EP-4736690-A1 - HOODED JACKET HOOD ADJUSTMENT SYSTEM
Abstract
Die Erfindung betrifft ein Kapuzenjacke-Kapuzeneinstellsystem Kapuzenjacke-Kapuzeneinstellsystem aufweisend eine Jacke mit Kapuze und Jackenteil, zumindest zwei Zugbänder an der Kapuze und zumindest zwei Schieber, wobei die Kapuze über die zumindest zwei Zugbänder und die zumindest zwei Schieber wenigstens über den Kapuzenumfang einstellbar ist und ist dadurch gekennzeichnet, dass die Kapuze wenigstens zwei Zugbandbefestigungen auf der linken Kapuzenseite und wenigstens zwei Zugbandbefestigungen auf der rechten Kapuzenseite mit hierin flexibel in den Zugbandbefestigungen verschiebbar und bewegbar angeordneten Zugbändern in der Art aufweist, dass ein Zugband durch die wenigstens zwei Zugbandbefestigungen auf der linken Kapuzenseite und ein anderes Zugband durch die wenigstens zwei Zugbandbefestigungen auf der rechten Kapuzenseite hindurchführend angeordnet ist und jedes Zugband einen Schieber aufweisend ausgebildet ist, wobei das Zugband durch den Schieber als Schlaufe ausgebildet ist und über diesen in der Schlaufengröße verstellbar ausgebildet ist, wobei durch Betätigung des jeweils zumindest einen Schiebers pro Zugband das Anliegen der Kapuze an einen Jackenträger durch Einstellung der Schlaufengröße einstellbar ist und die Zugbandbefestigungen ausgebildet sind als Schlaufe oder Ring befestigt an der Kapuze.
Inventors
- LÖHDEN, EVA
Assignees
- Löhden, Eva
Dates
- Publication Date
- 20260506
- Application Date
- 20251023
Claims (10)
- Kapuzenjacke-Kapuzeneinstellsystem (1) aufweisend: - eine Jacke mit Kapuze (3) und Jackenteil (2); - zumindest zwei Zugbänder (6) an der Kapuze (3) und - zumindest zwei Schieber (5); wobei - die Kapuze (3) über die zumindest zwei Zugbänder (6) und die zumindest zwei Schieber (5) wenigstens über den Kapuzenumfang einstellbar ist; dadurch gekennzeichnet, dass - die Kapuze (3) wenigstens zwei Zugbandbefestigungen (7) auf der linken Kapuzenseite und wenigstens zwei Zugbandbefestigungen (7) auf der rechten Kapuzenseite mit hierin flexibel in den Zugbandbefestigungen (7) verschiebbar und bewegbar angeordneten Zugbändern (6) in der Art aufweist, dass ein Zugband durch die wenigstens zwei Zugbandbefestigungen (7) auf der linken Kapuzenseite und ein anderes Zugband (6) durch die wenigstens zwei Zugbandbefestigungen (7) auf der rechten Kapuzenseite hindurchführend angeordnet ist; - jedes Zugband (6) einen Schieber (5) aufweisend ausgebildet ist; wobei das Zugband (6) durch den Schieber (5) als Schlaufe ausgebildet ist und über diesen in der Schlaufengröße verstellbar ausgebildet ist; wobei durch Betätigung des jeweils zumindest einen Schiebers (5) pro Zugband (6) das Anliegen der Kapuze (3) an einen Jackenträger durch Einstellung der Schlaufengröße einstellbar ist und die Zugbandbefestigungen (7) ausgebildet sind als Schlaufe oder Ring befestigt an der Kapuze.
- Kapuzenjacke-Kapuzeneinstellsystem (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens zwei Zugbandbefestigungen (7) auf den beiden Kapuzenseiten jeweils derart angeordnet sind, dass zumindest eine erste Zugbandbefestigung (71) auf der Hälfte oder der oberen Hälfte im vorderen Drittel in Richtung Kapuzenöffnung auf der Kapuzenseite angeordnet ist und zumindest eine zweite Zugbandbefestigung (72) auf der unteren Hälfte weiter von der Kapuzenöffnung entfernt als die erste Zugbandbefestigung (71) auf der Kapuzenseite angeordnet ist.
- Kapuzenjacke-Kapuzeneinstellsystem (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass - das Jackenteil (2) wenigstens zwei zusätzliche Zugbandbefestigungen (8) zur lösbaren Befestigung der Zugbänder (6) aufweist; - die zusätzlichen Zugbandbefestigungen (8) ausgehend von der Mittellinie der Vorderseite des Jackenteils (2) auf beiden Hälften des Jackenteils (2) im oberen Drittel symmetrisch in Bezug auf die Mittellinie angeordnet sind; wobei durch Befestigung der Zugbänder (6) an den zusätzlichen Zugbandbefestigungen (8) und Betätigung des jeweils zumindest einen Schiebers (5) pro Zugband (6) das Anliegen der Kapuze (3) an einen Jackenträger einstellbar ist.
- Kapuzenjacke-Kapuzeneinstellsystem (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugbänder (6) Zugbanddurchführung-frei und/oder Zugbanddurchführungskanal-frei geführt ausgebildet sind.
- Kapuzenjacke-Kapuzeneinstellsystem (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzlichen Zugbandbefestigungen (8) ausgebildet sind als Knopf oder Haken oder Ring oder Schlaufe befestigt an dem Jackenteil (2).
- Kapuzenjacke-Kapuzeneinstellsystem (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das die zumindest zwei Zugbänder (6) auf der Kapuzenrückseite miteinander verbindbar ausgebildet sind.
- Kapuzenjacke-Kapuzeneinstellsystem (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kapuze (3) weitere Zugbandbefestigungen (7) aufweist.
- Kapuzenjacke-Kapuzeneinstellsystem (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Jackenteil (2) weitere Zugbandbefestigungen (7) aufweist.
- Kapuzenjacke-Kapuzeneinstellsystem (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kapuzeneinstellsystem (1) weitere Zugbänder (6) mit Schieber (5) aufweist und die weiteren Zugbänder (6) über die Schieber (5) einstellbar sind.
- Kapuzenjacke-Kapuzeneinstellsystem (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugbänder (6) Befestigungsmöglichkeiten zur Anbringung an den Zugbandbefestigungen (7, 8) aufweisen.
Description
Die Erfindung betrifft ein Kapuzenjacke-Kapuzeneinstellsystem Kapuzenjacke-Kapuzeneinstellsystem aufweisend eine Jacke mit Kapuze und Jackenteil, zumindest zwei Zugbänder an der Kapuze und zumindest zwei Schieber, wobei die Kapuze über die zumindest zwei Zugbänder und die zumindest zwei Schieber wenigstens über den Kapuzenumfang einstellbar ist. Aus dem Stand der Technik sind Jacken mit einstellbarer Kapuze bekannt und weit verbreitet. Die Kapuzen werden hierbei zumeist über eine Kombination von einem oder mehreren Zugbändern eingearbeitet in die Kapuze mit Schiebern an ihrem Ende eingestellt. Je nach Anzahl und Position der Zugbänder können die Kapuzen in Höhe, Länge und/oder Breite verstellt werden. In der Druckschrift WO 02/058495 A1 wird ein Kordelzugsystem für eine Kapuze offenbart, das so angepasst werden kann, dass es eine einmalige Einstellung vornimmt, um eine Spannung auf die vertikalen Seiten der vorderen Öffnung der Kapuze auszuüben, wodurch die Kapuze vertikal komprimiert wird und gleichzeitig eine Umfangsspannung des oberen Teils der Kapuze ausgeübt wird. Die Druckschrift US 5,369,809 offenbart ein System, das ein Paar Zugbänder umfasst, die sich von den beiden Schläfenbereichen des Trägers zu dem verstellbaren Kapuzenbereich erstrecken, der dem Nackenbereich entspricht. Die Zugbänder ermöglichen sowohl eine vertikale als auch eine seitliche Verstellbarkeit um den Kopf des Trägers, so dass der Träger die Passform der Haube unabhängig von der Kopfgröße des Trägers oder der Anzahl der Kopfbedeckungsschichten unter der Haube individuell anpassen kann. Die Kordelzüge werden durch einen einzigen Kordelverschluss gehalten, so dass die gewünschte Passform um den Kopf des Trägers mit einer einfachen Bedienung der Kordelzüge erreicht und beibehalten wird. Zudem offenbart die Druckschrift US 6,374,418 B1 ein System zur gleichzeitigen Einstellung der Form der Kapuze auf dem Kopf des Trägers in verschiedenen Richtungen mit einstellbaren Längs-, Quer- und Vertikalkomponenten der Kapuze mit einem einzigen Zugband. Jede Seite hat einen vorderen Durchgang, der sich vom Schläfenbereich aus entlang der Gesichtsöffnung erstreckt und dann nach hinten gebogen ist. Jede Seite hat auch einen hinteren Durchgang, der sich von der Oberseite der Kapuze nach hinten erstreckt und dann nach unten und dann nach vorne gekrümmt ist. Der vordere Durchgang und der hintere Durchgang haben jeweils im unteren Bereich nebeneinander liegende Öffnungen. Auf jeder Seite ist ein Ende eines Kordelzugs am oberen Ende des vorderen Durchgangs befestigt, das andere Ende ist am oberen Ende des hinteren Durchgangs befestigt, und ein Teil des Kordelzugs liegt zwischen den Öffnungen im unteren Bereich frei, wo er vom Träger zur Einstellung der Kapuze betätigt werden kann. Weiter ist aus der Druckschrift DE 201 18 164 U1 ein regulierbares Kapuzensystem bekannt, das bequeme Regulierbarkeit, guten Schutz und ausreichend Flexibilität bei Bewegungen erlaubt. Wobei hierzu eine Kapuze mit einer Zugschnurranordnung ausgebildet wird, wobei die Zugschnuranordnung die Gestalt und das Volumen der Kapuze auf dem Kopf des Trägers regulieren kann. Aus der Druckschrift WO 2024/156311 A1 ist ein Kapuzenjacke-Kapuzeneinstellsystem für eine Jacke weist eine Jacke mit Kapuze und Jackenteil sowie einem Kragen oder Kragenabschnitt, und zumindest ein Zugband in oder an der Kapuze auf, wobei die Kapuze über das zumindest eine Zugband wenigstens über den Kapuzenumfang einstellbar ist, wobei das Jackenteil wenigstens zwei Zugbandbefestigungen aufweist, jede Zugbandbefestigung zur lösbaren oder temporären Aufnahme eines Endes des zumindest einen Zugbands ausgebildet ist oder ein Zugbandende aufnehmen kann, die Zugbandbefestigungen ausgehend von der Mittellinie der Vorderseite des Jackenteils auf beiden Hälften des Jackenteils im oberen Drittel symmetrisch in Bezug auf die Mittellinie angeordnet sind, das zumindest eine Zugband bei temporärer Verbindung mit den Zugbandbefestigungen von der Kapuze direkt zu den Zugbandbefestigungen geführt sind, wobei durch Befestigung der Zugbandenden an den Zugbandbefestigungen und Betätigung des zumindest einen Schiebers das Anliegen der Kapuze an einen Jackenträger einstellbar ist. Die Probleme im Stand der Technik sind im Wesentlichen, dass einstellbare Kapuzen nach der bestmöglichen Anpassung an den Kopf eines Jackenträgers oftmals entweder nicht dicht am Kopf anliegen, durch die Einstellung unbequeme Dellen oder auch Ausstülpungen an der Kapuze entstehen oder sich die Kapuze bei Bewegungen des Kopfes nicht mitbewegt oder verrutscht, so dass das Sichtfeld des Jackenträgers durch die Kapuze eingeschränkt wird. Dies alles führt zu einer Minderung des Tragekomforts der Jacke bei Nutzung der Kapuze und das eingeschränkte Sichtfeld kann beispielsweise im Straßenverkehr durch die eingeschränkte Sicht insbesondere zu einer Gefahrenquelle werden. Durch Dellen oder Ausstülpungen an der Kapuze bedingt sich zudem, dass der Übergang von Kapuze z