch als Differenzstrom bezeichnet wird - tritt auf, wenn ein spannungsführendes Leitungsteil einen elektrischen Kontakt gegen Erde aufweist. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn eine Person ein spannungsführendes Teil einer elektrischen Anlage berührt: in diesem Fall fließt der Strom als Fehlerstrom durch den Körper der betreffenden Person gegen die Erdung ab. Zum Schutz gegen derartige Körperströme muss der Fehlerstromschutzschalter bei Auftreten eines derartigen Fehlerstroms die elektrische Anlage schnell und sicher allpolig vom Leitungsnetz trennen. Im Allgemeinen Sprachgebrauch werden anstelle des Begriffs "Fehlerstromschutzschalter" auch die Begriffe FI-Schutzschalter (kurz: FI-Schalter), Differenzstromschutzschalter (kurz: DI-Schalter) oder RCD (für "Residual Current Protective Device") gleichwertig verwendet. Lichtbogen- bzw. Brandschutzschalter werden zur Erfassung von Störlichtbögen, wie sie an einer defekten Stelle einer elektrischen Leitung - beispielsweise einer lockeren Kabelklemme oder aufgrund eines Kabelbruchs - auftreten können, verwendet. Tritt der Störlichtbogen elektrisch in Reihe zu einem elektrischen V