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EP-4568848-B1 - METHOD FOR STARTING A HYBRID VEHICLE AT LOW TEMPERATURES, AND SOFTWARE MODULE

EP4568848B1EP 4568848 B1EP4568848 B1EP 4568848B1EP-4568848-B1

Inventors

  • YU, YANG
  • VOGT, DOMINIK
  • HENNINGER, MICHAEL
  • BOSCH, MARCO

Dates

Publication Date
20260506
Application Date
20230717

Claims (4)

  1. Method for starting a hybrid vehicle (20) at low temperatures, wherein the hybrid vehicle (20) has an electric machine, EM, which can be separated from an internal combustion engine, VM, by a friction clutch, K1, K0, wherein the method starts when the driver opens the hybrid vehicle (20), wherein a software module in a controller (10) is started and the software module starts the method when all predetermined parameters satisfy the starting conditions, wherein the predetermined parameters and the starting conditions are: driver request, comprising starting the internal combustion engine, VM, temperature in the oil sump below a critical temperature, battery state of charge above a minimum threshold, selector lever in the park/neutral position, and wherein the method comprises closing the separating friction clutch and establishing the rotational connection to the internal combustion engine VM, wherein the internal combustion engine, VM, is cranked up to an ignition rotational speed and fired, characterized in that , when the parameters are present, the electric machine, EM, is regulated to a specified rotational speed, ω, for a duration of an active phase, x1...xi, and wherein a pause, y1...yi, is inserted after each active phase, x1...xi, the predetermined parameters of the starting condition being checked again in the pause.
  2. Method according to Claim 1, wherein the method is ended when termination criteria AK are present, that is to say when one of the predetermined parameters no longer satisfies the starting conditions, or the maximum number of iterations (i) is reached or the internal combustion engine, VM, is scheduled for firing.
  3. Software module for carrying out the method according to either of Claims 1 and 2, wherein the software module is arranged in a controller (10) of the hybrid vehicle (20), of the gearbox or of the electric machine, EM.
  4. Software module according to Claim 3, wherein the software module can be started before the hybrid vehicle (20) is started.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Starten eines Hybridfahrzeugs bei tiefen Temperaturen, wobei das Fahrzeug eine elektrische Maschine aufweist, die durch eine Reibkupplung von einem Verbrennungsmotor getrennt werden kann. Stand der Technik Hybrid-Elektrofahrzeuge sind eine Technologie beim Übergang vom konventionell angetriebenen Fahrzeug zum Elektrofahrzeug. In Hybrid- Elektrofahrzeugen wird ein Verbrennungsmotor mit einer elektrischen Maschine kombiniert, um das notwendige Antriebsmoment bereitzustellen. Der kombinierte Antrieb ermöglicht mehrere neue Fahrzustände wie Boosten, Rekuperieren oder rein elektrischen Antrieb. Die Struktur des Antriebsstrangs unterscheidet sich von der eines klassischen Antriebsstrangs. Die Hybrid-Elektrofahrzeuge benötigen ein Batteriemanagementsystem während je nach Bauweise der Starter-Generator aufgrund des Verbaus des elektrischen Motors überflüssig ist. Um einen komfortablen Motorstart vor allem während der Fahrt zu ermöglichen, müssen die Leistungsflüsse über die Kupplungen und den elektrischen Motor richtig aufeinander abgestimmt sein. Aus der DE 10 2018 104 472 A1 ist ein Verfahren zum Starten eines Verbrennungsmotors in einem Hybrid-Elektrofahrzeug bekannt. Das Verfahren umfasst das Ankurbeln eines Motors des Fahrzeugs, indem eine Kapazität einer Kupplung eines Doppelkupplungsgetriebes gesteuert wird, das dem Motor nachgelagert ist und durch das Ankurbeln bedingte Kraftübertragungsstörungen über eine elektrische Maschine ausgleicht, welche dem Doppelkupplungsgetriebe nachgelagert positioniert ist. Auf diese Weise kann ein Starten des Motors unter einer Vielzahl von Fahrzeugbetriebsbedingungen vorgenommen werden. Das Ankurbeln des Motors erfolgt unter Bedingungen, unter denen eine Fahrzeuggeschwindigkeit unter einem minimalen Fahrzeuggeschwindigkeitsschwellenwert liegt, wobei der minimale Fahrzeuggeschwindigkeitsschwellenwert eine synchrone Motorleerlaufdrehzahl für ein erstes Zahnrad des Doppelkupplungsgetriebes umfasst. Der Verbrennerstart im Stillstand ist dabei noch sehr unkritisch, wohingegen der Start des Verbrennungsmotors während der Fahrt (z.B. aus der rein elektrischen Fahrt) durch hohe Anforderungen an den Komfort und die Fahrerakzeptanz eine große Herausforderung darstellt. Um diesen Verbrennerstart möglichst gut durchzuführen, ist eine gute Abstimmung aller Antriebsstrangkomponenten unerlässlich. Aus der DE 10 2019 211 916 A1 ist ein Verfahren zum Starten eines Verbrennungsmotors in einem Antriebsstrang eines Fahrzeugs bekannt, wobei mindestens ein Verbrennungsmotor, eine elektrische Maschine und mindestens ein Getriebe vorliegt, wobei sowohl Verbrennungsmotor als auch elektrische Maschinen über das Getriebe antriebswirksam mit Rädern des Fahrzeugs verbunden sind, wobei sowohl Verbrennungsmotor als auch die elektrische Maschine über das Getriebe antriebswirksam mit Rädern des Fahrzeugs verbunden sind, wobei sowohl auf ein Drehmoment des Antriebs als auch auf eine Radgeschwindigkeit der Räder gesteuert wird. Bei sehr geringen Temperaturen ist der Start des Verbrennungsmotors aus dem Stillstand schwieriger. Aufgrund des entgegenwirkenden Schleppmoments in der offenen Kupplung bei Tiefkalt-Temperaturen dauert der Hochlauf der Drehzahl der elektrischen Maschine sehr lange. Durch die Temperatur ist ebenfalls die Leistung der Batterie beschränkt, womit die Hochlaufphase in etwa 3 Sekunden dauert und sich negativ auf die Startzeiten auswirkt. DE 10 2018 129 769 A1 betrifft eine Hybrid-Antriebsanordnung für einen Antriebsstrang eines elektrisch antreibbaren Kraftfahrzeugs, insbesondere eines Hybridkraftfahrzeuges, mit einer Verbrennungskraftmaschine, einer ersten elektrischen Maschine und einer Abtriebseinrichtung. Außerdem umfasst die Hybrid-Antriebsanordnung wenigstens ein Strömungssystem, mittels dessen Wärme von einem von der ersten elektrischen Maschine erwärmten Fluid zumindest anteilig auf die Verbrennungskraftmaschine übertragbar ist, um dieser insbesondere beim Startvorgang ein erhöhtes Temperaturniveau zu verleihen. DE 10 2020 129 524 A1 beschreibt ein Verfahren zum Starten eines Hybridfahrzeugs mit einer elektrischen Maschine und einem Verbrennungsmotor zur Erzeugung von Traktion und einer hydraulisch aktuierten Trennkupplung zur Verbindung der elektrischen Maschine und des Verbrennungsmotors vorgeschlagen,- wobei in einem ersten Schritt die elektrische Maschine auf eine Soll-Drehzahl angedreht wird,- in einem zweiten Schritt die Trennkupplung hydraulisch vorbefüllt wird,- in einem dritten Schritt die Trennkupplung befüllt und die elektrische Maschine und der Verbrennungsmotor somit zum Anschleppen des Verbrennungsmotors verbunden werden,- in einem vierten Schritt der Verbrennungsmotor gezündet wird, wobei der dritte Schritt durch ein Start-Signal eines Fahrers ausgelöst wird, wobei der erste Schritt durch ein dem Start-Signal vorauseilendes Weck-Signal ausgelöst wird. Weiterhin beschreiben die Dokumente DE102015118568A1, FR3132258A1, EP2848446A2