EP-4736656-A1 - DEVICE FOR CHANGING THE AXIAL ORIENTATION OF SUSPENDED FOOD PRODUCTS AND DEVICE FOR TRANSPORTING SUSPENDED FOOD PRODUCTS
Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft Einrichtung (10) zum Verändern der axialen Ausrichtung von Lebensmitteln (30), umfassend einen Grundkörper (11) mit einem Produktabschnitt (12) zum hängenden Anordnen von Lebensmitteln (30) mittels mindestens eines an dem Produktabschnitt (12) anordenbaren Halteelements (13) und einem Transportabschnitt (14) zum Anordnen der Einrichtung (10) an einer Fördereinrichtung (15), wobei die Einrichtung (10) einen Drehmechanismus (17) umfasst, der zum Drehen des Produktabschnitts (12) ausgebildet ist und ein zwischen zumindest einer ersten Auslöseposition (18) und einerzweiten Auslöseposition (19) veränderbares Auslöseelement (20) mit mindestens einem Auslöseabschnitt (21) und mindestens ein mit dem mindestens einen Auslöseelement (20) verbundenes Übertragungselement (22) umfasst, wobei das mindestens eine Übertragungselement (22) derart mit dem Produktabschnitt (12) in Wirkverbindung steht, dass zumindest bei einem Wechsel des Auslöseelements (20) von der ersten Auslöseposition (18) in die zweite Auslöseposition (19) eine Veränderung des Produktabschnitts (12) mittels des mindestens einen Übertragungselements (22) zur zumindest abschnittsweisen axialen Drehung der Ausrichtung des Produktabschnitts (12) ausgebildet ist. Des Weiteren betrifft die Erfindung eine entsprechende Vorrichtung (100) zum Fördern von Lebensmitteln (30).
Inventors
- ANDERSEN, TORBEN
- ANDERSEN, RASMUS
- KJELDSEN, POUL
- Zdrenka, Simon
Assignees
- Baader Poultry Holding GmbH
Dates
- Publication Date
- 20260506
- Application Date
- 20241105
Claims (14)
- Einrichtung (10), ausgebildet und eingerichtet zum Verändern der axialen Ausrichtung von hängenden Lebensmitteln (30), insbesondere von Geflügel (30) oder Geflügelteilen (30), umfassend einen Grundkörper (11) mit einem Produktabschnitt (12) zum hängenden Anordnen von Lebensmitteln (30), insbesondere von Geflügel (30) oder Geflügelteilen (30), mittels mindestens eines an dem Produktabschnitt (12) anordenbaren Halteelements (13) und einem Transportabschnitt (14) zum Anordnen der Einrichtung (10) an einer Fördereinrichtung (15), zum zumindest abschnittsweisen Bewegen der Einrichtung (10) entlang einer Förderstrecke (16), dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (10) einen Drehmechanismus (17) umfasst, wobei der Drehmechanismus (17) zum zumindest abschnittsweisen Drehen des Produktabschnitts (12) ausgebildet und eingerichtet ist, wobei der Drehmechanismus (17) ein zwischen zumindest einer ersten Auslöseposition (18) und einer zweiten Auslöseposition (19) veränderbares Auslöseelement (20) mit mindestens einem Auslöseabschnitt (21) und mindestens ein mit dem mindestens einen Auslöseelement (20) verbundenes Übertragungselement (22) umfasst, wobei das mindestens eine Übertragungselement (22) derart mit dem Produktabschnitt (12) in Wirkverbindung steht, dass zumindest bei einem Wechsel des Auslöseelements (20) von der ersten Auslöseposition (18) in die zweite Auslöseposition (19) eine Veränderung des Produktabschnitts (12) mittels des mindestens einen Übertragungselements (22) zur zumindest abschnittsweisen axialen Drehung der Ausrichtung des Produktabschnitts (12) ausgebildet und eingerichtet ist.
- Einrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (11) zumindest aus einem dem Transportabschnitt (14) zugewandten Grundkörperunterteil (23) und einem dem Produktabschnitt (12) zugewandten Grundkörperoberteil (24) gebildet ist.
- Einrichtung (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehmechanismus (17) im Wesentlichen zwischen dem Produktabschnitt (12) und dem Transportabschnitt (14), insbesondere im Wesentlichen innerhalb des Grundkörpers (11) zwischen dem Grundkörperunterteil (23) und dem Grundkörperoberteil (24), ausgebildet und eingerichtet ist.
- Einrichtung (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehmechanismus (17) als ein Stirnradgetriebe, insbesondere als ein Zahnstangengetriebe, ausgebildet und eingerichtet ist.
- Einrichtung (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Produktabschnitt (12) und das Auslöseelement (20) jeweils ein Übertragungselement (22) umfassen, wobei das Übertragungselement (22) jeweils als ein Übertragungszahnrad (25) ausgebildet und eingerichtet ist, wobei der Produktabschnitt (12) ein Produktabschnittszahnrad (26) und das Auslöseelement (20) ein Auslöseelementzahnrad (27) umfasst.
- Einrichtung (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Auslöseabschnitt (21) mit mindestens einem Betätigungselement (28) und/oder mindestens einem Stellelement (34) in Eingriff bringbar ist, um eine Betätigung des mindestens einen Auslöseabschnitts (21) und eine Veränderung des Auslöseelements (20) zumindest zwischen einer ersten Auslöseposition (18) und einer zweiten Auslöseposition (19) auszubilden und einzurichten.
- Einrichtung (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Betätigungselement (28) als zumindest abschnittsweise entlang einer Förderstrecke (16) angeordnete Kurvenbahn (28) ausgebildet und eingerichtet ist.
- Einrichtung (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (11) und/oder das mindestens eine Übertragungselement (22) im Wesentlichen aus einem Formmaterial, insbesondere aus einem Spritzgussmaterial, gebildet ist/sind.
- Einrichtung (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass mittels des Drehmechanismus (17) bei einer Betätigung des Auslöseelements (20) eine axiale Drehung des Produktabschnitts (12) in einem Bereich von 1° bis 360° vorgesehen ist.
- Einrichtung (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, weiter umfassend mindestens ein Sicherungselement (29), wobei das mindestens eine Sicherungselement (29) zum Sichern des Produktabschnitts (12) bei einer vorgesehenen Drehung ausgebildet und eingerichtet ist.
- Vorrichtung (100), ausgebildet und eingerichtet zum Fördern von hängenden Lebensmitteln (30), insbesondere von Geflügel (30) oder Geflügelteilen (30), umfassend mindestens eine Fördereinrichtung (15) mit einer zum hängenden Fördern von Lebensmitteln (30) entlang einer Förderstrecke (16) mit einer Mehrzahl von jeweils zur Aufnahme eines Lebensmittels (30) eingerichteten Einrichtung (10), dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Einrichtung (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10 ausgebildet und eingerichtet ist.
- Vorrichtung (100) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (100) weiter mindestens ein derart entlang der Förderstrecke (16) angeordnetes Betätigungselement (28) und/oder Stellelement (34) umfasst, dass das mindestens eine Betätigungselement (28) und/oder Stellelement (34) mit einem Auslöseabschnitt (21) der Einrichtung (10) in Eingriff bringbar ist, um eine Betätigung des mindestens einen Auslöseabschnitts (21) und eine Veränderung des Auslöseelements (20) zumindest zwischen einer ersten Auslöseposition (18) und einer zweiten Auslöseposition (19) auszubilden und einzurichten.
- Vorrichtung (100) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Betätigungselement (28) als eine zumindest abschnittsweise entlang der Förderstrecke (16) angeordnete Kurvenbahn (28) ausgebildet und eingerichtet ist.
- Vorrichtung (100) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Stellelement (34) als ein zumindest abschnittsweise entlang der Förderstrecke (16) angeordneter angetriebener oder antreibbarer Stellantrieb (29) ausgebildet und eingerichtet ist.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung, ausgebildet und eingerichtet zum Verändern der axialen Ausrichtung von hängenden Lebensmitteln, insbesondere von Geflügel oder Geflügelteilen, umfassend einen Grundkörper mit einem Produktabschnitt zum hängenden Anordnen von Lebensmitteln, insbesondere von Geflügel oder Geflügelteilen, mittels mindestens eines an dem Produktabschnitt anordenbaren Halteelements und einem Transportabschnitt zum Anordnen der Einrichtung an einer Fördereinrichtung, zum zumindest abschnittsweisen Bewegen der Einrichtung entlang einer Förderstrecke. Weiterhin betrifft die Erfindung eine Vorrichtung, ausgebildet und eingerichtet zum Fördern von hängenden Lebensmitteln, insbesondere von Geflügel oder Geflügelteilen, umfassend mindestens eine Fördereinrichtung mit einer zum hängenden Fördern von Lebensmitteln entlang einer Förderstrecke mit einer Mehrzahl von jeweils zur Aufnahme eines Lebensmittels eingerichteten Einrichtung. Einrichtungen zum Verändern der axialen Ausrichtung von Lebensmitteln sowie Vorrichtungen zum Fördern von hängenden Lebensmitteln, insbesondere auch von Geflügel oder Geflügelteilen, sind seit vielen Jahren aus dem Stand der Technik bekannt und dienen der Bereitstellung der entsprechenden Lebensmittel an Bearbeitungsstationen oder dem Transport innerhalb eines Bearbeitungsbetriebes. Derartige Einrichtungen sowie Vorrichtungen umfassen regelmäßig komplexe Bauteile und verursachen hohe Kosten bei der Realisierung sowie im täglichen Betrieb. Im Bereich der Lebensmittelverarbeitung, insbesondere bei der Förderung von Geflügel oder Geflügelteilen, spielen Halteelemente, sogenannte "Shackles", eine zentrale Rolle. Diese Halteelemente sind in der Regel Teil einer Fördereinrichtung, die in Bearbeitungsbetrieben für den hängenden Transport von Schlachtgeflügel oder Geflügelteilen entlang einer Förderstrecke eingesetzt wird. Die Halteelemente sind so konzipiert, dass sie das Geflügel sicher fixieren und es während des gesamten Transportvorgangs innerhalb des Bearbeitungsbetriebs durch verschiedene Stationen, wie z. B. Entfederungs-, Ausweide- oder Verpackungsstationen, befördern. Der Stand der Technik umfasst Halteelemente, sogenannte Shackles, mit denen Lebensmittel, insbesondere Geflügel, an Beinen, Flügeln oder anderen Körperteilen gehalten und mittels einer starren Fördereinrichtung bewegt werden. Diese Fördereinrichtungen basieren üblicherweise auf kontinuierlich angetriebenen Förderketten oder -bändern, an denen die Halteelemente in regelmäßigen Abständen angebracht sind. Auf diese Weise werden die Lebensmittel in einer vorgegebenen, meist linearen Bewegungsrichtung entlang einer bestimmten Förderstrecke transportiert, die sowohl horizontale als auch vertikale Streckenabschnitte umfassen kann. Ein wesentlicher Nachteil der derzeit bekannten Fördersysteme liegt in der eingeschränkten Beweglichkeit des transportierten Geflügels. Die starre Kopplung der Halteelemente, der sogenannten Shackles, mit der Fördereinrichtung erlaubt nur eine lineare, festgelegte Bewegungsbahn, die eine flexible Handhabung des Geflügels während des Transports erschwert. Diese Einschränkung kann insbesondere dann problematisch sein, wenn verschiedene Bearbeitungsschritte unterschiedliche Positionierungen oder Bewegungen des Geflügels erfordern, wie dies beispielsweise beim Schneiden, Sortieren oder Verpacken der Fall ist. Darüber hinaus kann die starre Bewegung zu unerwünschten Spannungen oder Verformungen der Lebensmittel führen, was die Qualität der Endprodukte beeinträchtigen kann. Ein weiteres Problem besteht darin, dass die derzeit üblicherweise eingesetzten Halteelemente, die sogenannten Shackles, häufig nicht in der Lage sind, unterschiedliche Größen und Formen von Lebensmitteln, insbesondere von Geflügel oder Geflügelteilen, adäquat zu handhaben. Dies führt zu einer erhöhten Fehleranfälligkeit bei der Fixierung des jeweiligen Lebensmittels, insbesondere bei unregelmäßig geformten Geflügelteilen wie Flügeln oder Bruststücken. Diese Unzulänglichkeiten können nicht nur die Effizienz der Bearbeitung verringern, sondern auch die Sicherheit des Transportprozesses beeinträchtigen, da sich Geflügelteile während des Transports unbeabsichtigt lösen oder verschieben können. Es ist bekannt, sogenannte Shackle während des Transports entlang einer Förderstrecke mittels eines Zahnradmechanismus zu drehen. Diese Technologie wird insbesondere in der Geflügelverarbeitung für verschiedene Zwecke eingesetzt. Dabei wird üblicherweise ein Zahnrad oder ein ähnliches drehbares Element am Shackle befestigt, während parallel zur Förderstrecke ein Zahnstangenmechanismus verläuft, der die Drehbewegung des Shackle aktiviert. Ein wesentliches Problem dieses Ansatzes besteht jedoch darin, dass das Zahnrad und die Zahnstange genau ineinander greifen müssen, um eine zuverlässige und sichere Drehung des Shackles zu ermöglichen. Bei hohen Fördergeschwindigkeiten besteht ein erhebliches Risiko, dass dieses System nic