EP-4737338-A1 - MACHINE CONFIGURATION AND METHOD FOR LOCATING FORMAT PARTS
Abstract
Es ist eine Maschinenkonfiguration (10) offenbart, die wenigstens eine Behälterbehandlungsanlage (12) und mindestens ein der Behälterbehandlungsanlage (12) zugehöriges Formatteil (16) sowie einen Aufbewahrungsraum (20) zur temporären und ungeordneten Ablage des mindestens einen Formatteils (16) umfasst. Das mindestens eine Formatteil (16) ist mit einem Ortungsmodul (24) ausgestattet, welches das Lokalisieren des Formatteils (16) innerhalb des Aufbewahrungsraumes (20) mittels drahtlos übertragenen Datenaustausches (26) erlaubt. Es ist außerdem ein Verfahren zum Lokalisieren von mindestens einem entfernt von einer Behälterbehandlungsanlage (12) befindlichen und der Behälterbehandlungsanlage (12) zugehörigen Formatteil (16) offenbart, wobei sich das mindestens eine Formatteil (16) in ungeordneter Ablage innerhalb eines Aufbewahrungsraumes (20) befinden, und wobei das mindestens eine Formatteil (16) mit einem Ortungsmodul (24) ausgestattet ist, welches das Lokalisieren des Formatteils (16) innerhalb des Aufbewahrungsraumes (20) mittels drahtlos übertragenen Datenaustausches (26) erlaubt.
Inventors
- KIRZINGER, Johannes
- Oberholzner, Dominik
Assignees
- Krones Aktiengesellschaft
Dates
- Publication Date
- 20260506
- Application Date
- 20251014
Claims (16)
- Maschinenkonfiguration (10), umfassend wenigstens eine Behälterbehandlungsanlage (12) und mindestens ein der Behälterbehandlungsanlage (12) zugehöriges Formatteil (16) und/oder mindestens einen der Behälterbehandlungsanlage zugehörigen Garniturenwagen mit Formatteilen (16) sowie einen Aufbewahrungsraum (20) zur temporären Ablage des mindestens einen Formatteils (16) und/oder des mindestens einen Garniturenwagens mit Formatteilen (16), - wobei sich das mindestens eine Formatteil (16) und/oder der mindestens eine Garniturenwagen mit Formatteilen (16) in ungeordneter Ablage innerhalb des Aufbewahrungsraumes (20) befinden, - und wobei das mindestens eine Formatteil (16) und/oder der mindestens eine Garniturenwagen mit Formatteilen (16) jeweils mit einem Ortungsmodul (24) ausgestattet sind, welches das Lokalisieren des Formatteils (16) und/oder des Garniturenwagens mit Formatteilen (16) innerhalb des Aufbewahrungsraumes (20) mittels drahtlos übertragenen Datenaustausches (26) erlaubt.
- Maschinenkonfiguration (10) nach Anspruch 1, bei welcher der Aufbewahrungsraum (20) durch ein räumlich umgrenztes und/oder ein räumlich definiertes Areal (34) gebildet ist, das sich in einer definierten räumlichen Beziehung zur Behälterbehandlungsanlage (12) befindet, wobei die definierte räumliche Beziehung insbesondere eine unmittelbare Umgebung mit bestimmbarem maximalem Entfernungsradius zur Behälterbehandlungsanlage (12) ist.
- Maschinenkonfiguration (10) nach Anspruch 1 oder 2, welche weiterhin mindestens ein innerhalb des Aufbewahrungsraumes (20) bewegliches und seinen Aufenthalt veränderbares fahrerloses Transportfahrzeug (36) umfasst, welches die Lokalisierung des jeweiligen Formatteils (16) und/oder des jeweiligen Garniturenwagens mit Formatteilen (16) unterstützen oder ausführen kann.
- Maschinenkonfiguration (10) nach Anspruch 3, bei welcher das fahrerlose Transportfahrzeug (36), welches ein bestimmtes Formatteil (16) und/oder einen bestimmten Garniturenwagen mit Formatteilen (16) lokalisiert, zur Aufnahme des lokalisierten Formatteils (16) und/oder des lokalisierten Garniturenwagens mit Formatteilen (16) vom Ort seiner Ablage innerhalb des Aufbewahrungsraumes (20) und zur Verbringung des Formatteils (16) und/oder des Garniturenwagens mit Formatteilen (16) zur Behälterbehandlungsanlage (12) vorbereitet und entsprechend ausgestattet ist.
- Maschinenkonfiguration (10) nach Anspruch 3 oder 4, bei welcher ein weiteres fahrerloses Transportfahrzeug (36), welches nicht dasjenige ist, welches das Formatteil (16) und/oder den Garniturenwagen mit Formatteilen (16) lokalisiert hat, zur Aufnahme des vom anderen fahrerlosen Transportfahrzeug (36) lokalisierten Formatteils (16) und/oder des lokalisierten Garniturenwagens mit Formatteilen (16) vom Ort seiner Ablage innerhalb des Aufbewahrungsraumes (20) und zur Verbringung des Formatteils (16) oder des Garniturenwagens mit Formatteilen (16) zur Behälterbehandlungsanlage (12) vorbereitet und entsprechend ausgestattet ist.
- Maschinenkonfiguration (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei welcher eine Steuerungszentrale (30) mit zentraler Datenverarbeitung zur zentralen Erfassung, Verwaltung, Speicherung und/oder Steuerung zumindest der Ortungsdaten zumindest einiger, vorzugsweise aller mit einem Ortungsmodul (24) ausgestatteten Formatteile (16) und/oder einiger, vorzugsweise aller mit einem Ortungsmodul (24) ausgestatteten Garniturenwagen mit Formatteilen (16) vorgesehen ist.
- Maschinenkonfiguration (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, die mit wenigstens einem mobilen Endgerät koppelbar ist, welches zur Erfassung, Verwaltung, Speicherung und/oder zur Bereitstellung zumindest der Ortungsdaten der mit einem Ortungsmodul (24) ausgestatteten Formatteile (16) und/oder der mit einem Ortungsmodul (24) ausgestatteten Garniturenwagen mit Formatteilen (16) vorgesehen und entsprechend ausgestattet sowie konfiguriert ist.
- Verfahren zum Lokalisieren von mindestens einem entfernt von einer Behälterbehandlungsanlage (12) befindlichen und der Behälterbehandlungsanlage (12) zugehörigen Formatteil (16) und/oder von mindestens einem entfernt von der Behälterbehandlungsanlage (12) befindlichen und der Behälterbehandlungsanlage (12) zugehörigen Garniturenwagen mit Formatteilen (16), - wobei sich das mindestens eine Formatteil (16) und/oder der mindestens eine Garniturenwagen mit Formatteilen (16) in ungeordneter Ablage innerhalb eines Aufbewahrungsraumes (20) befinden, - und wobei das mindestens eine Formatteil (16) und/oder der mindestens eine Garniturenwagen mit Formatteilen (16) jeweils mit einem Ortungsmodul (24) ausgestattet sind, welches das Lokalisieren des Formatteils (16) und/oder des Garniturenwagens mit Formatteilen (16) innerhalb des Aufbewahrungsraumes (20) mittels drahtlos übertragenen Datenaustausches (26) erlaubt.
- Verfahren nach Anspruch 8, bei dem der Aufbewahrungsraum (20) ein räumlich umgrenztes und/oder ein räumlich definiertes Areal (34) ist, welches sich in einer definierten räumlichen Beziehung zur Behälterbehandlungsanlage (12) befindet, wobei die definierte räumliche Beziehung insbesondere eine unmittelbare Umgebung mit bestimmbarem maximalem Entfernungsradius zur Behälterbehandlungsanlage (12) meint.
- Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, bei dem eine ungeordnete Ablage des mindestens einen Formatteils (16) und/oder des mindestens einen Garniturenwagens mit Formatteilen (16) - eine nicht mit definierten Ablageroutinen übereinstimmende Ablage und/oder - eine fehlerhafte Ablage und/oder - eine chaotische Ablage und/oder - eine nachträglich veränderte Ablage des mindestens einen Formatteils (16) und/oder des mindestens einen Garniturenwagens mit Formatteilen (16) innerhalb des Aufbewahrungsraumes (20) bedeuten oder meinen kann.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 10, bei dem weiterhin mindestens ein innerhalb des Aufbewahrungsraumes (20) bewegliches und seinen Aufenthalt veränderbares fahrerloses Transportfahrzeug (36) vorgesehen ist, welches die Lokalisierung des jeweiligen Formatteils (16) und/oder des jeweiligen Garniturenwagens mit Formatteilen (16) unterstützen oder ausführen kann.
- Verfahren nach Anspruch 11, bei dem das fahrerlose Transportfahrzeug (36), welches das Formatteil (16) und/oder den Garniturenwagen mit Formatteilen (16) lokalisiert hat, das lokalisierte Formatteil (16) und/oder den lokalisierten Garniturenwagen vom Ort seiner Ablage innerhalb des Aufbewahrungsraumes (20) aufnimmt und zur Behälterbehandlungsanlage (12) verbringt.
- Verfahren nach Anspruch 11, bei dem ein weiteres fahrerloses Transportfahrzeug (36), welches nicht dasjenige ist, welches das Formatteil (16) und/oder den Garniturenwagen mit Formatteilen (16) lokalisiert hat, das lokalisierte Formatteil (16) und/oder den lokalisierten Garniturenwagen vom Ort seiner Ablage innerhalb des Aufbewahrungsraumes (20) aufnimmt und zur Behälterbehandlungsanlage (12) verbringt.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 13, bei dem alle mit einem Ortungsmodul (24) ausgestatteten Formatteile (16) und/oder alle mit einem Ortungsmodul (24) ausgestatteten Garniturenwagen mit Formatteilen (16) zentral erfasst und zumindest ihre Ortungsdaten mittels einer zentralen Datenverarbeitung verwaltet, gespeichert und abrufbar bereitgehalten werden können.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 14, bei dem zumindest die Ortungsdaten der mit einem Ortungsmodul (24) ausgestatteten Formatteile (16) und/oder der mit einem Ortungsmodul (24) ausgestatteten Garniturenwagen mit Formatteilen (16) mittels wenigstens eines mobilen Endgerätes erfasst und/oder verwaltet, gespeichert und abrufbar bereitgehalten werden können, insbesondere zur Visualisierung für einen Benutzer des mobilen Endgerätes.
- Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, bei dem weitere Parameter der mit einem Ortungsmodul (24) ausgestatteten Formatteile (16) und/oder der mit einem Ortungsmodul (24) ausgestatteten Garniturenwagen mit Formatteilen (16) erfasst, gespeichert und abrufbar bereitgehalten werden können, wobei es sich bei den weiteren Parametern insbesondere um verschleißrelevante Parameter handeln kann.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschinenkonfiguration, umfassend wenigstens eine Behälterbehandlungsanlage und mindestens ein der Behälterbehandlungsanlage zugehöriges Formatteil und/oder mindestens einen der Behälterbehandlungsanlage zugehörigen Garniturenwagen mit Formatteilen sowie einen Aufbewahrungsraum zur temporären Ablage des mindestens einen Formatteils und/oder des mindestens einen Garniturenwagens mit Formatteilen. Die vorliegende Erfindung betrifft zudem ein Verfahren zum Lokalisieren von mindestens einem entfernt von einer Behälterbehandlungsanlage befindlichen und der Behälterbehandlungsanlage zugehörigen Formatteil und/oder von mindestens einem entfernt von der Behälterbehandlungsanlage befindlichen und der Behälterbehandlungsanlage zugehörigen Garniturenwagen mit Formatteilen. Es gibt zahlreiche industrielle Anwendungen mit Handhabungs-, Förder- oder Bearbeitungsmaschinen, bei denen Handhabungs- oder Bearbeitungswerkzeuge jeweils spezifischen Anwendungen zu dienen haben und hierfür ausgestattet und ausgebildet sind. Darüber hinaus werden bei vielen maschinellen Anwendungen, insbesondere in Bereichen des Stückguttransports und der Handhabung von Stückgütern, sog. spezifische Formatteile eingesetzt, die bei einer Umrüstung der Maschine gegen jeweils passende andere Formatteile ausgewechselt werden können. Diese Wechselvorgänge können insbesondere dann in automatisierter Weise durchgeführt werden, wenn sowohl an den Formatteilen als auch anderen Verankerungspunkten an der Maschine jeweils geeignete Kupplungen vorhanden sind, die einen solchen automatisierten Wechsel in kurzer Zeit erlauben. Derartige Wechselvorgänge von Formatteilen können bspw. bei Verpackungsmaschinen sinnvoll sein, bei denen zur Handhabung und/oder Verpackung unterschiedlich dimensionierter Verpackungsprodukte oder auch zur Handhabung und/oder Verpackung ganz unterschiedlich geformter oder generell unterschiedlich gearteter Verpackungsprodukte jeweils anders ausgestattete, anders gestaltete und/oder abweichend dimensionierte Formatteile einzusetzen sind. Um für unterschiedliche transportierte und/oder gehandhabte Produktgruppen jeweils passende Formatteile verfügbar zu halten, kann einer solchen Verpackungsmaschine ein Magazin zur Aufbewahrung und zur Verfügbarmachung mehrerer Formatteile zugeordnet sein, wobei dieses Magazin bspw. über geeignete Transportmechanismen verfügen kann, um bspw. einem jeweils in eine Bereitstellungsposition gefahrenen Werkzeugkopf die jeweils benötigten Formatteile anbieten zu können, nachdem ein jeweils nicht mehr benötigtes Formatteil vorzugsweise zuvor an einen hierfür bereitgehaltenen Ablageplatz im Magazin überführt wurde. In ähnlicher Weise können die Formatteile auch mittels hierfür speziell ausgestatteter Garniturenwagen bereitgehalten und je nach Bedarf gewechselt werden. Die Garniturenwagen sind insbesondere dafür geeignet, mindestens ein Formatteil in eine Übernahmeposition zu bringen, so dass dieses jeweils benötigte Formatteil an einen hierfür ausgestatteten Werkzeugkopf angekoppelt oder in eine vorgesehene Einbauposition gebracht werden kann. Ebenso kann ein Garniturenwagen bereitgehalten werden, um ein nicht mehr benötigtes Formatteil vom Werkzeugkopf oder von der zuvor eingenommenen Einbauposition zu übernehmen, nachdem es von dort entkoppelt wurde, so dass der Garniturenwagen an einen definierten Magazinplatz verbracht werden kann, um für einen erneuten Einsatz zu einem späteren Zeitpunkt verfügbar gehalten zu werden. Ggf. können solche Garniturenwagen auch zur Aufnahme von zwei oder mehr unterschiedlichen oder gleichen Formatteilen vorgesehen sein, so dass bspw. zwei oder mehr Werkzeugköpfe gleichzeitig mit neuen Formatteilen ausgestattet oder von ihren jeweils nicht mehr benötigten Werkzeugköpfen befreit werden können. Diese hier beschriebenen unterschiedlichen Systeme beruhen darauf, dass die auszutauschenden Werkzeuge, Formatteile oder Garniturenwagen in definierten Aufbewahrungsplätzen bereitgehalten und bei Nichtverwendung auch jeweils in definierten Plätzen abgelegt und aufbewahrt werden, wobei diese Aufbewahrungsplätze in aller Regel durch ein in passender Weise organisiertes Magazin zur Verfügung gestellt werden. Ein solches Magazin benötigt zudem geeignete Schnittstellen, damit ein geordneter Austausch der Werkzeuge, Formatteile oder Garniturwagen stattfinden kann. An diesen Schnittstellen kann entweder durch entsprechend ausgestattete Werkzeugköpfe ein gesteuerter und insbesondere automatisierter Werkzeugwechsel bzw. ein Austausch der Formatteile stattfinden, wobei auch das Magazin selbst über geeignete Transportmittel verfügen kann, um die Werkzeuge oder Formatteile von weiter entfernten Ablageplätzen zu einem Bereitstellungsplatz zu überführen, wo sie vom Werkzeugkopf übernommen und für ihren Einsatz dort angekoppelt werden können, oder wo sie in eine vorgesehene Einbauposition gebracht werden können. Der Werkzeug- oder Formatteilewechsel kann wahlweise durc