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EP-4600988-B1 - SWITCHING DEVICE AND METHOD FOR INSTALLING SAME

EP4600988B1EP 4600988 B1EP4600988 B1EP 4600988B1EP-4600988-B1

Inventors

  • Biniossek, Nik
  • Biller, Marius

Dates

Publication Date
20260506
Application Date
20240208

Claims (9)

  1. Switching device (S) for building installation technology, in particular a switch or a push button, comprising a base part (SK) fixed to a support ring (T) , wherein the base part (SK) has a mains voltage supply unit, and further comprising an actuating element (B) arranged on a receptacle for actuating the switching device (S), and an adapter (AH) for holding and centring a design frame (D) surrounding the actuating element (B), wherein the adapter (AH) comprises an adapter circuit board (L), wherein a power supply unit and a radio unit, which makes the switching device a participant in a smart home network, are arranged on the adapter circuit board (L), characterised in that the adapter (AH) is connected to the support ring (T) by means of retaining feet, and a sensor (X) for detecting the actuation of the actuating element (B) is arranged on the adapter circuit board (L).
  2. Switching device (S) according to claim 1, characterised in that the adapter circuit board (L) has a recess (A), wherein the adapter circuit board (L) is designed such that the retaining feet of the adapter engage through the recess (A) to secure it to the switching device.
  3. Switching device (S) according to claim 2, characterised in that at least one retaining foot (HF) comprises a contacting means for contacting a power supply line, wherein the contacting means is connected to the mains voltage supply unit of the switching device (S) for power supply.
  4. Switching device (S) according to any of claims 1 to 3, characterised in that the outer contour of the adapter circuit board (L) is rectangular.
  5. Switching device (S) according to any of claims 1 to 4, characterised in that the adapter has a shoulder (AS), wherein the shoulder (AS) provides a receiving surface for the adapter circuit board (L) so that the adapter circuit board (L) rests against the shoulder (AS).
  6. Switching device (S) according to any of claims 1 to 5, characterised in that the inner contour of the adapter circuit board (L) has a recess, wherein the recess (R) is engaged with a corresponding projection (V) of the adapter (AH) for alignment and/or mechanical connection.
  7. Switching device (S) according to any of claims 1 to 6, characterised in that the sensor (X) for detecting the actuation of the actuating element (B) is designed as a pressure sensor.
  8. Switching device (S) according to any of claims 1 to 7, characterised in that the number of retaining feet (HF) is four.
  9. Method for installing a switchgear (S) according to any of claims 1 to 8, comprising the steps: - connecting the mains voltage supply unit to at least one power supply line, - securing the support ring (T) to an installation box, - placing a design frame (D) on the support ring, - connecting the adapter (AH) with the adapter circuit board (L) to the support ring (T) to hold and centre the design frame (D), - placing the actuating element (B) on top, - adding the switching device (S) as a participant in the smart home network.

Description

Die Erfindung betrifft ein Schaltgerät der Gebäudeinstallationstechnik, insbesondere einen Schalter oder einen Taster, umfassend ein an einem Tragring festgelegtes Sockelteil, wobei das Sockelteil eine Netzspannungsversorgungseinheit aufweist, sowie ferner umfassend ein auf einer Aufnahme angeordnetes Betätigungselement zur Betätigung des Schaltgerätes sowie einen Adapter zum Halten und Zentrieren eines das Betätigungselement umgebenden Designrahmens, wobei der Adapter mittels Haltefüßen an den Tragring angeschlossen ist. Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Installation eines solchen Schaltgerätes. Derartige handelsübliche Schaltgeräte sind beispielsweise als mechanische Schaltgeräte gemäß www.jung-group.com/de-DE/Wippschalter-Einsatz-Universal-Aus-Wechsel-10-AX-250-V/506-U oder als elektronische gemäß www.jung-group.com/de-DE/Schalteinsatz-Relais-potentialfrei-1-kanalig/1701-PSE bekannt, wobei auf die Einsätze die entsprechenden Aufsätze (Betätigungselemente) aufgesetzt werden. Soll ein mechanisches Schaltgerät smartifiziert werden: also in ein Smart-Home-System eingebunden werden, erfolgt dieses regelmäßig durch den Einbau eines Funktionsmoduls in eine Installationsdose, wobei eine Verkabelung mit dem mechanischen Schaltgerät und dem Funktionsmodul erforderlich ist (www.nexentro.de). Dieses wird typischerweise durch einen Elektroinstallateur durchgeführt, da die nachträgliche "Smartifizierung" verhältnismäßig aufwendig ist. Aus US 2017/0278652 A1 ist eine Fernsteuerung zum Steuern von elektrischen Lasten bekannt, die über einem mechanischen Schalter angebracht werden kann, der in einer Wanddose installiert ist. Durch die Installation über dem mechanischen Wandschalter wird eine Betätigung des Wandschalters verhindert, um sicherzustellen, dass die Stromzufuhr zu den fernzusteuernden, intelligenten Geräten nicht unterbrochen wird. EP 4 054 022 A1 beschreibt eine Steckdose mit erhöhtem Personenschutz. Die Steckdose weist im Sockelteil eine Leiterplatte mit einem Sensor zur Detektion der Einstecktiefe von Steckerstiften auf. Unter Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Bauraums kann die Steckdose eine in ein Zentralstück einsetzbare weitere Leiterplatte für zusätzliche elektrische/elektronische Funktionskomponenten, wie beispielsweise einen Bluetooth-, Zigbee- oder WLAN-Sender aufweisen. EP 3 091 549 A1 beschreibt ein Installationsgerät der Haus- oder Gebäudeinstallationstechnik mit erweiterter Funktionalität, bei dem wenigstens ein elektrisches Funktionsmodul vom Abdeckrahmen aufgenommen ist, der mit einem Schalt- oder Funktionseinsatz durch elektrische Kontaktstifte, -federn oder -flächen durch Aufsetzen und Befestigen des Abdeckrahmens auf dem Funktionseinsatz elektrisch kontaktiert ist. Ausgehend von diesem diskutierten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Schaltgerät der Gebäudeinstallationstechnik, insbesondere einen Schalter oder einen Taster, zu schaffen, bei dem auf einfache und kostengünstige Art und Weise eine nachträgliche Smartifizierung erreicht werden kann, wobei die Installationshürde so weit abgesenkt wird, dass auf die Mithilfe eines Elektroinstallateurs verzichtet werden kann. Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Schaltgerät der Gebäudeinstallationstechnik, wobei der Adapter eine Adapterleiterplatte aufweist, wobei auf der Adapterleiterplatte eine Energieversorgungseinheit, eine Funkeinheit, die das Schaltgerät zum Teilnehmer eines Smart-Home-Netzwerkes macht, und ein Sensor zur Erfassung der Betätigung des Betätigungselementes angeordnet sind. Damit wird erfindungsgemäß erreicht, dass - ohne das Schaltgerät der Gebäudeinstallationstechnik überhaupt aus der Installationsdose ausbauen zu müssen - das Schaltgerät zum Teilnehmer eines Smart-Home-Netzwerkes wird und eine Betätigung des Betätigungselementes erfasst wird, insbesondere im Smart-Home-Netzwerk anzeigbar wird. Dabei wird auf geschickte Art und Weise eine nachträgliche, gezielte Aufwertung bestehender Schaltgeräte der Gebäudeinstallationstechnik bezüglich der Einbindung in ein Smart-Home-Netzwerk ermöglicht - auch kann die Fertigungsweise und die dabei eingesetzten Werkzeuge, insbesondere zur Herstellung bestehender Schaltgeräte erhalten bleiben, da die erforderlichen elektronischen Komponenten auf dem erfindungsgemäßen Adapter mit seiner Adapterleiterplatte angeordnet sind, so dass nur bestehende Adapter durch den erfindungsgemäßen Adapter getauscht werden müssen. Dadurch wird ein Schaltgeräte-Serienprodukt kostengünstig gehalten, während gezielt ausgewählte erfindungsgemäße Schaltgeräte nachträglich bezüglich der Einbindung in ein Smart-Home-Netzwerk aufgewertet werden können. Gleichzeitig wird durch diese erfindungsgemäße Lösung die Schalthaptik eines konventionellen Schaltgerätes beibehalten, so dass sich vorbekannte (nicht smartifizierte) und erfindungsgemäße smartifizierte Schaltgeräte haptisch nicht voneinander unterscheiden. Gemäß einer außerordentlich bevorzugten Weiterbildung des erfindu