EP-4736717-A2 - VESSEL ARRANGEMENT FOR A KITCHEN APPLIANCE, METHOD FOR OPERATING A VESSEL ARRANGEMENT AND MACHINE-READABLE STORAGE MEDIUM
Abstract
Gefäßanordnung (100, 200, 300) für ein Küchengerät (302), aufweisend: ein erstes Bauteil (102, 202, 304) mit mindestens einem magnetfeldbasierten Sensorelement (104, 106, 204, 316, 400), ein zweites Bauteil (108, 206, 306) mit mindestens einem magnetfeldbasierten Gegenelement (110, 112, 208, 318), und eine Auswertungseinrichtung (114, 214, 314), wobei das erste Bauteil (102, 202, 304) und das zweite Bauteil (108, 206, 306) zusammen einen Aufnahmeraum (116, 210) mit einem Aufnahmevolumen (118, 212) bilden, die dadurch gekennzeichnet ist, dass das mindestens eine magnetfeldbasierte Sensorelement (104, 106, 204, 316, 400) dazu eingerichtet ist, ein Magnetfeld des mindestens einen magnetfeldbasierten Gegenelements (110, 112, 208, 318) zu erfassen und mindestens eine Angabe für das erfasste Magnetfeld auszugeben, dass die Auswertungseinrichtung (114, 214, 314) dazu eingerichtet ist, auf der Grundlage der mindestens einen für das erfasste Magnetfeld ausgegebenen Angabe eine Information über eine Position (M1, M2, M3, M4) des mindestens einen magnetfeldbasierten Gegenelements (110, 112, 208, 318) relativ zum mindestens einen magnetfeldbasierten Sensorelement (104, 106, 204, 316, 400) zu bestimmen, und dass die Auswertungseinrichtung (114, 214, 314) dazu eingerichtet ist, auf der Grundlage der Information über eine Position (M1, M2, M3, M4) des mindestens einen magnetfeldbasierten Gegenelements (110, 112, 208, 318) relativ zum mindestens einen magnetfeldbasierten Sensorelement (104, 106, 204, 316, 400) eine Information über eine Änderung des Aufnahmevolumens (118, 212) zu bestimmen.
Inventors
- Wahle, Volker
- CORNELISSEN, MARKUS
Assignees
- Vorwerk & Co. Interholding GmbH
Dates
- Publication Date
- 20260506
- Application Date
- 20230913
Claims (15)
- Gefäßanordnung (100, 200, 300) für ein Küchengerät (302), aufweisend: - ein erstes Bauteil (102, 202, 304) mit mindestens einem magnetfeldbasierten Sensorelement (104, 106, 204, 316, 400), - ein zweites Bauteil (108, 206, 306) mit mindestens einem magnetfeldbasierten Gegenelement (110, 112, 208, 318), und - eine Auswertungseinrichtung (114, 214, 314), - wobei das erste Bauteil (102, 202, 304) und das zweite Bauteil (108, 206, 306) zusammen einen Aufnahmeraum (116, 210) mit einem Aufnahmevolumen (118, 212) bilden, dadurch gekennzeichnet, - dass das mindestens eine magnetfeldbasierte Sensorelement (104, 106, 204, 316, 400) dazu eingerichtet ist, ein Magnetfeld des mindestens einen magnetfeldbasierten Gegenelements (110, 112, 208, 318) zu erfassen und mindestens eine Angabe für das erfasste Magnetfeld auszugeben, - dass die Auswertungseinrichtung (114, 214, 314) dazu eingerichtet ist, auf der Grundlage der mindestens einen für das erfasste Magnetfeld ausgegebenen Angabe eine Information über eine Position (M1, M2, M3, M4) des mindestens einen magnetfeldbasierten Gegenelements (110, 112, 208, 318) relativ zum mindestens einen magnetfeldbasierten Sensorelement (104, 106, 204, 316, 400) zu bestimmen, und - dass die Auswertungseinrichtung (114, 214, 314) dazu eingerichtet ist, auf der Grundlage der Information über eine Position (M1, M2, M3, M4) des mindestens einen magnetfeldbasierten Gegenelements (110, 112, 208, 318) relativ zum mindestens einen magnetfeldbasierten Sensorelement (104, 106, 204, 316, 400) eine Information über eine Änderung des Aufnahmevolumens (118, 212) zu bestimmen.
- Gefäßanordnung (100, 200, 300) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, - dass die Information über eine Änderung des Aufnahmevolumens (118, 212) einer Änderung der Position (M1, M2, M3, M4) des mindestens einen magnetfeldbasierten Gegenelements (110, 112, 208, 318) relativ zum mindestens einen magnetfeldbasierten Sensorelement (104, 106, 204, 316, 400) entspricht, - wobei die Änderung der Position (M1, M2, M3, M4) des mindestens einen magnetfeldbasierten Gegenelements (110, 112, 208, 318) relativ zum mindestens einen magnetfeldbasierten Sensorelement (104, 106, 204, 316, 400) das Ergebnis einer translatorischen Bewegung, einer Rotationsbewegung oder einer Kombination hiervon ist.
- Gefäßanordnung (100, 200, 300) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, - dass die Auswertungseinrichtung (114, 214, 314) dazu eingerichtet ist, die Information über eine Position (M1, M2, M3, M4) des mindestens einen magnetfeldbasierten Gegenelements (110, 112, 208, 318) relativ zum mindestens einen magnetfeldbasierten Sensorelement (104, 106, 204, 316, 400) mit einer Referenzposition zu vergleichen, - dass die Auswertungseinrichtung (114, 214, 314) dazu eingerichtet ist, die Information über eine Änderung des Aufnahmevolumens (118, 212) auf der Grundlage des Vergleichs zu bestimmen, und dass insbesondere die Referenzposition auf der Grundlage einer früheren Erfassung des Magnetfeldes des mindestens einen magnetfeldbasierten Gegenelements (110, 112, 208, 318) bestimmt worden ist.
- Gefäßanordnung (100, 200, 300) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, - dass das mindestens eine magnetfeldbasierte Sensorelement (104, 106, 204, 316, 400) dazu eingerichtet ist, das Magnetfeld des mindestens einen magnetfeldbasierten Gegenelements (110, 112, 208, 318) zu mindestens zwei Zeitpunkten zu erfassen und für jedes Erfassen eine Angabe für das erfasste Magnetfeld auszugeben, - dass die Auswertungseinrichtung (114, 214, 314) dazu eingerichtet ist, für die jeweiligen ausgegebenen Angaben eine Information über eine Position (M1, M2, M3, M4) des mindestens einen magnetfeldbasierten Gegenelements (110, 112, 208, 318) relativ zum mindestens einen magnetfeldbasierten Sensorelement (104, 106, 204, 316, 400) zu bestimmen, und - dass die Auswertungseinrichtung (114, 214, 314) dazu eingerichtet ist, die Information über eine Änderung des Aufnahmevolumens (118, 212) auf der Grundlage der für die jeweiligen ausgegebenen Angaben bestimmten Informationen über eine Position (M1, M2, M3, M4) des mindestens einen magnetfeldbasierten Gegenelements (110, 112, 208, 318) relativ zum mindestens einen magnetfeldbasierten Sensorelement (104, 106, 204, 316, 400) zu bestimmen.
- Gefäßanordnung (100, 200, 300) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswertungseinrichtung (114, 214, 314) dazu eingerichtet ist, die für die mindestens eine ausgegebene Angabe bestimmte Information über eine Position (M1, M2, M3, M4) des mindestens einen magnetfeldbasierten Gegenelements (110, 112, 208, 318) relativ zum mindestens einen magnetfeldbasierten Sensorelement (104, 106, 204, 316, 400) in eine Positionshistorie zu speichern.
- Gefäßanordnung (100, 200, 300) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Angabe für das erfasste Magnetfeld mindestens ein Element aus der Liste aufweist: ein absoluter Betrag für eine elektromagnetische Größe, eine Richtungsangabe für eine elektromagnetische Größe mit Koordinaten in einem zweidimensionalen Koordinatensystem, eine vektorielle Angabe B mit einem absoluten Betrag |B| und mit Koordinaten für eine Richtungsangabe in einem zweidimensionalen Koordinatensystem, eine vektorielle Angabe B mit einem absoluten Betrag |B| und mit Koordinaten für eine Richtungsangabe in einem dreidimensionalen Koordinatensystem, eine magnetische Flussdichte, eine magnetische Feldstärke.
- Gefäßanordnung (100, 200, 300) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Information über eine Position des mindestens einen magnetfeldbasierten Gegenelements (110, 112, 208, 318) relativ zum mindestens einen magnetfeldbasierten Sensorelement (104, 106, 204, 316, 400) mindestens ein Element aus der Liste aufweist: eine Winkelangabe, ein Abstand, ein absoluter Betrag für einen Vektor, eine Richtungsangabe, einen Vektor.
- Gefäßanordnung (100, 200, 300) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, - dass ein Verriegelungselement (216, 308, 310) vorgesehen ist, - wobei das Verriegelungselement (216, 308, 310) dazu vorgesehen ist, das erste Bauteil (102, 202, 304) und das zweite Bauteil (108, 206, 306) mit einer Bewegungstoleranz in einem Verriegelungszustand zu verriegeln, und - dass die Auswertungseinrichtung (114, 214, 314) dazu eingerichtet ist, auf der Grundlage der Bewegungstoleranz einen Toleranzbereich für eine Änderung des Aufnahmevolumens (118, 212) zu bestimmen.
- Gefäßanordnung (100, 200, 300) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswertungseinrichtung (114, 214, 314) dazu eingerichtet ist, eine Information für die Steuerung der Gefäßanordnung (100, 200, 300) oder eines Küchengeräts (302), mit dem die Gefäßanordnung (100, 200, 300) zusammenwirkt, auszugeben: die Information über eine Änderung des Aufnahmevolumens (118, 212), die Information über eine Position des mindestens einen magnetfeldbasierten Gegenelements (110, 112, 208, 318) relativ zum mindestens einen magnetfeldbasierten Sensorelement (104, 106, 204, 316, 400), die mindestens eine Angabe für das erfasste Magnetfeld, die Referenzposition, die Erfassungshistorie, die Positionshistorie, der Toleranzbereich für eine Änderung des Aufnahmevolumens (118, 212).
- Verfahren zum Betreiben einer Gefäßanordnung (100, 200, 300) für ein Küchengerät (302), insbesondere einer Gefäßanordnung (100, 200, 300) für ein Küchengerät (302) nach einem der voranstehenden Ansprüche, - bei dem ein Magnetfeld mindestens eines an einem zweiten Bauteil (108, 206, 306) der Gefäßanordnung (100, 200, 300) vorgesehenen magnetfeldbasierten Gegenelements (110, 112, 208, 318) durch mindestens ein an einem ersten Bauteil (102, 202, 304) der Gefäßanordnung (100, 200, 300) vorgesehenen magnetfeldbasiertes Sensorelement (104, 106, 204, 316, 400) erfasst wird, - bei dem für das erfasste Magnetfeld mindestens eine Angabe für das erfasste Magnetfeld ausgegeben wird, - bei dem eine Information über eine Position (M1, M2, M3, M4) des mindestens einen magnetfeldbasierten Gegenelements (110, 112, 208, 318) relativ zum mindestens einen magnetfeldbasierten Sensorelement (104, 106, 204, 316, 400) auf der Grundlage der mindestens einen für das erfasste Magnetfeld ausgegebenen Angabe bestimmt wird, und - bei dem eine Information über eine Änderung eines durch das erste Bauteil (102, 202, 304) und das zweite Bauteil (108, 206, 306) ausgebildeten Aufnahmevolumens (118, 212) auf der Grundlage der Information über eine Position (M1, M2, M3, M4) des mindestens einen magnetfeldbasierten Gegenelements (110, 112, 208, 318) relativ zum mindestens einen magnetfeldbasierten Sensorelement (104, 106, 204, 316, 400) bestimmt wird.
- Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verriegelungszustand des ersten Bauteils (102, 202, 304) mit dem zweiten Bauteil (108, 206, 306) erfasst wird, - dass nach Erfassen des Verriegelungszustandes ein Referenzierungsvorgang automatisch veranlasst wird, - wobei der Referenzierungsvorgang mindestens Folgendes umfasst: - Erfassen des Magnetfeldes des magnetfeldbasierten Gegenelements (110, 112, 208, 318), wobei das erste Bauteil (102, 202, 304) und das zweite Bauteil (108, 206, 306) miteinander verriegelt sind, - Ausgeben einer ersten Angabe für das erfasste Magnetfeld, - Bestimmen einer Information über eine Position des mindestens einen magnetfeldbasierten Gegenelements (110, 112, 208, 318) relativ zum mindestens einen magnetfeldbasierten Sensorelement (104, 106, 204, 316, 400) auf der Grundlage der ausgegebenen ersten Angabe, - Definieren der Information über eine Position des mindestens einen magnetfeldbasierten Gegenelements (110, 112, 208, 318) relativ zum mindestens einen magnetfeldbasierten Sensorelement (104, 106, 204, 316, 400) als Referenzposition, und - dass die Information über eine Änderung eines durch das erste Bauteil (102, 202, 304) und das zweite Bauteil (108, 206, 306) ausgebildeten Aufnahmevolumens (118, 212) auf der Grundlage eines Vergleichs von mindestens einer Information über eine Position des mindestens einen magnetfeldbasierten Gegenelements (110, 112, 208, 318) relativ zum mindestens einen magnetfeldbasierten Sensorelement (104, 106, 204, 316, 400), die nach dem Definieren der Referenzposition bestimmt worden sind, mit der Referenzposition bestimmt wird.
- Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, - dass ein Verriegelungszustand des ersten Bauteils (102, 202, 304) mit dem zweiten Bauteil (108, 206, 306) erfasst wird, - dass das Magnetfeld des mindestens einen magnetfeldbasierten Gegenelements (110, 112, 208, 318) zu einem ersten Zeitpunkt durch das mindestens eine magnetfeldbasierte Sensorelement (104, 106, 204, 316, 400) erfasst wird, - dass eine erste Angabe für das erfasste Magnetfeld ausgegeben wird, - dass die erste Angabe für das erfasste Magnetfeld als Referenzangabe gespeichert wird, - dass eine Information über eine Bewegungstoleranz für den Verriegelungszustand abgerufen wird, und - dass auf der Grundlage der Referenzangabe und auf der Grundlage der Bewegungstoleranz ein Toleranzbereich für eine Änderung des Aufnahmevolumens (118, 212) bestimmt wird.
- Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, - dass das Magnetfeld des mindestens einen magnetfeldbasierten Gegenelements (110, 112, 208, 318) zu einem zweiten Zeitpunkt durch das mindestens eine magnetfeldbasierte Sensorelement (104, 106, 204, 316, 400) erfasst wird, - dass eine zweite Angabe für das erfasste Magnetfeld ausgegeben wird, und - dass auf der Grundlage der zweiten Angabe für das erfasste Magnetfeld und auf der Grundlage des Toleranzbereichs eine Information für die Steuerung der Gefäßanordnung (100, 200, 300) oder eine Information für die Steuerung des Küchengeräts (302) bestimmt wird.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Steuerungsparameter für einen Zubereitungsvorgang an der Gefäßanordnung (100, 200, 300) oder am Küchengerät (302) in Abhängigkeit von mindestens einem Element aus der Liste automatisch angepasst wird: die Information über eine Änderung des Aufnahmevolumens (118, 212), die Information über eine Position des mindestens einen magnetfeldbasierten Gegenelements (110, 112, 208, 318) relativ zum mindestens einen magnetfeldbasierten Sensorelement (104, 106, 204, 316, 400), die mindestens eine Angabe für das erfasste Magnetfeld, die Referenzangabe, eine Erfassungshistorie, eine Positionshistorie, der Toleranzbereich für eine Änderung des Aufnahmevolumens (118, 212).
- Maschinenlesbares Speichermedium mit Programmanweisungen, die, wenn sie durch einen Prozessor einer Gefäßanordnung (100, 200, 300) für ein Küchengerät (302), insbesondere einer Gefäßanordnung (100, 200, 300) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, oder durch den Prozessor eines Küchengeräts (302) mit einer Gefäßanordnung (100, 200, 300) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 ausgeführt werden, die Gefäßanordnung (100, 200, 300) oder das Küchengerät (302) dazu veranlassen, ein Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 14 durchzuführen.
Description
Die vorliegende Offenbarung betrifft eine Gefäßanordnung für ein Küchengerät, aufweisend: ein erstes Bauteil mit mindestens einem magnetfeldbasierten Sensorelement, ein zweites Bauteil mit mindestens einem magnetfeldbasierten Gegenelement, und eine Auswertungseinrichtung, wobei das erste Bauteil und das zweite Bauteil zusammen einen Aufnahmeraum mit einem Aufnahmevolumen bilden. Weiter offenbart sind ein Verfahren zum Betreiben einer Gefäßanordnung für ein Küchengerät und ein maschinenlesbares Speichermedium mit Programmanweisungen. Aus dem Stand der Technik sind Küchengeräte bekannt, die zum zumindest teilautomatischen Zubereiten von Speisen eingerichtet sind. Derartige Küchengeräte können mindestens eine Gefäßanordnung und ein Grundgerät aufweisen. Optional können auch separate Bauteile oder Zubehörteile vorgesehen sein, die mit der Gefäßanordnung und / oder mit dem Grundgerät zusammenwirken, um je nach erzieltem Gericht, Getränk oder Ähnliches ein Lebensmittel zu verarbeiten. Bauteile der Gefäßanordnung oder separate Zubehörteile werden in der Regel durch Küchengeräteanbieter beispielsweise als Kochgefäß, Gargefäß, Deckel, Schneide- oder Rühreinheit oder Ähnliches angeboten. Im Allgemeinen können das Grundgerät oder Bauteile der Gefäßanordnung jeweils miteinander kompatible Schnittstellen aufweisen, die ein Zusammenwirken ermöglichen. Insbesondere kann durch miteinander in Zusammenwirkung gebrachten Schnittstellen ein Antrieb eines beweglichen Elements der Gefäßanordnung oder eines Zubehörteils durch einen in dem Grundgerät angeordneten Elektromotor erfolgen. Eine Gefäßanordnung kann ein Speiseaufnahmeelement, beispielsweise in Form eines Topfs, und mindestens ein Deckelelement umfassen. Das Deckelelement ist vorzugsweise dazu eingerichtet, das Speiseaufnahmeelement zumindest teilweise zu verschließen bzw. abzudecken. Beim Einsetzen bekannter Küchengeräte kann es einem Nutzer unter bestimmten Umständen, beispielsweise beim Verstopfen von mindestens einer Öffnung im Deckelement, gelingen, einen Druck im durch das Deckelelement abgedeckten Speiseaufnahmeelement aufzubauen. Dies könnte zu einem unkorreliertem Flüssigkeitsaustritt führen. Außerdem könnte durch eine hohe Motordrehzahl sich ein Druck bilden, beispielsweise durch Entstehen einer sogenannten Trombe, welcher Druck zur Verschiebung des Deckels führen kann. Alternativ kann es während der Küchengerätenutzung bei hohen Drehzahlen zu einer Deckelanhebung kommen. Vor diesem Hintergrund liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zu Grunde, bekannte Gefäßanordnungen für ein Küchengerät zu verbessern, und insbesondere eine Gefäßanordnung für ein Küchengerät mit erhöhter Nutzerfreundlichkeit anzubieten. Die zuvor genannte Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Gefäßanordnung für ein Küchengerät, aufweisend: ein erstes Bauteil mit mindestens einem magnetfeldbasierten Sensorelement, ein zweites Bauteil mit mindestens einem magnetfeldbasierten Gegenelement, und eine Auswertungseinrichtung, wobei das erste Bauteil und das zweite Bauteil zusammen einen Aufnahmeraum mit einem Aufnahmevolumen bilden, dadurch gelöst, dass das mindestens eine magnetfeldbasierte Sensorelement dazu eingerichtet ist, ein Magnetfeld des mindestens einen magnetfeldbasierten Gegenelements zu erfassen und mindestens eine Angabe für das erfasste Magnetfeld auszugeben, dass die Auswertungseinrichtung dazu eingerichtet ist, auf der Grundlage der mindestens einen für das erfasste Magnetfeld ausgegebenen Angabe eine Information über eine Position des mindestens einen magnetfeldbasierten Gegenelements relativ zum mindestens einen magnetfeldbasierten Sensorelement zu bestimmen, und dass die Auswertungseinrichtung dazu eingerichtet ist, auf der Grundlage der Information über eine Position des mindestens einen magnetfeldbasierten Gegenelements relativ zum mindestens einen magnetfeldbasierten Sensorelement eine Information über eine Änderung des Aufnahmevolumens zu bestimmen. Die zuvor genannte Aufgabe wird erfindungsgemäß weiterhin gelöst durch ein Verfahren zum Betreiben einer Gefäßanordnung für ein Küchengerät, insbesondere einer Gefäßanordnung für ein Küchengerät nach der vorliegenden Offenbarung, bei dem ein Magnetfeld mindestens eines an einem zweiten Bauteil der Gefäßanordnung vorgesehenen magnetfeldbasierten Gegenelements durch mindestens ein an einem ersten Bauteil der Gefäßanordnung vorgesehenen magnetfeldbasiertes Sensorelement erfasst wird, bei dem für das erfasste Magnetfeld mindestens eine Angabe für das erfasste Magnetfeld ausgegeben wird, bei dem eine Information über eine Position des mindestens einen magnetfeldbasierten Gegenelements relativ zum mindestens einen magnetfeldbasierten Sensorelement auf der Grundlage der mindestens einen für das erfasste Magnetfeld ausgegebenen Angabe bestimmt wird, und bei dem eine Information über eine Änderung eines durch das erste Bauteil und das zweite Bauteil ausgebildeten Aufnahmevolumens auf der Grundlage der Information über eine Po