Search

EP-4565804-B1 - DRIVE ASSEMBLY AND VEHICLE HAVING A DRIVE ASSEMBLY OF THIS TYPE

EP4565804B1EP 4565804 B1EP4565804 B1EP 4565804B1EP-4565804-B1

Inventors

  • SCHLITTENBAUER, Tobias

Dates

Publication Date
20260506
Application Date
20230703

Claims (10)

  1. Drive assembly (10), in particular for a vehicle, comprising: - a first shaft (12) having a first toothing (14), - a second shaft (16) having a second toothing (18), wherein the first shaft (12) and the second shaft (16) are rotatable about an axis of rotation (20), wherein the second shaft (16) is in the form of a hollow shaft, wherein the first toothing (14) of the first shaft (12) and the second toothing (18) of the second shaft (16) form a spline toothing (22) for transmitting a torque, and - at least one lubricant channel (24) for conducting lubricant into the second shaft (16), characterized in that the first shaft (12) and the second shaft (16) are mounted in the region of the spline toothing (22) by means of a bearing (34), wherein the bearing (34) comprises a bearing inner ring (36), wherein the bearing inner ring (36) contacts the first shaft (12) and the second shaft (16), wherein the bearing inner ring (36) has at least one lubricant opening (38) for the targeted conducting of lubricant through the bearing inner ring (36).
  2. Drive assembly (10) according to Claim 1, characterized in that the lubricant channel (24) is arranged in the region of an end (26) of the second shaft (16) facing away from the first shaft (12) and opens or projects into the end (26) facing away from the first shaft (12).
  3. Drive assembly (10) according to Claim 1 or 2, characterized in that the second shaft (16) has a plug element (28) at its end (26) facing away from the first shaft (12), in order to prevent lubricant from escaping, in particular from the end (26) of the second shaft (16) facing away from the first shaft (12).
  4. Drive assembly (10) according to one of the preceding claims, characterized in that the first shaft (12) has, on its outer side (30), at least one lubricant groove (32) for the targeted conducting of lubricant on the outer side (30) of the first shaft (12).
  5. Drive assembly (10) according to one of the preceding claims, characterized in that the lubricant is oil.
  6. Drive assembly (10) according to one of the preceding claims, characterized in that a radial shaft sealing ring (40) is arranged on the first shaft (12).
  7. Drive assembly (10) according to one of the two preceding claims, characterized in that the drive assembly (10) has a lubricant conducting ring (42) for the targeted conducting of lubricant to the bearing (34) and/or to the radial shaft sealing ring (40).
  8. Drive assembly (10) according to one of the preceding claims, characterized in that the first toothing (14) of the first shaft (12) is in the form of an external toothing (44) and the second toothing (18) of the second shaft (16) is in the form of an internal toothing (46).
  9. Drive assembly (10) according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the first shaft (12) is in the form of a hollow shaft, the first toothing (14) of the first shaft (12) is in the form of an internal toothing and the second toothing (18) of the second shaft (16) is in the form of an external toothing.
  10. Vehicle, in particular motor vehicle, having at least one drive assembly (10) according to one of the preceding claims.

Description

Stand der Technik Bei Antriebsanordnungen mit einer Rotorwelle und einer Getriebewelle, die mittels einer Steckverzahnung miteinander drehfest gekoppelt sind, entsteht an der Steckverzahnung (bzw. Passverzahnung) mit der Zeit Verschleiß und Passungsrost. Um dies möglichst zu verhindern, wird die Steckverzahnung geschmiert. Dies kann mittels einer Fettschmierung, die bspw. mittels O-Ringen abgedichtet ist, oder mittels eines an die Steckverzahnung zugeführten Schmiermittelflusses geschehen. DE 10 2019 219 218 A1 offenbart eine derartige Antriebsanordnung, wobei die Schmierung der Steckverzahnung mittels eines gezielten Schmiermittelflusses erfolgen kann. Aus der EP 3 578 856 A1 ist eine gattungsbildende Antriebsanordnung bekannt. Nachteilig dabei ist, dass für einen gezielten Schmiermittelfluss oftmals eine Schmiermittelpumpe, mit der das Schmiermittel gefördert wird, eingesetzt werden muss. Ein gezielter Schmiermittelfluss ohne eine Schmiermittelpumpe ist oftmals nicht möglich. Offenbarung der Erfindung Erfindungsgemäß wird eine Antriebsanordnung, insbesondere für ein Fahrzeug, vorgeschlagen, umfassend eine erste Welle mit einer ersten Verzahnung. Die erste Welle kann als Rotorwelle einer elektrischen Maschine ausgebildet sein. Die Antriebsanordnung umfasst zudem eine zweite Welle mit einer zweiten Verzahnung. Die zweite Welle kann als Getriebeeingangswelle ausgebildet sein. Die zweite Welle kann Teil eines Getriebes sein, das in einem Getriebeinnenraum angeordnet ist. Die erste Welle und die zweite Welle sind um eine Rotationsachse rotierbar. Die zweite Welle ist als Hohlwelle ausgebildet. Die erste Verzahnung der ersten Welle und die zweite Verzahnung der zweiten Welle bilden eine Steckverzahnung (bzw. eine Passverzahnung) zur Übertragung eines Drehmoments. Mit anderen Worten, die erste Welle und die zweite Welle sind insbesondere mittels der Steckverzahnung drehfest miteinander gekoppelt. Die erste Welle und zweite Welle können einander axial im Bereich der Steckverzahnung überlappen. Die Antriebsanordnung umfasst mindestens einen Schmiermittelkanal zum Leiten von Schmiermittel in die zweite Welle. Der Schmiermittelkanal kann als Schmiermittelrippe und/oder als Schmiermittelreservoir ausgebildet sein. Bei dem Schmiermittel kann es sich um Öl handeln. Das Schmiermittel kann so mittels einer Planschschmierung über den Schmiermittelkanal in die zweite Welle (Hohlwelle) geleitet und durch die zweite Welle zur Steckverzahnung transportiert werden. Damit kann eine passive Zwangsschmierung der Steckverzahnung ohne den Einsatz einer Schmiermittelpumpe bzw. Ölpumpe umgesetzt werden. Bei der Antriebsanordnung handelt es sich also insbesondere um eine ölpumpenfreie Ausgestaltung. Erfindungsgemäß sind die erste Welle und die zweite Welle im Bereich der Steckverzahnung mittels des (gemeinsamen) Lagers gelagert. Das (gemeinsame) Lager umfasst einen Lagerinnenring. Der Lagerinnenring kontaktiert die erste Welle und die zweite Welle. Hierzu kann der Lagerinnenring optional eine größere axiale Länge als ein Lageraußenring aufweisen. Der Lagerinnenring weist mindestens eine Schmiermittelöffnung zum gezielten Leiten von Schmiermittel, insbesondere Öl, durch den Lagerinnenring auf. Die Schmiermittelöffnung kann als eine Durchgangsöffnung (bzw. Ölbohrung) ausgebildet sein. Die Schmiermittelöffnung kann radial orientiert sein. Es können mehrere Schmiermittelöffnungen am Lagerinnenring vorgesehen sein, die in gleichen Winkeln (äquidistant) über den Umfang des Lagerinnenrings verteilt sind. Damit kann das Schmiermittel gezielt durch den Lagerinnenring geleitet werden. Somit kann mittels einer Planschschmierung die Steckverzahnung gezielt mit Schmiermittel versorgt und auf diese Weise geschmiert werden. Die durch Verschleiß (bzw. Abrieb) möglicherweise entstehenden Partikel innerhalb der Steckverzahnung können so mit dem Schmiermittel gezielt abtransportiert werden. Damit kann eine kostengünstige, robuste und mechanisch einfache Lösung zur Schmierung der Steckverzahnung bereitgestellt werden. Es sind insbesondere keine Dichtungen oder andere verschleißanfälligen Elemente zur Schmierung der Steckverzahnung benötigt. Vorliegend ist mit "axial" bzw. "axialer Richtung" eine entlang der Rotationsachse bzw. parallel zur Rotationsachse ausgerichtete Richtung gemeint. Mit anderen Worten, die Rotationsachse ist in axialer Richtung orientiert. Entsprechend ist mit "radial" bzw. "radialer Richtung" eine senkrecht zur Rotationsachse ausgerichtete und von der Rotationsachse ausgehende Richtung gemeint. Gemäß einer Weiterbildung kann der Schmiermittelkanal im Bereich eines von der ersten Welle abgewandten Endes der zweiten Welle angeordnet sein. Der Schmiermittelkanal kann in das von der ersten Welle abgewandte Ende münden oder hineinragen. Mittels des Schmiermittelkanals kann das Schmiermittel auf einfache Art und Weise in die zweite Welle geleitet werden. Gemäß einer Weiterbildung kann die zweite Welle ein Stopfenelement aufweisen, um ein A