EP-4547970-B1 - BLOWER
Inventors
- GOTTER, ALEXANDER
- Rösgen, Thomas
- SUTTY, Patrick
- BOUTROS-MIKHAIL, MATTHIAS
Dates
- Publication Date
- 20260506
- Application Date
- 20220628
Claims (9)
- A blower (10) comprising: - a housing (12) on which an intake opening (1232) and an outlet opening (1212) are formed and which forms a conveying chamber (14), a motor chamber (18) and an electronics chamber (22), the housing (12) being designed such that a fluid can be conveyed from the intake opening (1232) through the motor chamber (18) and the conveying chamber (14) to the outlet opening (1212), - an impeller (16), which is arranged in the conveying chamber (14), the conveying chamber (14) and the impeller (16) being designed such that a fluid is conveyed through the conveying chamber (14) when the impeller (16) rotates, - an electric motor (20) which is arranged in the motor chamber (18) and which is designed to drive the impeller (16) in rotation, and - a motor electronics unit (24) which is arranged in the electronics chamber (22) and which is designed to control the electric motor (20) in order to drive the impeller (16), wherein the housing (12) has a pressure equalization opening (1235) via which the electronics chamber (22) is fluidically connected to the motor chamber (18), characterized in that at the pressure equalization opening (1235) a pressure equalization element (32) is arranged which is designed to allow gas to be exchanged between the electronics chamber (22) and the motor chamber (18) via the pressure equalization opening (1235) and to prevent liquid from infiltrating into the electronics chamber (22) via the pressure equalization opening (1235).
- The blower (10) according to Claim 1, wherein the motor chamber (18) is arranged fluidically between the intake opening (1232) and the conveying chamber (14).
- The blower (10) according to one of the preceding claims, wherein a fluidic inlet (181) of the motor chamber (18) and a fluidic outlet (182) of the motor chamber (18) are arranged at different axial heights.
- The blower (10) according to one of the preceding claims, wherein a housing part (123), which forms a housing wall (1234) separating the electronics chamber (22) from the motor chamber (18), consists of a metal.
- The blower (10) according to one of the preceding claims, wherein the electronics chamber (22) surrounds the motor chamber (18) radially at least partially.
- The blower (10) according to one of the preceding claims, wherein on a side of a housing wall (1234) separating the electronics chamber (22) from the motor chamber (18), facing the electronics chamber (22), at least one cooling dome (1236), projecting in the direction of the motor electronics (24), is formed, which is in thermal contact with an electronics component and/or with a board (241) of the motor electronics (24).
- The blower (10) according to one of the preceding claims, wherein the housing (12) forms an intake duct (1239) comprising the intake opening (1232), such that the intake duct (1239) and the electronics chamber (22) have a shared housing wall portion (1233).
- The blower (10) according to one of the preceding claims, wherein the conveying chamber (14) and the impeller (16) are designed such that they form a side channel conveying unit (26).
- The blower (10) according to one of the preceding claims, wherein a motor stator (201) of the electric motor (20) comprises at least six stator windings (2012).
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gebläse, insbesondere ein Gebläse für einen Verbrennungsmotor, umfassend: ein Gehäuse, an dem eine Ansaugöffnung und eine Auslassöffnung ausgebildet sind und das eine Förderkammer, eine Motorkammer und eine Elektronikkammer bildet, wobei das Gehäuse derart ausgebildet ist, dass ein Fluid von der Ansaugöffnung durch die Motorkammer und die Förderkammer zu der Auslassöffnung gefördert werden kann, ein Laufrad, das in der Förderkammer angeordnet ist, wobei die Förderkammer und das Laufrad derart ausgebildet sind, dass bei einer Rotation des Laufrads ein Fluid durch die Förderkammer gefördert wird, einen Elektromotor, der in der Motorkammer angeordnet ist und ausgebildet ist, das Laufrad rotatorisch anzutreiben, und eine Motorelektronik, die in der Elektronikkammer angeordnet ist und ausgebildet ist, den Elektromotor zum Antreiben des Laufrads anzusteuern. Wenn nicht anders definiert, ist im Folgenden eine axiale Richtung parallel zu einer Drehachse des Laufrads, eine radiale Richtung senkrecht zu der Drehachse des Laufrads, und eine Querebene quer zu der Drehachse des Laufrads. Ein gattungsgemäßes Gebläse ist aus der US 2016/0238031 A1 bekannt. Dadurch, dass im Betrieb des Gebläses ein gefördertes Fluid den in der Motorkammer angeordneten Elektromotor umströmt, wird eine effiziente Kühlung des Elektromotors realisiert. Dies ermöglicht es, das Gebläse für eine relativ lange Dauer eingeschaltet zu lassen. Auf Grund von über den angesaugten Fluidstrom in die Elektronikkammer eingetragenen Verunreinigungen und/oder Flüssigkeiten kann jedoch eine Beschädigung der Motorelektronik verursacht werden, wodurch die Funktionsfähigkeit des Gebläses beeinträchtig werden kann, bis hin zum Totalausfall des Gebläses. Das Dokument EP2562425 A2 stellt ebenfalls den Hintergrund der vorliegenden Erfindung dar. Es stellt sich vor diesem Hintergrund die Aufgabe, ein zuverlässiges Gebläse zu schaffen, das relativ lange Einschaltdauern ermöglicht. Diese Aufgabe wird durch ein Gebläse mit den Merkmalen des Hauptanspruchs 1 gelöst. Das erfindungsgemäße Gebläse umfasst ein Gehäuse, an dem eine Ansaugöffnung und eine Auslassöffnung ausgebildet sind und das eine Förderkammer, eine Motorkammer und eine Elektronikkammer bildet. Das Gehäuse ist hierbei derart ausgebildet, dass ein Fluid von der Ansaugöffnung durch die Motorkammer und die Förderkammer zu der Auslassöffnung gefördert werden kann. Im Speziellen wird im Betrieb des Gebläses ein Fluid über die Ansaugöffnung in das Gehäuse hineingefördert, anschließend durch die Motorkammer und die Förderkammer hindurch gefördert, und schlussendlich über die Auslassöffnung aus dem Gehäuse hinaus gefördert. Hierbei kann die Motorkammer grundsätzlich sowohl stromaufwärts als auch stromabwärts der Förderkammer angeordnet sein. Typischerweise umfasst das Gehäuse mehrere Gehäuseteile, die vorzugsweise axial aneinander angesetzt sind, um eine relativ einfache Montage des Gebläses zu ermöglichen. Typischerweise ist an dem Gehäuse ein Ansaugstutzen ausgebildet, der die Ansaugöffnung bildet, und ein Auslassstutzen ausgebildet, der die Auslassöffnung bildet. Das erfindungsgemäße Gebläse umfasst ein Laufrad, das in der Förderkammer angeordnet ist. Das Laufrad kann beispielsweise ein Seitenkanalpumpenlaufrad oder ein Radialpumpenlaufrad sein. In jedem Fall sind jedoch die Förderkammer und das Laufrad derart ausgebildet, dass bei einer Rotation des Laufrads ein Fluid durch die Förderkammer gefördert wird. Typischerweise sind die Förderkammer und das Laufrad im Speziellen derart ausgebildet, dass bei einer Rotation des Laufrads ein Fluid in die Förderkammer hinein gesaugt, durch die Förderkammer hindurch gefördert, und aus der Förderkammer ausgestoßen wird. Hierbei kann das Fluid entweder aus der Motorkammer in die Förderkammer hinein gesaugt werden oder von der Förderkammer in die Motorkammer ausgestoßen werden. Um eine einfache Montage des Laufrads in der Förderkammer zu ermöglichen, ist die Förderkammer vorzugsweise durch zwei axial aneinander angesetzte Gehäuseteile gebildet. Das erfindungsgemäße Gebläse umfasst einen Elektromotor, der in der Motorkammer angeordnet ist und ausgebildet ist, das Laufrad rotatorisch anzutreiben. Der Elektromotor umfasst einen Motorstator und einen Motorrotor, die auf bekannte Art und Weise zusammenwirken, um den Motorrotor rotatorisch anzutreiben. Vorzugsweise umfasst der Motorstator mindestens eine elektromagnetische Statorwicklung und ist der Motorrotor permanent magnetisiert. Typischerweise ist der Elektromotor als Innenläufer ausgebildet, wobei der Motorstator den Motorrotor radial umgibt, und wird der Elektromotor elektronisch kommutiert. Grundsätzlich ist es jedoch auch vorstellbar, dass der Elektromotor als Außenläufer ausgebildet ist, wobei der Motorrotor den Motorstator radial umgibt, und/oder über einen mechanischen Kommutator kommutiert wird. Im Allgemeinen ist das Laufrad mitdrehend mit dem Motorrotor ausgebildet. Typischerweis