EP-4549760-B1 - CONTACT DISK FOR ELECTRICALLY CONDUCTIVE CONNECTIONS
Inventors
- Volborth, Thomas
Dates
- Publication Date
- 20260506
- Application Date
- 20231031
Claims (11)
- Contact disc for electrically conductive connections for arrangement on an electrically conductive counter-layer (4) covered in a paint layer (41), specifically a body part of a motor vehicle, comprising an annular, concavely curved disc body (1) on the disc bottom (12) of which that faces the counter-layer (4) means for penetrating the paint layer (41) are arranged, wherein the disc body (1) has a cross-section that comprises at least two arched sections (13, 14) that have reducing gradients in the direction of the outer edge of the disc body (1), wherein the means are formed by at least one claw (2) protruding in the direction of the outer edge of the curved disc bottom (12), characterised in that a concavity (3) is arranged in the disc body (1) at an axial distance from the at least one claw (2).
- Contact disc in accordance with claim 1, characterised in that the at least two arched sections (13, 14) are formed as a circular arc, wherein the size of the radii (r1, r2) of the circular-arc-shaped sections (13, 14) reduces in the direction of the outer edge of the disc body (1).
- Contact disc according to one of claims 1 or 2, characterised in that the at least one claw (2) has an arched, preferably a circular-arc-shaped, more preferably a circular-ring-shaped progression along the disc bottom (12).
- Contact disc in accordance with claim 3, characterised in that the circular-arc-shaped progression of the claw (2) is formed eccentric to the disc centre along the disc bottom (12).
- Contact disc according to one of claims 3 or 4, characterised in that at least two claws (2) with a circular-arc- or circular-ring-shaped progression are arranged along the disc bottom (12) with different radii.
- Contact disc in accordance with one of the preceding claims, characterised in that the at least one claw (2) has a rectangular or triangular cross-section in the protrusion direction.
- Contact disc in accordance with one of the preceding claims, characterised in that the at least one claw (2) is arranged at a distance from the outer edge of the disc body (1), wherein the distance from the outer edge preferably is at least one fifth, particularly preferably one quarter of the radius of the disc body (1).
- Contact disc in accordance with one of the preceding claims, characterised in that the concavity (3) is formed dish-shaped, preferably channel-shaped.
- Contact disc in accordance with one of the preceding claims, characterised in that the side of the at least one claw (2) that faces the concavity (3) follows immediately on the concavity (3).
- Disc in accordance with one of the preceding claims, characterised in that the disc top (11) that faces away from the counter-layer (4) has a profiling that is preferably formed as V- or S-profiling or scaled.
- Disc in accordance with one of the preceding claims, characterised in that the disc top (11) that faces away from the counter-layer (4) is provided with prongs or nubs.
Description
Die Erfindung betrifft eine Kontaktscheibe für elektrisch leitende Verbindungen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Kontaktscheiben werden in der Haus- und Gebäudetechnik als auch bei Kraft- und Schienenfahrzeugen für Erdungsanwendungen oder Überspannungsschutz auf lackierten, elektrisch leitenden Metallgegenlagen eingesetzt. Diese sind mit einer Verzahnung versehen, die durch einzelne am Außenumfang angeordnete Zähne gebildet ist, die sich bei Anziehen der Schraube in die elektrisch leitende Gegenlage eingraben und hierdurch eine zuverlässige elektrische Verbindung ausbilden sollen. In der DE 7220915 U1 ist beispielsweise eine Kontaktscheibe für eine Fahrzeugantenne beschrieben, die aus einer steifen ersten Metallscheibe gebildet ist, die einen kugelförmig geprägten Hals aufweist, an dessen Ansatz drei Zacken nach außen durchgeprägt sind. Beim Anziehen der Schraubverbindung schneiden die Zacken zur Kontaktverbesserung in das Karosserieblech eines Kraftfahrzeugs Ein anderes Beispiel einer Kontaktscheibe des Standes der Technik ist in der US 1911384 A offenbart. Problematisch bei den heute bekannten Kontaktscheiben ist, dass diese oftmals eine auf der entsprechenden elektrisch leitenden Gegenlage, beispielsweise einem Karosserieteil befindliche Lackschicht nur unzureichend durchdringen, was zu Kontaktbeeinträchtigungen führen kann. Hinzu kommt, dass die elektrische Durchgängigkeit bei den bekannten Kontaktschreiben eingeschränkt ist, da die einzelnen, wenigen Zähne - in der Regel sind sechs Zähne angeordnet, welche die Kontaktpunkte bilden - nur einen geringen Anteil des Außendurchmessers der Kontaktscheibe umfassen. Darüber hinaus können durch unzureichend in die Gegenlage eingetriebene Zacken Hohlräume bilden, in die Wasser eindringen kann, wodurch die Gefahr von Korrosion gegeben ist. Weiterhin kann durch den entstandenen Spalt zwischen Lack und Kralle Feuchtigkeit an die blanken Oberflächen gelangen, wodurch ein erhöhtes Korrosionsrisiko besteht. Nicht zuletzt ist durch nicht vollständig in die Gegenlage eingetriebene Zähne eine flächige Auflage der Kontaktscheibe nicht gegeben, was zu Setz- und Kriecherscheinungen führt. Die Folge können Lockerungs- und Losdrehwirkungen sein, wodurch sowohl die mechanische Stabilität der Schraubenverbindung, als auch die Stromdurchgängigkeit beeinträchtigt ist. Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Kontaktscheibe für elektrisch leitende Verbindungen auf einer mit einer Lackschicht bedeckten, elektrisch leitenden Gegenlage, insbesondere einem Karosserieteil eines Kraftfahrzeugs bereitzustellen, bei der eine zuverlässige elektrische Kontaktierung gewährleistet ist und bei der die Korrosionsgefahr vermindert ist. Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch eine Kontaktscheibe mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1 gelöst. Mit der Erfindung ist eine Kontaktscheibe für elektrisch leitende Verbindungen auf einer mit einer Lackschicht bedeckten, elektrisch leitenden Gegenlage, insbesondere einem Karosserieteil eines Kraftfahrzeugs, bereitgestellt, bei der eine zuverlässige elektrische Kontaktierung gewährleistet ist und bei der eine Hohlraumbildung vermieden ist. Dadurch, dass der Scheibenkörper einen Querschnitt aufweist, der wenigstens zwei bogenförmige Abschnitte umfasst, die in Richtung der Außenkante des Scheibenkörpers abnehmende Steigungen aufweisen, ist beim Anziehen einer Schraubenverbindung eine Verschiebung der Scheibenunterseite entlang der elektrische leitenden Gegenlage bis zur flächigen Auflage erzielt. Dadurch, dass die Mittel durch wenigstens eine in Richtung der Außenkante der gewölbten Scheibenunterseite ausgestellte Kralle gebildet sind, ist im Zuge der Materialverschiebung der Scheibenunterseite ein Abschabeffekt bewirkt, bei den sich die Kralle durch den Lack in die elektrisch leitende Gegenlage eingräbt. Dabei wird Lack von der Gegenlage abgeschabt. Es ist ein unmittelbarer Kontakt zwischen der Kralle der Kontaktscheibe und der elektrisch leitenden Gegenlage erzielt. In Weiterbildung der Erfindung sind die wenigstens zwei bogenförmigen Abschnitte kreisbogenförmig ausgebildet, wobei der Betrag der Radien der kreisbogenförmigen Abschnitte in Richtung der Außenkante des Scheibenkörpers abnimmt. Durch die Einstellung der Radien ist die Verschiebebewegung der Scheibenunterseite entlang der elektrisch leitenden Gegenlage einstellbar. In Ausgestaltung der Erfindung weist die wenigstens eine Kralle einen bogenförmigen, vorzugsweise einen kreisbogenförmigen, bevorzugt einen kreisringförmigen Verlauf entlang der Scheibenunterseite auf. Hierdurch ist ein bogenförmig umlaufendes Eingraben der Kalle durch die Lackschicht in die Gegenlage erzielt, wodurch die elektrische Durchgängigkeit erhöht ist. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der kreisbogenförmige Verlauf entlang der Scheibenunterseite exzentrisch zum Scheibenmittelpunkt ausgebildet. Hierdurch ist eine